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Belastbarkeit des Kunststoffen

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  1. Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor frauhansen 27.09.12 - 12:32

    Ich verfolge das schon länger... wenngleich nicht aus dem Designerischen sondern vielmehr aus dem Fertigungs-Gesichtspunkt.
    Ich persönlich warte darauf das solche Werkstücke aus belastbarem Material gefertig werden können.
    Der Designer-Ansatz für lustige Fuguren und Häusschen ist ja für einen Architekten ganz nett, aber eben auch nur was für di Vitrine.

    Einsatzgebiete wie die Fertig ung aus Metallen, d warte ich drauf.
    Warum lange auf ein Ersatzteil warten wenn man es sich schnell selber drucken kann.
    Der Mechaniker auf nem Schiff auf hoher See.... keine Tonnen an Material mehr mit schleppen welche man aus metall z.b. selber sintern könnte.

    Oder auch design im Fahrzeugbar. Mal eine neue Fussrasten-Anlage fürs Mopped, einen Tank (okay, der ginge ggf. auch aus dem Plastik) oder neue Hebelsetzs die genau auf meine Hände passen.

    Lange Rede kurzer Sinn.... das ganze wird erst dann zur Revolution wenn es bezahlbar auch Belastbare Teile hervorbringt.


    just my 2 cent

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  2. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor User2 27.09.12 - 12:37

    Habe leider einige Minuten zu spät meinen Thread abgeschickt: hier nochmal damit man meinen löschen kann:


    Jezt mal von diversen Foreneinträgen dieser "Flüssighartz/Plastikquartz" whatever abgesehen.
    Wenn ich mir jezt den Xbox 360 Controller (Innenleben) ausbaue, die 2 Vibratormotoren
    ausbaue und dann ein etwas kleineres Gehäuse möchte da meine Hände zu klein für den MS Controller sind, welches Material währe das & kann man es
    a) günstig
    & b) stabiel selbst bauen (lassen)?

    (was für mich der Controller ist, ist ja für jemand anderen ein Brillengestell z.b.)

    Achja, 3000 $ ist nicht wenig

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  3. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor d4art 27.09.12 - 12:56

    Hmm ich arbeite bei einer Firma die sich mit 3D Printing mit Metallen (Edelstahl, Titan, Gold, ... ) beschäftigt. Das Problem ist das Laser, die stark genug sind Metall schmelzen zu können einfach unglaublich teuer sind (~100.000¤ aufwärts).
    Deswegen ist das nur für sehr große Firmen rentabel, da laufen die Maschinen dann aber auch 24/7.
    Viele Grüße

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  4. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor frauhansen 27.09.12 - 13:14

    Womit wir dann ja auch wieder beim Kernproblem sind... die Technik bezahlbar zu machen.

    Aber beruhigend finde ich schonmal das es das mittlerweile gibt... bezahlbar wurde jede Technik irgendwann mal. Obs beim laser so schnell geht? Mal schauen. Ich kann mich noch an Laser-Schneidanlagen von vor gut 10 Jahren erinnern. Schrank gross und unendlich teuer. Heute nur noch sehr teuer und nicht viel grösser als ein amtliches Schweissgerät.
    die tendenz gefällt mir :D

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  5. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor Eheran 27.09.12 - 14:43

    Wie wärs denn einfach mit Polyamid?
    PA6 kann man mit hitze problemlos verarbeiten.
    Und an der festigkeit düfte man wohl auch keine Zweifel haben.
    Kabelbinder sind aus fast dem selben Material. (PA66)
    Das kostet auch nicht viel.

    Dann könnte man mit solchen Geräten wirklich einiges machen.

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  6. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor bit83 27.09.12 - 17:07

    @USER2

    Ein gängiges Material ist z.B. Wellamid von CP-Polymehr-Technik.

    Hergestellt würde dies über Spritzguss, einzig und allein die Form Teuer, welche man sich z.B. mittel SL-Technik und einem CAD-Modell selbst modellieren und ausdrucken kann um davon einen Abdruck zu nehmen. Je nach Auflösung des 3D-Druckers musst du dann mit einer Feile die Rifflestruktur glätten, so fein Glatt bekommt das kein günstiges Stereolithographieverfahren hin.

    also a) günstig und b) selbstbauen geht wohl kaum. Du könntest höchstens bei einem Hersteller für HMI-Bauteile (eventuell Elobau) für z.B. Fahrzeuge oder Unterhaltungsindustrie mal fragen, ob du in Selbstarbeit da was machen könntest. Würde dann aber ein Praktikum mit einschließen. Am besten Du gibst dich als Student eines Ingenieurstudienganges aus, dann bekommst es gesponsert und alles was du reinsteckst ist reine Eigenarbeit.

    Aber, naja, zu viel Aufwand würde ich sagen, klingel doch mal bei Hama.

