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Elektronik hält theoretisch "ewig"

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  1. Re: Selbst schuld

    Autor SoniX 02.05.12 - 19:25

    Ich bin fest davon überzeugt, dass da sprichwörtlich n 'Timer' drin ist. Vielleicht nicht bei allen Geräten, aber doch weit verbreitet.

    Bei meinem letzten Notebook ist 2Monate nach Garantieende der Bildschirm kaputtgegangen.
    Bei dem Notebook davor 4Monate nach Garantieende das Mainboard.
    Mein Sonyröhren TV ging bei 20.000Stunden kaputt. So genau, da glaube ich keinesfalls an Zufall.

    Man kann Bauteile ja genauso fertigen, sodass diese eine gewisse Lebensdauer aufweisen und das wird auch so gemacht. Obsoleszenz nennt man das. Gibts seit Jahrzehnten.

    Nicht zu vergessen etliche dokumentierte Fälle wie 'Drucker druckt nach xxx Seiten nichtmehr'. Da ist einfach n Chip drin, der die Weiterarbeit unterbindet weil irgendein Timer abgelaufen ist. Auch wenn der Drucker sonst noch perfekt in Schuss ist.

    Oder das bekannte Beispiel mit den Glühbirnen. Diese wurden so gestaltet, dass diese nach xxx (warens 1000?) Stunden kaputtgingen. Das ist auch n Timer.

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  2. Re: Selbst schuld

    Autor VRzzz 02.05.12 - 20:07

    SoniX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin fest davon überzeugt, dass da sprichwörtlich n 'Timer' drin ist.
    > Vielleicht nicht bei allen Geräten, aber doch weit verbreitet.

    richtig, meist Kondensator, Netzteil etc. eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied... und daran wird doch gern gespart... Beispiel: mein 19" Samsung LCD Monitor (931BW) geht nach 4 Jahren flöten. Google angeworfen, genau das gleiche Problem (fiepen, ging teilweise nach 10 Minuten an). Kondensatoren (2) waren kaputt, Schuld war wohl: zu alt, billige Kondensatoren und/oder ungünstige Platzierung (am Netzteil-Trafo -> Hitze), 2 Kondensatoren für je 30ct gekauft, Lötkolben angeworfen. Auf die nächsten 4 Jahre, Timer läuft :P

    > Bei meinem letzten Notebook ist 2Monate nach Garantieende der Bildschirm
    > kaputtgegangen.
    > Bei dem Notebook davor 4Monate nach Garantieende das Mainboard.
    > Mein Sonyröhren TV ging bei 20.000Stunden kaputt. So genau, da glaube ich
    > keinesfalls an Zufall.

    Zählst du die Stunden? ;D Meine Logitech G19 ging 3 Monate nach Garantieschluss flöten, Kulanz von Seiten Logitech verhalf mir zu einer neuen ;)
    Externe WD Platte ging 4 Monate nach Garantieschluss flöten, keine Kulanz.
    Der Dell Laptop meiner Schwester fängt an Schwierigkeiten mit dem WLAN zu machen (2,5 Jahre alt)
    Naja, mein Macbook Pro ist nun auf den Tag genau 2 Jahre alt(jaja ihr mit euren 12 Monaten Garantie, Apple unterliegt immer noch dem deutschen Recht, wenn sie in Deutschland verkaufen wollen -> 24 Monate Gewährleistung), die Uhr tickt
    Meine Creative 7.1 Anlage habe ich von nem Kollegen bekommen, nach 7 Jahren Nutzung (+ starker Raucher, falls das ne Bedeutung haben soll ;) ), Naja, sie geht noch ^^
    Unsere Grundig Röhre hielt 14 Jahre, damals noch Made in Germany, als der Bildschirm schwarz wurde, kam ein LG her... vor 3 jahren oO Die Uhr tickt ;)

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  3. Re: AVM ist ein positives Beispiel

