bofhl schrieb:
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> SoniX schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das ist eine sehr gute Antwort aber funktioniert in der Praxis nicht.
> >
> > Ich würde liebend gerne einen Aufpreis für gute Qualität bezahlen, von
> mir
> > aus auch 50% mehr.
> Du zahlst - und drin ist genau das selbe wie beim billigen Gerät!
>
> >
> > Aber wo bekommt man gute Qualität? Woher weiß ich wielange dieses oder
> > jenes Teil hält?
> Gute Qualität? HEUTE?
> >
> > Heutzutage produzieren ja selbst Markenfirmen um nichts besser als
> > irgendwelche Noname Hersteller.
> Stimmt so nicht ganz:
> in sehr vielen Fällen ist der noname-Hersteller auch gleichzeitig der
> Lieferant für den Markenhersteller! D.h. meist steckt/ist in Geräten beider
> Firmen ein&das selbe!
>
> > ..
Erst mal an die eigene Nase fassen bevor man wutentbrannt mit den Fingern auf andere Leute zeigt. Wie wärs mal wenn man beim nächsten Kauf ein Gerät kauft dass nicht nur 3 Jahre oder weniger Garantie hat. Die Hersteller werden dann schon in eigenem Interesse bessere Qualität liefern, damit sie nicht mit Massen an Rückläufern zu kämpfen haben
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Fred_EM schrieb:
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> Halbleiter sind heutzutage verdammt zuverlässig, andere Elektronikbauteile
> auch.
>
> Auch die Verarbeitung, die Produktion hat man gut im Griff.
> Wenn man das so will.
>
> Man muss sich also schon richtig Mühe geben Geräte zu bauen die schnell
> kaputt gehen.
> Das wäre dann "kaput by design".
Da will ich keinen Hersteller in Schutz nehmen, die geplante Obsoleszenz gibt es vermutlich wirklich. Aber es ist auch ein Wandermärchen, dass Halbleiter und Elektronik nicht altern:
- häufiges Einschalten und Ausschalten führt zu thermischen Spannungen bei den Lötstellen, auch das Package des Halbleiters altert. Das ist bei jedem Kontakt von verschiedenen Materialien.
- Elektrolyt-Kondensatoren verändern sich langsam aber stetig durch chemische Effekte, die laufen um so schneller ab, um so wärmer der Kondensator wird
- dazu gibt es immer wieder den Nutzer: Fernseher oder Monitor werden mit dem Auto durchgeschüttelt, .... Auch die Haarrisse führen nicht sofort zum Versagen, aber es macht einen Fehler wahrscheinlicher.
Dank SMD und hoher Integration kann man auch einen defekten Elko etc. nicht mehr einfach auslöten und ersetzen, nebenbei wäre die Arbeitszeit auch zu teuer.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.12 17:43 durch AnnonymerAnalphabet.
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Gegenfrage: Woher nimmst du die Annahme, dass dies für teure Geräte eben nicht gelte, sondern ausschließlich den Billigprodukten vorbehalten sei?
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Fred_EM schrieb:
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> Halbleiter sind heutzutage verdammt zuverlässig, andere Elektronikbauteile
> auch.
Nicht wirklich. Kondensatoren in Netzteilen sind recht anfällig und bei der steigenden Komplexität können sich überall Fehler einschleichen, die sich erst nach langer Zeit offenbaren. Dafür ist heutzutage alles viel günstiger als im 20. Jahrhundert ;-)
>
> Auch die Verarbeitung, die Produktion hat man gut im Griff.
> Wenn man das so will.
>
> Man muss sich also schon richtig Mühe geben Geräte zu bauen die schnell
> kaputt gehen.
> Das wäre dann "kaput by design".
Nein, muss man sich nicht. Aber wenn man zu konkurrenzfähigen Preisen verkaufen will, dann kann das Zeug nicht für die Ewigkeit bauen. Auftraggeber mit mehr Kohle als der gemeine Consumer, können sich die Entwicklung leisten (Raumfahrt, etc). Aber selbst passieren Fehler, weil Menschen am Arbeiten sind ...
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Also Leute, die 500 Euro für einen 42" Fernseher ausgeben brauchen sich nicht zu beklagen wenn der nach 5 Jahren den Geist aufgibt. Im Übrigen kenne ich niemanden dessen Flachbildfernseher (sofern überhaupt schon so alt) nicht mindestens 5 Jahre gehalten hätte.
