Schon seltsam. Vor über 10 Jahren habe ich mir meinen ersten Canon geholt.
Der S800 (6 Farben, 2400 x 1200 dpi) war mit 900 DM zwar irre teuer, aber immerhin konnte man bei dem Gerät die jeweilige Farbe austauschen, wenn die Kartusche leer war, und musste nicht gleich ALLE austauschen, wie noch beim HP 970cxi mit seiner Dreifarbkartusche (samt integriertem Druckkopf). Die Druckkosten sanken mit dem Canon sowieso auf einen Bruchteil.
Klar, Farbprofile usw. musste man ändern (Rotstich, Grünstich, Farbintensität usw.) und auch den Umgang mit dem Drucker beachten (z.B. beim Druckkopf aufpassen), aber das war bisher bei jedem neuen Gerät mehr oder minder genauso.
Tja, und dann kam irgendwann der Nachfolger ins Haus - der erste Pixma ip5000. Statt 6 Farben hatte der nur noch 4 (OK, Schwarz zweimal) und die "Profis" motzten auch, das wäre ja gar kein "richtiger" Fotodrucker, aber für den Heimgebrauch war der im Endeffekt nicht besser oder schlechter als der S800 (immerhin, Auflösung jetzt bei 9600 x 2400 dpi). Und optisch, als schwarzer Würfel sah er auch noch richtig schnucklig aus im Vergleich zum biederen Vorgänger.
Und seither...
Tut sich irgendwie gar nichts mehr. Die Kartuschen sind kleiner geworden und Chips mussten auch drauf, damit die Nachbauten nicht zu sehr die Preistreiberei des Herstellers kaputtmachen, manche neuen Geräte haben wieder ein paar Farben mehr und dürfen sich dann "Fotodrucker" nennen und die modernen Druckköpfe halten - gefühlt - auch nur noch halb so lang. (Die nachgekauften als Ersatzteil sowieso.)
Und jetzt? War's das schon?
(Mal ganz davon abgesehen, dass ein gebrauchter und überholter IP5000 bei eBay über 150 Euro kosten soll! Neu hat der das übrigens auch!)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.12 08:31 durch Charles Marlow.
Marktwirtschaft hat versagt, nach der Theorie sollte die entstaudende Lücke/Bedarf durch neue Marktteilnehmer gefüllt werden, Patente usw. halten den Markt aber sauber vor neuen Konkurrenten.
ich denke auf den Chinesischen Märkten wird man noch Drücker finden die sich vom Werk aus neu Befüllen lassen (order zumindest mit Umbauten)
:) ich hoffe ja immer noch auf einen Open Source Drucker, für 3D gibts ja schon welche.
bye gerard
was erwartest du denn?
Fotodruck? Wer braucht das heute noch?
Fotos lassen sich in Onlineshops und in jedem Supermarkt "entwickeln", billiger und qualitativ besser. Auf den einen Tag mehr kommt es auch nicht mehr drauf an.
Wenn du einen besseren Drucker willst, dann musst du eben mehr bezahlen. Die guten Profigeräte gibt es, nur nicht zu den niedrigen Preis.
Das gejammer über die Mehrfarbpatronen habe ich auch nervt auch. Für wenig Drucker kauft man sich mehr Tinte als man wirklich braucht. Große Patronen sind teuer, kleine halten nicht lange. Nur wie viel druckt man wirklich im Jahr. Was mich nervt ist der Buntzwang. ich komme mit einer schwarzen Patrone ca. 1 Jahr hin und drucke zu 99,9 Prozent nur schwarz. In meinem alten Drucker war zuletzt das Fach für die Mehrfarbpatrone leer. Im neuen HP muss aber immer eine Farbpatrone drin sein, auch wenn ich nur schwarz drucke. Einen Epson, den ich zwischendrin hatte, der hat aller 3 Monate eine neue Farbpatrone verlangt. Obwohl geschätzt nur 10 Seiten Schwarz/Weiß durch gingen. Beim dritten mal ist der geflogen.
Wenn es dir nicht passt, dass ein überholter Drucker so viel kostet wie ein neuer. Dann mach den Job selbst. Tausche die Schwämme sowie Druckkopf. Dann prüfe wieviel Geld das gekostet hat, die Abreitszeit nicht vergessen und wenn du den gebraucht weiter verkaufst, darfst du noch 1 Jahr Gewährleistung geben. 150 Euro sind da nicht zu viel verlangt.
