Was bringt dann eine native Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixel wenn man in das Ding eh nur 1.920 x 1.080 Pixel reinbekommt?
Die meisten neueren Filme liegen im Formal 21:9 vor. Ich war oft schon angepisst, wenn ich einen Film kaufte, auf dem 16:9 stand und dann hab es fette Schwarzstreifen oben und unten auf einem 16:9 TV.
Die höhere Auflösung sorgt dafür, dass alle Bildinformationen erhalten bleiben, da die Widergabe mehr Pixel aufweist als übertragen werden.
Trotzdem ist das natürlich unschön, dass man nie die volle mögliche Auflösung 1:1 einspeisen kann. Aber da auch nur ein 3d-fähiger Eingang exitisert: Was solls, ist zu wenig für mich. :-)
Echt mal schrieb:
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> Aber da auch nur ein 3d-fähiger Eingang
> exitisert: Was solls, ist zu wenig für mich. :-)
Wer sich das Gerät leisten kann, hat eh einen AV-Receiver.
In der Regel sind BluRay wie auch DVD-Filme anamorph, d.h. das Bildmaterial liegt z.b in 1920x1200 (16:9) vor, obwohl der Film z.b eigtl 21:9 Format hat. Das Bild muss dann entweder "gequetscht" werden (schwarze Balken), wobei Information "verloren" geht, oder aber "gestreckt" und an den Seiten abgeschnitten werden. Bei dem Phillips-Fernseher hingegegen kann das Bild in die volle Breite "gestreckt" werden, womit die vollen 1920x1200 Pixel genutzt werden können.
Man sollte endlich dazu übergehen die Auflösung auf ein besseres Längen- und Höheverhältnis, geeignet wäre 47:9, überzugehen.
Bei 16:9 oder 21:9 ist der linke und rechte Rang nicht genug ausgefüllt, erst eine höhere horizontale Auflösung kann diesen Nachteil wettmachen!
Selten einen Text gelesen, der so vollendet in der Lage ist, Mißverständnisse beim Leser auszulösen.
radek schrieb:
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> In der Regel sind BluRay wie auch DVD-Filme anamorph, d.h. das Bildmaterial
> liegt z.b in 1920x1200 (16:9) vor, obwohl der Film z.b eigtl 21:9 Format
> hat. Das Bild muss dann entweder "gequetscht" werden (schwarze Balken),
> wobei Information "verloren" geht, oder aber "gestreckt" und an den Seiten
> abgeschnitten werden. Bei dem Phillips-Fernseher hingegegen kann das Bild
> in die volle Breite "gestreckt" werden, womit die vollen 1920x1200 Pixel
> genutzt werden können.
Du scheinst da einigen Irrtümern zu unterliegen:
1. 1920x1200 ist nicht 16:9.
2. Sehr viele Filme auf BluRay haben bei mir schwarze Balken oben und unten auf einem 16:9 TV, was den Eindruck erweckt, dass sie eigentlich in 21:9 vorliegen.
3. Wie sollte deiner Meinung nach der TV von Philips mit maximal 1080 Pixeln in der Höhe verlustfrei 1200 Pixel darstellen, wie du es so beschreibst?
Hieß es nicht bei der Einführung von 16:9, dies sei das Kino-Format??? Und dies werde eingeführt, damit die schwarzen Balken verschwinden???
Jetzt wo jeder 16:9 hat sind die Balken schon wieder da....
Was soll das???
Sollten alle mal 21:9 haben, kommt tatsächlich sowas wie 47:9 :))
Wozu macht man denn Filme in einem Format, den keiner zu Hause hat?
Was haben die Filmemacher von diesen beschissenen Balken???
Irgendwann - wird aber wahrscheinlich ein Traum bleiben - sollte man sich mal auf einen Standard einigen.
Denn, wie man es jetzt auch macht, irgendwo sind immer schwarze Balken: Entweder bei Kinofilmen oder beim üblichen TV-Format.
Lustig ist, daß sich manche anscheinend schon so daran gewöhnt haben, daß sie, wenn keine schwarzen Balken vorhanden sind, sie tatsächlich vermissen. Selbst bei einem Bekannten erlebt, der auf seiner neuen 16/9-Glotze einen Film in 16/9 sah und per Einstellung trotzdem die Balken erzwang, obwohl dadurch das Bild in der Höhe gestaucht wurde. Trotz Erklärung, die er leider auch nicht verstanden hat, bestand er darauf: "Ich will aber Balken". :D
Manche halten das offenbar für ein Qualitätsmerkmal?
radek schrieb:
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> In der Regel sind BluRay wie auch DVD-Filme anamorph, d.h. das Bildmaterial
> liegt z.b in 1920x1200 (16:9) vor, obwohl der Film z.b eigtl 21:9 Format
> hat. Das Bild muss dann entweder "gequetscht" werden (schwarze Balken)
DVDs in 16:9 sind anamorph, also die tatsächlich Auflösung ist 720x576 (also 4:3 mit etwas zusammengedrücktem Bild). Blu-rays sind nicht anamorph. Sie haben tatsächlich eine Auflösung von 1920x1080.
