Dann würde die halbe Windows-welt amok rennen. Wäre vielleicht aber auch mal zeit, endlich die kompatibilitätsranken der WinAPI zu lösen und neue Wege zu gehen. Ob ich das wohl noch erleben darf?
Vermutlich eher nicht. Ich denke man ist bei MS stolz darauf bekannte Seiteneffekte und Fehler der APIs immer weiter mitzuschleppen damit 15 Jahre alte Software auch weiterhin ihren Dienst tut.
Dafür ist man bei Apple halt stolz darauf, den Anwendern für ServicePacks und Updates zu verkaufen.
Und Recht hat er... würde Microsoft so agieren wie Apple, dann wäre der Aufschrei riesengroß und es gäbe Klagen. Aber Apple darf sowas, weil die Apple-Jünger lieber über MS meckern.
Man sieht halt immer den Span im Auge des anderen, nicht aber den Balken im eigenen.
Sowas gibts sogar von Microsoft.
Darfst aber selbst googlen.
den ganzen alten legacy mist, der sich in 20 jahren angesammelt hat, einfach kicken.
keine 30.000 APIs, von denen mehrere redundant sind mehr. einfach eine neue objektorientierte API und es gaebe vielleicht noch hoffnung fuer windows.
Microsoft hat GENAU DAS mit der Einführung von Vista getan. Schon vergessen? Ich habe dummerweise zu den "early adopters" gehört und mit der Umstellung einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Software erst mal abschreiben können. Dazu zählten Java, Virenscanner und viele mehr. Von Treibern für Scanner, Drucker etc. ganz zu schweigen. Einige Software lief danach nie wieder, bei anderen hat es drei Monate gedauert, bis lauffähige Updates für Vista verfügbar waren.
Hmm, ich gebs ja zu, ich erinnere mich an Nero + Xp-SP2, sowie an Alcohol + Vista...
Vista kam bei mir aber nie bis in den Produktiveinsatz.
@WINAPI, es ist mir jedesmal wieder unverständlich, dass die Xp-API noch die Call von Windows-3.x funktionen implementiert hat.
Auch wenn man sich das PE Format selbst anschaut, dann ist dieses seit 10 Jahren derart obsolet, dass ees mich wundert dass es noch eingesetzt wird(man bedenke nur mal den Pflichteinsprungspunkt für DOS-Programme).
Auch deswegen propagiere ich auf der Windows-Plattform für einen kompletten neuanfang. Auch wenn dies eine 100%ige inkompatibilität zur folge hätte, in nicht allzunaher zukunft wird der punkt kommen, an dem die alten Windows-strukturen nicht nur überholt sind, sondern auch die entwicklung neuer funktionalität derart behindern, dass man diesen neuanfang so oder so starten muss. Man bedenke wann das PE Format(nur beispielsweise) entwickelt wurde. Ich glaube nicht dass man damals eine Weltweite verbreitung auf nahezu jeden PC im kopf hatte. Dementsprechend muss man irgendwann davon abkehren, und je später das geschieht, desto katastrophaler die Auswirkungen.
OMFG schrieb:
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> Dann würde die halbe Windows-welt amok rennen. Wäre vielleicht aber auch
> mal zeit, endlich die kompatibilitätsranken der WinAPI zu lösen und neue
> Wege zu gehen. Ob ich das wohl noch erleben darf?
Auch wenn ich Microsoft nicht immer unterstütze muss ich sagen, dass sie hier relativ viel tun. Zum einen gibt es da den "Upgrade Advisor":
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?familyid=1B544E90-7659-4BD9-9E51-2497C146AF15&displaylang=en
Der prüft deine konkrete Konfiguration auf Upgrade-Fähigkeit.
Dann gibt es das Compatibility-Center welches getestete und bekannt kompatible Software auflistet:
http://www.microsoft.com/windows/compatibility/
http://www.microsoft.com/windows/compatibility/windows-7/
Während der Beta-Phase wurde auch schon eine Liste mit inkompatiblen Programmen veröffentlicht. Die war etwa ähnlich lang wie die von Apple. Ich finde aber den Link gerade nicht (irgendwo bei Technet).
