dann erklär mal inwiefern die Effektivität von der Lebensdauer abhängt und das in dieser Größenordnung.
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Totaler Quatsch, der Akku war nicht so konstruiert, die Akku hielten damals einfach noch nicht so lange. Des Die Akkus und insbesondere die Ladetechnik hat sich in den letzten Jahren doch stark verbessert.
Und wenn der Akku defekt ist, dann konnte man den leicht, ich habe das bei einem iPod selbst gemacht, ersetzten. Ich habe damals etwa 25 Euro für den neuen Akku und das Werkzeug dazu bezahlt.
Wer das nicht selber machen will, kann zu einem der unzähligen iPod, bzw. iPhone Reparaturdienst gehen, die oft von Studenten angeboten wurden. So kann man dabei auch noch die armen Studies unterstützen.
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>Ich denke der Druck für die Hersteller ist immens, ihnen aber vorwerfen, Obsoleszenz als ein Features gleich mit einzubauen, halte ich für wage.
Richtig, was aber wenn sie es tun und ein solches Verhalten nachgewiesen werden kann. Da braucht es Gesetze, die ein solches Handeln durch Entschädigungszahlungen abstraft.
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petergriffin schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> dann erklär mal inwiefern die Effektivität von der Lebensdauer abhängt und
> das in dieser Größenordnung.
Okay, 3. Anlauf!
Hier mal ein Spektogram mit verschiedenen Temperaturen des Strahlers:
http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=14&ved=0CJABEBYwDQ&url=http%3A%2F%2Fcalame.unibas.ch%2Fmc%2Finc%2Fteaching%2FphysII%2FCh9_Geometrische%2520Optik_MW.pdf&ei=f4ChT_yUG8zY4QTA6fSbCQ&usg=AFQjCNG0kQW9nu-AC3IgvXWdS0iaWO6b2w
Siehst du, wie gewaltig die Differenz bei einem unterschied von nur wenigen 100°C ist?
Da macht es locker 20% aus, ob es 2900 oder 3000K sind.
Im gleichen Maß verringter sich bei höherer Temperatur die Lebensdauer, weil das Wolfram verdunstet.
Daher gibt es auch Halogenlampen, die sind länger haltbar bei höherer Temperatur (= höherer effizienz).
In denen findet folgende Reaktion statt:
Wolfram vom Glaskolben reagiert mit dem Halogen zu einem Gasförmigen Wolframhalogen.
Dieses zersetzt sich am glühwendel wieder zu Wolfram und dem Halogen.
So repariert sich die Wendel von selbst immer wieder - bis halt irgendwann doch schluss ist.
Bei der normalen Gühbrine gibts nichts zu entwickeln, da ist nichts, was man rausholen kann.
Ob China oder Deutschland spielt keine Rolle - die Technik ist absolut simpel.
Gesetzte sollten das letzte Mittel sein, erstmal sind die Konsumer gefragt.
Passiert aber nur schwer, weil 0815 Horst sich immer das billigste kaufen will und es dann halt auf die Hersteller abschiebt.
Bei Autos ist doch auch klar, dass ein Teureres mehr Qualität bietet und man bei einem für 50% weniger, bei gleichem Funktionsumfang, nicht von gleicher Qualität ausgehen kann. (Auch wenn diese Aussage immer weniger zutrifft)
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Flasher schrieb:
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> Pff....geplante Obsolenz. Das ist grober Unfug.
Hier zwei Links für Anfänger:
http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz
http://en.wikipedia.org/wiki/Planned_obsolescence
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Eheran schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> petergriffin schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> Gesetzte sollten das letzte Mittel sein, erstmal sind die Konsumer
> gefragt.
> Passiert aber nur schwer, weil 0815 Horst sich immer das billigste kaufen
> will und es dann halt auf die Hersteller abschiebt.
