Dieser Datenhunger ist nicht mehr feierlich.
und was hat dein beitrag mit dem artikel zu tun, oder wolltest du nur was gegen google sagen, weil es gerade modern ist?
kritik, die einfach nur ohne bezug hinausgebrüllt wird, schwächt die kritik.
Warum sollten Gesetze Google stoppen? Die Leute geben Google ihre Daten doch alle freiwillig, ja drängen sie ihnen geradezu auf. Es liegt in der Macht des Konsumenten, ob Google groß oder klein ist.
Google wird wohl in Zukunft die Einschaltquoten kontrollieren... und sicher auch die Möglichkeit der Manipulation haben. Ich seh auch schon Zwangswerbung auf uns zukommen...
Schade eigentlich, ich finde unabhängiges Internet-TV ist schon längst überfällig. Ich will mich dabei nicht an einen Provider binden und auch nicht an einen Publisher.
Ich hab noch nie einen Beweiß gesehen das Google Daten sammelt und Profiliert. Wo habt ihr diese Thesen her?
Persönliche Werbung macht jeder Werbeanbieter im Netz.
vor allem weil im artikel nirgendwo die rede von "internet-tv" ist. würde mich doch sehr wundern wenn google sich an den content des tv-streams ranwagt.
Der schwarze Ritter schrieb:
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> Warum sollten Gesetze Google stoppen? Die Leute geben Google ihre Daten
> doch alle freiwillig, ja drängen sie ihnen geradezu auf. Es liegt in der
> Macht des Konsumenten, ob Google groß oder klein ist.
Genau das ist der Punkt. Es geht auch sehr gut ohne Google und deren Dienste und gleich noch besser ohne irgendwelche sozialen Netze.
Ich verzichte gerne auf Google TV. In nicht ferner Zeit ist wohl alles „vergooglet“. Die meisten Leute wollen es nicht anders.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Ich finde ja man sollte hirnlose Kritik verbieten.
Bei Medien scheint es eigentlich nur 3 Möglichkeiten zu geben:
Wird ein innovatives Unternehmen wie google durch wirklich gute Programme und Produkte groß, wird an jeder Ecke die Dominanz kritisiert und dass Google bald alles kontrolliert.
Gibt es konkurrierende Formate bzw Dienstleistungen (was ja aufgrund der dann begrenzten Auswahl z.b bei Apps wg den vielen Handy os oder bei Filmen im bluray hd DVD Krieg zu sehen war, auch irgendwie unbequem ist)kommt sofort der Aufschrei nach Vereinfachung für den Kunden.
Wird dann aber in die nicht immer sinnvollen Nutzerpräferenzen eingegriffen und der Kunde z.B durch die von Apple getroffene Auswahl im Appstore begerenzt, oder die GEZ gebühr eingeführt um auch gehaltvolles Programm zu ermöglichen und den Kunden vor Mist zu bewahren, werden gleich wieder Stasi und Bevormundungschreie laut.
kendon schrieb:
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> vor allem weil im artikel nirgendwo die rede von "internet-tv" ist. würde
> mich doch sehr wundern wenn google sich an den content des tv-streams
> ranwagt.
http://www.google.com/tv/
Dort steht was Google TV ist und macht. Und nun darfst Du selbst schlussfolgern was Overlays bedeuten, was Google mit dem Wissen z. B. über den eingestellten TV-Sender macht, etc.
Genau. Google ist da im Gegensatz vielen zu anderen bei der Datensammelei sehr transparent. Bei Sachlicher Google Kritik geht es um die MÖGLICHKEIT was eine einzelne Firma wie Google machen KÖNNTE wenn sie so viele Daten hätte wie Google. Und darum damit bewusst umzugehen. In meinen Augen ist der Staat schlimmer. Ich meine die Meldeämter verkaufen Daten an Firmen und die GEZ. DAS ist übel. DORT bin ich gezwungen mich zu registrieren. Und auch die Post und andere verkaufen meine Daten.
Aber Googlebashing ist gerade so modern. Wohl weil die Leute nicht verstehen wie eine Firma so groß sein kann und so viele Dienste Kostenlos anbieten kann. Es ist ihnen irgendwie suspekt. Dieses Grundmisstrauen wird sehr schön von der Politik und anderen ausgenutzt um sie negativ darzustellen um von sich selbst abzulenken, und sich positiv darzustellen. Um selber strahlend dazustehen muss man eben andere schmutzig machen.
