Zumindest derzeit.
350,- Ocken wollen die im Schnitt für so ein Teil haben, und das OHNE Bücher, die kosten nämlich extra und meistens genau so viel, wie die Papierausgaben.
Für 350,- Eur bekomme ich um die 40 dicken Wälzer (im Schnitt 800 Seiten stark).
Dafür benötige ich ungefähr 2-3 Jahre zum lesen (je nach Zeit).
So ein eBook hat eine ungefähr ähnlich lange Lebensdauer, nur das ich nochmals 300,- EUR zahlen muß für die eigentlichen Bücher.
Super Nummer. Mehr als 30,- EUR darf so ein Reader nicht kosten. Alles was darüber liegt, ist uninteressant. Da kaufe ich mir lieber Papierausgaben. Die kann ich auch noch in 40 Jahren lesen, wenn die eBooks längst wieder durch was neues inkompatibles ersetzt wurden.
Es mag vielleicht sein, dass DU damit nichts anfangen kannst, ich zahle jedoch gerne 350€ wenn ich dafür keine unhandliche Sueddeutsche mehr halten muss. 40 dicke Wälzer wiegen einige kg, ein eBook Reader vielleicht 200g. Mal ganz abgesehen von dem Vorteil, dass die Beschaffung neuer Bücher innerhalb von Sekunden erledigt ist. Sobald größere Displays kommen kaufe ich einen, völlig egal was sie kosten...
Sehe ich ähnlich, zumal der Reader noch die positive Eigenschaft hat, dass kein Papier verschwendet wird und ich mir keine Gedanken machen muss, wohin mit den ganzen Büchern.
... und für alle anderen gilt der Mittelweg zwischen Euren beiden Meinungen...
Ein einfaches Beletristik-Taschenbuch mit 400 Seiten kostet heute schon über 10 EUR.
Eines kann ich Dir aus Erfahrung sagen. Ein e-Book-Reader ist praktisch. Ichhabe seit etlichen Jahren ein Siemens Simpad (600x800px, ca. Din-A5 quer), dass ich ausschliesslich als eBook für PDFs benutze. Das mächte ich wirklich nicht mehr missen. Immer 'ne Menge Bücher dabei in knapp 600g!
Das einzige, was an dem alten Simpad Mist ist, ist die Helligkeit des Displays. Aber das ist mit den moderenen ePapern ja auch kein Problem mehr.
Und Kompatibilität: Ja, da muss man drauf achten. Ohne PDF-, HTML- und txt-Viewer geht da natürlich nix.
Also sobald IT Fachliteratur als eBooks durchwegs erhältlich ist, werd ich mir sicher einen Reader anschaffen. Ein Buch, mit all dem Wissen für das ich normalerweise ein ganzes Büchergestell brauche, ist einfach himmlisch. Der Reader würde sowieso mein Arbeitgeber bezahlen.
Ich muss dir zustimmen, aber für wissenschaftliche Literatur wäre das sicherlich praktisch. Für alle anderen Bücher ist das Mist. Außerdem sehen echte Bücher im Regal einfach cooler aus 8-)
Aber die meisten Leute hier bevorzugen sowieso virtuelle Möbel von daher ist das egal.
shi schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich muss dir zustimmen, aber für wissenschaftliche
> Literatur wäre das sicherlich praktisch.
jo
> Für alle
> anderen Bücher ist das Mist. Außerdem sehen echte
> Bücher im Regal einfach cooler aus 8-)
also ich kannn meinen platz besser nutzen als mit nem regel das n paar hundert bücher beinhaltet...
kommt drauf an wie mans sieht. ich hab seit ca. 8 Jahren jetzt nen Palm auf dem ich seitdem eBooks lese. Das Ding hat damals ca. 200 Mark! gekostet. Lesen ist überhaupt kein Problem weil er ein LCD hat. Und die Laufzeit war damals ca. 80 Std! Auch heute hält das Ding immer noch mindestens ne Woche im Dauerbetrieb durch.
Nur mal so als Anmerkung
Banter schrieb:
-------------------------------------------------------
> und das OHNE Bücher, die kosten nämlich
> extra und meistens genau so viel, wie die
> Papierausgaben.
die 350 ocken stören mich nicht, dass aber nen ebook genauso teuer wie nen buch ist, schon.
was ich mir wünsche, ist nen verlag der seine bücher mit nem code im buch verkauft, mit welchen ich mir kostenlos das buch als ebook runterladen kann.
na, da vergessen aber ein paar die Nachteile, die aktuell die DRM's mit sich bringen - solange das der Fall ist, hat man mit den 40KG Papier länger was ;)
Ist ein wichtiger Punkt, man sieht es ja bei MP3-Diensten, wie Yahoo oder MS, deren liefen schlecht, und wurden eingestellt, und erstmal saßen die Käufer der Songs auf dem Trockenem.
Das andere:
Die E-Books sollten auch günstiger sein, was wir hier mit unserer Buchpreisbindung aber wohl nicht so schnell bemerken werden, gut, wenn nicht Regionscodes verwendet werden, hilft eine englische Ausgabe evtl. weiter, und dann auch preislich attraktiv.
Ende '10 wirds die Dinger sicherlich für 100 Euro geben, das ist bei entsprechendem Angebot für mich dann durchaus interessant.
Idealerweise wären dann noch Reader, die per Solarzellen aufgeladen werden, solange die Geräte nicht noch zu Voll-Mulitmedia-Geräten ausgebaut werden, sollte ja dann ein bisschen Sonne glatt die Geräte unabhängig von der Steckdose machen ;)
eBooks haben auch für wissenschaftliche Arbeit Nachteile: man kann schlecht mehrere Bücher nebeneinander legen und vergleichen, sondern schaltet anstrengend hin und her.
Außerdem sind das Zitieren meines Wissens schwerer möglich. Beim gedruckten Buch ist ganz klar, bei welcher Ausgabe was auf welcher Seite steht. Beim eBook kann sich das ja von Gerät, Textgröße etc. immer ändern.
Und wir verweisen heute noch auf Bücher die 50 oder 100 Jahre alt sind. Glaube kaum, dass das bei eBooks klappen würde.
Bleibt zudem der Nachteil des Digitalen, entweder man kann es lesen oder eben nicht. Ein analoges Buch dagegen "funktioniert" auch leicht beschädigt noch.
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Cinemagram-App wieder in Apples App Store
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
"Gebt mir meine Rechner zurück!"
Eine Designlampe zum Abknallen
Kommentare: 384 | letzter Beitrag 15:32 Uhr
Kommentare: 220 | letzter Beitrag 19:00 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr
Kommentare: 183 | letzter Beitrag 20:19 Uhr
Kommentare: 124 | letzter Beitrag 21:15 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.