1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » Audio/Video
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Nach RTL-Ankündigung: DVB-T droht…

"Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor Neuro-Chef 18.01.13 - 19:43

    Ich denke eher nicht, da bekäme doch dann jeder Empfänger seinen eigenen Stream.
    Auch wenn Mobilfunkmasten nicht so weit senden wie dies bei DVB-T der Fall ist, dürfte in Ballungsgebieten der Frequenzbedarf gegenüber dem aktuellen Stand doch zunehmen, wenn z.B. abends viele Menschen gleichzeitig fernsehen.
    Es müsste DVB-T nur weiterentwickelt werden, momentan wird ja noch in MPEG2 gesendet, die Kompression ließe durch Nutzung moderner Codecs deutlich erhöhen und entsprechend könnte man mehr Sender oder mindestens die gleiche Anzahl in HD verbreiten.
    Ob das nun DVB-T2 oder sonstwas wäre ist ja egal, 50¤ für einen neuen Receiver sollte das dem geneigten Glotzer doch wert sein :-)

    Bei einer Verbreitung per Mobilfunk wäre auch unschön, dass permanent ausgewertet werden würde, wer was wann guckt: Gut für die Werbekunden und Sender, schlecht für den Datenschutz..

    |-o-| <-o-> |-o-| Imperiale Signatur
    In Anbetracht dieser kranken Spinner aus dem Golem-Forum habe ich meinen Browser mit einer aktiven Panzerung versehen. ಠ_ಠ

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor Phonehoppy 18.01.13 - 21:11

    Ich denke ebenfalls dass das Zusammenwachsen von "Mobilfunk und Rundfunk" irgendwann kommen wird. Momentan ist die Technik und die Infrastruktur dafür aber noch längst nicht vorhanden. Ein Netzwerk, das auf addressierten Datenpaketen beruht, hat bei so einer Gießkannenartigen Verbreitung wie Fernsehen und Rundfunk einen extrem hohen technischen Overhead mit den entsprechenden Betriebskosten, so dass sich sowas im großen Stil noch längst nicht lohnt. Man muss sich nur mal die QoS von z.B. so etwas wie Zattoo (sogar im Festnetz) anschauen, dann wird einem schnell klar, dass das IP-Netz noch lange nicht für Dauerstreaming an Millionen gleichzeitiger Clients geeeignet ist. DVB-T ist hier einfach und effektiv und es ist definitiv ein Scheinargument, wenn RTL behauptet, die Investitionskosten von DVB-T2 zu scheuen, da ja sowieso die Netze irgendwann zusammenwachsen. Die Kosten, die von RTL dann am St. Nimmerleinstag tatsächlich aufgebracht werden müssen, wenn das Fernsehprogramm über das Mobilfunknetz verbreitet werden soll, sind sicher um einiges höher, als das zu nutzen, was quasi schon da ist und funktioniert.
    RTL geht es hier letztendlich doch nur darum, das gesamte Angebot auf "Pay-TV durch die Hintertür" umzustellen, was dem Unternehmen satte Gewinne sichert, anstatt eines umverschlüsselten, von jedem Frei empfangbaren Programmes. Mir solls recht sein, ich schaue sowieso kein RTL...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor matok 20.01.13 - 20:12

    Terrestrische Übertragung hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Das Gießkannenprinzip wird immer effizienter und damit kostengünstiger sein, als ein Prinzip, bei dem ich jeden Client einzeln bediene.
    Ein Problem von DVB-T ist in meinen Augen auch die hohe Zwangsversorgung von Mietwohnungen mit Kabel. Wenn bereits Kabel da ist und ich es über die Nebenkosten bezahlen muss, dann nutze ich es auch und nicht DVB-T. Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, ob nicht jedem Mieter einer Wohnung gesetzlich ein Wahlrecht zugesprochen werden sollte.

    Neuro-Chef schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es müsste DVB-T nur weiterentwickelt werden, momentan wird ja noch in MPEG2
    > gesendet, die Kompression ließe durch Nutzung moderner Codecs deutlich
    > erhöhen und entsprechend könnte man mehr Sender oder mindestens die gleiche
    > Anzahl in HD verbreiten.
    > Ob das nun DVB-T2 oder sonstwas wäre ist ja egal, 50¤ für einen neuen
    > Receiver sollte das dem geneigten Glotzer doch wert sein :-)

    MPEG2 war zum Zeitpunkt der Einführung bereits völlig veraltet. Es war mir auch schon damals ein Rätsel, wie man noch auf diese Steinzeittechnik setzen konnte. Wenn ich mir angucke, was bei DVB-T bei 4,5,6 MBit für eine Qualität herauskommt, kann ich nur den Kopf schütteln. MPEG4-AVC ist sicher rund 4-mal so effizient.

    Ich hoffe, bei DVB-T2 macht man nicht wieder den gleichen Fehler, sondern setzt direkt auf state-of-the-art Technologie. Außerdem sollte man immer auch die Originaltonspur und Untertitel mit ausliefern, weil die paar KBit mehr keine große Rolle spielen, aber diese Features schon sehr interessant sind. Vor allem muss DVB-T2 aber flächendeckender mit großem Bouqet ausgestrahlt werden.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor M.P. 20.01.13 - 22:37

    Wenn man die Mobilfunkbetreiber fragen würde: Ja! - Weil sie Frequenzspektrum brauchen, wie der Alkoholiker den Fusel ;-)
    Und gerade die relativ niedrigen Frequenzen im TV-Bereich sind wegen der Möglichkeit größerer Funkzellen interessant in der Fläche. (Aber weniger im dicht besiedelten Ballungszentren - da ist jede Funkzelle größer als ein Fußballfeld in manchen Gebieten schon zu groß)

    Technisch ist es erstmal einerlei, ob man die Fernsehprogramme per DVB-T verbreitet, oder als Point-to-Multipoint (derzeit aber nur auf dem Papier) im Mobilfunknetz. Bessere Effizienz durch modernere Kodierverfahren kann man in beiden Systemen erreichen.
    Die Bandbreite für die Übertragung ist permanent belegt. außer *nicht ein einziger* innerhalb eines Funkmasten schaut einen bestimmten Sender - dann könnte man dessen Bandbreite evtl dynamisch für etwas anderes nutzen (Telefonie oder drahtloses Internet).

