Also ich hab früher mal VMware genutzt. Hier im Büro nutzen wir VMware server um geschwind test und entwicklungsboxen zur verfügung zu stellen...
Privat nutz ich schon seit eeewigkeiten (also auf jeden Fall schon bevor InnoTek von Sun geschluckt wurde) Virtualbox... sehe bisher auch keinen wirklichen Grund auf VMware umzusteigen...
Kann mir jemand ein tolles Killerfeature von VMware nennen, das in Virtualbox fehlt und so einen Kauf rechtfertigen würde?
Port-Forewarding kann über das Menu eingerichtet werden, in VirtualBox muss dies über die Konsole gemacht werden. Ansonsten kann ich mich dem Vorredner nur anschliessen. Ich habe insgesamt sehr gute Erfahrungen mit VirtualBox gemacht.
Ist schon ein Weilchen her das ich VB getestet habe aber:
- Kann man Snapshotbäume anfertigen und aus jedem Ast ein linked Clone erstellen?
- Können überhaupt linked Clones erstellt werden?
- Gibt es eine Integration in verschiedene DEs wie Eclipse/Visual-Studio.
- Gibt es eine Record/Replay funktion?
Ist zwar kein Killerfeature, aber versuch mal Qt unter VirtualBox zu kompilieren (MSVC), dann siehst Du die Vorteile von VMware! Mein letzter Versuch (VBox 3.irgendwas) endete nach mehreren Stunden (lief über Nacht) mit einem Crash von VirtualBox. Unter VMWare hatte ich den Code in relativ kurzer Zeit durch.
Vielleicht geht es inzwischen, aber ich brauchte etwas das problemlos läuft.
Soweit ich weiß ist es bei Virtual Box nicht möglich, Dateien per Drag&Drop auszutauschen wie es bei VMWare ist - Und das ist für mich als normaler Windows 7 User, der VMs nur nutzt um XP zu haben um z.B. Keygens nicht in seinem echten OS auszuführen, ein gewaltiger Nachteil.
Du benutzt Keygens? Ich bin schockiert!
Stimmt es, das sich Virtualbox den für die VM eingestellten Arbeitsspeicher gleich beim Starten reserviert? VM nimmt sich den Speicher nur, wenn eine VM ihn auch wirklich braucht. Und das ist für mich ein Killerfeature. Ich habe x VMs laufen und alle haben Standardmäßig viel RAM zugewiesen bekommen, sie brauchen es aber nur in Ausnahmefällen, dann werden andere VMs schlafen gelegt.
Drag&Drop wurde schon genannt.
Muss dazu sagen, dass ich mir Virtualbox leider noch nicht anschauen konnte.
Nein, stimmt nicht, hab's grad mit ner aktuellen VBox getestet. Client hat 192 MB zugewiesen bekommen, VBox belegt beim "Booten" nur knapp 20 davon. War es das, was du meintest?
Eben auch nochmal mit VBox 3.0 getestet, da ist es so, dass relativ wenig physikalischer Ram genutzt wird (bei Win7 als Gast bis zum Loginscreen z.B. gerade mal 50 MB), aber dafür direkt beim Start die für den Gast eingestellte Ram-Größe in der Pagefile reserviert wird.
Gruß
Tantalus
Naja, Pagefile tut nicht weh :-)
Also ich bevorzuge (und benutze auch) VMLite. Basiert auf VirtualBox, aber ohne dessen Nachteile.
Auch den XP Modus kann man damit nutzen (den originalen von MS), aber inkl. 3D Beschleunigung.
Ich bin gerade dabei VB runter zu schmeissen und VMWare-Server drauf zu bügeln. VB ist zwar nicht schlecht, nervt mich aber bei ein paar Sachen:
- Ich fahre eigentlich immer nen aktuellen Kernel auf meinem Hostsystem. Leider darf ich bei fast jeder neuen Kernelversion Patches des vboxdrv suchen, damit ich den kompiliert bekomme. Ohne den startet mir VB gar nicht erst...
- USB ist zum teil recht frickelig
- meine Windows-VM bleibt gerne mal beim runterfahren hängen (nein, das system ist nicht dichtgemüllt...)
- habe schon paar mal erlebt, dass sich VB beim starten einer VM gerne mal auf der Platte totrödelt...
Gerade der erste Punkt nervt mich derart, dass ich jetzt wechsel
gerade im ersten punkt wirst du vermehrt auf probleme treffen beim wechsel auf vmware. da darfste bei jedem kernel update auf entsprechende patches warten, bis vmware wieder läuft. da hab ich bisher angenehmere erfahrungen mit virtualbox machen können, auch wenn vmware in seinen funktionen vbox überlegen ist.
Hmmm... habe VMWare bisöang nur die EXS-Varianten gehabt und zumindest was die VMWare-Tools innerhalb der VMs angeht hatte ich noch keine Probleme. Ich mach einfach mal ne Parallel-Instalation und dann schaun mer mal ;)
Ich stimme dir vollkommen zu und benutze auch derzeit Vbox, aber zumindest wichtige fehlende oder zumindest verbesserungswuerdige Features gaebe es durchaus:
- reale Festplattenpartitionen als Gast-HDD nutzen (schneller als virtual-hdd)
- Aufnahme des Gastsystems als Video
- bessere USB-Integration
- (sicher noch was vergessen)
Also ich verwende eine Shared-Folder. Das ist ganz schick, aber drag&drop waere sicherlich noch das Sahnehaeubchen...
Wer plant auf einem Linux-Gast von VirtualBox auf VMware Server/Player zu migrieren, der möge jedoch folgendes beachten:
Bei Prozessoren, welche den Takt je nach Auslastung hoch- bzw. runterregeln trat bei mir folgendes KO-Phänomen auf:
Startet der PC z. B. VMWare mit voller Taktfrequenz (z. B. 3 GHz) und regelt der Rechner dann nach dem Start der VM die CPU auf 1 GHz runter, läuft die Uhr in der VM um 1/3 langsamer! Dieses "Zeitproblem" lässt sich nur umgehen, indem man die CPU permanent mit vollem Tempo fährt. Umgekehrt läuft die Uhr zu schnell, wenn der PC im Vergleich zum Start der VM höher getaktet wird. Da in meiner VM u. a. ein Arbeitszeiterfassungsprogramm läuft war das bei mir für VMWare das Aus... :-(
Allerdings habe ich keine Ahnung, ob dieses Problem in der neuen Version inzwischen gelöst wurde. Bin für diesbezügliche Tips daher dankbar!
Eher als Frage, kann man in VMware von USB booten? Unter VirtualBox geht es nicht und ist laut Entwickler-Forum auch nicht angedacht. Der Nutzen, wäre gegenüber dem Aufwand, zu gering. Kann ich zwar nachvollziehen, ich würde aber gerne auch Betriebssysteme auf USB-Sticks ohne extra Rechner testen können.
Kaufen würde ich VMware aber nicht, wenn du bis jetzt mit VBox zufrieden bist, tut es auch der kostenlose Player.
Sicher geht Virtualbox aufm USB Stick suche mal nach Portable Virtualbox
Gruß
Torsten
Das was du meinst, geht glaub ich auch nicht ohne Admin-Rechte. Was ich aber meinte, ist in der virtuellen Maschine von USB booten. Das geht nunter VBox nicht und ist auch nicht angedacht.
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