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Volkswirtschaftlicher Unfug

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  1. Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 12:04

    Der liebe Entwickler mag ja Ahnung von der Technik und der Software haben, von Volkswirtschaft hat er aber keinen Schimmer.

    Ich erzeuge nämlich nicht MEHR Kaufkraft beim Kunden, in dem ich verhindere, dass der Kunde seine in gekauften Spielen gebundene Kaufkraft wieder freisetzen kann. Ich REDUZIERE damit die verfügbare Kaufkraft, so dass der Kunde WENIGER neue Spiele zum vollen Retailpreis kauft, der Entwickler auch somit WENIGER Geld bekommt. Es sei denn, der liebe Entwickler kann dafür sorgen, dass die Kaufkraft von Privathaushalten plötzlich steigt (ohne eine Inflation durch z.B. willenloses Geldrucken auszulösen), anstatt dass selbige, wie seit Jahren zu beobachten, stagniert oder gar sinkt.

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  2. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: CEO 14.06.13 - 12:07

    Völlig falsch. Gesamtwirtschaftlich ist es sogar besser. Du erzeugst mehr Kaufkraft beim Kunden durch niedrigere Preise und sorgst GLEICHZEITIG dafür, dass beim Entwickler mehr ankommt weil es weniger Parasiten wie Gamestop gibt, die die derzeitige Systemschwäche ausnutzen.

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  3. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: azeu 14.06.13 - 12:11

    und genau hier scheitert es wieder. Denn freiwillig Preise senken will auch keiner.

    Gruss an die NS of America

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  4. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: CEO 14.06.13 - 12:13

    Der Wettbewerb wird die Preise senken. Das passiert automatisch, wenn du so willst. So funktionieren Märkte.

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  5. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 12:51

    CEO schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wettbewerb wird die Preise senken. Das passiert automatisch, wenn du so
    > willst. So funktionieren Märkte.

    Da werden keine Preise gesenkt. Was Du Dir auf einem Blatt Papier ausdenkst, dass ist eine Sache. Das tatsächliche Verhalten der Martteilnehmer, hier Anbieter, ist eine ganz andere Sache.

    Man hat ja schon über Ingame-Werbung gesagt, dass dadurch die Preise sinken würden. NICHTS dergleichen ist passiert. Man hat gesagt, dass die Preise bei Downloadplattformen sinken würden, weil hier ja der Zwischenhandel nicht mehr berücksichtigt werden muss. NICHTS dergleichen ist passiert. Hier sinken die Preise nur für ältere Spiele, wie es auch ganz normal im Retail-Budgetbereich passiert.

    Aber ich will Dich nicht weiter in Deiner Anbetung des "freien Marktes" stören, Herr CEO. Wenn es Dich glücklich, dann möchte ich dem nicht im Wege stehen :)

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  6. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Hotohori 14.06.13 - 13:03

    Du vergisst hier aber völlig die Spieler, die keine 60+ Euro zahlen wollen und zu Gamestop rennen. Von denen kaufen nämlich viele zum heutigen Gebrauchtpreis dann zukünftig neu, womit die Publisher mehr Geld einnehmen, weil sie aktuell keinen Cent davon sehen.

    Und in den meisten Fällen ist es eh uninteressant ob ein Spieler dann insgesamt gesehen weniger Spiele kauft, da die neuen Neukäufer, die man durch niedrigere Preise gewinnt, das mehr als ausgleichen.

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  7. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: DrWatson 14.06.13 - 13:09

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der liebe Entwickler mag ja Ahnung von der Technik und der Software haben,
    > von Volkswirtschaft hat er aber keinen Schimmer.
    >
    > Ich erzeuge nämlich nicht MEHR Kaufkraft beim Kunden, in dem ich
    > verhindere, dass der Kunde seine in gekauften Spielen gebundene Kaufkraft
    > wieder freisetzen kann. Ich REDUZIERE damit die verfügbare Kaufkraft, so
    > dass der Kunde WENIGER neue Spiele zum vollen Retailpreis kauft, der
    > Entwickler auch somit WENIGER Geld bekommt. Es sei denn, der liebe
    > Entwickler kann dafür sorgen, dass die Kaufkraft von Privathaushalten
    > plötzlich steigt (ohne eine Inflation durch z.B. willenloses Geldrucken
    > auszulösen), anstatt dass selbige, wie seit Jahren zu beobachten, stagniert
    > oder gar sinkt.


    Gibt es irgendwelche Modelle, die dich unterstützen oder ist das Theoriefindung?