Es ist klar, dass weder die Liste von Apple noch die von Microsoft vollständig ist. Wobei es Microsoft hier natürlich ungleich schwerer hat weil einfach viel mehr Programme und Tools im Umlauf sind. Ein Grossteil davon entwickelt von "Hobby-Entwickler" die sich häufig bis heute keine Gedanken über Sicherheit gemacht haben und munter weiter von Administrator-Berechtigungen ausgehen um ihre Daten nach c:\Programme und c:\windows zu schreiben.
Microsoft hat auch umfangreiche Kompatibilitäts-Software veröffentlicht um bestehende Software zu prüfen. Das wird aber (verständlicherweise) nicht von allen Entwicklern für alle Programme und Programmversionen durchgeführt. Die Frage ist immer wie viel davon relevant ist. Kritisch wird es ja erst, wenn ein Programm kommerziell ist und das Update Geld kostet. Bei kostenloser Software hofft man einfach darauf, dass die nächste Version das Problem beseitigt.
Falls nicht bietet Microsoft auch hier die Application Compatibility Toolkits an. In den meisten Fällen helfen einige angepasste Rechte auf Dateien und Registry-Keys den Programmen auf die Sprünge.
Wie immer gelten auch beim Kompatibilitäts-Testing die üblichen Software-Test Regeln. Man kann nicht beweisen, dass ein Programm fehlerfrei ist. Man kann lediglich versuchen einige Fehler klar nachzuweisen. Apple und Microsoft tun hier genau das gleiche. Sie untersuchen einige der am weiteesten verbreiteten Software-Pakete und versuchen eindeutige Fehler/Inkompatibilittäten nachzuweisen. Wenn sie welche finden wird das Programm auf die Liste gesetzt und gilt als "problematisch" (manchmal laufen die Programme aber auch so mit eingeschränktem Funktionsumfang). Wenn aber kein Problem festgestellt wird heisst es leider auch nicht, dass keines da ist. Es wurde nur keines gefunden während der Prüfungen.
@Skybeam, die kernaussage meines Posts war in etwa, dass Microsoft sich sowas nie erlauben dürfte. Selbst wenn die Schuld im einzelnen Fall nicht bei Windows liegt, ist Microsoft immer dran schuld. Beim wurmigen Apfel hingegen meckert niemand(ach ne der war angebissen).
Übrigens, ich bin Linuxer, bevor irgendwer kommt mit aussagen wie Microsoft-Fanboy etc.
OMFG schrieb:
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> @Skybeam, die kernaussage meines Posts war in etwa, dass Microsoft sich
> sowas nie erlauben dürfte. Selbst wenn die Schuld im einzelnen Fall nicht
> bei Windows liegt, ist Microsoft immer dran schuld. Beim wurmigen Apfel
> hingegen meckert niemand(ach ne der war angebissen).
Wie die Notwendigkeit bzw. die Existenz dieser Kompatibilitäts-Liste von Microsoft beweist erlaubt sich Microsoft aber durchaus die Entwickler "sanft" zu lenken. Z.B. hat die UAC zu Problemen mit vielen Anwendungen geführt. Trotzdem lief mit "Rechtsklick -> Als Administrator ausführen" praktisch jedes alte Programm. Für mich quasi ein "Zwischenschritt" um "faule" Entwickler dazu zu bewegen endlich mal ihre Programme zu korrigieren weil der Druck durch die Benutzer wegen des mühsamen und unnötigen UAC-Schrittes wächst.
Bei Apple dürfte das aber im Endeffekt ähnlich aussehen. Wahrscheinlich gibt's auch hier Work-Arounds für viele Fälle.
kenn ich schrieb:
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> Ich habe dummerweise zu den "early adopters" gehört und mit der
> Umstellung einen nicht unbeträchtlichen Teil meiner Software erst mal
> abschreiben können.
dann war es offensichtlich eine kluge und wohlüberlegte entscheidung, early adopter zu spielen... *augenverdreh*
Du bist ja ein ganz lustiges Kerlchen. Welches OS hat denn da keine Probleme?
Gerade als Linuxbenutzer ist man diesbezüglich doch einiges an Kummer gewohnt. Da reicht u.U. ein neuer Kernel und dann liegt gleich die halbe Hardware brach.
Hat doch was von Nostalgie. Weisst du noch, damals bei win98, der bug? Jaaa, der war toll, schau mal, unter Win7 wird er prima emuliert :-)
Sorry, aber das dass ist da falsch.
Ist doch schon in Entwicklung: Midori
http://en.wikipedia.org/wiki/Midori_%28operating_system%29
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