Avatar hat doch schon gezeigt wie wenig mehrwert die 3D-Technik doch bringt. Meistens hatte man nur 2 Ebenen. Vorne was (scharf und wie mit der Schere ausgeschnitten, wie ein Pappaufetseller) und eine weitere Ebene hinten. Das wars. Ich fand das ziemlich arm. Das ist zwar 3D, aber so als würde jemand Pappfiguren vor einem Kasperlettheater Hintergrund bewegen. Es wirkt alles andere als relistisch wie 3D in der echten Welt. Eher wie eines dieser Riffelkippbilder...
Ich hab den Film zwar noch nicht gesehen und werd ihn auch nicht anschauen (interessiert mich einfach nicht).
Aber es gibt verschiedene 3D Techniken die in den Kinos eingesetzt werden und je nach Technik unterscheidet sich auch das Filmerlebnis.
- Linearpolarisation
- Dolby3D
- RealD
- Shutter
also ich hab den film gesehen in einem Kino das XpanD 3d brillen einsetzt und ich fand die 3d effekte nicht schlecht es wirkte eigentlich richtig gut, meine persönliche meinung.
Naja nicht wirklich nur Ebenen.. Man konnte die schrägen Objekte wirklich gut sehen, wie sie nach hinten weg gehen. Sehr gut zu sehen bei den halbtransparenten Monitoren, die dort zu sehen waren. Das war nicht alles eine Ebene, sondern er ragte nach vorn/hinten heraus.
Oder der Kaffee-trinkende "General" im Flugzeug, der sich gut von den schrägen (!) Außenwänden abgehoben hat.
Bezüglich "Tiefen"schärfe gebe ich dir Recht, da gab es sehr viele unscharfe Sachen.
noreply schrieb:
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> Naja nicht wirklich nur Ebenen.. Man konnte die schrägen Objekte wirklich
> gut sehen, wie sie nach hinten weg gehen. Sehr gut zu sehen bei den
> halbtransparenten Monitoren, die dort zu sehen waren. Das war nicht alles
> eine Ebene, sondern er ragte nach vorn/hinten heraus.
Nicht nur die Monitore an sich, auch das was sie angezeigt haben war räumlich. Genauso die Fotos die in dem Aussenposten an der Kühlschranktür klebten.
Avatar ist IMHO der erste Spielfilm, welcher 3D richtig einsetzt: Keine Effekthascherei, sondern Immersion des Zuschauers.
Ich denke der OP hat ein anderes Problem: Genauso wie man Farbenblind sein kann, gibt es auch Raumblindheit (das wird sogar bei der Musterung beim Bund getestet). Und wenn jemand 3D nicht richtig wahrnehmen kann, dann kommt das natürlich auch nicht gut an.
Was? Insbesondere der Schluss war schon krass. War echt Top gemacht. Ich arbeit schon länger an/mit 3D und war positiv überrascht. Es dauert nur ein wenig bis man sich an das System im Kino gewöhnt hat. Aber dann funst es wunderbar. Sogar die Fotos auf dem Kühlschrank waren "in sich" in 3D. Bei mir war nix ala "Pap-Aufsteller".
Bezüglich 3D muss man natürlich auf beiden Augen sehfähig sein, und nicht jeder kann 3D gleich gut sehen/erfassen. Böse Zungen behaupten das hängt u.a. auch von der "Rechnerleistung" ab. ;)
Mir ist besonders diese Dialektik aufgestoßen...
Man will eine neue Technik einführen und lässt 3D Filme am laufenden Band produzieren. Gehen da nun Leute rein, dann wird dies als Forderung nach der Einführung der neuen Heimkino-Technik hingestellt.
Ich sehe nur neue Absatzmöglichkeiten für TV-Geräte, BluRays und neue Kameras, die jetzt zwei Objektive und womöglich 6 Sensoren brauchen. Da klingelt die Kasse.
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