Wenn ich sehe wie sich die amerikanische Gesellschaft (und auch unsere Ges.) entwickelt sind viele Filmvorlagen eher verharmlosend - NoAgenda-Podcastern Adam Curry und JCD sei hier gedankt.
Zwischen den Kandidaten Obama und Romney gibt es nur einen Unterschied: Die Hauptfarbe. Beide sind Industrievertreter die momentan 2,5 Mrd. Dollar in einem symbolischen Wahlkampf verbraten - natürlich wird George W. Bush 2.0 (aka Obama) wieder Präsident. Die Bürger haben keine realen Alternativen und die Bank Of America wird weiter systematisch, und mit Hilfe der Regierung, die Leute ohne Rechtsgrundlage enteignen. Mittlerweile hat Obama auch eine bestätigte Todesliste und darf sogar US-Bürger töten. Bei diesen Zusammenhängen macht das Waffenrecht für Zivilbürger absolut Sinn und die texanischen Jungs helfen da mit ihrem Projekt an der richtigen Stelle aus.
Im Grunde fehlt noch ein zweites Projekt: Home Made Drones For Free Citizens ;-)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.12 14:20 durch MarioWario.
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1000% Imho richtig erkannt.
Danke.
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ja das ist ja das lustige ... das amerikanische volk pocht immer so darauf, dass politik und wirtschaft auseinander gehalten werden, aber das gegenteil ist der fall ... aber in deutschland ist es doch nicht viel anders.
obama als bush 2.0 zu bezeichnen ist aber ein ziemlicher unsinn. obama ist sicherlich nicht der beste präsident den die usa je gesehen haben und er passt auch intellektuell nicht zum großteil der einfältigen und oberflächlichen bevölkerung ... aber er bemüht sich dinge zu ändern (gesundheitsreform) und das haben die usa dringend nötig - auch wenn sich das volk aus lauter egoismus und blödheit sträubt ... und vor allem hat er mehr in der birne als so einige us-präsidenten von gestern und präsidentenanwärter von heute.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.12 14:32 durch McNoise.
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McNoise schrieb:
> obama als bush 2.0 zu bezeichnen ist aber ein ziemlicher unsinn. obama ist
> sicherlich nicht der beste präsident den die usa je gesehen haben und er
> passt auch intellektuell nicht zum großteil der einfältigen und
> oberflächlichen bevölkerung ... aber er bemüht sich dinge zu ändern
> (gesundheitsreform) und das haben die usa dringend nötig - auch wenn sich
> das volk sträubt ... und vor allem hat er mehr in der birne als so einige
> us-präsidenten von gestern und präsidentenanwärter von heute.
Bush 2.0 's Syrien-Giftgas-Aussage erinnert doch etwas an das Original in Bezug auf den Irak-Krieg (Obama ist nicht dumm und war mit Sicherheit als Präsident die bessere Option als Waffenlobbyist McCain).
Die Gesundheitsreform nützt im wesentlichen den Versicherungen (erinnert mich an Schröder's Connections - vgl. Riester- & Rürup-Renten (da haben wir alle was von, oder zumindest Herr Mashmeyer ;-) )) und die Pharmazeuthische Industrie (mittlerweile zahle ich als Selbstständiger in Deutschland mehr für die Krankenkasse als für die Miete, und gehe im Zweifel dann doch auf eigene Kappe zum Heilprakttiker - toll). Das kassenfinianzierte GesundheitsUNwesen ist eher Kostentreiber als ein Hebel für die Verbesserung der 'Volksgesundheit' (auch bei mir eine späte Einsicht).
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grundsätzlich ist es aber so, dass unser gesundheitssystem in deutschland eines der besten ist und das auch durch zahlungskräftige versicherungen, denn gute medizinische versorgung kostet nun mal - das steht ausser frage. auch werden sozial schwächere ohne wenn und aber medizinisch unterstützt. ganz im gegensatz zu den usa - und diese zustände sind für ein hochmodernes reiches land wie den usa einfach untragbar - vor allem auch weil diese zustände schon jahrzehnte anhalten.
na klar wäre es wunderbar, wenn wir in einem land leben würden, wo der staat die gesundheitsversorgung für alle und jeden übernimmt, wo es gar keine krankenversicherungen geben muss ... aber das wird sicherlich nur mit einem politischen totalumschwung geschehen und den wird es vorerst kaum geben ...
whatever - ich finde Obama ist das beste was den usa und der weltpolitik seit langem passiert ist.
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das problem an der pharmazeutischen medizin ist, dass man damit sehr viel geld verdienen kann.
somit liegt es nicht im interesse der pharma-/medizinfirmen, die leute gesund zu machen, denn gesunde leute kaufen nun einmal keine medikamente und lassen sich nicht operieren.
man hält die leute vom sterben ab - und das sogar sehr erfolgreich - ohne sie wirklich gesund machen zu wollen.
moderne medizin hat viele sehr gute aspekte, die aber dem kapital untergeordnet werden...
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MarioWario schrieb:
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Schade, kann man Uran nicht verprinnten...
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McNoise schrieb:
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> grundsätzlich ist es aber so, dass unser gesundheitssystem in deutschland
> eines der besten ist und das auch durch zahlungskräftige versicherungen,
> denn gute medizinische versorgung kostet nun mal - das steht ausser frage.
> auch werden sozial schwächere ohne wenn und aber medizinisch unterstützt.
