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iTunes = usability desaster

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  1. iTunes = usability desaster

    Autor Tigerf 24.11.12 - 14:45

    setzt mal einen unbedarften Neuuser ohne Einweisung mit einem Stapel CDs vor ein iTunes. Er wird scheitern.

    Er wird die CDs vermutlich irgendwie eingelesen bekommen (falls iTunes so engestellt ist), und dann vor einem Rätsel aus Tabellen und Fenstern stehen.

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  2. Re: iTunes = usability desaster

    Autor KleinerWolf 24.11.12 - 14:51

    da meine 11 Jährige Tochter damit klar kommt, glaube ich das eher nicht.
    Es ist zwar wahnsinnig aufgebläht worden, aber immer noch eins der bessere Musikverwaltungsprogramme.

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  3. Re: iTunes = usability desaster

    Autor Exceen 24.11.12 - 15:04

    KleinerWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da meine 11 Jährige Tochter damit klar kommt, glaube ich das eher nicht.
    > Es ist zwar wahnsinnig aufgebläht worden, aber immer noch eins der bessere
    > Musikverwaltungsprogramme.

    +1

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  4. Re: iTunes = usability desaster

    Autor flocki 24.11.12 - 15:18

    Du legst die CD ein, iTunes fragt dich, ob du die CD importieren möchtest, du klickst auf ja und schon hast du die Lieder in iTunes.
    Und iTunes präsentiert dir diese in einer Liste wo die Songtitel, der Künstler und das Cover präsentiert wird.
    Wenn das jemand nicht versteht, weiß ich nicht weiter. Einfacher geht es nicht. Du kannst Musik nicht einfacher, als in einer Cover oder Listenansicht anzeigen.

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  5. Re: iTunes = usability desaster

    Autor mav1 24.11.12 - 15:21

    KleinerWolf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > da meine 11 Jährige Tochter damit klar kommt, glaube ich das eher nicht.
    > Es ist zwar wahnsinnig aufgebläht worden, aber immer noch eins der bessere
    > Musikverwaltungsprogramme.


    Der Autor schrieb: ... "ohne Einweisung"...

    Ich glaube kaum, dass deine 11-jährige Tochter das ohne jegliche Hilfe schafft.
    Nachdem man es einmal gezeigt hat, schafft sie es vielleicht.

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  6. Re: iTunes = usability desaster

    Autor knalli 24.11.12 - 15:21

    Da du ja wohl nicht mal um die Existenz von Funktionen wie dem CD-Einlesen Bescheid weißt (gibst du ja selber zu), wie kannst du dann von Usability Disaster reden? Anscheinend nutzt du es ja selber nicht.

    Es ist sicherlich nicht alles Gold bei iTunes, und es hat Probleme mit richtig großen Libraries (weniger Usability, sondern vielmehr Performance). Aber dann muss man fairerweise vergleichen, wie andere Software mit ähnlichem Funktionsumfang abschneiden würden.

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  7. Re: iTunes = usability desaster

    Autor boggler 24.11.12 - 15:26

    Desaster trifft es eigentlich recht gut.

    Versuch halt mal einen Ordner (ja viele haben ihre Musik digital in Ordnern sortiert) auf ein Apple Abspielgerät zu übertragen.

    Statt die Musik einfach per Drag&Drop zu kopieren, muss ich das album markieren und dann synchronisieren. Bei mehr als 3000 digitalisierten Musikalben ist es ein usability desaster!

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  8. Re: iTunes = usability desaster

    Autor knalli 24.11.12 - 15:32

    Warum sollte man seine Musik separat von der Musikverwaltung (VERWALTUNG) in Ordnern ähm.. verwalten? Weil man auf Schmerzen steht?

    Dass hingegen das Befüllen eines iPods oder iPhones nicht ohne iTunes (oder iCloud) geht, ist kein echtes Problem von iTunes, sondern die von Apple, die Dinge einfach zu halten.. und eben keinen Support für Leute bieten, die dies per Hand machen wollen (und das wollen die wenigsten).

    Wenn du Musik in iTunes hast, dann schiebst du die Musik in eine neue Liste oder in eine "iPod"-Liste, und mehr oder weniger automatisch ist die Musik synchronisiert. Egal, ob die Musik aus einem Ordner oder aus 100 verschiedenen kam. Wen interessieren Ordner? Wofür ist die Suche sonst da?

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  9. Re: iTunes = usability desaster

    Autor morningstar 24.11.12 - 15:41

    knalli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man seine Musik separat von der Musikverwaltung (VERWALTUNG)
    > in Ordnern ähm.. verwalten? Weil man auf Schmerzen steht?