    Andersherum hat es ein Mobilfunkprovider ggfs. einfacher, die Kündigung eines Senders achselzuckend hinzunehmen - die Bandbreite wird bestimmt nicht brach liegen, bei der rasanten Steigerung der Smartphone-Internet-Nutzung ....

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor PG 21.01.13 - 18:47

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Terrestrische Übertragung hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Das
    > Gießkannenprinzip wird immer effizienter und damit kostengünstiger sein,
    > als ein Prinzip, bei dem ich jeden Client einzeln bediene.
    Ach, Broadcast gibts doch schon lange: https://en.wikipedia.org/wiki/IP_multicast

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: "Zusammenwachsen von Mobilfunk- und Rundfunktechnologie" sinnvoll?!

    Autor smirg0l 21.01.13 - 19:45

    PG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > matok schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Terrestrische Übertragung hat absolut ihre Daseinsberechtigung. Das
    > > Gießkannenprinzip wird immer effizienter und damit kostengünstiger sein,
    > > als ein Prinzip, bei dem ich jeden Client einzeln bediene.
    > Ach, Broadcast gibts doch schon lange: en.wikipedia.org

    Aber nicht im Internet. Die Inet-Router lassen i.d.R. keine Broadcasts durch.
    Was vielleicht auch irgendwo besser ist - könnte ja _jeder_ fröhlich an das inet broadcasten.... ;) Und letzten Endes müssen auch die Broadcast-Pakete durch die Backbones und Leitungen...Hat bei Hubs schon nicht sonderlich gut gefunzt, alles an alle zu schicken.

    Da Funk per se ein Broadcast-Medium ist, für das es nun auch nicht gerade wenig Infrastruktur gibt, sollte man dieses vielleicht weiter nutzen?

    Gut, einen Grund gäbe es, das nicht zu tun:

    > RTL geht es hier letztendlich doch nur darum, das gesamte Angebot auf "Pay-TV durch
    > die Hintertür" umzustellen, was dem Unternehmen satte Gewinne sichert, anstatt
    > eines umverschlüsselten, von jedem Frei empfangbaren Programmes. Mir solls recht
    > sein, ich schaue sowieso kein RTL...

    ;)

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen

Bundestags-LAN: Rösler will Spiele-Champions
Bundestags-LAN
Rösler will Spiele-Champions

Wirtschaftsminister Rösler bekennt sich bei einer Gaming-Veranstaltung im Bundestag ausdrücklich zu Großproduktionen aus Deutschland - und erzählt, welchen Heimcomputer-Klassiker er als Jugendlicher hatte.

  1. Clark Asay Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?
  2. Verfassungsgericht Anti-Terror-Datei ist in Teilen verfassungswidrig
  3. 2. Politiker-LAN Der Bundestag spielt wieder

In eigener Sache: Bitte schalte deinen Adblocker aus!
In eigener Sache
Bitte schalte deinen Adblocker aus!

Viele Nutzer betrachten Adblocker als legitime Notwehr gegen die aggressive Werbung im Netz. Für Websites wie Golem.de ist das ein großes Problem. Am Ende verlieren alle. Suche nach Auswegen aus dem Dilemma.

  1. In eigener Sache Golem.de und das Leistungsschutzrecht

Palava: Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC
Palava
Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC

Das Dresdner Unternehmen Innovailable arbeitet mit Palava.tv an einer Videokonferenzlösung auf Basis von WebRTC. Eine erste Version, die Videochats mit mehreren Teilnehmern ermöglicht, kann ab sofort in Firefox und Chrome ausprobiert werden.

  1. WebRTC und Odinmonkey Firefox-22-Beta enthält große Neuerungen
  2. WebRTC Firefox 22 soll Echtzeitkommunikation unterstützen
  3. Mozilla Firefox 20 steht zum Download bereit

  1. Brian Krzanich: Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren
    Brian Krzanich
    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

    Nur Tage, nachdem Brian Krzanich zum CEO von Intel wurde, beginnt die Reorganisation: Außer der Fertigungssparte will Krzanich alle Abteilungen direkt kontrollieren und die Entwicklung neuer Geräte vorantreiben.

  2. Klarmobil Allnet-Starter: Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro
    Klarmobil Allnet-Starter
    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

    Klarmobil hat mit Allnet-Starter einen neuen Tarif für monatlich 9,95 Euro gestartet. Dafür wird das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom verwendet und im Preis sind neben einer gedrosselten Datenflatrate Freiminuten und Gratis-SMS enthalten.

  3. Helios: Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS
    Helios
    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

    Der Fahrradlenker Helios hat eine Frontlampe, Blinker, einen Akku und zwei Rücklichter, einen Tacho und ein GPS zum Orten des Rads im Falle eines Diebstahls. In Kombination mit einem Smartphone soll so aus jedem Fahrrad ein Smartbike werden.


  1. 10:25

  2. 10:03

  3. 09:42

  4. 09:24

  5. 09:15

  6. 09:11

  7. 08:36

  8. 08:13