Wie sieht das Verhältnis von benötigter Rechenleistung zu erzielter Kompression aus? Also die Effizienz des Verfahrens?
Das finde ich auch. Was soll eine immer höhere Kompression wenn man dafür
a. mehr Energie beim Decodieren
b. mehr Energie für neue Hardware braucht.
Das zu berücksichtigen ist wirklich hohe Zeit.
Dürfte kein Problem sein, die Energie die man für's decodieren zusätzlich aufwenden muss, kann man beim Versenden/Empfangen einsparen.
Decodieren ist auch bei 264 schon recht aufwändig, evtl. wird es sogar einfacher ;-)
Wenn ich das Verfahren richtig verstanden habe dann wird dekodieren nicht viel aufwändiger und weiterhin leicht auf der GPU zu implementieren. Das komprimieren hingegen wird auf jeden Fall ein vielfaches an Rechenleistung benötigen.
Das Ganze ist Vergleichbar mit einem Fraktal, ein bestimmtest Muster lässt sich mit wenigen Parameter ausdrücken und einfach darstellen. Es ist somit einfach zu gegebenen Parametern daraus das Muster zu generieren. Im Gegenzug erfordert es allerdings ein vielfaches an Rechenleitung zu einem gegebenen Muster die Parameter zu finden da große Teile des (unendlich fein verästelten!) Fraktals durchsucht werden müssen.
Das schöne an der Entwicklung: Wenn es klappt, dann dürfen wir bald komplette Blurays verlustfrei gepackt auf DVDs erwarten ;)
denkichauch schrieb:
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> Das finde ich auch.
Er stellt eine Frage und du antwortest mit "das finde ich auch"?
Ja, das tut er.
In der Tat, er tut es. Wirklich.
die energie, die du mehr brauchst sparst du dir an den datenträgern, wie du weniger brauchst.
Ergattern Sie jetzt ihren eigenen schrieb:
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> In der Tat, er tut es. Wirklich.
Es gibt nichts Gutes
außer man tut es.
denkichauch schrieb:
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> Das finde ich auch. Was soll eine immer höhere Kompression wenn man dafür
> a. mehr Energie beim Decodieren
> b. mehr Energie für neue Hardware braucht.
> Das zu berücksichtigen ist wirklich hohe Zeit.
Ist eigentlich logisch.
Für Leute welche eine weniger schnelle Internetverbindung haben lohnt sich der neue h265 Codec.
Für andere Leute welche eine sehr schnelle Internetverbindung haben, können ja weiterhin den h.264 Codec benutzen.
Dieser wird auch ganz sicher nicht wegen den mobilen Telefonen (iPhone) und Computern (iPad - iPod Touch) im Internet verschwinden.
Natürlich ist das Wechseln der Codecs und Mediencontainer sehr nervig.
Aber was soll man machen, wenn man nicht überall schnelles Internet verlegen kann.
Das ist die einzige Lösung für diese Leute, welche eine geringe Bandbreite im Internet zur Verfügung haben, für eine bessere Bildqualität.
Ext schrieb:
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> Das schöne an der Entwicklung: Wenn es klappt, dann dürfen wir bald
> komplette Blurays verlustfrei gepackt auf DVDs erwarten ;)
ich nehme an, du meinst ohne sichtbare verluste. :-]
also im heise-artikel zum selben thema steht was davon, dass h.265 darauf ausgelegt sein soll, möglichst effizient auf embedded hardware zu dekodieren. insofern gehe ich davon aus, dass es a) wieder hardware-beschleunigung dafür geben wird und b) dabei der energieverbrauch niedrig bleiben soll.
Möglicherweise wird auch nur der Encoder komplexer und die Komplexität des Decoders bleibt annähernd gleich (im Vergleich zu H.264).
Ein großes Handikap bei H.264 zur weiteren Steigerung der Performance ist die relativ schlechte Parallelisierbarkeit der Methoden (bei der H.264 Kompression).
Hoffentlich ist H.265 hier besser.
Das Verfahren MUSS gegenüber H264 zumindest in den geringeren Komplexitätsstufen effizienter sein. Zu den höheren Komplexitätsstufen ist anscheinend nichts festgelegt:
* NGVC should be capable of operating with a complexity ranging from 50% to 3 times H.264/AVC High Profile.
* When operated at a complexity of 50% compared to H.264/AVC High Profile, NGVC should provide a 25% bit rate savings compared to H.264/MPEG-4 AVC High Profile at equivalent subjective quality.
http://www.h265.net/2009/04/the-preliminary-requirements-for-ngvc.html
@WinnieW: In der Präsentation von Fraunhofer (http://ftp3.itu.ch/av-arch/jctvc-site/2010_04_A_Dresden/JCTVC-A032.ppt) ist genau dieser Punkt hervorgehoben, nämlich dass die Entropiekodierung auf Parallelität ausgelegt ist.
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