Für alle die es interessiert,
es gibt bereits ähnliche Forschungen an von der RWTH Aachen,
durch wurde ein 3D Modell von einem Objekt nur durch Fotos aus verschiedenen Positionen generiert. Die Idee dahinter sollte ähnlich sein.
Computer Vision and 3D Reconstruction
http://openmesh.org/index.php?id=55
Oder auch an der TU-Berlin, FH Bochum, Uni Bonn, TU-Dreden, Uni Hannover, Karlsruhe, TU München, FH Oldenburg, Uni Stuttgart...
Halt alle welche ein photogrammetrisches Institut besitzen.
Weiß nicht warum da die RWTH Aachen so besonders sein soll.
3D-Reconstruction machen eigentlich alle.
Ich wollte nur einen weiterführenden Link geben, wenn Sie von genannten Unis weiterführende Information zu dem Thema haben wäre ich durchaus interessiert.
Nun die Seiten müsste ich jetzt auch einzeln absuchen ob dort weitere Informationen veröffentlicht sind.
Ich persönlich habe zwar viele Skripte vorliegen welche ich aber natürlich leider nicht einfach öffentlich machen darf.(bin Photogrammeter)
Die genaue Fachbezeichnung welche sich mit exakt diesen Fällen beschäftigt ist die Nahbereichsphotogrammetrie.
Da ich hier nicht weiter verlinkt habe will ich mal grob (wirklich nur seeehr grob) zusammenfassen was bei hier im Grundprinzip gemacht wird:
Wir haben Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln von dieser Szene.
Nun werden Punkte gesucht welche in mehreren Bildern vorkommen. (dies ist schon ne gewisse Schwierigkeit das zu automatisieren, vor allem muss man Fehldetektion entsprechend erkennen und filtern)
Nun haben wir Koordinaten dieser Punkte in jedem Bild.
Prinzipiell hängt die Bildkoordinate eines Punktes von seiner Koordinate im Raum und von der Lage und Ausrichtung der Kamera ab (und der Kamerakonstante welche man ungefähr als Brennweite interpretieren kann).
Dies kann man mathematisch als Zentralprojektion beschreiben.
Wir müssen also die Koordinaten der Punkte im Raum, die äußere Orientierung (Lage und Ausrichtung) der Kamera und ihre innere Orientierung (Kamerakonstante, Bildhauptpunktkoordinaten, Kamerafehler wie z.B. Objektivverzeichnung etc...)
bestimmen - unsere Unbekannten.
Als Beobachtungen haben wir die Bildkoordinaten der Punkte.
Wenn nun Punkte mehrmals in verschiedenen Bildern gemessen werden haben wir irgendwann mehr Beobachtungen als Unbekannte und wir erhalten ein überbestimmtes Gleichungssystem basieren auf der Zentralprojektion.
Dieses muss dann ausgeglichen werden und wir erhalten die Kameraorientierungen und die 3D-Koordinaten der bestimmten Punkte.
Die Schwierigkeit hier ist das es keinen Maßstab oder Referenzpunkte gibt was zu einem Datumsdefekt führt welcher durch zusätzliche Bedingungen beseitigt werden muss.
Die große Datenmenge ist ebenfalls bemerkenswert und die Verfahren zur Punktdetektion scheinen äußerst robust zu sein.
Respekt also definitiv für diese Leistung.
Gibts mit ausnahme von Photosynth eine Software, mit der man das mal so ausprobieren kann zu hause?
Meinst du aus Bildern 3D-Koordinaten bzw. 3D Modelle abzuleiten oder dieses Verfahren wo zwischen verschiedenen Kamerapositionen intelligent gemorpht wird?
Für ersteres ist Photo Modeler ein ziemlich einfacher und anschaulicher Einstieg:
http://www.photomodeler.com/index.htm
Danke ... für die Erklärung
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