firehorse schrieb:
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> aber dann... so so ganz ohne ist das, zumindest nach außen, nicht. Es gibt
> mittlerweile ganz interessante graphische Projekte für Linux. Wenn diese
> sich mal zusammentäten, könnte das sogar doch noch etwas werden. Denn
> gerade hier fehlt es Linux leider immer noch.
Werd doch mal konkreter. Es wird ja schon bei einigen Sachen zusammen gearbeitet.
z.B.
- OpenRaster, ein Austausch Dateiformat für Bilder mit Ebenen:
http://en.wikipedia.org/wiki/OpenRaster
- GEGL ist nicht nur für Gimp entworfen worden. (basiert extra nicht auf gtk)
- Cairo wird mittlerweile von Inkscape, Gimp und Scribus benutzt.
http://en.wikipedia.org/wiki/Cairo_%28graphics%29
- Die Brushengine aus MyPaint ist mitlerweile auch in Krita
- Das direkte Editierenvon Pfaden hat Inkscape aus Gimp übernommen
- Drag und Drop zwischen Inkscape und Gimp wurde auch gemeinsam erweitert.
Und in zwei Wochen ist auch schon wider das Libre Graphics Meeting wo sich die verschieden Projekte treffen.
http://libre-graphics-meeting.org/2012/
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Tiles schrieb:
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> Das wird leider nicht passieren. Schliesslich werden die allermeiste Open
> Source Projekte nicht für die User entwickelt, sondern für die Entwickler.
> Wenn der Entwickler keinen Bock hat gibts das Feature auch nicht.
Das ist erstmal richtig, da geb ich dir recht. Allerdings kenne ich mittlerweile einige Open Source Entwickler und viele legen genauso wert auf Feature-Requests und Bugreports von den Usern wie auf ihre eigenen Wünsche. Was letztendlich Vorrang hat hängt von diversen Faktoren ab: Verfügbare Ressourcen (wie viele Entwickler haben gerade Zeit und Ahnung?), die Libs die genutzt werden, der Releasezyklus bzw die aktuelle Entwicklungsphase, gibt es dringendere Probleme (bspw. Kompatibilität, Stabilität, kritisches Fehlverhalten...), wie groß ist der Einschnitt den ich vornehmen muss... usw.
Ich weiß nicht warum es bei GIMP mit diesem wichtigen Feature so lange gedauert hat, aber ich schätze die Umstellung auf GEGL war kein trivialer Schritt - wenn ich den Unterbau verändere muss ich sicherstellen, dass sich keine Einzige Regression einschleicht oder ich die ganze Codebasis so umschraube, das am Ende keiner mehr weiß was wo zu finden ist. Noch dazu muss der ganze krempel dokumentiert und leserlich programmiert sein - immerhin will man Neulinge nicht durch miserablen Code vergraulen.
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firehorse schrieb:
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> aber dann... so so ganz ohne ist das, zumindest nach außen, nicht. Es gibt
> mittlerweile ganz interessante graphische Projekte für Linux. Wenn diese
> sich mal zusammentäten, könnte das sogar doch noch etwas werden.
Zusammentun? Aber das würde doch die heilige Vielfalt einschränken, die einem bei Linux und OpenSource doch immer angepriesen wird. Ein einziges gutes Tool? Nein, dann lieber die Auswahl aus 30 unfertigen Tools. ;)
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syntax error schrieb:
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> firehorse schrieb:
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> > aber dann... so so ganz ohne ist das, zumindest nach außen, nicht. Es
> gibt
> > mittlerweile ganz interessante graphische Projekte für Linux. Wenn
> diese
> > sich mal zusammentäten, könnte das sogar doch noch etwas werden.
>
> Zusammentun? Aber das würde doch die heilige Vielfalt einschränken, die
> einem bei Linux und OpenSource doch immer angepriesen wird. Ein einziges
> gutes Tool? Nein, dann lieber die Auswahl aus 30 unfertigen Tools. ;)
"Vielfalt" alleine war unter OpenSourclern afaik noch nie ein Kriterium, Projekte nicht zu vereinen, sondern etwaige Meinungsverschiedenheiten, die es bei proprietärer Software natürlich nicht gibt (bzw. keine Rolle spielen, ignoriert werden). Vielfalt ist in der OpenSource-Welt allgemein kein MUSS-Kriterium, sondern ein WENN-NÖTIG-Kriterium, ganz genau wie in der proprietären Welt. Dass OpenSource jedoch Vielfalt fördert ist klar.
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