Ich frage mich ohnehin, woher die beruechtigte Instabilitaet selbst der NT-Serie von Windows ruehrt - immerhin ist eine Microkernelarchitektur in Verwendung, so sollten selbst Fehler in sog. Geraetetreibern relativ einfach abzufangen sein da diese im Userspace laeufen muessten, um dadurch zurueck in den Nominalbetrieb zu gelanden.
Microkernel? Klar geh wieder spielen!
Wie soll ein essentieller Treiber der abgestürzt ist, kaputt im Speicher liegt und nicht nachgeladen werden kann ohne Neustart wieder funktionieren?
e-user schrieb:
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> Ich frage mich ohnehin, woher die beruechtigte
> Instabilitaet selbst der NT-Serie von Windows
> ruehrt
Ich dagegen frage mich, was man geraucht haben muß, um die NT-Serie "berüchtigt instabil" zu finden ...
> immerhin ist eine Microkernelarchitektur in Verwendung
Bwahahahaaa.
> so sollten selbst Fehler in sog. Geraetetreibern relativ einfach
> abzufangen sein da diese im Userspace laeufen muessten, um dadurch
> zurueck in den Nominalbetrieb zu gelanden.
Bwahahahaaaa*hust*hahahhaaaaa
TheQuestioner schrieb:
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> Wie soll ein essentieller Treiber der abgestürzt
> ist, kaputt im Speicher liegt und nicht
> nachgeladen werden kann ohne Neustart wieder
> funktionieren?
Indem er im Userspace laeuft und dies den Code im Kernelspace nicht weiter kratzen muss. Siehe Architektur von GNU HURD: http://en.wikipedia.org/wiki/GNU_Hurd#Architecture
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"Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit."
Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition.
Nichtmal OSX hat Microkernel! schrieb:
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> Microkernel? Klar geh wieder spielen!
"Nicht mal"? OS-X basiert auf uralten BSD-Komponenten und NextSTEP, wie wir alle wissen (sollten). Tatsaechlich ist OS-X die fortschrittlichste Desktopoberflaeche, die ich je fuer ein BSD gesehen habe.
Zum Thema:
Tatsaechlich verwenden NT einen Hybriden, d.h. es ist keine vollwertige Microkernelarchitektur aber hat Aspekte dessen implementiert. Tatsaechlich scheinen die meisten Treiber trotzdem mit im Kernelspace zu laufen, was Kern (haha Wortwitz) des Problems zu sein scheint, zumindest in Paarung mit schlechter Codequalitaet seitens der Treiber und des Kernels. Warum sie auch die Treiber nicht in den Userspace verbannen bei den Kapizaeten von Kapital und Entwickern, erscheint mir schleierhaft.
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e-user schrieb:
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> TheQuestioner schrieb:
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> > Wie soll ein essentieller Treiber der
> abgestürzt
> ist, kaputt im Speicher liegt und
> nicht
> nachgeladen werden kann ohne Neustart
> wieder
> funktionieren?
>
> Indem er im Userspace laeuft und dies den Code im
> Kernelspace nicht weiter kratzen muss. Siehe
> Architektur von GNU HURD: en.wikipedia.org
>
Aber wenn der Festplattentreiber putt ist, wie soll er dan von der Platte geladen werden, wenn kein funktionsfähiger Treiber da ist?
PS: Wie geht das denn überhaupt beim Systemstart?
Und darum liest man seit jahres: nächstes Jahr kommt Gnu/Hurd und der große Durchruch....
Offler? Krokodilgott der Scheibenwelt?
offler schrieb:
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> Und darum liest man seit jahres: nächstes Jahr
> kommt Gnu/Hurd und der große Durchruch....
Wo liest Du das? Auf der Hurd-Mailingliste bestimmt nicht. Der eingeschlagene Weg der fuer Hurd verwendeten Architektur ist jedenfalls der richtige.
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offler schrieb:
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> Und darum liest man seit jahres: nächstes Jahr
> kommt Gnu/Hurd und der große Durchruch....
GNU/Hurd ist schon längst draußen.
volltroll.de schrieb:
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> Aber wenn der Festplattentreiber putt ist, wie
> soll er dan von der Platte geladen werden, wenn
> kein funktionsfähiger Treiber da ist?
>
> PS: Wie geht das denn überhaupt beim Systemstart?
