Idee 10/10
Zukunftsorientiert 0/10
Da das Internet immer schneller wird, kann man sich Daten aus dem Internet schnell runterladen. Protokolle wie BitTorrent werden da überflüssig.
Seit längerer Zeit laden sich die meisten Spiele & Filme von Servern über HTTP statt über BitTorrent herunter.
wenn die server genug hergeben is des ok. aber solche angebote sind meistens sehr teuer. ausserdem wird bei solchen zentralen angeboten viel speicherplatz benötigt.
torrent hat da den vorteil dass nicht einer alles hosten muss und somit die bandbreite und der speicherpaltz von vieln genutzt werden kann.
deswegen werden auch viele linux distris so verteilt und chip.de bietet grössere datein so zum dl an.
ä schrieb:
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> Idee 10/10
> Zukunftsorientiert 0/10
>
> Da das Internet immer schneller wird, kann man
> sich Daten aus dem Internet schnell runterladen.
> Protokolle wie BitTorrent werden da überflüssig.
glaube ich nicht. im moment ist wieder eine art übergangszeit und es bewegt sich richtung server->client architektur - alle paar jahre läuft das aber so, es kommen zuerst lastverteilende protokolle, dann wieder direct downloads, dann wieder protokolle, dann schnellere server und damit wieder direct downloads... .
im moment halten es die server wieder aus, clients direkt zu bedienen, aber sobald vdsl und co kommen, werden die nicht mithalten können und es werden wieder andere protokolle nötig werden. zukunftsorientierung ist hier sehr, sehr schwierig...
Sicher, von einem teuren kommerziellen Server kann man sich ne Menge runterladen, aber wenn jemand z.B. einen wichtigen Dokumentarfilm gemacht hat, und möchte den gerne ohne große Medienkonzerne und nicht für 49,99 EUR verteilen, dann macht miro mit seinem P2P system sehr viel Sinn, denn Du hast keinen Webserver mit dem du jeden Monat tausende GB an Daten performant ausliefern kannst. (und ich meine jetzt keinen kommerziellen filehoster für den dann hunderttausende interessierter $50 Jahresgebür bezahlen müssen - das würde nämlich bedeuten, das Dein Film dann plötzlich Millionen Dollar in der Auslieferung kostet...)
nw42
Was passiert wenn diesen Dokumentarfilm nur wenige Leute sehen wollen? Die Schnelligkeit von P2P lebt von der Anzahl der Teilnehmer. Nischenprodukte über P2P zu beziehen halte ich für ein sehr "optimistisches" Unterfangen.
ä schrieb:
> Seit längerer Zeit laden sich die meisten Spiele
> & Filme von Servern über HTTP statt über
> BitTorrent herunter.
Wer sowas macht sollte einige Zeit vom Internet ausgeschlossen werden. Nur "weil es geht" macht man ja sonst auch nicht jeden Blödsinn .. und ich meine jetzt nicht mal die rechtliche Seite, sondern eher das ganze selbstsüchtige blockieren von Ressourcen die für lange Filetransfers nicht gedacht sind.
über miro ist TB-weise "Nichencontent" in HD Auflösung zu beziehen - aus erfahrung kann ich nur sagen, das es wunderbar funktioniert - probier es einfach mal aus...
nw42
Deppert schrieb:
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> ä schrieb:
>
> > Seit längerer Zeit laden sich die meisten
> Spiele
> & Filme von Servern über HTTP
> statt über
> BitTorrent herunter.
>
> Wer sowas macht sollte einige Zeit vom Internet
> ausgeschlossen werden. Nur "weil es geht" macht
> man ja sonst auch nicht jeden Blödsinn .. und ich
> meine jetzt nicht mal die rechtliche Seite,
> sondern eher das ganze selbstsüchtige blockieren
> von Ressourcen die für lange Filetransfers nicht
> gedacht sind.
1. Die verletzung von Lizenzrechten durch illegales kopieren ist strafbar und unakzeptabel. Wem so etwas zu teuer ist, der braucht es ja einfach nicht zu nutzen. (gibt schließlich Alternativen)
????!!!!! "...für lange Filetransfers nicht gedacht..." !!!!!?????
Da steht aber ganz was anderes in der Werbung für die 50MBit Flatrate!
Die ist genau dafür gedacht, sich große Files aus dem Netz herunterzuladen und Videostreams anzuschauen.
Sonst würde man ja nicht so viel Geld dafür bezahlen...
Es geht hier nicht darum, zu schauen, ob man mit so einer Leitung wirklich 15TB/Monat herunterladen kann, wenn die Leitung ständig glüht, aber zu behaupten sie wäre nicht für lange Filetransfers gedacht ist, als würde man behaupten, ein Auto währe nicht dazu gedacht damit über Stunden auf der Autobahn herumzufahren...
nw42
Danke, werde ich versuchen.
