Das neue Windows 7 von MS mag gut sein. Aber das finde ich einfach nur schwach. Anstatt einen anständigen Kompatibilitätsmodus in ihr OS einzubauen stecken sie ein ganzes OS mit dazu um ältere Applikationen ausführen zu können.
Als Beispiel möchte ich nur mal Rosetta von Apple nennen. Die möglichkeit alte PowerPC-Applikationen unter einer ganz anderen Intel-Architektur ausführen zu können. Und das nahtlos ins OS eingebaut, sodass der Benutzer keinen Hauch dasvon mitbekommt. Wenn soetwas bei einem Platformwechsel möglich ist, warum dann nicht auch um "nur" die Kompatibilität von Applikationen älterer OS Versionen zu gewährleisten?
Ich werde es mir trotzdem gerne mal anschauen, wobei ich mir nicht mehr wie ein Paket beider Programme (VPC und WXP) erhoffe.
Es geht ja nicht darum, dass XP-Programme unter Windows 7 nicht mehr funktionieren würden (praktisch alles was direkt für 2000/XP/Vista entwickelt wurde geht auch unter Windows 7).
Es geht um ALTE Programme. Unter XP war es z.B. noch möglich alte 16-bit DOS Programme auszuführen (wir reden hier von 20+ Jahren alter Software). Das geht in Vista/Windows 7 nicht mehr. Deshalb gibt es nun über die VM die Möglichkeit das ganze doch noch zu nutzen.
Für Privatpersonen wohl ohnehin uninterresant, da die selten soo alte Software einsetzen. In Unternehmen ist das aber nichts besonders ungewöhnliches.
Und was hat die Antwort jetzt damit zu tun, dass ich meinte es würde mir deutlich besser gefallen diese Funktion komplett Nahtlos zu integrieren und nicht als einfache VM???
Die Antwort hatte nichts mit Deinem Wunsch zu tun. Ich finde die VM-Lösung jedoch ebenfalls besser. Es muss den Firmen ja schliesslich irgendwie klar werden, dass sie noch immer Uraltkram einsetzen, dass die Zeit dafür langsam aber sicher abläuft und dass man sich evtl. doch mal mit einer neueren Software anfreunden sollte...
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- Autor unbekannt -
Aus Nutzersicht IST es doch nahtlos integriert!?
Dass es technisch in einer VM läuft ist doch für den Nutzer (der das wohl ohnehin nicht mitbekommt) völlig belanglos.
Übrigens ist das imho der Weg für die Zukunft mehr und früher Kompatibilität zu alten Versionen durch eine VM herzustellen und nicht aktuelle OSe mit Millionen von Codezeilen auszustatten die nur Hacks sind um irgendwelche Uraltsoftware zum laufen zu bringen und die dann das OS aufblähen oder sogar instabil machen können.
Ich finde es peinlich von Microsoft, so etwas in Windows 7 einzubinden. Dafür hätten man auch einfach einen VMWare Player installieren können, welcher bestimmt auch besser läuft, als der KompatibilitätsModus von Windows. Das ist echt schwache Leistung. Man hätte diesen Kompatibilitätsmodus mit in das laufende System einbinden sollen und nicht in eine extra "Maschine".
Genau meine Rede. Danke!
Elchtester schrieb:
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> Ich finde es peinlich von Microsoft, so etwas in Windows 7 einzubinden.
> Dafür hätten man auch einfach einen VMWare Player installieren können,
> welcher bestimmt auch besser läuft, als der KompatibilitätsModus von
> Windows. Das ist echt schwache Leistung. Man hätte diesen
Sind hier nur Deppen unterwegs??
DAS ist GENAU das was sie gemacht haben. Nur mit VPC und nicht VMWare Player. Aber sonst GENAU DAS.
> Kompatibilitätsmodus mit in das laufende System einbinden sollen und nicht
> in eine extra "Maschine".
DAS ist GENAU das was sie gemacht haben.
Wieso in einer VM ist doch dieser Kram gut aufgehoben. Wozu sich das ganze OS mit alten Bibliotheken verhunzen? Ich sehe das eher als Vorteil nicht so ein aufgeblähtes Monstrum zu haben.
Das sind zwei ganz verschiedene Sachen.
VM oder ins OS integriert? Was denn nun laut deiner Meinung. Weil beides gleichzeitig sicher nicht!
