Demnächst wird eigentlich mal langsam ein Update meiner EOS 350D fällig, aber Canon scheint ja nur noch auf hohe Auflösungen zu setzen, dabei brauche ich keine 18 Megapixel, solche Riesen-Poster werde ich nie machen, 10 megapixel würden mir völlig ausreichen und dabei aber wegen dem Rauschverhalten bessere Bilder liefern.
Ich will eine Kamera haben, die ein besseres Rauschverhalten als die alte hat und habe keine Lust, das übertrieben viele Pixel den Fortschritt in Sachen Sensorempfindlichkeit wieder auffressen.
full ack - Nikon macht das da schon besser, kostet aber auch knapp das 1,5-Fache
Und bei welcher Kamera gibts weniger Rauschen durch geringere Auflösung? Richtig, bei keiner. Nikon setzt lediglich eine stärkere Rauschreduzierung ein, auf Kosten der Bilddetails.
Was dann wohl auch 1,5-fach bessere Bilder gibt, zumindest technisch gesehen. Man bekommt (meist) das, wofür man zahlt.
Ich habe das Gefühl, daß sich Canon verzettelt. Bei den Camcordern wurde die Entwicklung bei Canon mehr oder weniger ganz eingestellt. Sony hat z. B. mit seinem Exmor R-Sensor eine heftige Lowlight-Fähigkeit gezaubert. Das sehe ich ja schon an meiner CX115 mit der Funktion LowLux, was 24 dB Gain bedeutet. Damit zaubert das Ding nahezu rauschfreie Videos, wenn es die Szene erfordert und kein Licht da ist oder keines verwendet werden kann/darf. Panasonic kommt mit 1080p50 um die Kurve und bietet sogar im Einsteigerbereich eine vollmaelle Kontrolle, inklusive der Einstellmöglichkeit der Kantenaufsteilung. Die Canon-Camcorder haben sich die letzten zwei Jahre kaum weiterentwickelt. Da wurde z. B. die HV 20 als HV 30 und HV 40 mehr oder weniger unverändert verkauft.
Bei Foto scheint Canon nun das Pixelrennen bei der DSLR einzuläuten, während man es bei den Kompakten zum Glück beendet hat. Das paßt ja hinten und vorne nicht zusammen, Canon schwimmt gegen den Strom und gegen die Kundenwünsche.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Zwar Kompakte, aber trotzdem: Nikon P5000 -> P5100/P6000. Die P5000 rauscht deutlich weniger. Weniger Pixel (10 MP bei der 5000er, 14 MP bei den anderen), gleiche Sensorfläche (1/1,7"). Während ISO 800 bei der P5000 gut brauchbar ist, kann man das bei den beiden Nachfolgern vergessen. Ich bin bei der P5000 geblieben, die mich seit drei Jahren begleitet.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Habe vor einem Monat meine 350D durch eine 50D ersetzt. Das angesproche Rauschen ist durch den neueren Bildprozessor viel besser (Digic 2 gg. 4).
Die höhere ANzahl von Magepixeln finde ich gut, da ich so noch Ausschnitte aus Bilder verwenden kann, was bei 8MP nur unter recht starken Qualitätseinbußen möglich ist. ABgesehen davon könnt ihr glaube ich auch die Auflösung in der Kamera reduzieren, sodass nur mit 8MP(?) fotografiert wird.
Im Vergleich zur CompactCamera sehe ich bei der DSLR nicht, dass die Anzahl der MP ausgeschöpft ist. Logischerweise rauscht es bei den kleinen Sensoren mehr als bei den CMOS der DSLRs.
Also auf dkamera.de steht folgendes:
"Die Aufnahmen können wahlweise als JPEG mit den Seitenformaten 3:2, 4:3, 16:9 oder 1:1 in verschiedenen Größen oder als RAW gespeichert werden. Dabei stehen drei RAW-Modi zur Verfügung: die normale RAW-Aufnahme mit voller Auflösung von 18,0 Megapixel, die M-RAW-Aufnahme mit etwa 10,0 Megapixel und die S-RAW-Aufnahme mit knapp 4,5 Megapixel. Somit kann die RAW-Funktionalität genutzt werden, auch wenn die volle Auflösung nicht benötigt wird."