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  7. Re: Belastbarkeit des Kunststoffs

    Autor Bodox 27.09.12 - 17:08

    Das könnte daran liegen, dass das üblicherweise verwendete ABS einen Schmelzbereich von ca. 110 °C, das PA6 einen von ca. 220 °C hat. Man braucht also wesentlich mehr Energie und das Gerät wird gefährlicher (Stichwort: DAU). Ausserdem muss man PA6 vortrocknen, sonst schmeisst das aufgrund seines Wassergehaltes beim Aufschmelzen Blasen

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  8. Re: Belastbarkeit des Kunststoffs

    Autor Eheran 27.09.12 - 17:58

    Ein DAU kann den Drucker garnicht erst mit Daten versorgen.

    Wesentlich mehr Energie... wenn die Spitze nicht mit großen Kühlkörpern versehen ist... sollten für die Thermik inkl. Vortrocknung 50Wp bzw. 10W standby locker reichen.
    Dein Monitor wird mehr Energie verbrauchen.
    Davon abgesehen ist so ein Gerät nicht dauerhaft eingeschaltet, weshalb <500W garnicht ins Gewicht fallen.

    Ein Problem könnte evtl. die Oxidation des PA6 sein, aber... Tinte trocknet auch aus...
    Das ist kein echtes Problem.
    Ein weitere Vorteil von PA6 ist das einfache verkleben mit Ameisensäure.

    Neben direktem aufschmelzen von PA6 kann man auch mit Caprolactam arbeiten, hier findet allerdings eine Schrumpung von 15% statt - welche man aber sicher auch vor die Düse verlagern kann.
    Dann hat man wieder die Temperaturen des ABS.

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  9. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor User2 28.09.12 - 07:52

    bit83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @USER2
    >
    > Ein gängiges Material ist z.B. Wellamid von CP-Polymehr-Technik.
    >
    > Hergestellt würde dies über Spritzguss, einzig und allein die Form Teuer,
    > welche man sich z.B. mittel SL-Technik und einem CAD-Modell selbst
    > modellieren und ausdrucken kann um davon einen Abdruck zu nehmen. Je nach
    > Auflösung des 3D-Druckers musst du dann mit einer Feile die Rifflestruktur
    > glätten, so fein Glatt bekommt das kein günstiges
    > Stereolithographieverfahren hin.
    >
    > also a) günstig und b) selbstbauen geht wohl kaum. Du könntest höchstens
    > bei einem Hersteller für HMI-Bauteile (eventuell Elobau) für z.B. Fahrzeuge
    > oder Unterhaltungsindustrie mal fragen, ob du in Selbstarbeit da was machen
    > könntest. Würde dann aber ein Praktikum mit einschließen. Am besten Du
    > gibst dich als Student eines Ingenieurstudienganges aus, dann bekommst es
    > gesponsert und alles was du reinsteckst ist reine Eigenarbeit.
    >
    > Aber, naja, zu viel Aufwand würde ich sagen, klingel doch mal bei Hama.

    Danke :)
    Hama hatte ich schon einiges an Kontakt, ich wurde meistens (eig immer..) damit vertröstet mir einen No-Name Controller bzw. diese billigen kleinen Controller zu bestellen (wie man sie damals von der ersten Xbox kannte).

    PS: Ein Kollege meinte es ist günstiger, mir die Platine vorzunehmen & gegebenfalls in das PS3 Controller Case zu stopfen @_@

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  10. Re: Belastbarkeit des Kunststoffen

    Autor stoneburner 29.10.12 - 12:07

    User2 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe leider einige Minuten zu spät meinen Thread abgeschickt: hier nochmal
    > damit man meinen löschen kann:
    >
    > Jezt mal von diversen Foreneinträgen dieser "Flüssighartz/Plastikquartz"
    > whatever abgesehen.
    > Wenn ich mir jezt den Xbox 360 Controller (Innenleben) ausbaue, die 2
    > Vibratormotoren
    > ausbaue und dann ein etwas kleineres Gehäuse möchte da meine Hände zu klein
    > für den MS Controller sind, welches Material währe das & kann man es
    > a) günstig
    > & b) stabiel selbst bauen (lassen)?

    da gibts einige ansätze:

    wenns sehr ergonomisch sein soll, einfach aus knetmasse einen wunsch controller formen, mit einem 3d scanner einscannen, gibt brauchbare ios apps dafür von autodesk, oder mit einer kinect oder sowas...

    dann mit einem 3d model editor das ding säubern und die montage von den innen teilen vorbereiten

    dann einfach bei einem 3d druckanbieter drucken lassen, http://www.shapeways.com/, http://i.materialise.com/, oder einfach einen bekannten finden der einen 3d drucker gebastelt hat (www.reprap.org) die drucken mit ABS (lego plastik) bzw mittlerweile aus PLA, das ist bei weitem stabil genug für den einsatzzweck

    > (was für mich der Controller ist, ist ja für jemand anderen ein
    > Brillengestell z.b.)
    >
    > Achja, 3000 $ ist nicht wenig

    wenn du deinen 3d drucker selbst baust bist du bei ca 500-600 Euro für den drucker dabei, der controller dürfte materialkosten von ca 20-30 Euro verursachen



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.10.12 12:09 durch stoneburner.

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