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Alte Filme einscannen..

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  1. Alte Filme einscannen..

    Autor Senf 06.12.12 - 09:25

    Moin Moin,

    ich müsste mal den ganzen Haufen peinlicher Fotos aus den 80er / 90er-Jahren einscannen. Da ich mich in der Analogfotografie und ihren Begrifflichkeiten nicht auskenne, hier meine Frage:
    Eignet sich dieser Scanner dafür, meine alten Foto-Negative (ganz normaler Film, wie es ihn in jedem Supermarkt gab) einzuscannen? Wie groß (in Megapixel) sind die zu erwartenden Ergebnisse und in welcher Farbtiefe? Negative sind ja an sich winzig kleine Bilder, meine Erfahrungen mit Dokumentenscannern würden an sich nichts Gutes erahnen lassen ;)

    Falls jemand eine günstigere Alternative weiß, bin ich für einen Tipp dankbar!

    Gruß,
    Senf



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.12 09:25 durch Senf.

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  2. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor Gontah 06.12.12 - 09:41

    Ja, das geht. Die Bilder muss man aber anschliessend farblich umkehren und ggf. etwas anpassen, weil sie sonst blau-hell sind.
    Die technischen Daten, wie die maximale Auflösung und so, sind diesselben, wie für Dia-Filme.

    Günstigere Alternative gibt es oft bei Aldi un Co für ca 40-60 Euro. Ob die Ergebnisse dann gut sind, kann ich nicht sagen.

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  3. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor zonk 06.12.12 - 09:53

    ueblicherweise hast du mit so einem scanner noch keine blendend super Ergebnisse, von noch billigeren Alternativen wuerde ich abraten, ausser du willst die Bilder nur bei Facebook hochladen.

    Was mit diesem Scanner wahrscheinlich ohne Probleme gehen wird:
    * digitalisieren fuers Web
    * digitalisieren fuer normalgrosse Abzuege
    * Zur Not geht sicher auch mal ein A4 papierabzug oder gar A3 auf Textil.

    Echte Diascanner (die besser sind als so etwas) kosten ein Vermoegen ca 4000 in der Bucht.

    Insofern musst du wissen ob dir so etwas reicht.

    Die Behandlung (Invertierung, rausrechnen der FilmtraegerFarbe) muss natuerlich wie von Gontah gemacht werden. Dabei hilft dir Aber die Software, die mitgeliefert wird.

    Best
    Robert

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  4. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor Ovaron 06.12.12 - 10:01

    Senf schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > Da ich mich in der Analogfotografie und ihren
    > Begrifflichkeiten nicht auskenne, hier meine Frage:
    > Eignet sich dieser Scanner dafür, meine alten Foto-Negative (ganz normaler
    > Film, wie es ihn in jedem Supermarkt gab) einzuscannen? Wie groß (in
    > Megapixel) sind die zu erwartenden Ergebnisse und in welcher Farbtiefe?

    Vorweg: Ich bin auch nur blutiger Amateur. Aber meine Versuche waren soweit erfolgreich.

    Zur ersten Frage: Ja. Die normalen 08/15 Scanner eignen sich nicht, dieser aber schon. Grund ist das die Negative nicht be- sondern durchleuchtet werden müssen. Mein Epson V300 hat dafür im Deckel eingelassen einen Filmstreifenhalter und macht direkt mit der mitgelieferten Software die Farbanpassung und Ausrichtung. Dürfte bei Canon ähnlich sein.

    Zur zweiten Frage: Die Files wurden bei mir sehr, sehr groß. 100MB pro Bild bei 4800 dpi. Gleichzeitig werden die Scanner bei höherer Auflösung auch extrem langsam.

    Wie gesagt, ich bin Amateur. Kann sein das auch 2400 dpi ausreichend gewesen wären, ich wollte aber die Filme hinterher wegwerfen und daher kein Risiko eingehen.

    Die Original Scans habe ich archiviert (einmal Festplatte im Keller, zum zweiten auf 6 DVDs mittels DVDisaster geschützt - im Keller eines Verwandten), auflösungsreduzierte Kopien sind auf SD im Bilderrahmen.