    1. Was, wenn die Verwaltung auf einem anderen Gerät nicht (so) funktioniert (wie ich mir das vorstelle) und ich daher zb meine Musik noch immer gerne rudimentär in Ordnern per Genre sortiert haben möchte, falls ich per Hand drauf zugreifen muss?
    2. Was ist, wenn man seine Verwaltung mal wechseln möchte (siehe Punkt 1)?
    3. Was, wenn ich bestimmte Stücke aus der Verwaltung ausschließen oder anders verwaltet haben möchte (Hörspiele, klassische Musik usw)?
    4. Wie viele Firmen kennst Du, die Ordner und andere Dinge, die sie durchaus in einer Warenwirtschaft, Buchhaltung usw. verwaltet haben, einfach unsortiert lagern, weil man es per Verwaltung eh schnell findet? Ich kenn keine, die nicht auch im Lager rudimentär nach Alphabet, Jahr, Kategorie usw. ordnet.

    Seine Dinge völlig ungeordnet auf einem Haufen zu werfen, in der Hoffnung, dass eine Verwaltung eh das richtige rausfindet, ist eben nicht jedermanns Sache. Manche denken auch an andere Szenarien und da macht es durchaus Sinn, auch schon mal auf unterster Ebene eine gewisse Grundordnung zu haben. Eine gute Verwaltung (zb MediaMonkey) kommt damit auch ohne Probleme zurecht. Eine schlechte Verwaltung fordert von ihren Usern Anpassung, statt sich selbst anzupassen.

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  10. Re: iTunes = usability desaster

    Autor boggler 24.11.12 - 15:43

    knalli schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte man seine Musik separat von der Musikverwaltung (VERWALTUNG)
    > in Ordnern ähm.. verwalten? Weil man auf Schmerzen steht?




    Warum ist so einfach, dass man es eigentlich nicht erklären muss.
    Es gibt andere Wiedergabegeräte als iPod oder iPhone.
    Klingt komisch, ist aber so!

    Ich nutze zum Beispiel neben einem Apple Produkt noch einen Cowon Player.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.12 15:46 durch boggler.

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  11. Re: iTunes = usability desaster

    Autor Fishtank 24.11.12 - 15:46

    boggler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Desaster trifft es eigentlich recht gut.

    Quatsch!

    > Versuch halt mal einen Ordner (ja viele haben ihre Musik digital in Ordnern
    > sortiert) auf ein Apple Abspielgerät zu übertragen.
    >
    > Statt die Musik einfach per Drag&Drop zu kopieren, muss ich das album
    > markieren und dann synchronisieren. Bei mehr als 3000 digitalisierten
    > Musikalben ist es ein usability desaster!

    Wo ist das Problem? Du haust deine Ordnerstruktur in iTunes rein und legst dann eine
    Playlist für dein iOS-Gerät per Drag&Drop an und synchronisierst. Fertig.
    Was ist daran schlechter oder schwieriger als bei anderen Verwaltungsprogrammen?

    Das einzige was ich bei iTunes vermisse ist, das es den Ordner nicht überwacht.
    Wenn man etwas im Filesystem ändert, bekommt das iTunes nicht mit und dann stimmen die Verknüpfungen nicht mehr.
    Höhere Geschwindigkeit beim Start und bei Benutzung wären natürlich auch gut.

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  12. Re: iTunes = usability desaster

    Autor dEEkAy 24.11.12 - 15:53

    iTunes ist garantiert alles andere als "unsortiert".

    Ich pack meine Musik einfach in iTunes rein und pflege schön die ID Tags. Genre, Interpret, Künstler, Titel, Jahr etc und wenn ich danach in meinen iTunes Musik Ordner gucke sieht das wie folgt aus:

    iTunes Music/Künstler/Album/...

    Linkin Park mit dem Album Meteora liegt dann in iTunes Music/Linkin Park/Meteora und dort sind alle Lieder schön mit Cover und 01 - Foreword, 02 - ... benannt... also wenn das nicht sortiert ist, dann weiß ich auch nicht weiter.

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  13. Re: iTunes = usability desaster

    Autor zettifour 24.11.12 - 15:54

    boggler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Desaster trifft es eigentlich recht gut.
    >
    > Versuch halt mal einen Ordner (ja viele haben ihre Musik digital in Ordnern
    > sortiert) auf ein Apple Abspielgerät zu übertragen.
    >
    > Statt die Musik einfach per Drag&Drop zu kopieren, muss ich das album
    > markieren und dann synchronisieren. Bei mehr als 3000 digitalisierten
    > Musikalben ist es ein usability desaster!

    Beim Import kannst du iTunes anweisen, die Songs in ihren ursprünglichen Ordnern zu belassen.

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  14. Re: iTunes = usability desaster

    Autor boggler 24.11.12 - 15:56

    Fishtank schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > boggler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Desaster trifft es eigentlich recht gut.
    >
    > Quatsch!
    >
    > > Versuch halt mal einen Ordner (ja viele haben ihre Musik digital in
    > Ordnern
    > > sortiert) auf ein Apple Abspielgerät zu übertragen.
    > >
    > > Statt die Musik einfach per Drag&Drop zu kopieren, muss ich das album
    > > markieren und dann synchronisieren. Bei mehr als 3000 digitalisierten
    > > Musikalben ist es ein usability desaster!
    >
    > Wo ist das Problem? Du haust deine Ordnerstruktur in iTunes rein und legst
    > dann eine
    > Playlist für dein iOS-Gerät per Drag&Drop an und synchronisierst. Fertig.
    > Was ist daran schlechter oder schwieriger als bei anderen
    > Verwaltungsprogrammen?