    Autor frostbitten king 02.05.12 - 21:42

    AVM, positives Beispiel (jetzt mal die Garantie ausgenommen ...)? LOOL.
    Ich ruf bei meinem Provider an, beschwer mich wegen der Fritzbox, weil die alle paar wochen mal abkackt - Webinterface funktioniert noch, aber Inet down, nur reset hilft.
    Typ am Telefon: "Ja das ist normal, hab ich öfters schon Anrufe deswegen entgegengenommen. Da können Sie die nur resetten". DAFUQ. Ich will kein Drecksgerät, bei dem alle paar Wochen die Routing Tables voll sind, und deswegen das Inet abkackt. Unglaublich. Und dabei sind die Dinger eigentlich nicht billig.
    Das Teil ist dann bei mir rausgeflogen und habs durch ein Zyxel Modem ersetzt. Läuft hier seit ca. einem Jahr ohne einen Ausfall. So soll das sein.

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  4. Re: AVM ist ein positives Beispiel

    Autor redmord 02.05.12 - 22:53

    Hättest dich mal direkt bei AVM melden sollen statt bei 1&1 oder sonst wem. ;-)

    Als ich mich beim Support über häufige Leitungszusammenbrüche der FritzBox meldete musste ich mir anhören, dass ich mich doch schon viel früher hätte melden können und nicht erst dann, wenn nix mehr geht. Seriennummer durchgegeben, 1-2 Tools zugeschickt bekommen, kurze Logs zurück geschickt, 2 Werktage später war die neue Fritzbox da. Auch habe ich bei AVM über die Hotline Adapter-Sets kostenlos erhalten. Dabei wollte ich nur wissen wo es die Dinger zu kaufen gibt und ob was zu berücksichtigen sei.

    Den Support von AVM fand ich bisher äußerst vorbildlich.

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  5. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor UrielVentris 03.05.12 - 08:20

    Sony Trinitron "Flachbild"-Röhre - 16 Jahre
    Pioneer Musikanlage - 16 Jahre
    Philips 17" Röhrenmonitor - 13 Jahre
    DSL-Noname-Modem - 11 Jahre
    Tevion MP3-Autoradio - 9 Jahre
    Dell Laptop + Logitech Maus - 6 Jahre

    Und das bei täglicher Nutzung, besonders wundert mich der Laptop. Läuft mind. 7h am Tag, am Wochenende auch mal 24h.

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  6. Re: AVM ist ein positives Beispiel

    Autor Der Supporter 03.05.12 - 08:21

    Und ich kann jedes Jahr 3 bis 4 Zyxel VDSL Router auswechseln, weil sie versagen.

    Meine Fritzboxen hingegen laufen ohne Probleme. Das ist noch Qualität made in Germany.

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  7. Re: AVM ist ein positives Beispiel

    Autor nille02 03.05.12 - 08:43

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Typ am Telefon: "Ja das ist normal, hab ich öfters schon Anrufe deswegen
    > entgegengenommen. Da können Sie die nur resetten". DAFUQ.

    Klingt nach einer 0815 Antwort um den Anrufer los zu werden.

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  8. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor Ampel 03.05.12 - 08:45

    Fred_EM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Halbleiter sind heutzutage verdammt zuverlässig, andere Elektronikbauteile
    > auch.
    >
    > Auch die Verarbeitung, die Produktion hat man gut im Griff.
    > Wenn man das so will.
    >
    > Man muss sich also schon richtig Mühe geben Geräte zu bauen die schnell
    > kaputt gehen.
    > Das wäre dann "kaput by design".

    Dazu bedarf es keinen großen Aufwand.

