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Wie war das mit der heißen Herdplatte?

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  1. Wie war das mit der heißen Herdplatte?

    Autor Herdplatte 10.09.09 - 14:48

    Richtig! Nicht mit der Hand drauffassen!

    Und wie war das noch gleich mit DRM?!? DRM? Mensch, da war doch was... irgend so ein Modewort wie "User Experience" und "catastrophe" oder war es "awesome"... Mensch, mir fällt es nicht mehr ein, egal probieren wirs nochmal mit "DRM"...

  2. Re: Wie war das mit der heißen Herdplatte?

    Autor autor 10.09.09 - 15:42

    Du sprichst von der Kopierschutzfunktion von DRM. Die hat nicht überlebt... all die restlichen Funktionen eines DRM-Systems sind immer noch da..

    weil dazu halt zB auch die Möglichkeit Content zu bezahlen gehört... DRM ist an jeder Ecke und teilweise auch sehr sinnvoll! Sonst gäbs keine Musikabos oder online Videotheken.


    erst informieren, dann denken, dann reden...

  3. Re: Wie war das mit der heißen Herdplatte?

    Autor M_Kessel 10.09.09 - 21:57

    Diese Firmen sind lernresistent bis zuletzt.

    Die allergrösste Schwächen der DRM Systeme sind bis heute noch nicht gelöst.

    1) Der KUNDE kauft etwas, und NICHT seine Hardware!
    1a) Beim Umzug in ein anderes Land verliert man evtl. die Rechte an dem Gut.

    2) Man kann das Gut nicht weiterverkaufen. Ist nach deutschen Recht nicht statthaft, aber wen interessiert das noch? (Ist gewollt)

    3) Die erteilte Lizens kann ohne meine Willenserklärung einseitig annuliert werden (s. Amazonvorfall)

    4) Es widerspricht gedanklich einem Fair-Use Konzept, und ist somit für viele Kunden sehr unattraktiv.


    Adobe entwertet damit sein eigenes Format. Gutes Konzept. Genauso erfolgversprechend wie HD+ der Fernsehsender.

    Hoch lebe DRM. Die Vergangenheit hat ja auch noch nicht zur genüge bewiesen, wie verkaufsfördernd es wirkt, wenn man bestimmte Hardware/Software benötigt, um ein Video abspielen zu können. ;)

    Wie lange brauchen diese Konzerne noch, bis sie begreifen das sich etwas erst dann verkaufen lässt, wenn es vielseitig einsetzbar und kopierbar ist.

    Mit E-Books machen sie jetzt den gleichen Mist, und hoffen, das genug Kunden diesen DRM-versiegelten Müll kauft. Irgendwann wird auch dort eine E-Paper Hardware, die sich anfühlt, und aussieht wie ein Schnellhefter, im Din A4/A5 Format herauskommen, der es egal ist, welche Texte sie grade anzeigt.

    Und dann können die meisten DRM E-Book Hersteller sich wieder leise weinend zu ihren Tageszeitungskollegen gesellen, die jetzt schon mit Taschentüchern bereitstehen, weil man Nachrichten der deutschen Presseagentur nicht als eigene verkaufen konnte.

    Kann mir jemand sagen, was im Moment falsch läuft?

    Sind inmaterielle Gütter vielleicht doch gar keine Waren?

    Hat sich die Sicht auf inmaterielle Güter vielleicht durch das Medium Internet einfach nur grundlegend geändert?

    Können künstlich eingebaute Restriktionen auf Dauer Erfolg haben?

  4. Leihen

    Autor der Datenschutzerklärung 11.09.09 - 09:06

    M_Kessel schrieb:

    > 1) Der KUNDE kauft etwas

    Ich will DRM vor allem, um etwas zu LEIHEN (Videofilme...).

    Dazu ist es sehr gut geeignet.

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