Die Videos von Canon Kameras lassen sich mit jedem Videoschnitt Programm auch ohne vorheriges Konvertieren bearbeiten. Die Benutzung des Konverters bringt, zumindest im Hobby- und Amateurumfeld keinen Benefit. Naja..und professionelle Filmer benutzen keinen Fotoapparat zum Filmen. :-)
Der Artikel selbst lässt vermuten, dass sich die Autoren nur wenig mit der Materie auseinandergesetzt haben. Es ist zwar alles korrekt; Die Formulierungen deuten aber auf Übersetzungstools hin.
*fisch*
[quote]und professionelle Filmer benutzen keinen Fotoapparat zum Filmen[/quote]
http://www.engadget.com/2010/04/13/canon-5d-mark-ii-used-to-shoot-entire-house-season-finale-direc/
soviel dazu
Fisch schrieb:
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> Die Videos von Canon Kameras lassen sich mit jedem Videoschnitt Programm
> auch ohne vorheriges Konvertieren bearbeiten. Die Benutzung des Konverters
> bringt, zumindest im Hobby- und Amateurumfeld keinen Benefit.
Korrekt :)
Naja..und
> professionelle Filmer benutzen keinen Fotoapparat zum Filmen. :-)
>
Du scheinst dich mit der Materie aber auch nicht sonderlich auszukennen ;)
> Du scheinst dich mit der Materie aber auch nicht sonderlich auszukennen ;)
Diese Aussage ist sinnlos. Woher kommt eigentlich die Unsitte, dass Forenteilnehmer über andere Forenteilnehmer urteilen, statt etwas zum Thema der Diskussion beizutragen?
Hättest du nicht sowas schreiben können, wie: Nein, das ist nicht so...hier sind Beispiele...usw..usf?
~f~
Danke! Das weckt doch mein Interesse.
Ich hab zwar schon früher mal Beispiele gesehen, z.B. als die 500D rauskam...aber dass die ~eigentlich vernachlässigte~ Filmfunktion der Kameras doch wirklich genutzt wird, wusste ich nicht.
~f~
Laut Felicia Day wird die aktuelle "The Guild"-Staffel auch mit o.g. Kamera gefilmt. Ist natürlich nicht die Größenordnung und Reputation eines Dr. House, aber als professionell würde ich es trotzdem bezeichnen.
Immerhin hast Du als TS und dem Satz: "Der Artikel selbst lässt vermuten, dass sich die Autoren nur wenig mit der Materie auseinandergesetzt haben. Es ist zwar alles korrekt; Die Formulierungen deuten aber auf Übersetzungstools hin.", einen schönen Steilpass mit "dieser Unsitte" gespielt.
Aber wenn zwei dasselbe tun, ....
Es ist halt jetzt modern, mit einer DSLR zu filmen. Das ändert aber nichts daran, daß ein Fotoapparat zum Filmen Mist ist, weil die Handhabung beim Dreh mit so 'nem Ding eben mehr als suboptimal ist.
Auch diese Modewelle wird wieder verebben.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Fisch schrieb:
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> Naja..und professionelle Filmer benutzen keinen Fotoapparat zum Filmen. :-)
Dem muss ich widersprechen - das hat sich seit der Canon 5D Mark II geändert. Es gibt ausreichend Beispiele für professionelle Filmproduktionen mit diesem Gerät. Wir setzen die Kamera - neben regulären Videokameras - selbst ein, um damit beispielsweise Interviews zu drehen - es lassen sich sehr gute, filmische Resultate damit erzielen. Eines mit der Mark II gedrehten Videos von uns ist dieses hier: http://video.golem.de/games/3106/das-spielt-die-branche-eindruecke-von-der-verleihung-des-deutschen-computerspielpreises-2010-in-berlin.html
Viele Grüße
Christian Klaß
Golem.de
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.10 10:43 durch ck (Golem.de).
Darf man einen externen Link als weiteren Beleg dafür, dass professionell mit DSLRs gefilmt wird/werden kann, angeben? Hier wäre er ...
http://philipbloom.net/2009/12/12/skywalker/
Tatsächlich ist es bei mir so, dass sich 720p gut schneiden läßt - 1080p aber nervt wie die Drecksau (auf einem fast aktuellen iMac).
Da kommt mir der Grinder gerade recht.
zum Thema:
Ich habs leider noch nicht versucht, aber sind die Video-Dateien nicht .h264 encoded?
Das heisst, man kann es ohne Probleme mit Final Cut bearbeiten.
Ich werde im September einige Landschaftsaufnahmen in HD schiessen und habe mich dabei ebenfalls für die Canon 5d MkII entschlossen, weil nur diese Kamera einen 35mm Sensor zu einem vernünftigen Preis bietet. Ausserdem ist sie relativ kompakt im vergleich zu zB. Sony PMW EX3 und ich kann somit eine ganze Ausrüstung an Objektiven in einem Rucksack unterbringen. Bin somit ultramobil.
Hat jemand Erfahrungen mit dem Schnitt?
> weil die Handhabung beim
> Dreh mit so 'nem Ding eben mehr als suboptimal ist.
Und die Bildqualität. Ich habe neulich 720p50-Videos von einer EOS 550D gesehen -- fürchterliche Farbsäume und "Treppenstufen" an diagonalen Kanten. Absolut unbrauchbar.
Diese Unsitte ist hier im Forum sehr verbreitet.
Man sollte konstruktiv die Postings interpretieren und nicht immer Haare in der Suppe suchen.