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  8. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: CEO 14.06.13 - 13:16

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CEO schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Wettbewerb wird die Preise senken. Das passiert automatisch, wenn du
    > so
    > > willst. So funktionieren Märkte.
    >
    > Da werden keine Preise gesenkt. Was Du Dir auf einem Blatt Papier
    > ausdenkst, dass ist eine Sache. Das tatsächliche Verhalten der
    > Martteilnehmer, hier Anbieter, ist eine ganz andere Sache.
    >
    > Man hat ja schon über Ingame-Werbung gesagt, dass dadurch die Preise sinken
    > würden. NICHTS dergleichen ist passiert. Man hat gesagt, dass die Preise
    > bei Downloadplattformen sinken würden, weil hier ja der Zwischenhandel
    > nicht mehr berücksichtigt werden muss. NICHTS dergleichen ist passiert.
    > Hier sinken die Preise nur für ältere Spiele, wie es auch ganz normal im
    > Retail-Budgetbereich passiert.

    Das behauptest du jetzt einfach mal so. Ich hab Hitman Absolution z.B. 3 Wochen nach Release für 20 Euro auf Steam gekauft und derartige Sales gibt es zu Hauf. Es erfolgt also meiner Meinung nach durchaus eine Kompensation für die Beschneidung der Eigentumsrechte auf Seiten des Verbrauchers. Allerdings nicht in der Form von niedrigen Preisen für alle Titel am Tag des Release (meiner Meinung nach dennoch besser als die Preise in dem von dir angesprochenen retail-budgetbereich). Das finde ich auch nicht gut, da gebe ich dir Recht. Da man vorher auch nicht weiß, welcher Titel wann und in welcher Höhe im Preis fallen wird, ist es für den Verbraucher auch nicht transparent genug. Das finde ich auch kacke. Trotzdem kann ich mir vorstellen, das es zu kundenfreundlicheren Umsetzungen kommen wird, spätestens dann, wenn mehrere derartige Plattformen untereinander um Verbraucher konkurrieren müssen.

    > Aber ich will Dich nicht weiter in Deiner Anbetung des "freien Marktes"
    > stören, Herr CEO. Wenn es Dich glücklich, dann möchte ich dem nicht im Wege
    > stehen :)

    Stop trolling...



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.13 13:23 durch CEO.

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  9. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 14:37

    Hotohori schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du vergisst hier aber völlig die Spieler, die keine 60+ Euro zahlen wollen
    > und zu Gamestop rennen. Von denen kaufen nämlich viele zum heutigen
    > Gebrauchtpreis dann zukünftig neu, womit die Publisher mehr Geld einnehmen,
    > weil sie aktuell keinen Cent davon sehen.

    Und warum sollten die Leute das tun? Weil die Publisher das so wollen?

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  10. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 14:41

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es irgendwelche Modelle, die dich unterstützen oder ist das
    > Theoriefindung?

    Das ist volkswirtschaftliches Basiswissen. Die einem Kunden zur Verfügung stehende Kaufkraft ist endlich. Sie kann nur einmal ausgegeben werden. Eine Verhinderung des Gebrauchtmarktes führt also dazu, dass gebundene Kaufkraft nicht mehr freigesetzt werden kann, also nicht mehr für neue Käufe zur Verfügung steht. Die Umsatze mit Neuware werden daher zwangsläufig SINKEN.

    Es sei denn, die Publisher schaffen es so großen Einfluss auf die Volkswirtschaften der Industrieländer auszuüben, dass die kaufkraft der Privathaushalte nach mehr als zehn Jahren nicht mehr länger stagniert oder gar schrumpft, sondern endlich wieder steigt. Erst DANN haben die Kunden auch das Geld 60 Euro in ein Spiel zu stecken, welches sie nach einmaligem Durchzocken nicht mehr interessiert.

    Übrigens, die deutsche Maschinenbaubranche hat sich lange Zeit ganz gewaltig dagegen gewehrt, dass ihre Kunden Altmaschinenanlagen als "Second Hand" verkaufen. Mit genau den gleichen, selten dämlichen Argumenten, die jetzt dieser Fritze hier vorbringt. Dann hat man endlich erkannt, wie selten dämlich so ein Verhalten für das Geschäft ist und nun werden mit großem Erfolg Gebrauchtmaschinenmessen landauf, landab abgehalten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.13 14:44 durch Muhaha.

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  11. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: wmayer 14.06.13 - 14:49

    Das Problem ist nur, dass es mit Volkswirtschaft wenig zu tun hat.

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  12. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Hordak 14.06.13 - 15:09

    @CEO
    na schau mal einer an, genau dieses Szenario haben wir doch gestern diskutiert :) und sogar unser prognostiziertes Preisniveau stimmt :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.06.13 15:11 durch Hordak.