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  5. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor s.k.f. 06.12.12 - 10:04

    Hi,

    grundsätzlich eignen sich solche Geräte - ja.
    Ich habe selbst den ersten 9000F (also den Vorgänger des hier vorgestellten Scanners),habe damit schon einige Dias digitalisiert und bin mit den Ergebnissen soweit zufrieden.
    Die Scannersoftware bietet einem recht umfangreiche Möglichkeiten anzugeben, um welche Art der Vorlage es sich beim zu scannenden Material handelt. So kann man bereits vor dem Scan einstellen, ob man Dias (also Durchlicht-Positive) oder Negative scannt. Bei Negativen erfolgt die Farbumkehr dann automatisch.
    Etwas gebe ich jedoch noch zu bedenken:
    Das Scannen von Durchlicht-Material ist extrem zeitaufwendig. Zum Einen müssen diese Vorlagen in sehr viel höherer Auflösung gescannt werden, als beispielsweise ein 10x15cm-Abzug, wodurch sich die Scangeschwindigkeit verringert, zum Anderen müssen die Filmstreifen/Dias ja auch erst noch in einen speziellen Halter eingeführt werden. Hierbei muss man bei jedem Bild auf Seitenrichtigkeit achten, es sei denn, mann will erst nach dem Scannen das Bild durch Rotieren und/oder Spiegeln in die richtige Lage bringen. Ich hatte weiter das Problem, dass die Rahmen der Dias, trotz sauberer Lagerung leicht angelaufen waren. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, musste ich jedes einzelne Dia öffnen und den Filmschnipsel darin ohne den Rahmen (also wie ein herkömmliches Negativ) scannen. Die leeren Rahmen selbst habe ich dann während des Scanvorganges nebenbei gereinigt.

    Sehr schnell arbeiten günstige Geräte, die Dias quasi "abfotografieren". Diese Teile sehen aus wie Diabetrachter und enthalten im Grunde lediglich einen CCD (Fotosensor) und eine Lichtquelle. Dias oder Filmstreifen laufen durch das Gerät durch, werden durchleuchtet und dabei quasi abfotografiert. Hier sind somit Geschwindigkeiten von gerade mal 1s/Bild nichts außergewöhnliches, allerdings kann ich überhaupt nichts zur zu erwartenden Qualität sagen.

    Wenn man eine wirklich große Menge an zu scannendem Durchlichtmaterial hat, empfiehlt es sich, mal nach Dienstleistern Ausschau zu halten, die größere Mengen an Negativen/Dias mit professionellen Geräten digitalisieren können. Das ist sicher auch mit Kosten verbunden, aber man spart sich viel Arbeit und hat am Ende meist recht gute Ergebnisse.

    Gruß

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  6. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor Senf 06.12.12 - 10:20

    Vielen Dank bis hierhin für die vielen informativen Antworten! Kennt jemand einen Dienstleister, der Negative scannt? Kann man auch Tiffs mit höherer Farbtiefe als 8 Bit bekommen?

    Gruß,
    Senf

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  7. Ganz eindeutig "Ja!"

    Autor der_Volker 06.12.12 - 11:22

    Software ist dabei und die Ergebnisse sind wirklich ordentlich.
    Von gut belichteten und entwickelten Dias kannst du etwa 3000x4000 Pixel erwarten, von ISO 400 Farbfilm, z.B. Kodak Gold wie es ihn noch vor 10 Jahren an jeder 2. Tanke gab, der im Supermarkt über nacht entwickelt wurde eher 2000x1500 Pixel. Reicht aber locker für einen 13x18 Abzug und auch für die Diashow mit dem Beamer statt dem Diaprojektor.

    Wichtig ist, dass du die Negative sehr plan in den Halter kriegst und der Halter extrem genau auf dem Scanner liegt. Die Flachbett Scanner können im allgemeinen nicht scharf stellen, sprich den Abstand zwischen Scanzeile und Filmebene anpassen.

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  8. Re: Ganz eindeutig "Ja!"

    Autor TC 06.12.12 - 12:18

    der_Volker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Software ist dabei und die Ergebnisse sind wirklich ordentlich.
    > Von gut belichteten und entwickelten Dias kannst du etwa 3000x4000 Pixel
    > erwarten, von ISO 400 Farbfilm, z.B. Kodak Gold wie es ihn noch vor 10
    > Jahren an jeder 2. Tanke gab, der im Supermarkt über nacht entwickelt wurde
    > eher 2000x1500 Pixel. Reicht aber locker für einen 13x18 Abzug und auch für
    > die Diashow mit dem Beamer statt dem Diaprojektor.
    >
    > Wichtig ist, dass du die Negative sehr plan in den Halter kriegst und der
    > Halter extrem genau auf dem Scanner liegt. Die Flachbett Scanner können im
    > allgemeinen nicht scharf stellen, sprich den Abstand zwischen Scanzeile und
    > Filmebene anpassen.


    allerdings haben röhrenbasierte Scanner dann wenigstens mehr Schärfentiefe zum ausgleichen

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  9. Re: Alte Filme einscannen..

    Autor Jolla 06.12.12 - 14:30

    Ich dachte auch ich könnte mit dem Ding hier "günstig" Dias scannen. Aber für hunderte von Dias würde ich ja alleine für das Scannen Monate brauchen :-/ Schade.

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