Metzelkater schrieb:
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> Demnächst wird eigentlich mal langsam ein Update meiner EOS 350D fällig,
> aber Canon scheint ja nur noch auf hohe Auflösungen zu setzen, dabei
> brauche ich keine 18 Megapixel, solche Riesen-Poster werde ich nie machen,
> 10 megapixel würden mir völlig ausreichen und dabei aber wegen dem
> Rauschverhalten bessere Bilder liefern.
>
> Ich will eine Kamera haben, die ein besseres Rauschverhalten als die alte
> hat und habe keine Lust, das übertrieben viele Pixel den Fortschritt in
> Sachen Sensorempfindlichkeit wieder auffressen.
Mach Dir keine Sorgen, du kannst beruhigt zugreifen. Ich habe eine EOS 350D und ich habe eine EOS 7D und die 7D ist (nicht nur) in Bezug auf das Rauschen um Welten besser als die EOS 350D. Die Nachteile der Pixeldichte auf das Rauschen wurden bei den Fortschritten im Entrauschen weit, weit überkompensiert.
das kann ich nicht nachvollziehen. in sachen rauschanfaelligkeit und rauschkompensierung der sensoren sind sehr gute fortschritte erzielt worden die es grade erlauben auch bei aps-c sensoren solche aufloesungen (18 MP) sinnvoll zu nutzen. ich wundere mich immer wieder warum das thema sensorrauschen so hoch gepusht wird. viele andere faktoren (motiv, ausschnitt, schaerfe, korrekte belichtung) sind sehr viel wichtiger fuer ein gutes bild. und wer meint er muesste ein billig objektiv kaufen und mit 3200-12800+ iso als standard fotografieren .... da sag ich dann mal nichts zu. ein ordentliches objetiv ist wichtiger als der body.
Replay schrieb:
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>(...)
> Bei Foto scheint Canon nun das Pixelrennen bei der DSLR einzuläuten,
> während man es bei den Kompakten zum Glück beendet hat. Das paßt ja hinten
> und vorne nicht zusammen, Canon schwimmt gegen den Strom und gegen die
> Kundenwünsche.
Replay schrieb:
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>
> Bei Foto scheint Canon nun das Pixelrennen bei der DSLR einzuläuten,
> während man es bei den Kompakten zum Glück beendet hat. Das paßt ja hinten
> und vorne nicht zusammen, Canon schwimmt gegen den Strom und gegen die
> Kundenwünsche.
Das Pixelrennen wurde mit dem digitalen Sensor eingeläutet und nicht erst jetzt. Es ist nur eine konsequente Fortführung, die im wesentlichen von der Technologie bei der Chip-Herstellung anhängt. Mit einer 28 nm-Technik kann man ganz andere Dinge zaubern, als mit der uralten Mikrometer-Technik.
Es steigen ja nicht nur die Pixelzahlen, sondern auch die Folgeelektronik wird leistungsfähiger. Es lassen sich viel mehr Schaltkreise auf den Sensorchip packen. Höhere Parallelität erhöht hier die Geschwindigkeit. Ein Prozessor mit 3 GHz und 30 Watt verbietet sich von selbst.
Das Ergebnis ist eben nicht nur eine hohe Pixelzahl, sondern auch eine genauere Messung und deutlich schnellere Verarbeitung.
> das kann ich nicht nachvollziehen. in sachen
> rauschanfaelligkeit und rauschkompensierung
> der sensoren sind sehr gute fortschritte
> erzielt worden die es grade erlauben auch
> bei aps-c sensoren solche aufloesungen (18 MP)
> sinnvoll zu nutzen.
Sicher kann man die Auflösung benutzen und natürlich
kommen da auch Bilder bei raus, aber zumindest die
Fotos aus der EOS 550D fand ich schrecklich, vor
allem bei hohen ISO Werten einfach nur grausam.
