Liebe MI-Raffzähne!
Mich habt ihr als Kunden seit nunmehr 10 Jahren komplett verloren. Vielleicht solltet ihr euch lieber mal Gedanken machen, mich wieder zum Bezahlen zu animieren anstatt euren Schwachsinn immer weiter auf die Spitze zu treiben.
Oder.. ach wisst ihr, wenn ihr meint, dann macht einfach so weiter. Ich werde weiter auf Konzerte gehen, Musik von Indie-Labels kaufen und auf Musikportalen Künstlern was flattrn. Hab gar keinen Bock mehr zurückzugehen ins Gruselkabinett von schnellebigem, DRM-verseuchten Krempel.
Ihr könnt es schnallen, bevor ihr pleite geht oder nicht. Ich bevorzuge ehrlich gesagt die zweite Variante, denn die jetzige MI muss wohl erst verrecken, bevor wieder was Gescheites entstehen kann.
Ist zum kotzen wie alle immer Angst vor Veränderung haben... Ist quasi in jeder Branche das gleiche, egal ob Autos, IT-gedöns oder Musik. Irgendwann wurde mal ein Weg gefunden wie man absahnt und ab diesem Zeitpunkt gehts nicht mehr darum sein Produkt zu verbessern oder weiterzuentwickeln oder auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Ab diesem Zeitpunkt gehts nur noch darum diesen Zustand so lange wie möglich zu halten und abzusahnen. Es wird nicht in neue Technologie investiert, sondern ins Marketing um den alten Müll mit Psychotricks doch noch an den Mann zu bringen.
Im Musik business ist das offenbar nicht anders. Obwohl die Künstler teilweise längst tot sind, bzw eh mehr als genug Kohle haben... Irgendeiner sitzt da in seiner Villa und sagt sich: Oida, ich will noch ma 20 jahre mehr Geld scheffeln! Diese Leute sind das gegenteil eines Musikers/Künstlers. Ich bin selbst Musiker und ich weiss eins ganz genau. Sobalds anfängt ums Geld zu gehen hörts auf um die Musik zu gehen.
Ich würde sogar sagen: Geld ist die mächtigste Waffe des Teufels. :)
Den (meisten) Menschen ist die Angst vor Veränderung innewohnend, egal in welche Richtung.
> Im Musik business ist das offenbar nicht anders. Obwohl die Künstler
> teilweise längst tot sind, bzw eh mehr als genug Kohle haben... Irgendeiner
> sitzt da in seiner Villa und sagt sich: Oida, ich will noch ma 20 jahre
> mehr Geld scheffeln! Diese Leute sind das gegenteil eines
> Musikers/Künstlers. Ich bin selbst Musiker und ich weiss eins ganz genau.
> Sobalds anfängt ums Geld zu gehen hörts auf um die Musik zu gehen.
>
Wahrscheinlich geht es nicht mal Mick Jagger darum, noch mehr Geld zu verdienen, sondern der Industrie, die eben ständig steigende Gewinne produzieren muss. Und der Wegfall der Einnahmen aus Beatles- oder Stones-Liedern ließe sich wohl nur schwer kompensieren.
Clouds schrieb:
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> Ist zum kotzen wie alle immer Angst vor Veränderung haben... Ist quasi in
> jeder Branche das gleiche, egal ob Autos, IT-gedöns oder Musik. Irgendwann
> wurde mal ein Weg gefunden wie man absahnt und ab diesem Zeitpunkt gehts
> nicht mehr darum sein Produkt zu verbessern oder weiterzuentwickeln oder
> auf die Wünsche der Kunden einzugehen. Ab diesem Zeitpunkt gehts nur noch
> darum diesen Zustand so lange wie möglich zu halten und abzusahnen.
Stimmt. Siehe in der IT-Branche MS und Apple.
So jetzt aber schnell weg ... ;-)
+1
Clouds schrieb:
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> Ist zum kotzen wie alle immer Angst vor Veränderung haben... Ist quasi in
> jeder Branche das gleiche, egal ob Autos, IT-gedöns oder Musik.
Das liegt daran, dass *anders* nicht automatisch *besser* bedeutet. Es gab unzählige Veränderungen in der Geschichte der Menschheit und manche waren gut... andere führten dazu, dass ganze Weltreiche oder Wirtschaftssysteme zerbrachen und danach Menschen 200 Jahre lang darunter litten und davon schwärmten, wie schön doch die Zeit war und wie gut es doch allen ging bevor das passierte. Da man im Vorfeld nie absehen kann, welche weitreichenden Konsequenzen eine Veränderung mit sich bringt, ist man immer auf der sicheren Seite, etwas NICHT zu verändern. Wenn man nichts verändert, wird zwar auch nichts besser, aber es wird dadurch auch nicht schlechter, es bleibt halt so wie es ist. Und so wie es ist, ist es für die meisten Leute nicht schlecht, also warum sollten sie das unkalkulierbare Risiko einer Veränderung eingehen?
/Mecki
Man sagt eine Generation dauert 25 Jahre. Menschen sind kurzlebig :) Ein paar jährchen und schon ist wieder eine neue Generation da, die anders denkt und anders entscheidet. Veränderung liegt in der Natur des Menschen.
Es gab schonmal ne Zeit als man mit allen Mitteln versucht hat alles beim alten zu belassen und sich über sehr lange Zeit sehr wenig verändert hat: Das Mittelalter. Da wollen wir doch nicht wieder hin :)
Was ich oben eigentlich sagen wollte: Geld verhindert sehr sehr oft die Entwicklung und den Fortschritt. Das ist ein Fakt.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.11 05:43 durch Clouds.
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