    Beispiel Kondensatoren. Man kann Kondensatoren bauen die wirklich langlebig sind . Man kann auch welche Herstellen deren Lebensdauer (aufgrund bestimmter vorgaben) deutlich geringer sind. In der Vergangenheit ( sehen wir mal in die Röhrentechnik ,alias Papier Kondensatoren) war man auch der aufassung das diesE Kondensatoren lange halten . Dabei hat sich das Papier in den Kondensatoren (aufgrund es Elektrolytes) aufgelöst. Damals war es auch noch möglich diesE Kondensatoren auch selbst herzustellen (Notbehelf) . die industrie zog nach und brachte dann entsprechende werte für die jeweilligen Spannungen in Metallfilm Versionen heraus. Diese hielten deutlich länger als die Papier "Kollegen". Im groben ,allgemin mal aus der Vergangeheit aufgezigt ( Beispiel) . Auch die Diode machte Ähnliches mit. aufgrund der entsprechenden Dotierungen der Metallschichten, hielten Dionen auch nicht ewig. so zieht sich das durch den gesamten Halbleitermarkt und deren Produkte. Man kann laglebig Produzieren , aber man kann auch "Fehlerhaft" ( Kurzlebig) Produzieren. Wie im Artikel Beschrieben ist die Industrie am neukauf von Produkten durch den Anwender Insteressiert. Service oder Langlebigkeit ist da nebensächlich. Streite auch nicht ab das es Geräte gibt die sehr lange halten. Im Vergleich zu den Verkaufen Stückzahlen ist das eher ein sehr geringer Teil.
    Was das "Verkürzen" der Lebensdauer anbelangt so gibt es sehr viele Möglichkeiten
    wo die Industrie aus den Vollen schöpft. Eine Möglichkeit die Herstellung der Platinen. die Leiterbahnen werden so knapp bemessen das sie am Limit arbeiten und nicht selten (Produktionstoleranzen) passiert es auch das eine mal mit der Zeit durchbrennt weil zu knapp bemessen bzw. zu schlecht geätzt. Weitere Möglichkeit ist das man z.B. Komponenten verbaut die am Limit arbeiten und so die Gewährleistungszeit gerademal überstehen, danach ausfallen (Verbraucht). dies wird oft erreicht wenn sich die Komponenten stark erwärmen und so dauerhaft genutzt werden ( Ein Beispiel von vielen) . Ein Transistor z.B. würde bei 25°C Arbeitstemperatur durchaus länger seinen Dienst tun ,als wenn er dauerhaft z.B. mit 60°C arbeitet ( Hersteller Vorgaben Temperraturlimit sonst -> Ptot) . aus der Physik und anderen Beriechen kann man auch Nachlesen das eine Komponente die mit hoher Temperatur genutzt wird ,deutlich eine verkürzte Lebenserwartung hat als die gleiche Komponente im deutlich niedrigeren Temperaturbereich. Als Letztes von vielen Beispielen die gewollte Lötbrücke . Da viele geräte Ähnlich gefertigt werden ,bleiben die Plätze auf den Platinen (je nach Konfiguration) dann leer und alles wichtige wird dann mit Lötbrücken gesetzt um so die funktionalität zu erreichen. Rest wird einfach nicht beachtet. Aufgrund der Materialunterschiede (Kupfer ,Gold, Zinn, Zink, etc.)
    wird bei zu knapper Dimensionierung der Lötbrücke schnell das Material warm . Der grund ist hier das Kupfer eine deutlich höhere elektrische Leitfähigkeit hat als Zinn oder zink ,bzw. Legierungen damit. mit der Zeit werden ann solche Brücken spröde und können brechen. In Fachkreisen ist dies auch bekannt als "kalte Lötstelle".

    All das zu umgehen sollte man sich vor dem Kauf der Geräte über Servicemöglichkeiten , Gewährleistung, etc. Informieren. Und nicht einfach nen Karton von einer Europlaette Reißen nur weil das Gerät so günstig ist !. Zugegeben das das dann wiederrum mit mehr euros zum Kauf zu buche schlägt. Aber man hat dann wenigstens ein Gerät wo man gewisse Sicherheit hat nicht die Katze im Sack zu kaufen und nach 3-5 Jahren sich einen neuen holen zu müssen. Ich selber hab über 6 Monate gebraucht um mir ein Gerät zuzulegen (gesucht) . Dafür weis Ich auch das es Servicefreundlich ist und sogar über 5 Jahre nutzbar, da die Ersatzteile vorhanden und auch erschwinglich sind. Selbst nach 5 Jahren noch. wer genug Knete hat ,kann sich gerne einen zweiten zulegen und sollte der erste dann kaputtgehen hat man den zweiten mit dem man arbeiten kann und der defekte kann als Ersatzteilspender dienen. Auch eine Art die von der Industrie gewollt ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.12 08:46 durch Ampel.