Dass ein Heini aus 'ner Reperaturbude der Meinung ist, dass die alle kaputt gehen ist ja wohl klar. Der kriegt ja nur die kaputten zu sehen. Und ein Discounter hat überwiegend billige Modelle im Sortiment und verkauft auch x mal mehr billige Fernseher als teure. Natürlich gehen die billigen schneller kaputt. Am Ende interessiert keine Sau ob ein GErät kaputt geht, sondern wieviel Prozent der verkauften Geräte innerhalb von x Jahren (bzw. nach x Betriebsstunden) kaputt gehen. Ohne diese Aussage ist der ganze Beitrag einfach Käse.
Welche Fehlerquote eine Baureihe oder ein Hersteller hat kann so eine Reperaturbude gar nicht beurteilen. Das können nur die Hersteller und große Händler, die auch Reperaturen bzw. Rückläufer bei Garantiefällen abwickeln und deshalb Informationen über Verkäufe und Defekte haben.
Der Beitrag von Golem ist wirklich nichts wert. Das soll allerdings nicht heißen, dass er nicht stimmt. Journalistische Leistung gibt es da keine, den Beitrag hätte ich auch schreiben können. Kenne jemanden der Notebooks repariert, der sagt das gleiche über Notebooks.
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"Kaputt by design" nennt sich "Geplante Obsoleszenz". Das wird sogar im Studium gelehrt und ist ziemlich alt. Es begann im großen Umfang mit einem Glühbirnenkartell ("Phoebuskartell") Anfang des 20. Jahrhunderts. Seitdem kann man das in allen möglichen Dingen von der Strumphose(geplant schnellerer chemischer Zerfall) über den iPod(beschränkte Akkulebensdauer) bis zum Drucker(Firmware sperrt die Druckfunktion).
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Kondensatoren altern - und das unterschiedlich.
"Vor der Zeit" kaputt gehen müssen sie nicht, kommt drauf an welchen Lieferanten man wählt.
Es gibt diverse japanische Hersteller die können über dieses Thema mit viel Enthusiasmus stundenlang reden und Vorträge halten.
Kondensatoren gehen nicht kaputt weil sie Kondensatoren sind, sondern weil sie schlechte Kondensatoren sind. Oder von schlechten Einkäufern eingegekauft wurden.
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Flasher schrieb:
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> Und du scheinst es überhaupt nicht gelesen zu haben - wo steht das teurere
> Modelle genauso stark davon betroffen sind?
Du redest einen Mumpitz!
Teurere Geräte eines Herstellers werden auf derselben Produktionsstraße wie die billigeren hergestellt, da sind dieselben Komponenten drin. Der Unterschied besteht im Funktionsumfang, heutzutage sogar nur über die Software freigeschaltet...
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Aso ja genau... Schwachsinn
Wenn ich jetzt in den Laden gehe, dann habe ich da zB 3 verschiedene Serien an TV Geräten einer Marke. Die aktuelle, die ältere und die ganz alte. Je nachdem auch der Preis, neu ist die teuerste.
Aber da gibts mitnichten bessere und schlechtere!!!!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.12 18:14 durch SoniX.
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Also kaufen wir nichtsmehr. Wo gibts denn TV Geräte mit zB 10 Jahren Garantie?
Hört doch endlich auf mir dem Unsinn, dass die Konsumenten Schuld wären. Die kaufen nur was es auch zu kaufen gibt.
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Alf Edel schrieb:
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> Du redest einen Mumpitz!
> Teurere Geräte eines Herstellers werden auf derselben Produktionsstraße wie
> die billigeren hergestellt, da sind dieselben Komponenten drin. Der
> Unterschied besteht im Funktionsumfang, heutzutage sogar nur über die
> Software freigeschaltet...
Klaro. *lach*
Was manche sich zusammenreinem ist echt ein Knüller.
Wie kommt es zu dieser Annahme?
Woher sind diese "Fakten"?
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Gerade die Teuren Modelle müssend avon betroffen sein,weil nur dort ausreichend Geld existiert um ersatz zu leisten und die zum erstaz anzureizen :D
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alles altert ... ist doch klar.
Auch die von Dir aufgeführten Effekte treten auf. Die sind bekannt.
Sie müssen aber nicht auftreten, bzw. nicht "vor der Zeit" auftreten.
Es kommt eben ganz darauf an was man als zu liefernde Qualität definiert.
Wer bei den bekannten Bestückern/EMS/ in Deutschland aber auch im fernen Ausland fertigen lässt bekommt, wenn er das will, ordentliche bis sehr gute Qualität. Die wissen, wie man fertigt damit die von Dir beschriebenen Effekte weniger wahrscheinlich werden.