Wo liegt das Problem. Installation als Modul. Wers braucht installierts, wer nicht, halt nicht.
Achsooo, ich vergaß, die Registry ;)
lool schrieb:
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> Das sind zwei ganz verschiedene Sachen.
>
> VM oder ins OS integriert? Was denn nun laut deiner Meinung. Weil beides
> gleichzeitig sicher nicht!
Doch genau beides gleichzeitig:
Integriert aus Nutzersicht: Die Anwendung wird ganz normal über das Startmenü gestartet und dann öffnet sich ganz normal ein Fenster in dem die Anwendung läuft.
VM aus Systemsicht: Die laufende Anwendung läuft nicht direkt auf dem HostOS sondern in einer VM.
Naaaja, der Nutzer sieht ja immer noch, dass es sich um eine VM handelt mit XP. Mit Nahtlos meinte ich, dass er wirklich "nichts" davon mitbekommt und es wirklich so aussieht als wenn es direkt unter der Host GUI läuft.
lool schrieb:
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> Wo liegt das Problem. Installation als Modul. Wers braucht installierts,
> wer nicht, halt nicht.
>
> Achsooo, ich vergaß, die Registry ;)
Solange du nicht erläuterst, was du mit dem "Problem" Registry meinst, kommt es sicher nicht nur mir so vor, als hättest du keine Ahnung - es gibt für Windows 7 ausserdem keine Module - die wenigen "Addons" heißen Features...
Nennen wir das Kind beim Namen. !!Nahtloser Modus!!. Kann VirtualPC, VirtualBox und auch das Kommerzielle VMWare. Und Microsoft benutzt halt sein Baby (Ok, es ist dazugekauft, wie immer)
Es ist trotz allem nicht 100$ig Nahtlos! Machbar wäre es allerdings trotzdem gewesen.
Es geht mir einfach und allein darum, wieso MS nicht einfach eine 100%ige saubere Lösung anbietet. Anstattdessen wird VirtualPC und Windows XP in einen Installer gepackt und fertig. Da hätten die Admins auch noch selber ohne die Hilfe von MS hingekriegt.
Registry war bezogen auf Aufblähen. Ohne diese könnte man Anwendungen auch 100%ig wieder entfernen.
Und ob die Dinger bei der aktuellen Windows Version jetzt Module, AddOns oder Features heißen ist mir eigentlich ziemlich egal.
lool schrieb:
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> Naaaja, der Nutzer sieht ja immer noch, dass es sich um eine VM handelt mit
> XP. Mit Nahtlos meinte ich, dass er wirklich "nichts" davon mitbekommt und
> es wirklich so aussieht als wenn es direkt unter der Host GUI läuft.
Ja mein Gott, dann ist die Titelleiste eben blau, sonst siehts aber für den Benutzer so aus, als ob das Programm nahtlos im System laufen würde.
Leute: Das Ding gibts nicht ohne Grund erst ab Professional aufwärts. Die einzurichtende VM wird mit Sicherheit nicht der Arbeitskollege alleine machen, und den Benutzer, der das Programm im Startmenü startet, merkt davon (as say, abgesehen von einer anderen Fensterleiste und dass der Speicherort u.U. woanders ist) rein garnix, wenn der Admin gute Arbeit macht.
Seid so nett und seht euch vorher doch bitte den sog. Nahtlosen Modus an, bevor noch weitere derartige Fragen aufkommen...
Es ist übrigens wirklich so, wie es "Foxfire" beschreibt: Beim Installieren wird automatisch ein Eintrag im Startmenü und Desktop hinterlegt (je nach Setupprogramm - und ich meine damit im "echten" OS, auch wenn es unter XP-Mode installiert wird) und dort kann mit einem Doppelklick problemlos gestartet werden. Es kommt dann kein VPC-Fenster auf, sondern NUR die Anwendung, die man - wie jedes andere stinknormale Fenster auch - bedienen und konfigurieren kann. Also im Prinzip eine VM-Lösung mit geringfügiger integrierter Lösung...
lool schrieb:
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> Genau meine Rede. Danke!
Du hast dir doch selbst unter anderem Namen geantwortet.
0o9i8u7z schrieb:
> wenn der Admin gute Arbeit macht.
das ist doch genau das was ich von anfang an gesagt habe. wenn du einen admin hast, der an der lösung von ms trotzdem noch was "zu arbeiten" hat, dann hätte er auch gleich von anfang an vpc nehmen können.
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