Und nichts funktioniert so gut wie Massenmeinungen und Images zu etablieren. Ich habe von 3 Seiten gehört dass sie gegen etwas sind, da bin ich jetzt auch gegen, auch wenn ich darüber nichts weiß und auch nie wirklich darüber nachgedacht habe. Weil wenn man einfach nur laut mitbrüllt fühlt man sich gleich überlegen und kann sich selbst und anderen vormachen ein Kämpfer für Recht und Ordnung zu sein der weiß wie der Hase läuft. Auch wenn diese Überzeugung für oder gegen eine Sache bloß auf einer Schlagzeile der BILD fußt...
MobileDev schrieb:
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> Ich hab noch nie einen Beweiß gesehen das Google Daten sammelt und
> Profiliert. Wo habt ihr diese Thesen her?
Wer in der Realität lebt weiß dass das keine Thesen sind. Google Search, Ads, Maps und Co, überall gibst Du Daten bekannt oder werden Daten von Dir verwendet. Du willst einen "Beweiß"? Lern die Welt zu verstehen...
> Persönliche Werbung macht jeder Werbeanbieter im Netz.
Wie war das mit "profilieren"? Woher bitte haben denn "jede Werbeanbieter" meine persönlichen Daten? Du widersprichst Dir selbst.
Genau. Ich will es nicht anders. Ich will alles finden mit einer einzigen Suchmaschine. Meine Zeit ist mir einfach zu wertvoll, als dass ich für ein vernünftiges Ergebnis drei oder fünf Suchmaschinen bemühen wollte. Und ich will, dass ich bei Google gefunden werde. Ich muss ja nicht gleich meine Kreditkartendaten ins Netz stellen. Und wie man Spam so eingermaßen vermeidet, sollte mal zumindest denjenigen bekannt sein, die es schaffen, sich hier anzumelden. Ok, schafft nicht jeder.
Soziale Netzwerke? Find ich gut. ich bin bereits ein wenig in der Welt gewesen und habe weit verteilt Bekannte. Und nicht von jedem hat man immer gleich alle Daten zur Hand, um ihn erreichen zu können. So findet man die meisten Leute dann wieder.
Aber wenn einem der Tellerrand zu hoch und die Welt zu groß ist, kann einem sowas schon mal Angst machen.
Deswegen bin ich allerdings trotzdem gegen Datensammlungen, gegen die ich mich nicht wehren kann. Aber ich kann verhindern, dass die mit meinen daten was sinnvolles anfangen können.
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Für Signatur: bitte wenden.
OxMox schrieb:
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> Genau. Google ist da im Gegensatz vielen zu anderen bei der Datensammelei
> sehr transparent.
Ach, Du weißt also was Google über Dich weiß?
> In meinen Augen ist der Staat schlimmer. Ich meine die Meldeämter verkaufen Daten an Firmen und
> die GEZ. DAS ist übel. DORT bin ich gezwungen mich zu registrieren. Und
> auch die Post und andere verkaufen meine Daten.
Das ist peinlich... wer soll denn sonst an den entsprechenden Behörden die Daten melden? Das ist deren Job und gezwungen bist Du so oder so.
> Aber Googlebashing ist gerade so modern. Wohl weil die Leute nicht
> verstehen wie eine Firma so groß sein kann und so viele Dienste Kostenlos
> anbieten kann.
Du scheinst das Prinzip von Google nicht verstanden zu haben... "kostenlos" ist gar nichts. Selbst die Benutzung der Suche kostet Dich was ohne dass Du auch nur die leiseste Ahnung hast. Aber das darf Dir jemand anderes erklären... das ist Anfängerwissen, hat auf IT-News für "Profis" nichts zu suchen.
> Um selber strahlend dazustehen muss man eben andere schmutzig machen.
Wasch Dich mal. Und Kauf Dir weiterhin Deine Bild-Zeitung...
Also ich vertraue Google eher als dem Staat. Bei Google bin ich mir sicher, dass sie meine Daten nur verwenden um auf mich zugeschnittene Werbung einzublenden. Ist doch super!!
Außerdem muss niemand Google nutzen, der es nicht will. Was soll also immer dieses Googlegebashe?
Und ja, ich liebe Google^^
Gez schrieb:
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> Ich finde ja man sollte hirnlose Kritik verbieten.
> Bei Medien scheint es eigentlich nur 3 Möglichkeiten zu geben:
>
> Wird ein innovatives Unternehmen wie google durch wirklich gute Programme
> und Produkte groß, wird an jeder Ecke die Dominanz kritisiert und dass
> Google bald alles kontrolliert.