Meine Mutter hat zu Hause ein (Transistor-) Radio von einer Firma namens Siemens.
Der läuft jeden Tag viele Stunden, von morgens bis abends, mit Unterbrechungen (=Ausschalten).
Der Radio ist 40 Jahre alt, vielleicht sogar 45.
Allerdings muss ich zugeben dass immer nur ein Sender läuft: Bayern 1
.
.
.
P.S. und nota bene:
Was Rüttelfestigkeit bzw. Vibarationen angeht ist das im Haushalt nicht unbedingt ein Problem, das ist eher ein Problem in Fahrzeugen oder in der Industrie.
Wer hier übrigens ganz bewußt überragend gute Qualität im embedded PC Bereich fertigt ist diese Firma: www.EEPD.de
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5 Jahre Garantie ... damit kann man schon leben.
Vielleicht sollten wir als Konsumenten eine freiwillige Garantie von 3 Jahren einfordern.
Medion lehnt sich ja schon lange aus dem Fenster, möglich scheint es zu sein.
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Dann sollten wir aufhören Firmen wie Apple unser Geld zu geben, die prinzipiell nur 12 Monate Garantie geben wollen.
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Ist nicht überall so, aber wird gerne gemacht.
Hier bekommt man das Gerät mit Samsung Logo und woanders genau das gleiche um nur 70% des Preises von irgendeiner Nonamefirma.
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Es ist interessant zu sehen, dass seit Einführung der systematischen Analyse und Vorausberechnung der Lebenserwartung von Bauteilen die Lebenserwartung der Geräte beim Kunden spürbar abgenommen hat. Früher haben die Hersteller auf Sicherheit gebaut. Heute können die dir (zumindest statistisch) auf die Betriebsstunde genau sagen, wann das Gerät den Geist aufgeben wird.
Leider unterstützen viele Kunden das; hält ein Gerät 4 Jahre, freuen sich die meisten. Ab 5 Jahren werden einige schon ungeduldig, weil sie eigentlich schon wieder etwas neues kaufen wollen. Beknackte Wegwerf-Gesellschaft.
Grüße
Sascha
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Wer Apple kauft, will nach spätestens 24 Monaten schon ein neues Gerät. Garantie für ein halbes Geräteleben reicht denen wahrscheinlich.
Wer nur 12 oder 24 Monate Garantie gibt, weiß genau, dass er sich bei seiner Qualität nicht mehr leisten kann.
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Es gibt durchaus noch ein paar Geräte die gut sind und auch länger halten.
Wie auch im Artikel steht werden die Geräte nicht mehr dafür gebaut 10-15 Jahre zu laufen, aber niemand sollte meinen da steckt ein kleiner Timer drin der das Ding nach 2 Jahren und einem Tag abschaltet.
Im Laptop und PC-Bereich fing dieser Trend ziemlich genau da an wo sich die Hersteller in einer Tour unterboten weil unbedingt der "unter 1000 Mark PC" gebaut werden musste. Und da sieht man die Qualität noch sehr viel deutlicher als bei Fernsehern. Eine Tastatur , Festplatte und einiges mehr dort auszutauschen war oftmals ohne auch nur eine Schraube zu lösen möglich.
Ich persönlich halte es mittlerweile so dass ich mir immer eine Garantieverlängerung mit RundumSchutz dazubuche. Da sind nicht mehr zu bekommende Ersatzteile ein Totalschaden des Geräts und ich bekomme dann halt mein Geld wieder (bzw. kaufe davon dann wieder was Neues) Da kann man ganz grob die Mehrkosten für die Garantieverlängerung als Mietkosten für die Nutzzeit betrachten.
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redmord schrieb:
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> Dann sollten wir aufhören Firmen wie Apple unser Geld zu geben, die
> prinzipiell nur 12 Monate Garantie geben wollen.
Bei Apple ist man ohnehin "genötigt" ständig neue Geräte zu kaufen.
Die Geräte an sich sind ja ordentlich, es gibt eben immer ein paar Knackpunkte.
Bei Laptops geht der Akku eben schnell flöten, genauso wie die Tastatur nicht gerade stabil ist und die Hintergrundbeleuchtung ist auch so ein Thema.
Zickt die Steckdose mal etwas und man hat Spannungssschwankungen raucht auch mal schnell etwas ab.
Alles schon gehabt und gesehen, am Ende kauft man eben alle 2 Jahre irgend einen Ramsch ein und ist damit zufrieden.
BTW ich bin für eine Flachbild-Flat ; da zahl ich einfach pauschal 100 Euro im jahr und Krieg immer das neueste Model ^^
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