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1080i <> 1080p

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  1. 1080i <> 1080p

    Autor BasAn 01.07.10 - 16:48

    Für 1080i werden weniger Daten übertragen wie bei 720p, das "i" zeigt das immer nur jede 2. Zeile übertragen wird, bei "p" wird jedes mal der ganze Bildschirm übertragen.

  2. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Mr.Riös 01.07.10 - 17:07

    Wrong

    1280 * 720p = 921600
    (1920 * 1080) / 2 = 1036800

  3. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Rechengott 01.07.10 - 17:09

    Die Auflösing ist aber höher, deshalb benötigt man mehr Daten.

    (1920 * 1080 * 25 Bilder/s * 3 Farben) / 2 Bilder = 77.760.000 Byte unkomprimiert

    1280 * 720 * 25 Bilder/s * 3 Farben = 69.120.000 Byte unkomprimiert

    Falls aber 1080p vs. 1080i gemeint ist, stimmt das natürlich.

  4. Re: 1080i <> 1080p

    Autor flasherle 01.07.10 - 17:13

    ach selbst 1080p ist kein problem. die sollen sich net so anstellen. wenn man selbst internet mit 100mbit hat kann auch über das kabel locker fullhd sender gesendet werden...

  5. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Falsch 01.07.10 - 17:13

    ich dachte, bei 720P sind es 50 Vollbilder und bei 1080i 50 Halbbilder?

  6. Re: 1080i <> 1080p

    Autor ChrstianW. 01.07.10 - 17:17

    Was rechnet ihr da?

    1080i/50 bringt bei einer Datenrate von 1080p/25 die zeitliche Auflösung von 1080p/50 bei halber Horizonalauflösung.

    Wie seit je her bekannt, ist das Auge für Anpassungen in der Vertikalauflösung anfälliger. Somit ist die Reduktion auf die halbe Auflösung opjektiv nicht zwingend 50% Einbusse.

    (1920 * 1080 * 25 Bilder/s * 3 Farben) = 155*10^6 Byte unkomprimiert

    ist demnach gleich (960*1080*50Bilder*3Farben)

  7. Re: 1080i <> 1080p

    Autor iLOLer 01.07.10 - 17:26

    wieso nicht gleich ultra-hd?

  8. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Lala Satalin Deviluke 01.07.10 - 17:34

    Interlace funktioniert so:

    Es werden 50 Bilder mit halber y-Auflösung übertragen, die dann Zeilenweise ineinander verschachtelt werden.

    Dadurch kann die Bandbreite reduziert werden. Heute ist diese Technik sinnlos, wenn nicht ein SEHR guter Deinterlacer im TV-Gerät zum Einsatz käme.

    Ein guter Deinterlacer macht dies rückgängig und stellt die Bilder gestreckt dar. Die Auflösung ist somit in der y-richtung halbiert. Ein SEHR guter Deinterlacer macht per Bewegungsschätzung nahezu perfekte progressive Bilder. (Yadif)

    Die Technik ist damals noch von der Analogen Zeit: Man musste die Bildfrequenz an die Netzfrequenz anpassen, da die alten Geräte damals die Oszillation aus dem Stomnetz verwendeten. Leider passten in einem PAL-Signal keine 50 Vollbilder, also behalf man sich mit Interlace. Gleiches gilt für NTSC, dort sind es aber 60 Halbbilder statt 50, dafür hat NTSC ein Paar Zeilen weniger als PAL und kommt somit auf die gleiche Bandbreite. NTSC kommt dort zum Einsatz, wo die Netze mit 60 Hz Wechselstrom aufgebaut sind.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  9. Re: 1080i <> 1080p

    Autor ichbinsmalwieder 01.07.10 - 17:40

    iLOLer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > wieso nicht gleich ultra-hd?

    Weil es etwas namens "ultra-hd" nicht gibt.

