ist eine günstiges, gut abgedichtetes Gehäuse, wie z.B. in der neuen Pentax K7 (Body: 1250€) welche mit 72 Dichtungen das Eindringen von Staub verhindert. Bei Canon gibt es dieses Feature erst ab der 1D und für mehr als 3000 €!
Auserdem überrascht es mich, dass es immer noch kein Hersteller schafft ein GPS-modul für Geotagging zu integrieren. Stattdessen gibt es Video-features über deren Sinn oder Unsinn zu streiten ist...
IMHO: Nach dem sinnlosen Megapixel Rennen kommt dann jetzt wohl das Video-feature-rennen das die Kunden locken soll. Und FOTO-relevante Erneurungen bleiben auf der Strecke...
Der Vermisser
Lesen hilft wie immer: dieses Gehäuse ist abgedichtet, wie auch das der 5DII!
Vermisser schrieb:
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> Auserdem überrascht es mich, dass es immer noch kein Hersteller schafft ein
> GPS-modul für Geotagging zu integrieren. Stattdessen gibt es Video-features
> über deren Sinn oder Unsinn zu streiten ist...
Und über ein Geotaggingmodul ist nicht zu streiten?
"Blödsinn, brauch ich nicht" kann sicher jeder über irgendein Feature sagen. Ist ja auch in Ordnung, solange man seine eigene Meinung nicht verallgemeinert. Halte ich z.B. so mit einem Geotaggingmodul.
Man gewinnt den Eindruck, dass das geotagging bewusst von den Herstellern zurückgehalten wird. Technisch kann es ja kein Problem sein, das für wenig Geld zu integrieren. Bei Smartphones geht es doch auch. Ich denke, die Hersteller brauchen auch in Zukunft neue Features, wenn der Megapixeltraum ausgeträumt ist.
Vielleicht wollen die Hersteller aber auch so ein geniales Feature nicht einfach verschenken und basteln an tollen kostenpflichtigen Online Services rund ums Geotagging.
An sich bin ich ein Freund des Geotaggens, aber ich befürchte, dass ein eingebauter Chip zu viel Strom aufnehmen würde und im Endeffekt zu wenig nutzen bietet. Gerade, wenn man sich im Haus aufhält geht die Leistungsaufnahme doch hoch, oder?
Desweiteren ist die Produktfolge bei GPS-Chipsätzen schneller als bei Digicams, mit SIRF2 kann man heute schon niemanden mehr begeistern. Das läuft also drauf hinaus, den in die Cam eingebauten Chip abzuschalten und doch wieder ein modernes externes Gerät zu verwenden.
Lbnl, ein externes GPS-Gerät bietet doch noch viele weitere Funktionen und ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen meine SLR im Auto als Navi zu verwenden ;)
> Gerade, wenn man sich im Haus aufhält geht die
> Leistungsaufnahme doch hoch, oder?
Eher niedriger, da man weniger Satelliten empfängt und daher das Signal von weniger Satelliten auswerten muss.
> Desweiteren ist die Produktfolge bei GPS-Chipsätzen schneller als bei
> Digicams, mit SIRF2 kann man heute schon niemanden mehr begeistern.
Ja, aber schon mit SiRF III (den es auch schon seit mehreren Jahren gibt) und der inzwischen ebenfalls brauchbaren Konkurrenz kann man eigentlich nichts mehr falsch machen.
> Lbnl, ein externes GPS-Gerät bietet doch noch viele weitere Funktionen und
> ich kann es mir nur sehr schwer vorstellen meine SLR im Auto als Navi zu
> verwenden ;)
*hehe* Aber andererseits ist es auch nett, wenn man die Georeferenzierung direkt in der Kamera vornehmen kann anstatt das erst nachträglich am PC zu tun. Davon abgesehen braucht man zur Erfassung der Blickrichtung ohnehin einen Kompass *in* der Kamera.
> Eher niedriger, da man weniger Satelliten empfängt und daher das Signal von
> weniger Satelliten auswerten muss.
Sry, aber das bezweifel ich.
> Ja, aber schon mit SiRF III (den es auch schon seit mehreren Jahren gibt)
> und der inzwischen ebenfalls brauchbaren Konkurrenz kann man eigentlich
> nichts mehr falsch machen.
Aber der SIRF ist doch nur ein kleines Teil in der Kette...
> tun. Davon abgesehen braucht man zur Erfassung der Blickrichtung ohnehin
> einen Kompass *in* der Kamera.