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  9. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor Ampel 03.05.12 - 09:00

    UrielVentris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sony Trinitron "Flachbild"-Röhre - 16 Jahre

    Hab noch nen altes Röhrengerät da von Panasonic ,gekauft 2001 (90 cm Bildschirmdiagonale
    > Pioneer Musikanlage - 16 Jahre

    Technics ist meine , Casettendeck, CD Player und Plattenspieler sind von 1998 , Verstärker ( Eigenbau, Röhre) von 1986 , Boxen Selbstbau (Frequenzweiche (Platine) selber geätzt und die Spulen / Kondensatoren selber Berechnet) . Gehäuse aus 19mm Tischlerplatten ,Bassreflex Rohr pro Box. 3 Wege-System

    > Philips 17" Röhrenmonitor - 13 Jahre

    Alter Eizo 17 Zoll steht noch bei mir auf der 2ten Arbeitsfläche und wird bald gegen eine TFT ausgetauscht. Der TFT ( ADI Microscan A715) ,Kaufdatum 2003/04 und hat selbst heute keine Pixelfehler

    > DSL-Noname-Modem - 11 Jahre

    Verschiedene Zyxel Modelle da ich oftmals zu der Zeit den Speed Anpassen musste.
    Beim ersten Modem (Siemens vom Lila T) , hatte ich kein Glück .Es hielt nur wenige Monate danach brannte es fast aus (schwarz im inneren des Gehäuses. Haussicherung flog raus ,etc.) Mal sehen ob ich da noch Bilder davon hab.
    Die Zyxel Modelle verrichten heute noch sang und klanglos Ihren Dienst. Das Älteste ist von 2004.

    > Tevion MP3-Autoradio - 9 Jahre

    Becker "Mexico" (alte Version) , keine weiteren Angaben dazu :-)

    > Dell Laptop + Logitech Maus - 6 Jahre
    >
    Mit Dell wurde ich weniger Glücklich. Dafür leben meine IBM Lenovo Laptops (5 Stück) noch, sowie einige HP /Compaq Modelle ( 4 Stück) . Das Älteste ist eine P II Version. Wird aber bald ausgemustert ,hat seine besten Tage hinter sich.

    > Und das bei täglicher Nutzung, besonders wundert mich der Laptop. Läuft
    > mind. 7h am Tag, am Wochenende auch mal 24h.

    Meine Geräte arbeiten im Schnitt ca. 8h Pro Tag. die Laptops werden je nach Gebrauch Entsprechend eingesetzt.

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  10. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor DY 03.05.12 - 09:01

    Hengzt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > belugs schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Hi,
    > >
    > > 20.000h ist aber auch ganz schön viel. bei 24h Dauerbetrieb sind das über
    > 2
    > > Jahre!
    > > Bei 5h täglich (365 im Jahr) sind es knapp 11 Jahre. Haste den Aus-Knopf
    > > nicht gefunden? ;-)
    > >
    > > grüße
    >
    > witzig, genau die gleiche Rechnung hatte ich auch gerade gemacht! ;)
    >
    > Mit ~10 Jahren braucht man nicht motzen. Das ist ein wirklich guter Wert!
    > (Also bei "durchschnittlichem TV-Konsum)

    Du verstehst nicht. Dieser "gute" Wert wurde im vornherein festgelegt.
    Aber Du scheinst ja zufrieden zu sein, so wie es läuft.

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  11. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor belugs 03.05.12 - 15:25

    Wird behaupte - von genau einer Person!
    Bei mir ist mal bei genau 80.000km und 100m die Kupplung vom Motorrad verreckt. Sicher böswillig und geplant von der langen Hand des Herstellers!

    Grüße

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  12. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor SoniX 03.05.12 - 16:26

    Okay, in deiner Welt gibts das alles nicht.
    Geplante Obsoleszenz ist ein reines Amenmärchen und existiert nicht.