> ganz im gegensatz zu den usa - und diese zustände sind für ein hochmodernes
> reiches land wie den usa einfach untragbar - vor allem auch weil diese
> zustände schon jahrzehnte anhalten.
>
> na klar wäre es wunderbar, wenn wir in einem land leben würden, wo der
> staat die gesundheitsversorgung für alle und jeden übernimmt, wo es gar
> keine krankenversicherungen geben muss ... aber das wird sicherlich nur mit
> einem politischen totalumschwung geschehen und den wird es vorerst kaum
> geben ...
>
> whatever - ich finde Obama ist das beste was den usa und der weltpolitik
> seit langem passiert ist.
Ein gutes Gesundheits-System ist IMMER dreigliederig:
a) Kostenlose staatliche Grundversorgung -
b) erweiterte leistungsbezogene Versorgung (da sollte jeder Bürger die Chance haben Preis und Leistung zu vergleichen und einzukaufen - funktioniert mit unserem System leider nicht mehr (sonst hätten wir auch keine nicht allokierten Kassenüberschüsse)) -
c) Luxus-Medizin (u. a. Computertomographie - die meisten Krebs(vorsorge)therapien)
Obama nimmt sich nicht viel zu den Öl-Lobbyisten Bush/Clinton - seine Chicago-Boys sind auch für die Rohstoff-/Nahrungsmittelspekulationen verantwortlich (tötet wahrscheinlich mehr Menschen als ein 'sauberer Krieg'). Man soll die Hoffnung nicht verlieren (selbst Nixon oder Reagan hatten auch hin und wieder Gute Taten auf der Agenda).
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Technikfreak schrieb:
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> MarioWario schrieb:
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> Schade, kann man Uran nicht verprinnten...
Merkwürdig der Technikfreak …
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McNoise schrieb:
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> obama als bush 2.0 zu bezeichnen ist aber ein ziemlicher unsinn. obama ist
> sicherlich nicht der beste präsident den die usa je gesehen haben und er
> passt auch intellektuell nicht zum großteil der einfältigen und
> oberflächlichen bevölkerung ...
Angesichts der Tatsache, in welcher Situation Obama die Präsidentschaft übernommen hat, macht er einen passablen Job. Man darf nicht vergessen, dass George W. Bush ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen an die Wand gefahren hat (Enron) und sogar als Besitzer eines Baseball-Teams, eigentlich ein Selbstläufer in den USA, diesem Team nicht unbedingt geholfen hat. Das so jemand dann überhaupt wichtigster Mann der letzten verbliebenen Supermacht werden durfte, ist schon mal lächerlich.
Obama wurde in der schlimmsten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit Präsident der USA. Da Lehman Bros bereits 2008 pleite ging, vor Obamas Legislativperiode, sollte hinlänglich bekannt sein. Was Syrien, muss man schon fast davon ausgehen, dass dies Wahlkampfaussagen waren.
Es wäre im übrigen auch eher Bush 3.0, da es zuvor zwei Bushs als Präsidenten waren. Beide hatten übrigens was gegen den Irak.
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> selbst Nixon oder Reagan hatten auch hin und wieder Gute Taten auf der Agenda.
Bei Reagan fallen mir genau zwei Sachen ein:
- Er hat irgendwann keine Filme mehr gedreht.
- "Mister Gorbachev, tear down this wall!" (Das war jedoch eine wirklich gute Sache, auch wenn es eigentlich eine Provokation war.)
Bei Nixon fällt mir gar nichts ein.
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derKlaus schrieb:
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> > selbst Nixon oder Reagan hatten auch hin und wieder Gute Taten auf der
> Agenda.
>
> Bei Reagan fallen mir genau zwei Sachen ein:
> - Er hat irgendwann keine Filme mehr gedreht.
> - "Mister Gorbachev, tear down this wall!" (Das war jedoch eine wirklich
> gute Sache, auch wenn es eigentlich eine Provokation war.)
>
> Bei Nixon fällt mir gar nichts ein.
Mit Reagan sehe ich auch so - ich denke an die angebliche Förderung des Untergangs der Sowjetunion (negativ dabei: seitdem muß der Kapitalismus niemanden mehr überzeugen das bessere System zu sein und fällt in seine Frühform zurück - Oligarchen und Leiharbeiter …).
Nixon hat den Vietnamkrieg beendet (den Kenedy begonnen hat - btw: Damals gab es noch keine embedded journalists und ich konnte mir als Kind täglich die Leichenberge in den Nachrichten angucken).
Die Bush's waren typisch rechtsradikale Regenten - im Grunde lief fast alles über das Öl (übrigens hat auch Bill Clinton für die Bush's gearbeitet - Powell schien da als einer der wenigen ehrlichen Typen zu sein).
Obama = George W. Bush 2.0 = Bush 3.0 (wenn man Vater und Sohn zählt). Da läßt sich bei Obama noch die Giftgas-Brücke zur Occupy-Bewegung schlagen - die UN zählt Reiz- oder Tränengas zu dieser Gruppe (wenn es um Banken geht wird Obama schnell zum Anti-Demokraten - noch schneller als Putin (wo die Leute wenigstens noch Megaphone benutzen durften)).
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MarioWario schrieb:
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> Technikfreak schrieb:
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> > MarioWario schrieb:
> >
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> > Schade, kann man Uran nicht verprinnten...
> Merkwürdig der Technikfreak …
War natürlich sarkastisch gemeint...
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