Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden. Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film, obwohl alle den gleichen Film sehen.
Falls dies stimmt, kann ich ihm nur zustimmen. Aber ich muss den 48 fps-HdR erst sehen, ob ich das auch so sehe.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Icestorm schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die
> Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen
> Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen
> Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden.
> Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film,
> obwohl alle den gleichen Film sehen.
Klingt eher nach der Wunschvorstellung dieser Person.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Ich bin Neurophysiologe und habe von einem solchen Effekt ebenfalls noch nie was gehört oder gelesen. Ab der Flimmerfusionsfrequenz können Einzelbilder nicht mehr als solche erkannt werden, Ausnahmen bilden nur die schnellen Kameraschwenks, wie im Artikel erwähnt.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Und genau diese Kameraschwenks und Kamerafahrten hat man bei Spielen und Filmen sehr oft. Sobald sich der Zuschauer bewegt, also Kamerfahrt, kriegt man schon ein ordentliches ruckeln rein. Da spielt es für mich keinen Unterschied ob ich bei Forza Motorsport in der Stoßstangenansicht fahre, beim 3rd-person-shooter die Kamera die Figur verfolgt oder ob beim Film der Kameramann mit dem Schauspieler mitläuft. In diesen Situationen braucht man einfach viele Frames, damit es nicht störend ruckelnd ist.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Zumindest bei den Spielen stimme ich dir nicht zu: da ist man noch lange vom Uncanny Valley entfernt, trotz allem Realismus und die Überwindung des Tales wird noch garantiert 10 Jahre dauern. Erst dann würden die Seiteneffekte wie im Film auffallen.
Was die Sportübertragungen angeht, stimme ich dir jedoch zu. Hier ist mehr Schärfe unterm Strich auch tatsächlich mehr.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Käse. 24 Bilder pro Sekunde war eine rein wirtschaftliche Entscheidung. Ich habe als Kind auch das Märchen vorgesetzt bekommen, dass es sich um eine rein"natürlicher" Untergrenze handelt. Das stimmt nicht, es ist ein reiner Kompromiss zwischen Qualität und Kosten.
Die Argumentation mit der Lücke für die Regeneration ist einfach nur abenteuerlich. Die Länge dieser Lücke iist ja nicht einmal spezifiziert, sondern vom verwendeten Projektor abhängig. Bei Digitalprojektion kann sie gar auf null gedrückt werden.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Was? Jeder Kameraschwenk in Naturaufnahmen schmerzt unter Full HD.
Da ruckelt Wald, Wiese, Fluss und Berg an einem Vorbei. Das müssen nicht mal sehr schnelle Kameraschwenks sein.
Ich finde es gut, das endlich mehr Frames in die Kinos kommen.
Hoffentlich dann auch schnell und bezahlbar ins Heimkino.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Icestorm schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ich glaube, es war im Deutschlandfunk, als ein Regisseur oder Kritiker die
> Lanze für 24 fps brach. Er meinte, in der kurzen, kaum merklichen
> Dunkelphase zwischen den Bildern baut das Hirn sich seine eigenen
> Zwischenbilder auf, die jeweils von Betrachter zu Betrachter unterscheiden.
> Und das wäre es, das Kino erst attraktiv macht. Jeder sieht "seinen" Film,
> obwohl alle den gleichen Film sehen.
> Falls dies stimmt, kann ich ihm nur zustimmen. Aber ich muss den 48 fps-HdR
> erst sehen, ob ich das auch so sehe.
Das hört sich für mich eher nach dümmlichen pseudophilosphischen Geschwurbel von jemandem an, der sich zu fein ist, seine alten Sehgewohnheiten in Frage zu stellen.
Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen
Kommentare: 345 | letzter Beitrag 19.05. 21:47
Kommentare: 207 | letzter Beitrag 00:37 Uhr
Kommentare: 174 | letzter Beitrag 19.05. 23:29
Kommentare: 122 | letzter Beitrag 01:18 Uhr
Kommentare: 101 | letzter Beitrag 19.05. 22:37
E-Mail an news@golem.de

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

Nahezu zeitgleich mit dem positiven Bericht einer von Apple beauftragten Organisation über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, berichtet die unabhängige Gruppe China Labor Watch über Suizide im Werk in Zhengzhou.

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.