    In meiner Welt gibt es das schon.

    Ich kann dir sagen: Bei genau 18.000 Stunden fingen Farbverfälschungen an, bei genau 19.000 Stunden Startschwierigkeiten und bei genau 20.000 machte es *klack* und er ging nichtmehr.

    Da weigere ich mich einfach an Zufall zu glauben.

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  13. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor SoniX 03.05.12 - 16:27

    Ja genau das wollte ich eigentlich damit sagen. Es wurde so festgelegt, ganz egal ob er noch 10.000 Stunden gehalten hätte oder nicht.

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  14. Re: AVM ist ein positives Beispiel

    Autor katzenpisse 03.05.12 - 17:52

    Fred_EM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 5 Jahre Garantie ... damit kann man schon leben.

    Und 2 Fritzboxen kosten so viel wie ein 37" Plasma TV :-P

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  15. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor franzleon 03.05.12 - 18:21

    Für alle Kritiker hier, schaut Euch das mal an, wenn Ihr die Zeit dazu habt. Das erklärt, glaub ich, so Einiges.

    Alles klar? ;-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.05.12 18:40 durch franzleon.

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  16. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor JuleSatz 03.05.12 - 21:38

    Naja, wir leben in einer Weg-Werf-Gesellschaft, würde wirklich alles so lange "halten" wie es könnte, könnte doch viel weniger Profit gemacht werden

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  17. dafür gibt es des öfteren Updates :-)

    Autor cicero 03.05.12 - 22:28

    Bei Fernsehern ist das nicht immer gewiss.

    Die wollen von ihrem Kram irgendwann mal nix mehr wissen.

    Verkauft, Garantie abgelaufen, nicht mehr im aktuellen Portfolio, wozu noch mal die Software nacharbeiten?

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  18. Re: Elektronik hält theoretisch "ewig"

    Autor cicero 03.05.12 - 22:29

    Die Leute könnten dann früher nach Hause gehen und ihr Leben genießen.

    Wäre doch auch ein schöner Profit :-)

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  19. interessanter Beitrag, hier eine kleine Gegenrede

    Autor cicero 03.05.12 - 23:08

    Finde ich schon blöd das Arte den Beitrag nur als Ausschnitt auf seiner Webseite zur Verfügung stellt und es YouTube überlässt die Sendung zur Verfügung zu stellen.

    Na ja, öffentlich rechtlich halt.

    Der Beitrag hat schon recht, derzeit übertreiben wir es etwas.

    Anderseits wird durch den Austausch gar-nicht-mal-so-alt alt gegen neu die Entwicklung voran getrieben. Neue Features und Eigenschaften setzen sich so schneller durch.

    Wir Konsumenten spielen das Spiel ja auch mit.

    Wenn ein anderer Anbieter ein bisschen was neueres bietet dann schlagen wir da sofort und rücksichtslos zu, da kennen wir keine Gnade. Wenn ein Konkurrent da mit seinen Produktzyklen nicht mithalten kann, dann fliegt er raus.

    Und das wirkt sich halt auch mittelbar auf die praktische Lebensdauer eines Produktes aus. Innovation befördert derzeit also auch eine kürzere Produkt-Lebenszeit um so schneller neue Lösungen anbieten zu können.
    Die Evolution wird sozusagen durch kürzere Lebenszeiten angeheizt.

    Weniger Innovation bzw. technische Evolution bewirken längere Produktlebenszeiten.
    Viel Innvoation bewirkt wohl anscheinend kürzere Produktlebenszeiten.

    Tja, wie man es dreht und wendet ...

    Offensichtlich aber sollten wir ein bessere Balance finden, diverse Produkte sollten wirklich länger vorhalten und nicht beim ersten Ansatz eines ernsthaften Gebrauches auseinander fallen.

