Also das Chassis sieht auf den ERSTEN Blick ja noch soso-lala aus.
Obwohl ich nicht glaube, dass die Füße wirklich über Shockabsorber verfügen und das Chassis wirklich gedämpft ist.
Aber beim Tonarm gruselt es mich. Über den Tonabnehmer möchte ich mir erst gar keine Gedanken mehr machen.
Ok, wenn jemand der heutigen MP3-Generation die ererbten LPs der Grosseltern digitalisieren möchten, ....
... wer nur noch auf möglichst viel Bass-Wumms bei MP3 steht, dem dürfte die Qualität ausreichend sein. Und die Schallplatten landen wahrscheinlich nach dem Überspielen eh auf dem Flohmarkt (obwohl da steht man in der Kälte), dann also auf dem Sperrmüll oder bei eBäh. Wenn die Nadel also die Rillen durchpflügt, ist´s also nicht weiter schlimm. Sogesehen, ist der Plattenspieler also doch irgendwie interessant.
Wollte aufgrund Deiner Überschrift gerade eine passende Antwort geben. Aber glücklicherweise habe ich Deinen Betrag dann doch noch gelesen.
Und somit muß ich Dir absolut zustimmen.
Bei Heise gäbe es ++
Meine LPs hatte ich seit je her zunächst mal beim ersten Abspielen auf meine guten Dual auf MC kopiert. Für die Hintergrundberieselung war dies damals ausreichend. Später spielte ich meine Favoriten auf Mini-Disks, klasse auch, bei einer langen Bahnfahrt. Mittlerweile liegen einige ausgewählte Platten auf CD gebrannt im Auto und auf dem Server liegen sie als MP3. Als Hintergrundberieselung von meinem PVR über Netzwerk jederzeit auf der Anlage abspielbar.
Aber wenn ich wirklich mal das eine oder andere genießen will, dann sitze ich im gemütlichen Sessel, ein Laphroaig im angewärmten Schwenker und eine gute Zigarre verströmt einen angenehmen Duft. Und auf dem Plattenteller dreht sich mit exakten 33 1/2 Umdrehungen eine schwarze Scheibe. Dies hat sich bereits seit über 30 Jahren nicht geändert. Und das, obwohl einige der Scheiben noch viel mehr Jahre auf dem Buckel haben. Übrigens, auch einige CDs sind mittlerweile über 20 Jahre alt und funktionieren immer noch fehlerfrei. Bei den Playern gab es jedoch öfters Wechsel, beim Plattenspieler nicht. Selbstredend, daß der Plattenspieler und die Anlage mit dem Desktoprechner verbunden sind.
Sowas hat ein ++ verdient? Er mutmaßt doch nur wie die Qualität des Tonabnehmers ist, hat er das Ding selbst getestet? Nein.
Man schaue sich das Foto nur mal an. Da gibt es nicht mehr viel zu Spekulieren. Antiskating, Tonarmbalance, Form der "Nadel", Dämfung des Gehäuses gegegen Trittschall, "schwimmend gelagerter" Plattenteller, das alles sieht überhaupt nicht danach aus.
Aber angesichts MP3 und Digitalplayer, wer kennt sich denn heute noch mit den äusseren Einflüssen aus, welche bei einem Plattenspieler auf die Wiedergabe Einfluss nehmen können? Heute ist alles verschleissarm und ohne Mechanik auf einem Chip gespeichert. Bei einem heftigen Auftreten kann kein Tonarm mehr abheben.
Spellbound schrieb:
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> dreht sich mit exakten 33 1/2 Umdrehungen eine schwarze Scheibe
Haha! 33 ein halb? LOL! Du meinst wohl 33 1/3...
er hört seine polkas gerne schneller .. ja und?
Meiner Erfahrung nach kann ich nur zustimmen.
Hab mich vor nem Jahr mal in dem Marktsegment kundig gemacht, weil bei meinen Eltern auch noch viele Platten rumstehen und die nicht so mal eben von allein digitalisiert werden können.
Ums meinen Eltern da möglichst einfach zu machen, sollte es auch was werden, was alles schon inne hat.
Die Testberichte dazu waren dann aber grausig: Das reichte von bescheidener Qualität bis zu "Ich habe ein Centstück auf den Tonarm geklebt, da er nicht genug Gewicht hatte und ständig gesprungen ist".
Umso überraschter bin ich dass sowas JETZT bei Golem auftaucht. Aber wahrscheinlich war da wirklich Mamon die treibende Kraft.
Hazamel schrieb:
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> Qualität bbis zu "Ich habe ein Centstück auf den Tonarm geklebt, da er nicht
> genug Gewicht hatte und ständig gesprungen ist".
Autsch, wenns die Trägheit schon nicht richten kann, dann wenigstens das Gewicht.
Na danke, und solch umgepflügte Platten finden sich dann in der Bucht.
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