Seh ich das richtig das Office 15 auf WOA ein anderes Interface haben wird, als auf Windows 8 x86...? Halte das für eine schlechte Idee! Man könnte das Interface doch auch anpassbar machen, und auf WOA einfach eine andere Standardeinstellung einstellen.
hm da wäre ich mir nicht so sicher.
In dem Video hat Office ja druchaus strukturelle Ähnlichkeiten mit dem bisherigen Ribboninterface von Office, nur dass die Ribbons standardmäßig zugeklappt sind.
Ribbons an sich sind ja schon relativ einfach mit Fingern zu bedienen.
Wenn man das verfeinert könnte man das sogar vereinheitlichen.
Nur an manchen Stellen müsste man eben unterscheiden und zB statt Rechtsklick, Tap&Hold verwenden.
Das wäre natürlich nur meine Wunschvorstellung, was MS dann macht ist eine andere Frage :-P
Ich find das sehr amüsant. Von Ribbons und ähnlichem ist nichts zu sehen, das heißt Firmen, die auf MS Office setzen, werden wieder ein Haufen Geld für Umschulungen aus dem Fenster werfen müssen. Und für neue Lizenzen - allein die Small Business Version kostet über 300 ¤ (pro Arbeitsplatz).
So ist das, wenn man auf die Produkte des Weltmarktführers (TM) setzt.
kmork schrieb:
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> So ist das, wenn man auf die Produkte des Weltmarktführers (TM) setzt.
Gut dass man bei allen anderen nicht-Weltmarktführerprodukten darauf setzen kann dass die seit 20 Jahren gleich aussehen und funktionieren und auch in 20 Jahren immer noch so sein werden. ;)
OMG... schaut MS eigentlich auch mal bei Firmen vorbei, die ihre Produkte einsetzen?
Es war schon ein riesen Akt für viele Anwender sich an das neue Ribbons-Konzept zu gewöhnen und nun wollen sie schon wieder die Menuführung ändern? Dabei haben viele Firmen noch nicht einmal die Umstellung auf 2007/2010 vorgenommen, da kein Schwein ohne Grund Zeit in eine neue Bedienung investieren möchte, die ihm beim täglichen Arbeiten absolut Null Vorteile bringt.
kmork schrieb:
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> Ich find das sehr amüsant. Von Ribbons und ähnlichem ist nichts zu sehen,
> das heißt Firmen, die auf MS Office setzen, werden wieder ein Haufen Geld
> für Umschulungen aus dem Fenster werfen müssen. Und für neue Lizenzen -
> allein die Small Business Version kostet über 300 ¤ (pro Arbeitsplatz).
Wir bezahlen ca. 70¤ inklusive Windows 7. Und Mitarbeiterd dürfen für den Privatgebrauch die Standard Version umsonst nutzen. Dein Preis ist eher der, den man als einzelner im Laden bezahlt.
> So ist das, wenn man auf die Produkte des Weltmarktführers (TM) setzt.
Aber Ribbons mag ich nicht - ich wär froh wenn sie weg wären...
Moriati schrieb:
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> Es war schon ein riesen Akt für viele Anwender sich an das neue
> Ribbons-Konzept zu gewöhnen und nun wollen sie schon wieder die Menuführung
> ändern?
Die denken da halt amerikanisch. Die schmeissen einfach alle Angestellten raus, und da alle neuen in ihrem CV angeben Experten in MS-Office zu sein, brauchen sie bis zur nächsten Version keine Schulung ;-)
auf dem Desktop Rechner lässt es sich von Gesten auf Maus umstellen und dann sind die ribbons wieder da .
und wer meint et müsse sein Tablett mit Maus und Tastatur bedienen, schaltet auch auf ARM auf Ribbon
Der Logik verpflichtet :)
Moriati schrieb:
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> Es war schon ein riesen Akt für viele Anwender sich an das neue
> Ribbons-Konzept zu gewöhnen und nun wollen sie schon wieder die Menuführung
> ändern? Dabei haben viele Firmen noch nicht einmal die Umstellung auf
> 2007/2010 vorgenommen, da kein Schwein ohne Grund Zeit in eine neue
> Bedienung investieren möchte, die ihm beim täglichen Arbeiten absolut Null
> Vorteile bringt.
Also ich hab keine 2min gebraucht um das System hinter den Ribbons zu begreifen und mich dem anzupassen... Und wenn man nen vernünftigen Workflow hat sind die auf jeden Fall von Vorteil.