> Bei Autos ist doch auch klar, dass ein Teureres mehr Qualität bietet und
> man bei einem für 50% weniger, bei gleichem Funktionsumfang, nicht von
> gleicher Qualität ausgehen kann. (Auch wenn diese Aussage immer weniger
> zutrifft)
das es zusammenhängt habe ich nie bezweifelt, aber in einem so hohen maß kann ich mir es kaum vorstellen. Vor allem das gerade nach der Gründung eines Verbands unter den Elektroherstellern die Lebensdauer gesenkt wurde macht mich skeptisch (auch noch genau in dem Zeitraum in dem das erste mal von dieser Produktstrategie die rede ist) Das kommunistisch geprägte Staaten eine deutlich längere Lebensdauer haben ist eben auch einen punkt der für mich irgendwie keinen sinn macht. Die seit Jahrzehnte brennende leuchte in dieser Feuerwehrwache zeigt ja auch am praktischen beispiel das eine Glühbirne sehr sehr lange brennen kann, wenn ich eurer Argumentation folge Leuchtet diese nur noch weil sie nicht so Heiss und damit Hell wird wie andere, richtig?
Gesetze halte ich ebenfalls für den falschen weg, zu aufwändig wäre die Prüfung. Außerdem dürfte es schwer fallen dafür einheitliche Richtlinien einzuführen. Aber eine Stichprobenartige Untersuchung, einer unabhängigen Institution, inwieweit dieses Problem existiert würde ich sehr Begrüßen. Sollte das Ergebnis zeigen das geplante Obsoleszenz nicht existiert wäre ich sehr froh darüber. Allerdings glaube ich das kaum, dafür hat es einfach zu viele anreize in einem Kapitalistischen Wirtschaftssystem mit gesättigten Märkten.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.12 21:39 durch petergriffin.
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"0"-Diät? :D
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petergriffin schrieb:
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> Die seit Jahrzehnte brennende leuchte in dieser Feuerwehrwache
> zeigt ja auch am praktischen beispiel das eine Glühbirne sehr sehr lange
> brennen kann, wenn ich eurer Argumentation folge Leuchtet diese nur noch
> weil sie nicht so Heiss und damit Hell wird wie andere, richtig?
Man könnte auch einen Nagen als Glüh"draht" verwenden.
Der hält dann 10'000 Jahre, ist so hell wie eine Kerze und verbraucht 100W ;)
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Eheran schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> petergriffin schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Die seit Jahrzehnte brennende leuchte in dieser Feuerwehrwache
> > zeigt ja auch am praktischen beispiel das eine Glühbirne sehr sehr lange
> > brennen kann, wenn ich eurer Argumentation folge Leuchtet diese nur noch
> > weil sie nicht so Heiss und damit Hell wird wie andere, richtig?
>
> Man könnte auch einen Nagen als Glüh"draht" verwenden.
> Der hält dann 10'000 Jahre, ist so hell wie eine Kerze und verbraucht 100W
> ;)
klar aber man könnte an einem draht auch mit Absicht unregelmäßigkeiten in den Draht einarbeiten und es als Produktionstoleranz verkaufen oder nicht?
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Kauf dir 10 Glühbirnen, extrahiere die frischen unbenutzten Glühwendel und seh nach.
Es lohnt sich aber - im bezug auf Fehlstellen - nicht, denn da sind keine.
Solche Zitate ziehen übrigens nur alles in die Länge.
Wenn man auf den Post über einem Antwortet braucht man sowas eig. nicht.
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Wenn sich in den 20er Jahren eine Organisation gründet, die seinen Mitgliedern eine maximale Lebensdauer ihrer Produkte vorschreibt und gar einen Strafkatalog verfasst für den Fall, dass die Mitglieder aus der Reihe tanzen, hat das herzlich wenig mit Effizienz im Sinne des Verbrauchers zu tun.
Heute mag das etwas anders sein. Doch bis in die 50er Jahre und noch wesentlich länger herrschte ein Kartell auf dem globalen Glühlampen-Markt.
Energieverbrauch ist erst in den letzten 20 Jahren ein Thema geworden.
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Rede ich von der Vergangenheit?
Oder sonst jemand hier?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.12 22:22 durch Eheran.
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Eheran schrieb:
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> Kauf dir 10 Glühbirnen, extrahiere die frischen unbenutzten Glühwendel und
> seh nach.
> Es lohnt sich aber - im bezug auf Fehlstellen - nicht, denn da sind keine.
kommt doch lediglich auf die Vergrößerung an oder? Leider bin ich nicht entsprechend ausgerüstet sonst würd ichs machen.