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  13. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: DrWatson 14.06.13 - 15:10

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist volkswirtschaftliches Basiswissen.

    Unsinn.

    > Eine Verhinderung des Gebrauchtmarktes führt also dazu, dass gebundene Kaufkraft
    > nicht mehr freigesetzt werden kann, also nicht mehr für neue Käufe zur
    > Verfügung steht.

    So einfach ist das nicht. Die Kufkraft wird ja irgendwo anders wieder gebunden, d.h. jemand anderes wird keine Neukäufe mehr tätigen können.

    Ist also so gesehen Jacke wie Hose.

    > Es sei denn, die Publisher schaffen es so großen Einfluss auf die
    > Volkswirtschaften der Industrieländer auszuüben, dass die kaufkraft der
    > Privathaushalte nach mehr als zehn Jahren nicht mehr länger stagniert oder
    > gar schrumpft, sondern endlich wieder steigt.

    Komisch, die GFK sieht das anders: http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmin/newsletter/pressemitteilung/kaufkraft_2013.html

    > Mit genau den gleichen, selten dämlichen Argumenten, die
    > jetzt dieser Fritze hier vorbringt.

    Informiere dich mal über I.M. Singer & Company, die fast den gesamten Nähmaschinen-Gebrauchtmarkt aufgekauft haben, um die Maschinen dann zu entsorgen und ihre Eigenen zu verkaufen.

    Apple macht übrigens gerade das gleiche.

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  14. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: dadampa 14.06.13 - 15:23

    So Jungs, ich hab nicht BWL Studiert und erklär euch das mal wie für Kleinkinder.

    Ich habe im Monat maximal 40,- für ein Spiel und das nicht jeden Monat.
    In Vergangenheit habe ich 3für1 Aktionen oder Gebrauchttitel gekauft.

    Wenn jeder 10. so wie ich keine 60,- für ein Titel ausgeben will und es keine gebrauchten brauchbaren Spiele gibt, dann kauf ich das Teil nicht. Also fehlen 10% an Kunden.

    Dann kommen aber noch die hinzu, die gern mal von Mama oder Papa sich 2 mal im Jahr ein Vollpreis-Spiel kaufen lassen und selbst höchstens z 20,- Euro Titeln greifen. Hier fehlt dann auch Umsatz.

    So und jetzt kommt der Dampfhammer für alle M$ Prediger. Was mache ich wenn ich ein Spiel für 60,- kaufe und es mir nicht gefällt?

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  15. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: DrWatson 14.06.13 - 15:30

    dadampa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe im Monat maximal 40,- für ein Spiel und das nicht jeden Monat.
    > In Vergangenheit habe ich 3für1 Aktionen oder Gebrauchttitel gekauft.

    Bei 3für1 kaufst du vom Publisher, bei Gebrauchtspielen nicht.

    > Wenn jeder 10. so wie ich keine 60,- für ein Titel ausgeben will und es
    > keine gebrauchten brauchbaren Spiele gibt, dann kauf ich das Teil nicht.
    > Also fehlen 10% an Kunden.

    Als Gebraucht-Spiele-Käufer bist du ohnehin kein Kunde vom Publisher…


    > Dann kommen aber noch die hinzu, die gern mal von Mama oder Papa sich 2 mal
    > im Jahr ein Vollpreis-Spiel kaufen lassen und selbst höchstens z 20,- Euro
    > Titeln greifen. Hier fehlt dann auch Umsatz.

    Hm?

    > So und jetzt kommt der Dampfhammer für alle M$ Prediger.
    Der kommt direkt in meine Trophäen-Schublade :)

    > Was mache ich wenn ich ein Spiel für 60,- kaufe und es mir nicht gefällt?
    Was mache ich, wenn ich einen Kino-Film gucke und er mir nicht gefällt?

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  16. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 15:44

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Das ist volkswirtschaftliches Basiswissen.
    >
    > Unsinn.

    Warum?

    > So einfach ist das nicht. Die Kufkraft wird ja irgendwo anders wieder
    > gebunden, d.h. jemand anderes wird keine Neukäufe mehr tätigen können.
    >
    > Ist also so gesehen Jacke wie Hose.

    Wieso? Und wenn das so ist, wie sinnvoll ist dann eine Verhinderung des Gebrauchtmarktes, wenn doch alles Jacke wie Hose ist?

    > Komisch, die GFK sieht das anders: www.gfk-geomarketing.de

    Wo sieht die GFK das anders? Kannst Du mir genau die Statistik zeigen? Danke :)

    > Informiere dich mal über I.M. Singer & Company, die fast den gesamten
    > Nähmaschinen-Gebrauchtmarkt aufgekauft haben, um die Maschinen dann zu
    > entsorgen und ihre Eigenen zu verkaufen.