Schön für dich. Kriegste das aber auch der Sekretärin erklärt, die 10 Jahre oder mehr mit dem alten Konstrukt gearbeitet hat?
Es geht nicht um Leute, die der Technik nahe stehen, sondern um die Millionen von Anwendern, die sich generell mit der IT schwer tun und sich da wirklich mit viel Mühe durchkämpfen müssen und für genau die ist das durchaus ein nicht ganz kleiner Umlernprozess.
Hinzu kommt der betriebswirtschaftliche Aspekt. Was bringt es einem Unternehmen? Ich bezweifel deutlich, dass durch die Ribbons irgend etwas an Effizienz dazugewonnen wird, es vermindert aber für eine bestimmte Zeit der Umstellung die Effizienz der damit beschäftigten Mitarbeiter.
Wohl gemerkt: Es geht nicht darum sich Neuem zu verweigern, sondern darum, ob damit ein Mehrwert verbunden ist und den bezweifel ich hier deutlich.
Absurd wird es übrigens, wenn dann Dritthersteller die alte Menuleiste wieder integrieren. Das lässt mich vermuten, dass die Basis für die klassische Menustruktur im System vorhanden ist, aber aus produktpolitischen Gründen nicht angeboten wird.
Edit: Als jemand, der für diese Produkte Support leisten muss, ist es übrigens auch nicht gerade sehr angenehm. Praktisch jede Officeversion bringt neue Options- und Menuwege mit sich. Was soll das? Ist es so schwer mal ein klares Designkonzept zu entwickeln und das auch konsequent als Basis zu verwenden?
So passiert es auch mir leider immer wieder, dass ich mich je nach Version in den Dialogen verheddere.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.12 10:56 durch Moriati.
syntax error schrieb:
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> Also ich hab keine 2min gebraucht um das System hinter den Ribbons zu
> begreifen und mich dem anzupassen... Und wenn man nen vernünftigen Workflow
> hat sind die auf jeden Fall von Vorteil.
Es ist immer herrlich, wie viele meinen, sie wären Experten, wenn es um Office geht, dabei aber nur vielleicht 0,5 % des Funktionsumfangs kennen. Wenn du mal eine solche Schulung besucht hättest (ich musste das mal), wüsstest du, dass es da fast garnicht um die Ribbons geht. Auch bei der Umstellung auf neue Office-Versionen stellen die Ribbons (obwohl sie hässlich sind und einen Haufen Platz verschwenden) das geringste Problem dar.
In Sachen "Workflow" empfinde ich übrigens sämptliche Office-Anwendungen, die ja eigentlich nix anderes sind als WYSIWYG-Editoren oder -Interfaces, als absolut unzumutbar. Wer sich schonmal mit LaTeX und Ähnlichem auseinandergesetzt hat, ist froh, wenn er sich nicht mit diesem Mist auseinandersetzen muss. Einzig für die Tabellenkalkulation (Gnumeric bzw. LibreOffice Calc) hab ich noch manchmal Verwendung.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.02.12 11:03 durch kmork.
syntax error schrieb:
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> Also ich hab keine 2min gebraucht um das System hinter den Ribbons zu
> begreifen und mich dem anzupassen
Ich schätze er hat auch nicht die Golemleserschaft oder das IT-News Publikum im Allgemeinen gemeint, sondern eher die 08/15-Standardanwender und dort kann ich seine Aussage fast durch die Bank bestätigen. Es gibt viele Betriebe, hauptsächliche Kleinbetriebe und Mittelstand, die zwar eine der neuen Office Versionen haben wollen, aber kein Geld für MA-Schulungen in die Hand nehmen. Da ist der Anwender dann der Dumme, gerade bei der schon etwas älteren Belegschaft, die sich da mit dem Anpasssen sowieso meist schwerer tun. Ja, ja sind nicht alle so - weiß ich auch. ;-)
Moriati Wrote:
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> Schön für dich. Kriegste das aber auch der Sekretärin erklärt, die 10 Jahre
> oder mehr mit dem alten Konstrukt gearbeitet hat?
> Es geht nicht um Leute, die der Technik nahe stehen, sondern um die
> Millionen von Anwendern, die sich generell mit der IT schwer tun und sich
> da wirklich mit viel Mühe durchkämpfen müssen und für genau die ist das
> durchaus ein nicht ganz kleiner Umlernprozess.
Besonders wenn da solche dabei sind die sagen "Vor einigen Jahren hatte ich das Problem mit meiner Schreibmaschine noch nicht! Da konnte ich einfach nur loschreiben und musste mich nicht durch Menues durchschlagen um etwas zu finden!"