Gerne werden auch Dinge reininterpretiert, die nicht geschrieben oder nicht gemeint waren.
lager-denken "ich bin Wintel, ihr seid die ARMe(e)n Androids" (Geile multideutige Formulierung: "ARMe(e)n Androids". Die neue Teil-Religion der FOSSler.... SCNR) ist auch üblich.
Man muss einfach andere Leute in Schubladen stecken und dann verbal draufhauen. Weil man in deutschen Schulen wohl nichts anderes lernt und sich Anstand selber beibringen muss.
nate schrieb:
> Und die Bildqualität. Ich habe neulich 720p50-Videos von einer EOS 550D
> gesehen -- fürchterliche Farbsäume und "Treppenstufen" an diagonalen
> Kanten. Absolut unbrauchbar.
Preobier mal ein gescheites Objektiv, nicht die Kit-Scherben ;-)
So... gut, das Programm erstellt also auch Proxys und TC, aber was bringt einem der künstlich erzeugte Timecode, wenn man am Set nur die Clipdauer sieht?
Ein Andwendungszweck wäre, wenn es ein Uhrzeit-Abhängiger Dreh ist, oder wenn der Regiesseur während des Drehs Zeiten aufschreibt und mann danach den generierten Timecode via Erstellungszeit des Clips generieren lassen könnte. Allerdings würde ich selbst dafür keine 50 $ abdrücken.
MOV (Video: H.264, Ton: Linear PCM) ist das Filmformat von Canon's 5d MkII, 7d und sogar der 550d
Sinn und Unsinn bewegt sich nun also auf Messers Schneide...
> > Und die Bildqualität. Ich habe neulich 720p50-Videos von einer EOS 550D
> > gesehen -- fürchterliche Farbsäume und "Treppenstufen" an diagonalen
> > Kanten. Absolut unbrauchbar.
>
> Preobier mal ein gescheites Objektiv, nicht die Kit-Scherben ;-)
Das hat mit dem Objektiv nichts zu tun, das sind eindeutig Artefakte, die im Sensor oder bei der Signalverarbeitung in der Kamera entstehen. Ein schlechtes Objektiv macht vielleicht ein unscharfes, matschiges, vignettiertes und CA-reiches Bild, aber keine Artefakte, die aussehen, als hätte jemand das Bild durch einen schlechten Deinterlacer gejagt oder miserables "Debayering" durchgeführt.
Das hat nicht mit der Linse, sondern mit der internen Signalverarbeitung zu tun. In diesem Fall sind das Skalierungsartefakte.
Die Kamera zeichnet die Videos mit der vollen Fotoauflösung auf (muß sie ja, sonst hätte man eine enorme Brennweitenverlängerung). Intern skaliert das die Kamera auf die Videoauflösung runter. Wird dabei geschlampt und/oder anderweitig unsauber gearbeitet, hat man eben diese Skalierungseffekte.
Das haben auch manche einfache Camcorder, die wegen der sowieso unbrauchbaren Fotofunktion viel zu viele Pixel auf dem Sensor haben.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Dann gehört Ihr auch zu der Fraktion, die mit einem DSLR-Rig rumlaufen, an den Fotoapparat irgendwelche Bildschirmaufsätze geschnallt haben und der Kameraassistent am Fokus schraubt?
Na, ich weiß ja nicht, aber mir ist die Handhabe einer DSLR beim Dreh echt zu umständlich. Für Interviews mag es ja gerade noch so gehen. Was mich aber wirklich nervt, ist die Mode, dem Zuschauer vorzuschreiben, wohin er zu blicken hat, weil die extrem kleine Schärfentiefe ja gerade superduper Hip ist. Es wird aber ganz vergessen, daß Schärfe/Unschärfe im Film auch durch den Zuschauer selbst entsteht. Und zwar durch den Punkt, den der Zuschauer ansieht. Der Rest verschwindet in der Unschärfe. Das menschliche Sehen ist so gestrickt, daß nur ein ganz kleiner Teil scharf erscheint. Selbstversuch: Einfach mal auf die Tastatur blicken und die Taste mit dem „H“ angucken. Und die anderen Tasten? Alle unscharf.
Wenn man mit der Kamera umgehen kann, ist es egal, wie die Schärfentiefe ausfällt. Bei guter Bildgestaltung entsteht der gewollte Effekt erst beim Zuschauer. Und wenn ein Zuschauer eben woanders hinschaut, ist das die natürlichste Sache der Welt, weil man alles in seiner Umgebung (im Normalfall) scharf ansehen kann und man daran nicht durch den Willen des Regisseurs gehindert wird.
Bei Filmbilder mit extrem kleiner Schärfentiefe habe ich oft das Gefühl, blinzeln zu müssen.
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> Die Kamera zeichnet die Videos mit der vollen Fotoauflösung auf (muß sie
> ja, sonst hätte man eine enorme Brennweitenverlängerung). Intern skaliert
> das die Kamera auf die Videoauflösung runter.
Ich habe die leise Befürchtung, dass das eben nicht der Fall ist. Für mich sieht es eher so aus, als würde die Elektronik einfach nur jede x. Zeile des Sensorbildes auslesen oder verarbeiten -- anders kann ich mir die offensichtlich vom Debayering stammenden Farbartefakte nicht erklären. Insgesamt recht unbefriedigend -- ich kenne Leute, die sich diese Kamera unter anderem wegen der Videofunktion gekauft haben, und dann das ...
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