>
> Gibt es konkurrierende Formate bzw Dienstleistungen (was ja aufgrund der
> dann begrenzten Auswahl z.b bei Apps wg den vielen Handy os oder bei Filmen
> im bluray hd DVD Krieg zu sehen war, auch irgendwie unbequem ist)kommt
> sofort der Aufschrei nach Vereinfachung für den Kunden.
>
> Wird dann aber in die nicht immer sinnvollen Nutzerpräferenzen eingegriffen
> und der Kunde z.B durch die von Apple getroffene Auswahl im Appstore
> begerenzt, oder die GEZ gebühr eingeführt um auch gehaltvolles Programm zu
> ermöglichen und den Kunden vor Mist zu bewahren, werden gleich wieder Stasi
> und Bevormundungschreie laut.
Siehe Signatur unten ->
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WILLKOMMEN IN DEUTSCHLAND!
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wieso? wer zwingt dich denn zum kauf?!
"we have computers, which can beat your computers"
jtzrjrjz
Ich war gestern bei Herrn Schmidts Keynote anwesend und denke, dass ich zu diesem Thema evtl. etwas Licht ins Dunkle bringen kann.
Herr Schmidt wurde explizit von einem Herrn aus dem Publikum gefragt, ob Google jetzt auch ins Contentgeschäft mit einsteigen wird. Diese Frage wurde verneint. Google steht in Kooperation mit zahlreichen Content-Anbietern und überlässt diese Arbeit den Firmen, die sich damit besser auskennen.
Der Sinn hinter Google TV. Anders als in großen Teilen der USA verfügt der Rest der Welt nicht über Kabelanschlüsse mit Rückkanal. Dieser Rückkanal könnte z. B. darüber Auskunft geben, in welcher Region das entsprechende Empfangsgerät steht und welches Programm soeben verfolgt wird. Ziel von Google ist es bereits seit Langem, etwas von den riesigen Werbebudgets im TV-Ad-Bereich abzubekommen. Dafür muss Google den Unternehmen allerdings etwas besseres anbieten, als dies die herkömmliche TV-Werbung könnte.
Googles Antwort auf diese Herausforderung ist wie immer "Relevanz". Relevante Werbung hat den entscheidenden Vorteil, dass sie vom Benutzer deutlich weniger als Spam aufgefasst wird, da sich der Benutzer in seinen Bedürfnissen und Interessen angesprochen fühlt. Wer also gerade in einem Blog für Angelsport surft, wird sich vielleicht sogar über neueste Produktempfehlungen in diesem Bereich freuen. Im Internet dank Google Ad-Sense und Ad-Words bereits Gang und Gäbe und Googles Cash-Cow. Denn relevante Werbung ist für alle Beteiligten von Vorteil. Der Blogbetreiber bekommt einen Anteil dafür, dass er die Werbefläche zur Verfügung stellt, der Werbetreibende bekommt potentielle Kunden mit einer deutlich geringeren Streuung seines Werbebudgets und der Kunde fühlt sich durch die relevante Werbebotschaft angesprochen und nicht durch sinnlosen Spam verprellt. Last but not least profitiert Google natürlich dadurch, dass für den Click auf die Werbebotschaft auch ein gewisser Betrag an Google abfließt. Dieser Betrag ist abhängig davon, wieviel es dem Werbetreibenden Wert ist, in dem für seine Produkte relevanten Blog als Anbieter von relevanter Ware aufzutauchen. Es wird demnach eine freie Werbefläche unter den Werbetreibenden von Google versteigert.
Was im Web dank existierendem Rückkanal schon hervorragend funktioniert, kann bisher im TV nicht flächendeckend zur Anwendung kommen. Zu ungenau sind die durch Rundfunk bedingten Streuungen und das Zielpublikum ist alles andere als homogen. Aus diesem Grund möchte Google die Verschmelzung von Internet und TV vorantreiben. Dadurch kann Google ein Werbenetzwerk à la Ad-Sense aufbauen und anhand der IP-Adresse des TVs, den dort getätigten Sucheingaben und der Information zu gerade gesendeten Fernsehprogramm sowie Programminhalt zielgerichtete, also relevante Werbung an den Konsumenten ausliefern. Auch hier wird die freie Werbefläche an Werbetreibende versteigert, die sich jetzt allerdings viel genauer auf den Kunden einschießen können und nicht, gleich einer Gießkanne, ihr wertvolles Werbebudget breit in ein fast unbekanntes Publikum zu streuen. Das hat im TV für alle Beteiligten natürlich die selben Vorteile, wie im Web.
