Quote:
"basiert auf Linux, soll aber für den Kunden nicht zugänglich sein."
Ist das überhaupt laut GPL zulässig?
Die GPL sieht nicht vor, das ein Shellzugriff vorhanden sein muß.
Ja, siehe auch unter dem Stichwort "Tivoization", genau dafür wurde dann die GPLv3 geschaffen, Linux steht aber explizit noch unter GPLv2.
Hmm ... ich dachte Linux könne nur mit BluRays umgehen wo der Kopierschutz entfernt ist. Weil doch alles vom BluRay Konsortium abgesegnet sein muss und soweiter. Oder gibt es inzwischen eine Software wo man legal orginal BluRays schauen kann? Sorry, habe mich da länger nicht mehr schlau gemacht.
Gehts in dem Satz nicht eher um den Shell-Zugriff als um den Sourcecode?
tac schrieb:
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> Hmm ... ich dachte Linux könne nur mit BluRays umgehen wo der Kopierschutz
> entfernt ist. Weil doch alles vom BluRay Konsortium abgesegnet sein muss
> und soweiter. Oder gibt es inzwischen eine Software wo man legal orginal
> BluRays schauen kann? Sorry, habe mich da länger nicht mehr schlau gemacht.
dann aber auch nut mit den m2ts dateien, ich kenne noch keinen player welcher die menüs kann, fals es den doch gibt, verraten :D
ich nehme mal stark an, dass die BR-Software von der Firma selbst entwickelt worden ist, wenns sowas noch nicht frei verfügbar gibt
Ihr müsst jetzt schon unterscheiden, ob es um ein Linux auf einem PC geht, wo dann ein entsprechender Codec installiert werden müsste, oder ob ein Linux OS eine Hardware anspricht, die für die Decodierung zuständig ist.
Und bei solchen Geräten passiert letzteres. Das mag sich jetzt kleinlich anhören, aber im Grunde ist Linux gar nicht für das Abspielen einer BD oder DVD zuständig, sondern steuert nur den Chip entsprechend an.
Auf einem PC ist das aber anders. Da muß das Linux die entsprechende BD oder DVD decodieren und an die Grafikkarte weiterleiten (mal vereinfacht ausgedrückt).
Der Sigma Chip ist ja quasi das eigentliche Gerät, wo decodierung, HDCP, Ausgabe, etc. alles auf einem Chip läuft (und da läuft ein internes eigenes NICHT Linux OS drauf). Und man braucht von "aussen" quasi nur noch ein Steuerungsorgan mit schöner GUI.
Linux bekommt von den BD Daten nämlich nichts mit, denn das Laufwerk ist direkt an den Chip gekoppelt. Daher kann der C-200 z.B. das Laufwerk nicht im LAN freigeben, was ein PC mit LInux ganz leicht könnte, da die Kontroller in Hand des Linux wäre.
Sie müssen zumindest die Quellen auf Anfrage heraus geben was die Software unter der GPL betrifft. Eigene Entwicklungen die dann darauf läuft nicht...
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