Deine Flatrate oder das Kabel im Haus sind mir egal, aber Webserver und Web Proxies nicht ..
Deppert schrieb:
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> Deine Flatrate oder das Kabel im Haus sind mir
> egal, aber Webserver und Web Proxies nicht ..
Das macht jetzt aber keinen Sinn. Wer einen Webserver betreibt und Content hostet, der sollte sich um eine ausreichend schnelle Anbindung bemühen.
Da könnte ich sonst genausogut sauer auf Dich sein, weil Du was von nem Server runterlädst, und ich warten muß weil der Server zu langsam ist.
In der Praxis hätte dann aber der Betreiber des Servers einen Fehler gemacht, weil er Server und Anbindung nicht passend zu seinen gehosteten Inhalten gewählt hätte.
Ist also gerade nicht so ganz nachzuvollziehen wo Dein Problem liegt...
nw42
Mein Problem liegt darin, daß du es nicht verstehst.
Es geht hier nicht um Anbindung. Webproxies und Webserver sind darauf ausgelegt eine hohe Zahl an Verbindungen mit vergleichsweise geringem Datenvolumen (2-300k pro Request is schon viel) bereit zu stellen bzw. zu cachen. Ein langwieriger Filetransfer blockiert einen ganzen Serverprozess (komm mir jetzt nicht mit threaded servern, da beeinträchtigst du die anderen Nutzer nur noch mehr weil Dein Thread ungebührlich viel Aufmerksamkeit verlangt), jede Menge Hauptspeicher etc. .. bei einer passenderen Software (ftp, bittorrent etc.) die genau auf solche Anwendungsfälle ausgelegt ist kann man die vorhandenen Resourcen viel besser nutzen statt alles mit viel RAM und Anbindung zu erschlagen die im Zweifelsfall doch nur rumidlen und unnütz Strom verbrauchen.
Tja, such dir politische Vertreter, die dafür stehen das man keine Angst mehr haben muss wenn man torrents nutzt, UND WÄHL DIE!
Das Problem ist kein technisches, sondern ein politisches.
ach so - das kam nun nicht so deutlich rüber ;-)
--> Trotzdem gibt es jede Menge Server, die auch hohe last und große Downloads problemlos vertragen. (Auch wenn das Protokoll da nicht unbedingt seien Stärken hat...) Das bedeutet in der Praxis gehts schon...
--> Es obliegt ja immer dem, der etwas zur Verfügung stellen will, die geeigneten Mittel zu wählen. Wenn er der Meinung ist, das ein hochleistungs Webserver via HTTP das Mittel der Wahl ist, dann sei das so. Wenn er ein anderes Protokoll wählt, auch gut, nur mußt Du diese Entscheidung dem Content Provider überlassen. (Wenn es jetzt um schlecht funktionierende virtuelle Server geht - das ist wieder ein ganz anderes Thema und muß zwischen Hoster und Kunde ausgehandelt werden)
na dann ist ja alles klar ;-)
Deppert schrieb:
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> Mein Problem liegt darin, daß du es nicht
> verstehst.
>
> Es geht hier nicht um Anbindung. Webproxies und
> Webserver sind darauf ausgelegt eine hohe Zahl an
> Verbindungen mit vergleichsweise geringem
> Datenvolumen (2-300k pro Request is schon viel)
> bereit zu stellen bzw. zu cachen. Ein langwieriger
> Filetransfer blockiert einen ganzen Serverprozess
> (komm mir jetzt nicht mit threaded servern, da
> beeinträchtigst du die anderen Nutzer nur noch
> mehr weil Dein Thread ungebührlich viel
> Aufmerksamkeit verlangt), jede Menge Hauptspeicher
> etc. .. bei einer passenderen Software (ftp,
> bittorrent etc.) die genau auf solche
> Anwendungsfälle ausgelegt ist kann man die
> vorhandenen Resourcen viel besser nutzen statt
> alles mit viel RAM und Anbindung zu erschlagen die
> im Zweifelsfall doch nur rumidlen und unnütz Strom
> verbrauchen.
Saugi schrieb:
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> Tja, such dir politische Vertreter, die dafür
> stehen das man keine Angst mehr haben muss wenn
> man torrents nutzt, UND WÄHL DIE!
>
> Das Problem ist kein technisches, sondern ein
> politisches.
Also ich sag mal P2P Technologie ist fest in ultra kommerziellen Softwareprodukten integriert da gibts nichts mehr zu diskutieren, und wer Autos verbieten will, weil er mal gehört hat das einer nach einem Bankraub mit einem weggefahren ist, der gehört genauso in die Klapse, wie die Typen, die das Internet ausdrucken wollen...
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