Keine Frage. Anwenderfreundlicher als Cubase ist das Tonstudio MX allemal. (Und das ist nicht schwer) Was den Funktionsumfang angeht wird es aber mau. So bekommt man zwar auch eine Cubase SE Version für unter 100 Euro, aber z.B. auf der Keys ist sie immer wieder kostenlos zu bekommen und hat mehr Funktionen dabei.
Überhaupt darf man von diesen SE,AI, MX oder sonstigen kastrierten Mini Versionen nicht viel erwarten. Wer 2 oder mehr Mehrspuraufnahmen gleichzeitig will, braucht entsprechende Hardware und hat in der Regel die kostenlose (+bessere) Software gleich dabei.
Will man echt gute Effekte haben wie Variaudio oder Vocoder oder realistische Instrumente, dann wird es deutlich teurer. Cubase gibts für 600 und Samplitude für 1000 Euro (ja, da guckste! Tausend Öcken!) Profistudios legen für Sequoia auch 3000 Euro hin. (Ohne Hardware versteht sich) Von den ganzen AddOns HALion, Wave Synth, etc. mal ganz zu schweigen.
Nun kann man sich vielleicht vorstellen, was so eine MX/SE Version leistet wenn sie "nur" 80 Euro kostet. Also besser gleich zu Cubase oder Samplitude greifen. Da hat man mehr davon.
Wer mal eben alleine etwas einsingen oder spielen will ohne groß nachbearbeiten zu können, dem reicht so eine MX / SE Version vielleicht.
--==::[Hier sind die Gamer]::==--
1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.08.11 10:12 durch elitezocker.
Die Bezeichnung MX hat nix mit "abgespeckter" Version zu tun, sondern ist die neue Magix-Marketing-Methode-Bezeichnung-OderWasAuchImmer, erstmal von den normalen Versionsnummern wegzukommen.
VideoDeLuxe gibt es in der neuen 18er Version nun auch mit der Bezeichnung MX (und in Klammern steht ganz klein "Version 18").
Natürlich ist das Music Studio selbst eine abgespeckte Version von Samplitude - und dieses wiederum eine abgespeckte Sequoia-Variante.
Und mal ehrlich: Wer wirklich richtig recorden, mischen und mastern will, der holt sich auch eine entsprechende Software, wie Cubase für Mac/PC oder Logic Studio für Mac.
Für alle Anderen, die sowas einfach mal ausprobieren wollen, ist Music Studio sicherlich nicht die schlechteste Wahl - auch wenn ich nicht weiß, wie gut die Audio-Engine ist.
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Lalalalalala!!!!
Ja, diese abgespeckten Versionen sind wirklich relativ begrenzt, wenn man größere Projekte umsetzen möchte - für Heimbenutzer und Einsteiger in der Materie sollte der Funktionsumfang aber mehr als ausreichen. Theoretisch kann man auch mit freier Software wie Audacity samt zahllosen Plugins oder unter Linux in der DAW "Ardour" komplette Produktionen basteln, aber der Lernaufwand ist hier deutlich höher.
Die Preise die du nanntest sind nicht gerade aktuell. Von allen genannten Programmen gibt es unterschiedliche Versionen, Cubase 6 kostet zur Zeit 499¤ laut google shopping und auch Samplitude gibt es günstiger. Wer die PRO Version braucht, legt etwa 850¤ auf den Tisch - die enthaltenen Funktionen sind aber für normale Produktionen vielleicht nicht nötig. Dann tut es auch die "normale" Version für 450-499¤ je nach Anbieter.
Ich selbst arbeite seit 2004 leidenschaftlich mit Propellerhead Reason, welches statt einer abstrakten Oberfläche virtuelle Geräte darstellt, samt Reglern, Knöpfen und Kabeln. Dieser Ansatz ist für mich viel einfacher zu handhaben und greifbarer, außerdem macht es mir persönlich mehr Spaß als mich durch Menüs zu klicken.
Ich brauchte gut 1,5 Jahre, um das Programm wirklich zu beherrschen und alle enthaltenen Geräte ohne Vorkenntnisse kennenzulernen. Aber heute ist es für mich ein instinktives Werkzeug geworden, auf das ich nicht verzichten möchte. Und mächtig ist es allemal.
Hier ist der Preis etwas humaner und zur Zeit besonders günstig, weil Version 6 unmittelbar vor der Tür steht. Amazon bietet Reason 5 einzeln für schlappe 279¤ an, was ein echtes Schnäppchen ist. Allerdings wäre meine Empfehlung an Interessenten, auf Reason 6 zu warten, da es umfangreiche Funktionen für Aufnahmen und Audiobearbeitung mitbringt, die vorher separat mit dem Programm "Record" eingeführt wurden.
Um zu den abgespeckten Versionen zurück zu kommen, ich empfand z.B. eine SE Version von Steinberg Wavelab als eher begrenzt nützlich und mehr als .. Werbung. Man konnte zwar ein paar nette Sachen rudimentär bearbeiten, aber es gibt freie Programme mit mehr Funktionsumfang (und einer besseren GUI). Im Grunde sind diese Versionen eher Demos als alles andere.
Ok. Samplitude kostet natürlich deutlich mehr als Samplitude Music Studio, aber die Edu-Version von Samplitude ist für mich schon noch erschwinglich. Gottseidank kann ich diese Lizenzen nutzen.
Ich habe aber mit dem billigen Samplitude Music Studio 16 schon richtig gute Mehrspuraufnahmen hinbekommen (über ein Focusrite audio-Interface). Die Echtzeiteffekte für Gitarre klingen phantastisch und die virtuellen Instrumente (über Midi eingespielt) ebenfalls. Was die Anzahl der Spuren betrifft, bin ich noch an keine Grenze gestoßen, die mich irgendwie behindert hätte. Dass die Version "relativ begrenzt" oder abgespeckt wäre, ist mir wirklich noch nicht aufgefallen.
Aus den Infos, die mir zur Verfügung stehen, bin ich auch bisher nicht schlau geworden, welche wirklich schlagkräftigen Argumente wirklich für die teurere Version sprechen (ich spreche jetzt nicht von der Pro-Version und Sequoia, sondern vom einfachen Samplitude).
Wer kann mir da ein paar Fakten nennen?
rudluc
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