Ganz eherlich:
Ich habe nichts gegen die immer schöner werdenden Bilder und Effekte durch 2k, Bluray, 3D etc. - aber warum (!?) eigentlich soll ein Film "echter" werden?
Ich muss sagen je "echter" die Filme werden desto weniger sind sie für mich ein Filmgenuss - _gerade_ die "unechte" Optik eines Films macht viele Filme erst aus.
Wenn ich mir beispielsweise heute "alte" Filme wie die Stirb Langsam Reihe auf Bluray ansehe habe ich eher den Eindruck eine Doku über die Stadt zu sehen als einen Film und man muss sich ernsthaft fragen "Will ich das?"
just my 2 ct
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Damit stehst du wohl alleine.
Ich habe mir die Blu-Ray Collection von Alien I-IV gekauft und das Bildmaterial ist atemberaubend. Das macht die Filme zwar nicht besser als sie eh schon sind, aber es ist die logische Weiterentwicklung.
Wenn man danach geht, würde auch VHS in der Qualität vom 1980 reichen.
Viele Kameraschwenks in heutigen Filmen schmerzen. Da sind mehrere Meter drops drin, da kann mir keiner sagen, dass er das schick findet und zum "echten" Film dazu gehört.
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Du solltest meine Beitrag lesen und verstehen - da steht nicht das ich etwas gegen die neue Technik, Auflösung etc. habe (im Gegenteil) - gegen ein "atemberaubendes Bild" ist nichts einzuwenden - aber gegen die Optik einer Dokusendung hingegen schon
Ein Film _darf_ künstlich wirken denn gerade _das_ macht ihn zu einem Film - das heisst nicht dass deswegen die Effekte schlecht sein müssen oder die Auflösung VHS Niveau haben soll. Nimm meinetwegen mal Sin City als Beispiel - der Film lebt zu 50% von seiner Kunstoptik - als Real Life Doku würde das Ding keiner sehen wollen.
Wenn ich ein Making Of sehen will dann wähle ich auf der DVD, BR "Making Of" aus - der Film hingegen darf aber gerne nach Film aussehen. Insofern halte ich die Motivation "echter wirkenden" Film produzieren zu wollen für falsch.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.12 09:54 durch tribal-sunrise.
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