Die hatte auch der Vorgänger (9000 F) angeblich schon. Im Test kamen dann 1700 dpi raus, das bleibt weit unter jedem dedizierten Filmscanner:
http://filmscanner.info/CanonCanoScan9000F.html
Besonders doof ist, dass man trotzdem mit 4800 dpi scannen muss, mit geringerer Scanauflösung werden nicht mal die 1700 dpi erreicht.
Auch der Dichteumfang, das zweite wichtige Kriterium speziell wenn es um Diapositive geht, erreicht nicht das Niveau eines Filmscanners.
Das Fazit bei dem verlinkten Test ist dementsprechend "brauchbar für gelegentliche Scans", eine "Bildqualität, die Heimanwendern mit nicht allzu hohen Erwartungen für viele Anwendungen genügt. Wer aber große Mengen an Filmmaterial zu scannen hat und/oder hohe Ansprüche an die Bildqualität stellt, wird um einen guten Filmscanner nicht herum kommen. Mit dem CanoScan 9000F wird man bei diesen Anforderungen jedenfalls nicht glücklich."
Ein kommerzieller Anbieter von Filmscannern mag voreingenommen sein, aber das Fazit entspricht weitgehend meinen eigenen Erfahrungen mit dem 9000 F im Vergleich zu einem uralten Nikon LS-2000 Filmscanner mit 2750 dpi, der in jeder Hinsicht bessere Ergebnisse liefert, allerdings auch noch viel langsamer ist.
Richtig bleibt aber wohl, dass schon der 9000 F einer der für Filmscans besten Flachbettscanner sein dürfte. Mit dieser Geräteklasse geht halt nicht mehr.
Cheers,
d. d.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.12 12:07 durch demon driver.
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Vielen Dank, das klingt deutlich plausibler als der "Werbeartikel" von Golem, besonders bei dem Preis...
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