  10. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Lala Satalin Deviluke 01.07.10 - 17:45

    Zur Info: TV wird nicht mit RGB übertragen, sondern mit YCrCb. Dort wird die Auflösung der Farbe in beiden Richtungen halbier, sprich verbrauchen die beiden Farbkanäle je ein Viertel von dem Schwarzweiskanal.

    Y = Schwarzweißkanal (256 Graustufen*)
    Cr = Abweichung Grün zu Rot (256 Stufen*)
    Cb = Aweichung von Grün zu Blau (256 Stufen*)

    * Durch die MPEG-Compression werden 16 Stufen für MPEG-Steuerbefehle reserviert.

    Macht also folgendes:

    1080p
    (1920 * 1080 * 25 Bilder/s * 12 Bit) / 8 = 77 760 000 Byte/s = 622,08 MBIT im Format YV12 (YCrCb 4:2:0)

    1080i natürlich die hälfte, weil nicht 1920x1080 sondern 1920x540.
    Macht 311,04 MBIT.

    720p
    (1280 * 720 * 25 Bilder/s * 12 Bit) / 8 = 34 560 000 Byte/s = 276,48 MBIT

    Ändert aber nichts daran, dass du Recht hast ;)

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  11. Re: 1080i <> 1080p

    Autor lichtwolf 01.07.10 - 18:12

    > Macht also folgendes:
    >
    > 1080p
    > (1920 * 1080 * 25 Bilder/s * 12 Bit) / 8 = 77 760 000 Byte/s = 622,08 MBIT
    > im Format YV12 (YCrCb 4:2:0)

    Das wäre von der Datenrate her 1080p25 bzw. 1080i50 (letzteres wird gesendet).

    > 720p
    > (1280 * 720 * 25 Bilder/s * 12 Bit) / 8 = 34 560 000 Byte/s = 276,48 MBIT

    720p wird als 720p50 gesendet, also die doppelte Datenrate aus deiner Rechnung.

    Wenn man nur die Relationen vergleichen will ist das Pixelformat eigentlich auch egal, die Relation ergibt sich schon aus dem Vergleich von Breite*Höhe*Vollbilder_Pro_Sekunde (wobei 2 Halbbilder einem Vollbild entsprechen).

    Liebe Grüße,
    Michael

  12. Re: 1080i <> 1080p

    Autor MESH 01.07.10 - 19:20

    ichbinsmalwieder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > iLOLer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > wieso nicht gleich ultra-hd?
    >
    > Weil es etwas namens "ultra-hd" nicht gibt.


    falsch, gibt es, nennt sich UHDV und die maximale auflösung ist 7680 x 4320



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.10 19:21 durch MESH.

  13. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Gnampf 01.07.10 - 19:27

    Maßgeblich für die Datenübertragung ist die Kapazität der Transponder auf den Satelliten.

    Was nützt es dir, wenn man dir über die "letzte Meile" theoretisch 1080p anbieten könnte, aber nur 1080i-Material zur Verfügung hat.

    Dein "Kabelanbieter" bezieht nämlich sein Programm auch nur vom Satelliten.

  14. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Lala Satalin Deviluke 01.07.10 - 19:57

    Diese Auflösung ist für Fernseher jenseits der 2M Diagonale gedacht.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  15. Re: 1080i <> 1080p

    Autor flasherle 01.07.10 - 19:59

    schon klar, aber man muss ja nur ausdünnen. da gibt es so viels chrott programme, wenn man die rausschmeißt, dann bekommt man genügend bandbreite...

  16. Re: 1080i <> 1080p

    Autor MESH 01.07.10 - 20:02

    ja und? der verwendungszeck ist ja erstmal völlig egal. ich habe nur meinen vorposter korrigiert der behauptete das es was "iLOLer" schrieb nicht gibt