Echt mal schrieb:
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> Du scheinst da einigen Irrtümern zu unterliegen:
> 1. 1920x1200 ist nicht 16:9.
> 2. Sehr viele Filme auf BluRay haben bei mir schwarze Balken oben und unten
> auf einem 16:9 TV, was den Eindruck erweckt, dass sie eigentlich in 21:9
> vorliegen.
> 3. Wie sollte deiner Meinung nach der TV von Philips mit maximal 1080
> Pixeln in der Höhe verlustfrei 1200 Pixel darstellen, wie du es so
> beschreibst?
Antwort auf 1. und 3. ist offensichtlich, dass es 1920x1080 heissen muss.
zu 2.: Schwarze Balken erwecken nicht nur den Eindruck, sondern sorgen dafuer, dass de facto die (sichtbaren) Bilder in 21:9 vorliegen. Dass diese dann tatsaechlich in 2520x1080 vorliegen, glaube ich hingegen auch nicht (aendert aber nichts am Seitenverhaeltnis).
BTW: Auch das anamorphe Strecken (nicht nur das Verkleinern) sorgt fuer Verlust - es muss ja interpoliert werden - auch wenn man das so direkt nicht merkt.
Ein 21:9-TV mit 1920x860 Pixeln könnte dann zwar 21:9-Material nativ darstellen, würde dann aber echtes 16:9-Material (davon gibt es _jede_ Menge!) herunterskalieren.
PS: Ich behaupte, es gibt mehr 4:3-Kinofilme aus den Jahren 1900-1960, als die neueste Mode 21:9. Die alten Filme will bloß kaum noch jemand sehen - bis auf Ausnahmen.
Auch heute werden noch genug Filme in 16:9 (was übrigens zwischen 1,67..1,78...1,85 schwankt!) gedreht, daß 21:9 sich mitnichten Kinoformat nennen kann.
Blu-rays sind letterboxed, immer.
Der Kommunist schrieb:
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> Echt mal schrieb:
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> > Du scheinst da einigen Irrtümern zu unterliegen:
> > 1. 1920x1200 ist nicht 16:9.
> > 2. Sehr viele Filme auf BluRay haben bei mir schwarze Balken oben und
> unten
> > auf einem 16:9 TV, was den Eindruck erweckt, dass sie eigentlich in 21:9
> > vorliegen.
> > 3. Wie sollte deiner Meinung nach der TV von Philips mit maximal 1080
> > Pixeln in der Höhe verlustfrei 1200 Pixel darstellen, wie du es so
> > beschreibst?
>
> Antwort auf 1. und 3. ist offensichtlich, dass es 1920x1080 heissen muss.
> zu 2.: Schwarze Balken erwecken nicht nur den Eindruck, sondern sorgen
> dafuer, dass de facto die (sichtbaren) Bilder in 21:9 vorliegen. Dass diese
> dann tatsaechlich in 2520x1080 vorliegen, glaube ich hingegen auch nicht
> (aendert aber nichts am Seitenverhaeltnis).
>
> BTW: Auch das anamorphe Strecken (nicht nur das Verkleinern) sorgt fuer
> Verlust - es muss ja interpoliert werden - auch wenn man das so direkt
> nicht merkt.
Jemand schrieb, dass auf BluRay die Bilder in 1920x1080 vorliegen. Sind die schwarzen Balken dann also Bestandteil der Bilder? Das wäre ja eklig.
Warum regen sich denn alle über verschiedene Bildformate auf?
1. Ist ein breiteres Bild dem natürlichen Sehfeld des Menschen angepasster als ein Quadrat und
2. kann es auch ein Stilmittel des Regisseurs sein. "Spiel mir das Lied vom Tod" hat zum Beispiel enorme Balken...ohne diese wäre der Film für mich nicht der selbe.
Ach ja...Spiel mir das Lied vom Tod ist nicht erst erschienen, nachdem die böse Fernseher-Mafia alle 16:9-Kunden belogen hatte...den gibt's schon ein wenig länger:)
Morricone schrieb:
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> Warum regen sich denn alle über verschiedene Bildformate auf?
> 1. Ist ein breiteres Bild dem natürlichen Sehfeld des Menschen angepasster
> als ein Quadrat und
> 2. kann es auch ein Stilmittel des Regisseurs sein. "Spiel mir das Lied vom
> Tod" hat zum Beispiel enorme Balken...ohne diese wäre der Film für mich
> nicht der selbe.
>
> Ach ja...Spiel mir das Lied vom Tod ist nicht erst erschienen, nachdem die
> böse Fernseher-Mafia alle 16:9-Kunden belogen hatte...den gibt's schon ein
> wenig länger:)
Um deinem Verständnis vielleicht etwas zu helfen:
1. Niemand hat etwas gegen Balken als Stilmittel. Naja, zumindest niemand, den ich kenne.
2. Wenn man einen Breitbildfernseher hat und der Film laut Verpackug genau das gleiche Format wie der Fernseher hat: Wozu dann die schwarzen Balken, die keine Stilmittel sind? Sind sie Teil des Bildes? Im Kino sah man sie aber nicht, naja, ok, sie waren schwarz und es war dunkel :-))
Im Kino gibt es Seitlich und unten drunter oft einen Vorhang...der fährt dann oft genau bis an den Rand...