Ein weiterer Punkt der mir noch eingefallen ist, wieso stagniert die Lebensdauer seit den 40ern obwohl sich seitdem die Produktionswelt quasi komplett gewandelt hat und man sehr viel genauer Produzieren kann als vor 70 Jahren. Zudem hat man auch was Legierungen angeht einiges dazugelernt. Eigentlich müsste da im Gegenzug die Lebensdauer steigen (zumindest ein wenig) oder eben die Effizienz.
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Soll ich es zum 4. mal sagen?
Ja, ich machs:
Heißer = effizienter = kürzere Lebensdauer
Bei diesen Temperaturen ist nunmal der Dampfdruck eines jeden Stoffes so hoch, dass die Lebensdauer nicht sehr hoch ist.
Weiterentwicklung ist die Halogenlampe, wie bereits ausführlich erklärt.
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Der Supporter schrieb:
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> Totaler Quatsch, der Akku war nicht so konstruiert, die Akku hielten damals
> einfach noch nicht so lange. Des Die Akkus und insbesondere die Ladetechnik
> hat sich in den letzten Jahren doch stark verbessert.
Oh nein. Da habe ich etwas durcheinander gebracht. Ein "Chip" konnte nicht nachgewiesen werden. Doch es gab Gutachten, die nachweisen konnten, dass der Akku gezielt für eine kurze Lebensdauer entwickelt worden war.
> Und wenn der Akku defekt ist, dann konnte man den leicht, ich habe das bei
> einem iPod selbst gemacht, ersetzten. Ich habe damals etwa 25 Euro für den
> neuen Akku und das Werkzeug dazu bezahlt.
>
> Wer das nicht selber machen will, kann zu einem der unzähligen iPod, bzw.
> iPhone Reparaturdienst gehen, die oft von Studenten angeboten wurden. So
> kann man dabei auch noch die armen Studies unterstützen.
Du wanderst von einem Fall, der 10 Jahre in der Vergangenheit liegt bis heute. Damals gab es noch keine iFixit und Co. Der Hersteller verweigerte seinen Kunden Support und empfahl den Neukauf. Für Massenklagen muss man schon einige tun. ;-)
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Eheran schrieb:
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Zum "Lampenkartell" (Phoebuskartell):
Bei den Glühbirnen gibt es keine möglichkeit, die Lebensdauer zu erhöhen.
Die 1000h sind einfach nur eine Normierung unter den Herstellern.
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Mein Gott!
Wie oft denn noch!
Ja, es ist eine Normierung unter den Herstellern, das sagte ich schon eingangs!
Weißt du wieviele Normen es gibt?
Was spielt das für eine Rolle?
Bei 500h wären sie Effizinenter, bei 2000h Uneffizienter im Licherzeugen!
Unglaublich wie behaarlich manche auf ihren verkrusteten Vorstellungen rumsitzen.
Ich mach jedenfalls nicht weiter mit in dieser Schlammschlacht.
In diesem Sinne, frohes Labern.
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Wenn du deine Äußerungen unter dem Kontext des Phoebus-Kartells stellst, musst du damit rechnen, dass diese auch so interpretiert werden.
Gegen deine grundsätzliche Aussage zum Thema Glühbirne habe ich nichts auszusetzen.
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daran zweifelt doch auch keiner.
Der Punkt ist doch das für das Ausfallen der Glühbirne Fehlerstellen im Glühdraht verantwortlich sind. Schließlich raucht nicht der ganze Draht ab, das steht so auch auf wikipedia.
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Wenn eine Kette bei Überlast reißt, reißt jedes Glied zugleich?
Wenn ein Teller zu Boden fällt, zerspringt er ÜBERALL zugleich?
Wenn man 1000 Glühbirnen laufen lässt, fallen alle gleichzeitig aus?
Ach, es gibt sowas wie Schwachstellen, an denen die dinge dann brechen etc. ?
Ich hatte es schon gesagt: Nimm ein Mikroskop und prüf 10 Glühbirnen nach, du wirst nicht eine solche "gewollte" Schwachstelle finden.
Die Wolframdrähte sind ziemlich perfekt gleichmäßig.
Wie Du überhaupt zu dieser Annahme kommst ist mir schon ein Rätsel.
Sag mal ehrlich... hast du dir das selbst überlegt oder irgendwo gehört?
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