    Ja und? Was hat das mit dem Thema Kaufkraft zu tun?

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  17. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: Muhaha 14.06.13 - 15:44

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was mache ich, wenn ich einen Kino-Film gucke und er mir nicht gefällt?

    Kostet die Kinokarte 60 Euro?

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  18. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: dadampa 14.06.13 - 15:47

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dadampa schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe im Monat maximal 40,- für ein Spiel und das nicht jeden Monat.
    > > In Vergangenheit habe ich 3für1 Aktionen oder Gebrauchttitel gekauft.
    >
    > Bei 3für1 kaufst du vom Publisher, bei Gebrauchtspielen nicht.

    Es ging dabei nur um die geringen Kosten. Mir als Kunden ist es Schnuppe wer das Geld erhält. Auch wenns die Publisher nicht freut.
    >
    > > Wenn jeder 10. so wie ich keine 60,- für ein Titel ausgeben will und es
    > > keine gebrauchten brauchbaren Spiele gibt, dann kauf ich das Teil nicht.
    > > Also fehlen 10% an Kunden.
    >
    > Als Gebraucht-Spiele-Käufer bist du ohnehin kein Kunde vom Publisher…

    Wenn ich ein Spiel verkaufen kann hab ich wieder Geld über um ein neues Spiel zu kaufen. Sonst hätte ich das nicht. Das ist bei der Höhe ein entscheidender Faktor. Für Hotel Mama Kunden sicher kein Problem, bei Familienvätern die Zocken (und davon gibt es reichlich) ist das ein stark verbreitetes Thema

    >
    >
    > > Dann kommen aber noch die hinzu, die gern mal von Mama oder Papa sich 2
    > mal
    > > im Jahr ein Vollpreis-Spiel kaufen lassen und selbst höchstens z 20,-
    > Euro
    > > Titeln greifen. Hier fehlt dann auch Umsatz.
    >
    > Hm?

    Ich kauf meinem Sohn gern mal ein Spiel für 40,-. Auch 2 im Jahr. Für 60,- entscheide ich mich ihm keine Konsole zu finanzieren weil das Wucher in den Augen vieler Eltern ist.

    >
    > > So und jetzt kommt der Dampfhammer für alle M$ Prediger.
    > Der kommt direkt in meine Trophäen-Schublade :)
    Ja, hat mir auch während des Schreibens schon gefallen. :)
    >
    > > Was mache ich wenn ich ein Spiel für 60,- kaufe und es mir nicht
    > gefällt?
    > Was mache ich, wenn ich einen Kino-Film gucke und er mir nicht gefällt?

    Ins Kino gehe ich als EVENT. Das machen fast alle >30 Jahre oder nicht Singles so. Hat den selben Charakter wie in die Sauna zu gehen. Der Film ist nicht das vordergründige Thema und viele Kinos stellen sich immer mehr darauf ein und bieten bessere Plätze (Doppelplatz für Pärchen), Gastronomie mit im Kino, manchmal sogar Club oder Nightlounge zum länger bleiben. Meist gehen nur Studies und Schüler nur wegen des Films ins Kino

    Bin mal gespannt was jetzt kommt.

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  19. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: DrWatson 14.06.13 - 15:54

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Komisch, die GFK sieht das anders: www.gfk-geomarketing.de
    >
    > Wo sieht die GFK das anders? Kannst Du mir genau die Statistik zeigen?
    > Danke :)

    Hast du den Link geöffnet?

    „Angesichts der von der Bundesbank prognostizierten Inflationsrate von 1,5 Prozent können sich die Bundesbürger nicht nur über den nominalen sondern auch über einen geringen realen Kaufkraftzuwachs von rund 1,4 Prozent freuen.”

    >
    > > Informiere dich mal über I.M. Singer & Company, die fast den gesamten
    > > Nähmaschinen-Gebrauchtmarkt aufgekauft haben, um die Maschinen dann zu
    > > entsorgen und ihre Eigenen zu verkaufen.
    >
    > Ja und? Was hat das mit dem Thema Kaufkraft zu tun?

    Muha schrieb:
    > Übrigens, die deutsche Maschinenbaubranche hat sich lange Zeit ganz gewaltig dagegen gewehrt, dass ihre Kunden Altmaschinenanlagen als "Second Hand" verkaufen.

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  20. Re: Volkswirtschaftlicher Unfug

    Autor: DrWatson 14.06.13 - 15:55

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kostet die Kinokarte 60 Euro?


    Es geht ums Prinzip nicht um absolute Zahlen.

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