    Nicht schlechter als andere Programme, sondern einfach nur zu umständlich.
    Ich möchte jetzt Album x von Artist y auf den Player ziehen.
    Warum muss ich erst den Player auswählen und kann nicht einfach das Album in der Mediathek-Liste, welche ich nach Jahr, Artist, Richtung, zuletzt-gehört ect sortieren kann, auswählen und an den Player senden. Stattdessen muss ich erst eine Playlist machen.
    Ich verstehe da einfach nicht den Nutzen.

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  15. Re: iTunes = usability desaster

    Autor dEEkAy 24.11.12 - 15:56

    Das ist in der Tat etwas blöd gelöst (die Sache mit der Ordnerüberwachung). Allerdings mache ich die Änderungen nicht im Filesystem sondern direkt über iTunes. Das Programm regelt dann die Ordnerstruktur dementsprechend selbst.

    Wenn du jetzt Beispielsweise ein Lied welches in keinem Album war über iTunes einem hinzufügst, wird es auch direkt im Filesystem in den Ordner mit dem Album geschoben.

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  16. Re: iTunes = usability desaster

    Autor theFiend 24.11.12 - 15:58

    Naja, so richtig das Gelbe vom Ei ist iTunes aktuell nicht. Ich benutze es seit jahren, primär weil mich diverse Apple Geräte dazu nötigen, aber wirklich begeistern tut es mich nicht.
    Wenn ich Musik am PC hören will, nutze ich noch immer primär meine Ordnerstruktur, und externe (VLC) player. Wirklich gelungen ist bei iTunes aktuell nur das automatisierte Hinzufügen von Covern und Match, von dem ich sehr begeistert bin.

    Die Bedienung fällt aber im vergleich zu sonstigen Apple Programmen deutlich ab. Mag an der Funktionsvielfalt liegen, aber ich denke doch das es besser ginge...

    Mal sehen was iTunes 11 so bringt...

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  17. Re: iTunes = usability desaster

    Autor boggler 24.11.12 - 16:03

    Ich soll iTunes wirklich die Organisation von 3000 Alben überlassen, welche ich in den letzten 10 Jahren gehegt und gepflegt habe und teilweise auch persönlich getaggt...

    Oder soll ich mir für iTunes meine Musikfestplatte spiegeln...
    Ich habe als ich mir damals zum joggen den ersten verfügbaren iPod Shuffle gekauft. Damals hat mir iTunes wirklich die komplette Struktur versaut.
    Ich bin da etwas "verbranntes Kind".



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.12 16:10 durch boggler.

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  18. Re: iTunes = usability desaster

    Autor knalli 24.11.12 - 16:12

    Man kann, muss aber nicht die Struktur von iTunes bestimmen lassen. Das einzige "Manko", welches aus diesem Thread erkennen kann, ist die fehlende Funktionalität, aus dem Dateisystem etwas an iTunes vorbei auf das iPhone/iPod zu kriegen.

    Und was die persönliche Sortierung angeht, zwei Dinge:
    A) Ich nutze das privat, und bin keine Firma. Ist mir doch als Privatperson scheiß egal, ob irgendwelche großen Organisationen ihren Kram in Tausend Ordnern ordnen müssen. Aber ich als Privatperson/Consumer will das nicht.*
    B) Egal, wie du deine Sammlung sortierst: Eine Verzeichnisstruktur über das Dateisystem hat zwei elementare Nachteile: Erstens kann sie nur eine Ordnung, du kannst nicht gleichzeitig eine Struktur nach Artist, Gerne, Album, Jahr, usw. haben. Eine Datenbank (und iTunes ist dies + Frontend + anderes Zeug) kann dies bieten. Und zweitens setzt du damit ein Monument: Hoffentlich hast du dich mit deiner Sortierung nicht vertan, denn "umsortieren" willst du per Hand nicht.

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  19. Re: iTunes = usability desaster

    Autor knalli 24.11.12 - 16:14

    Wenn du so einen Fall brauchst: Du legst dir einmal eine Liste "iPod" in iTunes an, und einmal definierst du den iPod, dass er immer diese Liste synchen soll. Danach kippst du die Musik nur noch da drauf. Fertig.

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  20. Re: iTunes = usability desaster

    Autor knalli 24.11.12 - 16:16

    Da man ja eh ein Backup pflegen sollte :), würde ich vorschlagen: Einbinden, aber iTunes verbieten die Struktur zu verändern: "iTunes-Medienordner automatisch verwalten" ausschalten.

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