Kann man sich bestimmt für Fernseher jeglichen Formats auch selber bauen...würds gerne mal sehen:)
Da offensichtlich einige Unklarheiten vorherschen, hier mal ein paar Erklärungen.
Zitat:
"Das CinemaScope-Verfahren basiert auf dem Anamorphoskop von Professor Henri Chrétien welches bereits 1927 entwickelt wurde. 1952 wurde das Verfahren von der 20th Century Fox Film Corporation erworben."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anamorphotisches_Verfahren
Also zunächst mal hatte das Cinemascope-Verfahren nichts aber auch gar nichts mit TV-Geräten zu tun, 1927 gab es noch keine Fernseher, und 1952 hatte vielleicht jeder 3. oder 4. Haushalt einen Fernseher, da es aber kein VHS-Video oder ähnliches geschweige den Videotheken gab, konnte niemand einen Kinofilm auf seimen TV Zuhause sehen, deswegen wurden beide Techniken unabhängig von einander entwickelt.
Die ersten TV-Geräte wurden im 4:3 Format entwickelt, da es natürlich sehr schwierig ist, eine Breitbild-Röhre mit möglichst geringer Bautiefe zu konstruieren, auch heute noch ist das problematisch, sonst hätte man sicherlich schon damals Breitbildfernseher entwickelt.
Das 16:9 TV-Format wurde dann aus dem gleichen Grunde zum Standard, eine 21:9 Röhre ist technisch nur mit einer immensen Bautiefe realisierbar, wenn überhaupt, im Zeitalter der LCD und Plasma-TVs ist das natürlich kein Problem mehr, da es aber den 16:9 Standard für TV-Übertragungen gab und gibt, hat man diese zunächst auch im 16:9 Format produziert.
Zitat:
"CinemaScope ist eines der bekanntesten Verfahren Breitbilder Anamorph aufzuzeichnen. Basierend auf einem Anamorphoskop wird mit einer speziellen Linsenkonstruktion das Bild bei der Aufnahme in der Breite gestaucht, jedoch ohne die Höhe zu verändern.
Bei der späteren Projektion wird mit einer zylindrisch geschliffenen Linse das Bild im Filmprojektor wieder auseinander gezogen und somit entzerrt. Mit diesem Verfahren ist es möglich, auf einem klassischen 35mm-Film Bilder mit einem Seitenverhältnis von 2,35 : 1 aufzuzeichnen.
Der größte Vorteil dieser Technologie besteht darin, dass mit relativ kostengünstigen Materialien, dass für das menschliche Auge sehr angenehme Breitbildformat erzeugt werden kann."
Quelle: http://www.bluray-disc.de/lexikon/cinemascope
Cinemascobe = 2,35:1 = (ca.)21:9
Wer den Dreisatz beherscht kanns nachrechnen ;-)
Um nun einen 2,35:1 Kinofilm auf einem 16:9 TV darzustellen, OHNE das Bild zu verzerren und OHNE seitlich etwas abzuschneiden, sind die schwarzen Balken erforderlich, der Filmemacher dreht seinen Film in Cinemascobe also 2,35:1 ihm ist völlig schnuppe ob nacher bei der Wiedergabe im Heimkino schwarze Balken auf dem TV sichbar sind oder nicht, soviel also zum Thema: "Stilmittel der Regisseure".
Wer sich einen Cinemascobe-Film auf seinem 16:9 TV in Vollbild, also ohne schwarze Balken ansieht, muß halt mit "Coneheads" leben.
DVD und BD:
Auf diesen Datenträgern wird grundsätzlich 16:9 Material abgelegt, die schwarzen Balken sind bei Cinemascobe-Quellmaterial also in der Bildfläche enthalten.
BD-Auflösung = 1920x1080
Bei Cinemascobe-Quellmaterial hat also die reine Bildfläche ohne schwarze Balken eine Auflösung von 1920x(ca.)816 bei 21:9 TVs, die eine Auflösung von 2520x1080 haben, wird das Bild also sowohl horizontal als auch vertikal um ca. 31% gestreckt (scaliert) nun könnte man sich natürlich die Frage stellen, warum 21:9 TVs dann nicht einfach eine Auflösung von 1920x816 haben, aber eine Auflösung mit 1080 horizontalen Zeilen macht durchaus Sinn, da es auch Filme gibt, die fürs Kino schon im 16:9 Format gedreht werden,
(wie z.B. Hellboy 1 und 2, hier könnte man dann von einem Stilmittel des Regisseurs sprechen, vielleich wollte er aber auch wirklich nur verhinder, das bei der Wiedergabe im Heimkino schwarze Balken entstehen)
diese Filme kann ein TV mit 1080 horizontalen Bildzeilen dann native darstellen, bei einem 21:9 TV hat man dann seitlich schwarze Balken, damit eine unverzerrtes Bild entsteht.
Ich hoffe es sind nun alle Karheiten beseitigt ;-)
Gruß Cinemascobe
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