Mag sein, aber außer für photosynth braucht man das doch nicht.
> > Eher niedriger, da man weniger Satelliten empfängt und daher das Signal
> > von weniger Satelliten auswerten muss.
>
> Sry, aber das bezweifel ich.
Ist auch eher eine Vermutung. Aber auf jedem Fall wahrscheinlicher, als dass der Chip dann mehr Strom braucht als wenn er freie Sicht hat -- im schlimmsten Fall ist es egal.
> Aber der SIRF ist doch nur ein kleines Teil in der Kette...
Aber das entscheidendste. Ein guter GPS-Chip ist eine Black Box, wo ein Antennenkabel reingeht und NMEA über UART rauskommt. Das in ein Kameradesign zu integrieren sollte kein weiteres Problem sein.
Video ist ein Abfallprodukt des Live View und da die Videofunktionen in der Firmware für die 50D, 5DMKII (haben doch auch den Digic IV) schon existiert braucht man da einfach nur das # vor
#include"Videofunctions"
wegmachen ;-)
Bei GPS im Gehäuse müsste man Den Chip+Interne Antenne irgendwo unterbringen - optimal vielleicht da wo der Blitzschuh ist.
Und das würde extra kosten und was nützt es dem Kamerahersteller, wenn dann 5% mehr Leute diese Kamera kaufen weil Sie GPS hat, aber 10% zur Konkurenz gehen, weil Sie 100€ teurer, nicht in die Hemdtasche passen, so schwer sind (Kamera wiegt fast soviel wie drei Tüten Gummmibärchen - das kann doch kein normaler Westeuropäer schleppen ohne massive Frakturen und Krämpfe). ;-)
Nur darf man da dann keinen Blitz drauf machen (GPS-Abschattung) und für den Sucher bleibt auch weniger Platz übrig.
Bleibt also nur rechts oder links vom Blitzschuh.
Tja und wenn man Hochformat knipst hängt der Blitz wieder im Weg und die Antenne darf die Reflektionen vom Boden auswerten.
Rechts im Gehäuse noch schlimmer, wenn der Fotoknipser im Hochformat die linke Seite oben hat, andersherum genau so.
Video über ein Zusatzgerät zu integrieren dürfte teuer werden, GPS Zusatzgeräte gibt es für ein paar Euro.
Was man Canon vorwerfen kann: Nikon hat eine triviale Lösung zum Anschluß eines externen GPS-Empfängers eingebaut.
GPS-Empfänger (gibt es von Nikon und Fremdanbietern) auf Kamera (oder sonstwo), Kabel in die spezielle Buchse an der Kamera und schon werden die dort eintreffenden GPS Informationen in die Metadaten geschrieben.
Bei Canon hat man sich die "Nippel durch die Lasche" Version einfallen lassen.
GPS-Empfänger kommuniziert mit WLAN-Adapter und der mit der Kamera (die dann die MEtadaten einträgt).
Der WLAN - Adapter ist dabei allerdings nicht gerade "günstig" und da normale GPS-Mäuse nicht per WLAN sondern Bluetooth funken muss auch noch eine spezielle Maus her.
> Video ist ein Abfallprodukt des Live View
Wenn die dort nur popeliges Motion JPEG machen würden wie Nikon, würde ich sagen, du hast Recht. Aber die Canon codiert ihre Videos in H.264. Das ist dann schon kein Abfallprodukt mehr, sondern man muss einen ausgewachsenen Video-Encoder in den Prozessor mit integrieren.
Dennoch kann ich dein Argument nachvollziehen: Video braucht keinen Platz (ob der Die des Prozessors 2 mm² mehr hat, ist egal, die Gehäusegröße des Chips ist ja durch die Pads limitiert), GPS schon. Das ist natürlich ein guter Punkt.
> Bei GPS im Gehäuse müsste man Den Chip+Interne Antenne irgendwo
> unterbringen - optimal vielleicht da wo der Blitzschuh ist.
Der Platz für den Chip sollte von einer Kameragenration zur nächsten von selbst entstehen - die Miniaturisierung in ihrem Lauf... Das Problem liegt dann im Leiterplattenredesign.
Womit man GPS-Signale (Mikrowellen) wirklich abschatten kann, solltest du dir nochmal in Ruhe ansehen ;) In den Ausklappblitz eine Antenne zu integrieren, die dann bis zum Chip läuft, dürfte jedenfalls kein Problem darstellen.
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