Ich gehe davon aus, dass Google auch in seinem TV-Angebot die Werbebotschaften eher zurückhaltend platzieren wird. Ähnlich wie in seinem GMail-Angebot oder eben den angesprochenen Blog-Werbeschaltungen bzw. dem Paid-Content bei der normalen Internet-Suche, wird sich die Werbebotschaft im Randbereich befinden und die Benutzbarkeit der für den Konsumenten im Vordergrund stehenden Anwendung (TV-Navigation und Suche) nicht störend beeinflussen. Ansonsten wäre die Akzeptanz dieser Services wohl kaum gegeben und Google würde nicht von dem Projekt profitieren.
Aus der bisherigen Erfahrung mit Google wird dieser Service das bisherige Fernsehangebot deutlich aufwerten und das Internet durch bequeme und einfache Benutzbarkeit von der Couch aus auch Zielgruppen erschließen, die bisher mit dem Medium PC und Internet eher Berührungsängste hatten. Somit erschließt sich natürlich sowohl Google als auch den Werbetreibenden eine ganz neue Kundengruppe. Die Kooperationen von Google mit den Content-Anbietern kann sogar soweit gehen, dass durch die Mehreinnahmen durch die "Internet-Werbung" über Google-TV die Qualität der Inhalte deutlich gesteigert werden könnte. Das liegt jedoch nicht in der Hand von Google, die sich, wie eingangs erwähnt, aus dem Content-Provider-Bereich zurückhalten wollen. Denkbar wäre auch eine Entwicklung in die Richtung, dass die Werbeblöcke im eigentlichen TV-Programm deutlich relevanter befüllt werden könnten. So würde z. B. bei einer Sendung über Reisen, Autos oder Ähnliches mehr Bezug zu Angeboten aus dem regionalen Bereich des Konsumenten geschaffen werden. Man bekommt nicht nur mehr Werbung zu Expedia gezeigt, sondern vielleicht auch Werbung von einem lokalen Reisebüro. Dieser lokale Bezug schafft eine deutlich höhere Relevanz und sorgt natürlich dadurch für einen viel höheren RoAS (Return On Advertising Spending).
Und das beste, um jetzt gleich allen Leuten mit ausgeprägter Google-Phobie den Wind aus den Segeln zu nehmen: All das funktioniert ohne jeglichen Bezug zur Person, welche vor dem Fernseher sitzt und dessen persönlichen, schützenswerten Daten. Dieser Bezug wird im Übrigen auch sonst bei kaum einem Dienst von Google hergestellt. Lediglich, wenn man die persönlichen Daten freiwillig herausgibt, könnte ein individualisiertes Benutzerprofil mit Bezug zum Namen des Benutzers angelegt werden. Dies ist allerdings gar nicht nötig, um dem Benutzer relevante Werbung zukommen zu lassen. Sicherlich könnte Google all seine Daten derart vermengen, dass sich namentliche Profile erstellen ließen. Allerdings würde dies einen eklatanten Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen in den meisten Ländern dieser Welt bedeuten und Google würde in der Akzeptanz der Bevölkerung berechtigterweise deutlich sinken. Warum sollte sich Google also einem solchen Risiko aussetzen, wenn es seinen Geschäftszielen auch ohne diese personenbezogene Datenaggregierung nachkommen kann?
ok. wo ist jetzt nun genau der vorteil für den user?
was ich noch nicht verstehe: warum sollte sich irgendwer für googletv entscheiden?
"we have computers, which can beat your computers"
Nutze doch einfach die Macht, die nicht einmal Google zu kontrollieren vermag. Kaufe es nicht, abonniere es nicht und schalte es einfach nicht ein. Somit bekommen Sie keine Daten von Dir, sehen nicht was du machst usw.
Und schon fehlt wieder eine Einschaltquote. Sich darüber öffentlich aufzuregen macht eh keinen Sinn, gibt immer genug die das alles super spannend finden und so derbe gebildet sind, das Sie Dich sogleich totsabbeln(schreiben).
Nimm es zur Kenntniss wie es ist und lasse es links liegen! Weg ist es. TV mit Internetanschluss, herje den Mist gab es schon in den 80igern mit dem AmigaTV, wollte auch keiner.
LG.X
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Always look on the bright side of life!
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