OSS ist da leider auch oft nicht besser. Selten das Projekte mal von Anfang bis Ende komplett umgesetzt sind. Es fehlt oft immer irgendwo was und oft haben die Leute einfach keine Lust/Zeit mehr und dann bleibt das Projekt halt auf einem Stand wie vor 5 Jahren.
Abgesehen davon das viele Projekte einfach grottenschlecht umgesetzt sind, man sieht an allen Ecken das dort keine Fachleute am Werk waren, sondern die Projekte mehr aus der Not heraus entstanden sind.
Abstürze und Instabilitäten kennt man auch unter OSS zur Genüge. Ich behaupte sogar das viele OSS Sachen weitaus instabiler und mehr Fehler haben als kommerzielle Sachen.
Unter Windows hatte ich noch nie zu Zeiten von XP soviele Abstürze von Anwendungen wie unter Linux. Unter KDE stürzt öfter mal Plasma ab und auch unter Gnome hängt sich gerne mal was auf oder stürzt einfach so ab.
Einen qualitativen Vorteil kann ich zumindest bei OSS nicht ausmachen.
Was allerdings stimmt: OSS geht zum teil innovativere Wege und probiert auch mal einfach Sachen aus. Dinge die bei Microsoft sicherlich 5 Jahre dauern, können bei OSS mal schnell mit paar hundert Leuten zusammengebaut werden. Man sieht das ja auch an Projekten wie Compiz, Beryl, KDE4 usw. in welch kurzer Zeit da mal schnell was komplett neues aus dem Ärmel geschüttelt werden kann.
Das die Sachen dann nicht immer zu 100% zum Anfang funktionieren ist dann zwar noch die andere Seite.. Aber immerhin.
WinDAUsWerdenEntlassen! schrieb:
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> Microsoft kann niemals mit Open-Source basierten
> Projekten wie Linux, BSD, OS X konkurrieren. Eine
> hierarchisch organisierte Riesen-Firma wie
> Microsoft muss viel zu viel Geld für Management
> verprassen. Im OSS-Umfeld agieren viele kleine
> hocheffiziente Firmen komplett ohne Wasserköpfe.
> Die reagieren schneller und Neuentwicklungen
> unterliegen den Gesetzen des Marktes: was nichts
> taugt, wird durch ein anderes Projekt ersetzt. Das
> sieht bei MS-Produkten anders aus: Dort wird
> niemals umgesetzt, was sich nicht rechnet.
> Ergebnis: Fehlerhafte Software, deren Mankos
> geschickt überschminkt werden müssen.
>
> Microsoft muss untergehen, da sie keine Chance
> gegen OSS haben. Sie können einfach nicht in der
> Quantität und Qualität produzieren.
> So ganz Nebenbei glaube ich aber auch nicht, das M$ immer noch 90% auf dem
> Desktop hat
Bei w3counter hat Windows irgendwas um 85% bei anderen Statistiken was um 88%. Zumindest unter 90%. Linux schwankt von 1-2% je nachdem welche Statistik man nimmt
(hab auch schon Statistiken gesehen da hatte Linux 10%)
Ich kenne eher Leute die von Windows zu Mac gewechselt sind, bei anderen ist sicherlich dann Prozentual mehr Linux angesagt. Wie auch immer, die Zeiten wo alle blind Microsoft hintergelaufen sind, dürften vorbei sein. Windows 7 hat da IMHO auch nicht genug Potential um diesen Trend umzukehren.
Vielleicht profitieren davon KDE4, weil Windows Vista/ 7 schon sehr stark KDE4 zumindest vom äußeren ähnelt ;)
Du Haubentaucher!!!
Was glaubst du, wie die auf fast 90% Marktanteil kommen?
Ist ja klar, wenn jeder gekaufte PC mit Wondows ausgeliefert wird, bleibt mir ja gar nichts anderes übrig als zu den 90% dazu zu zählen!?!
Außerdem fällt es schwer, die tausenden von Linuxuser zu zählen, da jeder das OS downloaden, weitergeben und an beliebig vielen Rechnern installieren kann!!!
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Zuerst denken und dann andere zu Unrecht beschimpfen!
Ich will mich ja nicht aufspielen, aber die Rede war von Windows bzw Microsoft und Miranda ist OPEN SOURCE! also das genaue Gegenteil ;)
Microsoft hat einen durchaus sehr hohen Standart in der Software Entwicklung, dummerweise nutzen 90% +- iwas, der Menschen das OS aus Redmond. Was zwangsweise dazu führt das das Hauptaugenmerk dort liegt, Bugs werden schneller gefunden, Viren schneller verbreitet usw. Linux hätte mit den selben Problemen wenn sie einen solchen marktanteil halten würden. 100%ig!! Der einzige Vorteil von diesen OSS ist Ihr geringer Marktanteil, weshalb sie einfach nicht der Fokus der Mehrheit sind.
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