Gar nicht, aber wo ist der Bezug zu der News-Meldung oder diesen Thread? Es geht um einen Treiber, der erst auf einen Ausloeser hin abstuerzt, prinzipiell jedoch zu funktionieren scheint. Eine "echte" Microkernelarchitektur koennte dies abfangen und eine neue Instanz des Treibers im Userspace starten.
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Das System wird vom BIOS gestartet. Sogar die CPU wird vom BIOS gestartet. Wenn die Hardware initialisiert ist, spricht das BIOS den MBR der gefundenen Festplatten an. In diesem liegt dann ein stückchen Code das sich um den Rest kümmert.
Es macht immer Sinn die Treiber in einem eigenen User-Space abzulegen. Egal ob bei einem Absturz ein Neustart des System notwendig ist oder nicht. Aber an sich hast du sofern recht, je nachdem welcher Treiber das zeitliche Segnet bleibt nur ein Neustart übrig.
Minix 3 lässt grüßen.
Wenn ein Treiber durch so einen Fehler abschmiert kann er nur ein neues Abbild benutzen, der alte ist ja hinüber. Woher nimmt er diesen?
TheQuestioner schrieb:
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> Wenn ein Treiber durch so einen Fehler abschmiert
> kann er nur ein neues Abbild benutzen, der alte
> ist ja hinüber. Woher nimmt er diesen?
In-Memory-Cache? Prinzipiell eine berechtigte Frage, da ein Teufelskreis.
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e-user schrieb:
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> TheQuestioner schrieb:
> --------------------------------------------------
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> > Wenn ein Treiber durch so einen Fehler
> abschmiert
> kann er nur ein neues Abbild
> benutzen, der alte
> ist ja hinüber. Woher
> nimmt er diesen?
>
> In-Memory-Cache? Prinzipiell eine berechtigte
> Frage, da ein Teufelskreis.
Prinzipiell ist die Frage auch für Microkernels gelöst: Wenn das primäre IO versagt ist nämlich auch mit Microkernel Schluss!
Bei anderen Treibern (z.B. Audio ist das unkritisch. Aber deswegen gibt es bei Windows auch keinen Bluescreen (mehr))
Tingelchen schrieb:
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> Es macht immer Sinn die Treiber in einem eigenen
> User-Space abzulegen.
"In einem eigenen Userspace"? Entweder der Treiber laeuft mit im Teil des Kernelspace, wie bei einer monolithischen Architektur oder ausserhalb, also im Userspace - siehe Microkernel. Dies zu implementieren ist jedoch ungleich schwieriger, da aus CPU-Sicht nicht-privilegierter Code (^=Userspace) auf der Hardware bzw. dessen Firmware arbeiten moechte.
Oder was meinst Du mit "eigenem Userspace"?
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Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition.
Foxfire schrieb:
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> Prinzipiell ist die Frage auch für Microkernels
> gelöst: Wenn das primäre IO versagt ist nämlich
> auch mit Microkernel Schluss!
Der Bus zwischen CPU und Speicher laeuft ueber den im Artikel genannten Chipsatzcontroller? Aha? Zusammen mit der Festplatte?
Wie kann dann noch ein Bluescreen zu Stande kommen, ohne "primaeres IO"?
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Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition.
e-user schrieb:
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> Foxfire schrieb:
> --------------------------------------------------
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> > Prinzipiell ist die Frage auch für
> Microkernels
> gelöst: Wenn das primäre IO
> versagt ist nämlich
> auch mit Microkernel
> Schluss!
> Der Bus zwischen CPU und Speicher laeuft ueber den
> im Artikel genannten Chipsatzcontroller? Aha?
> Zusammen mit der Festplatte?
Was hat das mit dem vorigen Posting zu tun?
> Wie kann dann noch ein Bluescreen zu Stande
> kommen, ohne "primaeres IO"?
Ich hab das Gefühl du verstehst noch nicht einmal was ein Bluescreen überhaupt ist: Ein Bluescreen wird *absichlich* vom Kernel durchgeführt, wenn er in einen Zustand gerät in dem der Kernel die Systemintegrität nicht mehr garantieren kann. Und wenn das primäre IO versagt kann die Integrität nicht mehr garantiert werden. Dann fällt nämlich z.B. der darauf basierende SWAP direkt mit weg.
das stimmt so nicht ganz....wo liegtn der programmcode denn noch ausser als auf der festplatte? richtig im code segment...aber ob es so einfach ist, das programm zu kopieren weiss ich nicht.
jdflls von meinen verstaendnis muesste das gehn
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