Ja gut, da hatte der dann auch nicht die ganzen Funktionen. ;-)
"Ja und, damals kam man auch damit zurecht"
Ich spreche aus Erfahrung. ;-)
Das ist wohl eins der Probleme wenn man Software verkaufen möchte. Von - zum Großteil künstlichen - Migrationsschwierigkeiten abgesehen gut funktionierende Officelösungen gibt es schon seit über 10 Jahren kostenlos und das Modell sieht keine Miete sondern einen 'Kauf'preis vor. Wenn konstant Geld in die Kasse soll gibt es keinen anderen Weg als die bisherige Vormachtsstellung auszunutzen/zu zementieren und die GUI immer wieder zu verschlimmbessern (von der Funktionalität lässt sich ja kaum was machen).
Richtige Freaks (zb die die von Konzepten wie das hinter Emacs profitieren und damit ihre Effizienz steigern können) empfanden Entwicklungen wie Ribbons als Rückschritt und Einschränkung. Technisch Unbewanderte müssen immer wieder die Schulungsindustrie mit Zeit und Geld versorgen um die eigene Effizienz zu behalten. Komplette Neueinsteiger haben zwar kurzfristig geringere Schulungskosten aber lernen keine Konzepte sondern konkrete Implementationen und sind damit abhängiger und langfristig teurer.
Ich finde diese Entwicklung besorgniserregend.
manchen kann es einfach nicht recht gemacht werden...
angefangen, mit der sekretärin, die seit 10 Jahren so arbeitet - ist doch super, die ribbons sind standardmäßig ausgeblendet, die hat ihr "altes" Bild vor sich.
natürlich muss MS neuerungen bringen, keine firma kann im jahr 2000 ne software verkaufen und dann nie wieder was - wie soll das wirtschaftlich den funktionieren?
ribbons hin, ribbons her, es muss neue software geben. die leute die sowas verkaufen, schulen meistens auch anwender im kleinen kreis, das heisst die freuen sich über neue versionen, weil das wieder geld bringt. viele "müssen" auch updaten, weil office ja auch über schnittstellen von anderen herstellern benutzt wird und nur solange wie auch microsoft ünterstützung bietet ihrerseits diese versionen supporten. ABER alle ca. 10 bis X jahre neue lizenzen treiben keine firma in den ruin und wenn ja, dann lags nicht daran...
Du bist also auch der Meinung das Ribbons Hirnwichse, Selbstzweck und ABM sind? *g
Moriati schrieb:
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> Schön für dich. Kriegste das aber auch der Sekretärin erklärt, die 10 Jahre
> oder mehr mit dem alten Konstrukt gearbeitet hat?
> Es geht nicht um Leute, die der Technik nahe stehen, sondern um die
> Millionen von Anwendern, die sich generell mit der IT schwer tun und sich
> da wirklich mit viel Mühe durchkämpfen müssen und für genau die ist das
> durchaus ein nicht ganz kleiner Umlernprozess.
> Hinzu kommt der betriebswirtschaftliche Aspekt. Was bringt es einem
> Unternehmen? Ich bezweifel deutlich, dass durch die Ribbons irgend etwas an
> Effizienz dazugewonnen wird, es vermindert aber für eine bestimmte Zeit der
> Umstellung die Effizienz der damit beschäftigten Mitarbeiter.
> Wohl gemerkt: Es geht nicht darum sich Neuem zu verweigern, sondern darum,
> ob damit ein Mehrwert verbunden ist und den bezweifel ich hier deutlich.
> Absurd wird es übrigens, wenn dann Dritthersteller die alte Menuleiste
> wieder integrieren. Das lässt mich vermuten, dass die Basis für die
> klassische Menustruktur im System vorhanden ist, aber aus
> produktpolitischen Gründen nicht angeboten wird.
>
> Edit: Als jemand, der für diese Produkte Support leisten muss, ist es
> übrigens auch nicht gerade sehr angenehm. Praktisch jede Officeversion
> bringt neue Options- und Menuwege mit sich. Was soll das? Ist es so schwer
> mal ein klares Designkonzept zu entwickeln und das auch konsequent als
> Basis zu verwenden?
> So passiert es auch mir leider immer wieder, dass ich mich je nach Version
> in den Dialogen verheddere.
Hierzu muss ich sagen:
JA, Leute müssen umlernen.