> ich wundere mich immer wieder warum das Thema
> sensorrauschen so hoch gepusht wird. viele
> andere faktoren (motiv, ausschnitt, schaerfe,
> korrekte belichtung) sind sehr viel wichtiger
> fuer ein gutes bild.
Die Geschmäcker mögen da verschieden sein, ich
für meinen Teil bekomme bei Bildrauschen halt
Augenkrebs. Darauf habe ich als Benutzer aber
wenig Einfluss, weil das eine Frage der Hardware
ist.
> und wer meint er muesste ein billig objektiv
> kaufen und mit 3200-12800+ iso als standard
> fotografieren .... da sag ich dann mal nichts
> zu. ein ordentliches objetiv ist wichtiger als
> der body.
Nun gute Objektive habe ich, inclusive einiger
Festbrennweiten und sogar ein kleines weißes
70-200 4L Tele ist vorhanden. Das kann aber
auch keinen Augenkrebs verhindern, wenn der
Body rauscht wie bescheuert.
Und ich weis einfach mit mehr als 10 Mega-
pickeln nichts sinnvolles anzufangen, warum
also soll ich dafür auf ein besseres Rausch-
verhalten verzichten?
Das ist das Thema, sicher mag sich das
Rauschen etwas verbessert haben, aber das
sollte in bessere Fotos und eben nicht als
Möglichkeit, einfach noch werbewirksam mehr
Megapickel anzubieten investiert werden.
> Das Ergebnis ist eben nicht nur eine hohe Pixelzahl, sondern
> auch eine genauere Messung und deutlich schnellere
> Verarbeitung.
Kleinere Strukturbreiten machen mehr Megapixel möglich,
ändern aber nichts an der Physik. Das heisst, die immer
kleineren Pixel bekommen eben immer weniger Photonen ab
wodurch sich grundsätzlich ein höheres Rauschen ergibt
als bei einem Sensor mit gleicher Technik aber größeren
Pixeln.
Bei ISO 100, Blende 11 und 1/4.000 s sollen auf einem Pixel 255 Elektronen frei sein. Das Gleiche soll auch bei ISO 1200, Blende 2 und 1 s der Fall sein. Worin liegt jetzt der Unterschied? Es gibt keine besseren, oder schlechteren Elektronen, 255 Elektronen bleiben 255.
Wenn mehr als 255 auftreffen, ist das Pixel übersteuert. Mehr Licht pro Pixel nützt also nichts.
Natürlich fallen an einem großen Pixel 4mal mehr Elektronen an, als nur an einem Viertel der Fläche.
Ein weniger empfindlicher Wandler braucht diese 4fache Elektronenmenge, um auf die nächste Stufe zu schalten. Aber dieses "Mehr" an Elektronen ist auswertbar, wenn der Wandler dann auch um 2 Bit mehr auflöst.
Und schon haben wir wieder die gleichen Verhältnisse nur dass der Dynamik-Umfang größer geworden ist, das heißt, man kann jetzt sogar im Schatten sehen, dass ein schwarzer Pullover ein Zopfmuster hat und der weiße Himmel hat immer noch die ganze Wolkenstruktur.
Diese Information steckt aber nur in den RAW-Daten und kann nur durch entsprechend gekrümmte Kennlinien in ein 8 Bit Signal gewandelt werden.
Metzelkater schrieb:
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> Sicher kann man die Auflösung benutzen und natürlich
> kommen da auch Bilder bei raus, aber zumindest die
> Fotos aus der EOS 550D fand ich schrecklich, vor
> allem bei hohen ISO Werten einfach nur grausam.
Und was genau hat Dich gestört?
Hasselblad hat auch Kameras mit 50 Mpx und die haben auch gute Rauschwerte
Hier einmal ein Bild mit der 7D bei ISO 4000, ihr Nasen. ;)
http://dl.dropbox.com/u/760044/IMG_3072-2.jpg
Und @TO:
Schön, dass du keine größere Ausbelichtungen machen möchtest. 18MP kann man jeder Zeit runterskalieren und erhält dann bessere Aufnahmen als mit 10MP. Die kannst du btw. auch nur interpolieren, wenn du eine größere Auflösung benötigst.
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