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Das Ende des Mediums

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  1. Das Ende des Mediums

    Autor Autor 28.11.09 - 08:49

    Ich sehe eine Bindung der multimedialen Inhalte an ein Medium - CD, DVD, BluRay ... - in Zukunft aussterben. Ich sehe keinen Grund warum sich in Zukunft jemand in Zeiten schneller Internetverbindungen ein Gerät hinstellen sollte, welches ohnehin in wenigen Jahren wieder veraltet ist. In den 80ern und 90ern war die technische Entwicklung einfach nicht dermaßen schnell wie heute. So konnten gute Wiedergabegeräte durchaus mal 10 oder 15 Jahre halten ohne 1. kaputt zu gehen und 2. zu veralten. Wenn heute ein neues Medium herauskommt, so wird sich doch im Hintergrund längst Gedanken über einen neuen Standard gemacht um diesen dann. So verkürzen sich die Zyklen natürlich immer weiter. Stand die VHS von Mitte der 70er bis Mitte der 90er noch 20 Jahre als "Standard" für Video-Wiedergabe und -Speicherung. Ist es die DVD nur noch etwa 10 Jahre gewesen und die BluRay wird wohl einen noch kürzeren Zyklus haben. Ich denke Anfang der 10er Jahre gibts bereits den BluRay-Nachfolger.

    Immer auf jeden Zug aufzuspringen ist meines Erachtens sinnlos. Festplatten mit Kapazitäten von > 1 TB gibts mittlerweile für unter 150 EUR. So lassen sich auf einer 1,5 TB HD immerhin die Inhalte von ca. 175 Dual-Layer-DVDs (8,7 GB) ca. 60 Single-Layer-BluRay-Disks (25 GB) speichern. Wie viele Leute haben denn mehr als 170 DVDs oder 60 BluRays?

    Ich denke der Trend wird hier einfach in Richtung HTPC gehen.

    Zugegeben die Wiedergabetechnik ("Player"-Hardware und Bildschirm) werden hier vom Standard weggebracht, aber so schaut halt jeder - unabhängig vom HD-Format - was seine Hardware hergibt und wenn er meint etwas davon aufrüsten zu müssten so tut er es, ansonsten wird eben nicht das letzte aus dem HD-Format herausgekitzelt sondern das ganze läuft halt eine Stufe niedriger - auch nicht schlimm. Beim Aufrüsten nimmt man seine Audios und Videos aber auf der Platte einfach mit. Wenn diese zu klein wird, so werden diese einfach auf eine neue größere Überspielt. Der Platzverbrauch der Mediensammlung erhöht sich trotz Wachsen dieser nicht. Er bleibt immer auf eine kleine Kiste neben dem Home-Theatre beschränkt. Die Unabhänigkeit vom Medium ist gewährleistet, man braucht nicht auf jeden Zug aufzuspringen und kann sich trotzdem immer alles anschauen (wenn auch nicht in DER Qualität des aktuellen HD-Formats). So werden die Mediengebundenen-Inhalte in Zukuft wohl eher was für "Freaks" werden, die das ganze eher als Hobby ansehen, als schlicht als Unterhaltung; für Leute die immer das aktuell absolute Hi-End-Format nutzen wollen und sich einen Haufen von ??-Mediadisks zu Hause ins Regals stellen wollen. Ich will hier denjenigen nicht ihr Hobby madig machen, aber für Leute die die Inhalte einfach konsumieren und nicht genießen ist die Hatz nach immer neuer Hardware und Medien aufgrund neuen Standards sinnlos.

    Bei Audioinhalten ist es heute schon fast Alltag. Sehr wenige Leute werden sich heute wohl noch Anfangen eine große CD-Sammlung anzulegen. Sicher werden die bestehenden noch über Jahre hinweg bestehen aber der Trend hat ganz klar zu medienfreien Inhalten gewechselt. Vielleicht wird die Schallplatte sogar die Audio-CD überleben, die ich in spätestens 10 Jahren so gut wie ausgestorben sehe.

    Es liegt nun 1. an den Verbrauchern ein solches Signal an die Industrie zu vermitteln und 2. an der Industrie ein Konzept zu entwickeln dies umzusetzen.

    Viele Leute meinen immer der Konsum sei ein "Friss oder Stirb"-Prinzip. Dagegen baut die Industrie nur das was der Konsument "frisst". Frisst er was nicht, verschwindet es sang und klanglos in der Versenkung. Der Verbraucher ist also die bestimmende Kraft dahinter wohin die Reise in - nicht nur der - multimedialen Zukunft geht.

    Meine Meinung. Jeder darf und sollte eine haben.

    Grüße und ein schönes WE

  2. Re: Das Ende des Mediums

    Autor Seh ich auch so 28.11.09 - 10:12

    und habe deshalb 2003/2004 einen Fileserver hingestellt, alle MCs, CDs, Schallplatten encodiert, VHS encodiert, Fotographien und Dokumente gescannt. Danach war noch ne DBox2 als VHS Ersatz, ne Digitalkamera für die Analoge, ein 9100c Digital Sender - Aktenscanner und ein paar Arbeitsplatzsysteme fällig - nun läuft hier alles Digital und die Hardware lässt sich unabhängig von den Medien austauschen. Selbst ein Backup-System auf mehrere 1,5TB HDD ist bezahlbar.

  3. Re: Das Ende des Mediums

    Autor Holandora 28.11.09 - 14:33

    Autor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe eine Bindung der multimedialen Inhalte an ein Medium - CD, DVD,
    >
    > ...bla bla bla bla blubb
    >
    > Grüße und ein schönes WE


    So viel Geschwafel! Schade um die Zeit.

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