Aber sehen wir es mal realistisch, dann hat die "Sekretärin" ohnehin so gut wie keine Funktionen benutzt, da sie diese "ohnehin" nicht gefunden hat in den alten Bäumen.
Kommt jemand komlett neu daher sind die Ribbons deutlich intuitiver als die alten Menüs, das "umlernen" ist NATÜRLICH eine Sache von Gewohnheit.
Aber "realistisch" kommt jemand der wirklich damit arbeitet (und es nicht nur 3mal im jahr benutzt) damit locker nach 1 Monat zurecht.
Echte Details sind ohnehin Erfahrungs bedingt ; wenn man das was man sucht nicht Kategorisieren kann sucht man sich zu tode, Menü oder Ribbon ist dann egal.
Defacto liegt es also an den extrem "Anti" Computer Menschen, die wollen einfach keinen Tag investieren sich einfach mal ganz trivial mit einfachsten beispielen auseinander zu setzen.
Ich meine, in 1 Woche kriegt man die gängisten Sekretärin Aufgaben alle in Beispielen unter, gar kein Problem.
Was man durch die Umstellung auf Ribbons "tatsächlich" sieht, ist das die Leute auch mit den normalen Menüs keine Ahnung gehabt haben was sie tun.
Das Menü für eine "Touch" Oberfläche neu zu strukturieren ist ja auch absolut logisch, da werden ganz andere Ansprüche gestellt.
Von daher macht Microsoft da nichts falsch, sondern genau richtig.
Vielleicht macht es aber Sinn in jedes office Produkt eine ganz "offensichtliche" Tutorial Anwendung einzubauen, damit man sich eine Schulung ersparen kann.
*Dann klickt jeder diese Tutorials durch und die Sache hat sich.
Du verstehst meinen Einwand nicht: Wo liegt der Nutzen für die Sekretärin? Sie hat bereits jetzt ein Werkzeug, was Ihre Anforderungen voll auf erfüllt. Woher sollte da also die Motivation kommen sich in etwas neues einzuarbeiten, was ihr an sich absolut keinen Mehrwehrt bringt? Nur aus der Begründung heraus, dass Microsoft meint mit den Ribbons ist jetzt alles besser? Zumal man auch nicht vergessen sollte, dass viele Anwender keineswegs nur mit einem Programm in ihrem Arbeitsumfeld zu tun haben, sondern oft mit einem halben Dutzend und mehr. In der Summe ergeben sich dort daher ständig irgend welche Umstellungen und wenn da dann am Ende des Tages mal einer fragt, was das eigentlich alles an Mehrwert bringt und man dann zu dem Schluss kommt, dass da nicht viel bleibt, dann kommt man schnell zu dem Ergebnis: Die IT ist mittlerweile zu einem riesigen Zeitfresser geworden. Ihr Ziel Arbeit zu vereinfachen und Prozesse zu beschleunigen erfüllt sie zwar nach wie vor, vieles dieser Einsparungen zerrt sie teilweise aber auch direkt wieder mit einer unglaublichen Unstetigkeit und Kurzlebigkeit auf.
Davon ab -ich weiss ja nicht wie lange du mit dem Thema IT zu tun hast- lernt man nach einer gewissen Zeit (ich nach nun etwa 30 Jahren) dass so ziemlich alles, was heute als das Nonplusultra in Sachen Anwendung und Bedienkomfort gefeiert wird, morgen schon wieder ein Konzept von gestern ist. Daher verwette ich meinen Arsch darauf, dass auch die Ribbons bei Zeiten wieder verschwinden werden und irgend etwas dann angeblich viel besseres auftauchen wird. Diesem Blödsinn nicht hinterherrennen zu wollen halte ich mittlerweile keinem Anwender mehr vor, sondern kann deren Abneigung und Unwillen vollauf verstehen.
Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass man sich neuen Dingen verweigert, sondern nur damit, dass die IT das Neue nicht selten zum Selbstzweck erhebt. Gegen eine durchdachte, langfristige Strategie, die einen echten Weg erkennen lässt, hätte sicherlich kaum jemand was. MS Office ist allerdings so ziemlich genau das Gegenteil davon. Es ist vielmehr über die ganzen Versionen hinweg betrachtet einfach nur ein riesen Kuddelmuddel.
Ihr vergesst alle, dass die Sekretärin nicht am ARM Tablet arbeitet...
Auf x86 hat man die normale Oberfläche. Warum raged ihr alle so hart ?
@moriati
Wenn die Sekr. etwas hat was ihr genügt, bräuchtest du ihr nie einen neuen REchner hinstellen ;-)
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