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  20. Re: interessanter Beitrag, hier eine kleine Gegenrede

    Autor redmord 04.05.12 - 00:23

    Fred_EM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und das wirkt sich halt auch mittelbar auf die praktische Lebensdauer eines
    > Produktes aus. Innovation befördert derzeit also auch eine kürzere
    > Produkt-Lebenszeit um so schneller neue Lösungen anbieten zu können.
    > Die Evolution wird sozusagen durch kürzere Lebenszeiten angeheizt.

    Ja und nein. Auf der einen Seite gewiss. Doch sollte man sich auch fragen, ob nicht einige Produkte grundliegend fortschrittlicher und durchdachter gestaltet würden, wäre der Produktzyklus für mehr als ein Jahr ausgelegt.

    Um bei den Fernsehern zu bleiben: Mir kann keiner ezählen, dass das, was sich heute "SmartTV" nennt innovativ sein soll. Das, was die dinger jetzt gerade anfangen eher schlecht als recht zu können, hatte ich eigentlich schon vor 4 Jahren erwartet. Wehsalb bedarf es heute noch der ganzen HTPCs und Settop-Boxen? Linux läuft eh auf den Dingern. Ein XBMC mit einem TV-Modul gekoppelt oder ggf. MS MediaCenter sollte für die Hersteller doch eigentlich 'n Klacks sein.

    Was ich sagen will: Mit der Beschleunigung von Evolution hast du sicherlich zum großen Teil recht. Doch dem Kunden wird auch gerade wegen der guten Kalkulierbarkeit bei kurzen Produktzyklen auch immer wieder Krümel statt ganze Brötchen vorgesetzt. Wie die Möglichkeiten wirklich ausgeschöpft werden zeigen in sehr vielen Bereichen die Bastler.
    Ich habe mir Anfang des Jahres seit sehr langer Abstinenz mal wieder einen Fernseher angeschafft. Mir viel dabei sehr schnell auf, dass die Entwicklung sich fast ausschließlich um "hard facts" dreht. Ausgewogen und klug durchdacht erscheinen mir die aller wenigsten Geräte. HBBTv ist ganz nett, aber eigentlich auch 'n Schiss. Die "Apps" sind im Großen und Ganzen nicht die Rede wert. Die Oberflächen sind statisch, lahmarschig und häufig in der UX kaum zu unterbieten. Mein Phillips will sich partout nicht vernünftig beim DHCP melden, sondern bittet fast nach jedem Einschalten um eine Einladung. Und die Anwendungen für DLNA sehen aus wie reine Azubi-Arbeit.
    Reciever für alles und CI-Slot sind ne super Sache. Doch das konnte die Grundig-Röhre meiner Eltern theoretisch auch schon. Wofür 800 Hz und tausend Filter, die man zugunsten eines neutralen Bildes fast komplett deaktiviert? Immerhin können Hersteller noch immer dafür werben, dass ihre Geräte aus einer Serie nur noch eine einzige Fernbedienung für alles benötigen. Seit wann existiert dieses Versprechen eigentlich schon?

    Es hat nicht lange gedauert und ich hab mir einen Nettop von Lenovo mit Win7 und XBMC daneben gestellt, weil alles andere bereits nach sehr kurzer Zeit einfach eine reine Zumutung ist. Als TV an sich ist das Gerät ganz passabel. Gutes Bild, einigermaßene Programmbedienung.
    Mir war zwar klar, dass die Fernseher noch längst nicht so smart sind wie sie geschrieben werden. Doch, dass die Dinger so kacke sind, hat mich angesichts der langen Historie dieses Themas schon etwas erschrocken. Marketingburgen um Müll. Mehr sollte man dazu eigentlich nicht sagen.

    Für Google und Apple wäre es nach gegenwärtigen Stand so extrem einfach den TV-Markt mit iOS oder Android komplett auf den Kopf zu stellen. Entweder es wird auch bewußt Innovation gehemmt oder bei den Herstellern sitzen durch die Bank derart inkompetente Personen auf den Entscheiderstühlen, dass die sich vom Marketing erklären lassen müssen weshalb es gut ist, dass ihre Geräte sowas wie MKV, DTS oder Full HD können.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.05.12 00:43 durch redmord.

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