  17. Re: 1080i <> 1080p

    Autor nur mal so 01.07.10 - 21:02

    Lala Satalin Deviluke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interlace funktioniert so:
    >
    > Es werden 50 Bilder mit halber y-Auflösung übertragen, die dann Zeilenweise
    > ineinander verschachtelt werden.
    >
    > Dadurch kann die Bandbreite reduziert werden. Heute ist diese Technik
    > sinnlos, wenn nicht ein SEHR guter Deinterlacer im TV-Gerät zum Einsatz
    > käme.
    >
    > Ein guter Deinterlacer macht dies rückgängig und stellt die Bilder
    > gestreckt dar. Die Auflösung ist somit in der y-richtung halbiert. Ein SEHR
    > guter Deinterlacer macht per Bewegungsschätzung nahezu perfekte progressive
    > Bilder. (Yadif)
    >
    > Die Technik ist damals noch von der Analogen Zeit: Man musste die
    > Bildfrequenz an die Netzfrequenz anpassen, da die alten Geräte damals die
    > Oszillation aus dem Stomnetz verwendeten. Leider passten in einem
    > PAL-Signal keine 50 Vollbilder, also behalf man sich mit Interlace.
    > Gleiches gilt für NTSC, dort sind es aber 60 Halbbilder statt 50, dafür hat
    > NTSC ein Paar Zeilen weniger als PAL und kommt somit auf die gleiche
    > Bandbreite. NTSC kommt dort zum Einsatz, wo die Netze mit 60 Hz
    > Wechselstrom aufgebaut sind.

    NUr mal so doof gefragt. Da heißt ja wir haben immer noch Probleme mit der 50/60 Umrechnung. Wäre es da nicht intelligtenter auch auf 60 Hz umzuschwenken. Weniger Bildzerrer da noch schneller und komptible mit den AMI-Format.

  18. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Lala Satalin Deviluke 01.07.10 - 21:25

    Ja, wäre es. Aber was macht man mit dem alten Material, den man schon mit 25 / 50 FPS aufgezeichnet hat?

    Es gibt allerdings ganz gute Methoden das umzuwandeln. Es gibt Filter, die die Bilder genau dann auslassen, wo es nicht so auffällt.

    Grüße vom Planeten Deviluke!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.07.10 21:28 durch Lala Satalin Deviluke.

  19. Re: 1080i <> 1080p

    Autor Lala Satalin Deviluke 01.07.10 - 21:30

    Ja, ich weiß. Ich wollte nur hinzufügen, wieso man so viele Pixel braucht. Es sieht auf dem ersten Blick übertrieben aus...

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  20. Re: 1080i <> 1080p

    Autor supertv 01.07.10 - 23:01

    720p war der Versuch dieses elende, dumme interlaced geflicker endlich abzuschaffen.

    Aber da die öffentlich rechtlichen in der modernen Medienlandschaft nix mehr zu melden haben, müssen sie sich jetzt dem allgemein üblichen Schrott anpassen.

    Interlaced hat ein paar nette Vorteile um billig und die Betonung liegt auf "billig" NTSC/PAL/Film Timings zu Konvertieren.

    Und damit hören die Vortteile auch schon auf. Jetzt kommt nur noch eine drastische Liste mit katastophalen Nachteilen...

    1. Interlaced Material ist so ziemlich das, was ein modernes TV Gerät am schlechtesten anzeigen kann (muß nämlich alles erst wieder von einem Deinterlacer Chip in vollbilder umgerechnet werden)

    2. Im Vergleich zur BluRay wird im TV also nun mit dem Halben Bildsignal gearbeitet und statt 40MBit Datenrate gibts, wenn es hoch kommt noch 6,5MBit --> kann sich jeder selber überlegen wie viel schlechter das dann aussieht.

    3. In der Produktionkette passieren dauernd Feher, weil Bilder mit der falschen Halbbildreihenfolge aneinander Geschnitten werden. Das führt bei meinem neuen Samsung TV mit nem recht brauchbaren Deinterlacer dazu, das das Bild im Umschnitt regelmäßig ruckelt, weil der Deinterlaver aus dem Tritt kommt - Super TV-Erlebnis ist das! So ein Schrott!!

    Wenn das so weiter Geht, dann schaue ich bald lieber Streaming Internet TV in 1080p25 statt dem TV-Broadcast Schrott in 1080i...

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