> was erwartest du denn?
Fortschritt! Ich würde auch mehr zahlen, wenn ich dafür etwas BESSERES bekommen würde. Und nicht immer nur "mehr" für die gleiche Technologie, die schon 10 Jahre auf dem Buckel hat, diverse Preistreibereien und einige nutzlose Gadgets.
> Fotodruck? Wer braucht das heute noch?
Sonderformate usw. kosten immer noch ordentlich Geld! Und dutzende Probedrucke usw. lässt man auch nicht im "Onlineshop" oder Supermarkt machen.
> Fotos lassen sich in Onlineshops und in jedem Supermarkt "entwickeln",
> billiger und qualitativ besser.
Normale Formate sicherlich.
> Wenn du einen besseren Drucker willst, dann musst du eben mehr bezahlen.
Wenn es nur einen besseren gäbe. Davon merkt man irgendwie nichts. In dem Bereich definiert sich "besser" sowieso nur noch über die Zahl an Farben. Nur, die abgemischten 4 des IP5000 sind nicht wesentlich schlechter, als die 6-8 der "besseren" Geräte.
> Die guten Profigeräte gibt es, nur nicht zu den niedrigen Preis.
Die "Profis" empfehlen einem für den Hausgebrauch Thermodrucker mit Auflösungen, die unter dem liegen, was schon seit 10 Jahren Standard ist! Und ansonsten meinen die, man soll das nehmen, mit dem man am besten zurechtkommt und alles andere im Shop drucken lassen. QED.
> Nur wie viel druckt man wirklich im Jahr. Was mich nervt ist der Buntzwang.
Naja, der IP5000 z.B. hat ja zwei Druckköpfe in einem integriert. Da kann man die Fotodruck-Kartuschen rausnehmen und Text nur mit der dicken 3eBK drucken.
> ich komme mit einer schwarzen Patrone ca. 1 Jahr hin und drucke zu 99,9 Prozent
> nur schwarz.
Ich habe mir drei gebrauchte Druckköpfe für 10 Euro (Porto inkl.) geholt, wo der 3E-Druckkopf zwar komplett hinüber ist, aber der andere in Top-Zustand. Und da ich nur Farbdruck mache... ;)
> Im neuen HP muss aber immer eine Farbpatrone drin sein, auch wenn ich nur
> schwarz drucke.
Das war bei HP immer nervig. Wenn auch nicht mehr so schlimm, wie bei den alten cxi.
> Einen Epson, den ich zwischendrin hatte, der hat aller 3 Monate eine
> neue Farbpatrone verlangt. Obwohl geschätzt nur 10 Seiten Schwarz/Weiß
> durch gingen. Beim dritten mal ist der geflogen.
Auch das ist typisch. Die haben schon immer im Standby-Betrieb eine Kartusche in zwei Wochen "ausgelutscht".
> Wenn es dir nicht passt, dass ein überholter Drucker so viel kostet wie ein
> neuer. Dann mach den Job selbst. Tausche die Schwämme sowie Druckkopf.
Mir ging's mehr um den Umstand, dass Leute für ein so altes Gerät noch soviel verlangen UND das Geld auch bekommen! Schau mal was auf einen gebrauchten 5000er geboten wird! Und nicht nur, weil der noch keine Chips braucht - die gibt es ja auch schon als Nachbau.
> Dann prüfe wieviel Geld das gekostet hat, die Abreitszeit nicht vergessen und
> wenn du den gebraucht weiter verkaufst, darfst du noch 1 Jahr
> Gewährleistung geben. 150 Euro sind da nicht zu viel verlangt.
Die Händlerseite kenne ich gut. Aber das muss sich auch rentieren. Und die meisten sagen klipp und klar, dass nur Laserdrucker - vorrangig HP - den Aufwand für die Überholung wert sind.
Warum hast Du dann keinen s/w-Laser?
Davon abgesehen habe ich die Tintenschleudern schon vor Jahren rausgeworfen und einen Farblaser aufgestellt. Herrlich, diese Unkompliziertheit. Und die geringen Druckkosten. Und der gute Farbdruck. Und die Geschwindigkeit. Und Duplex.
Für einen Farbtintendrucker spricht genau Null. Fotos lassen ich entwickeln oder drucke sie mit dem Farblaser (geht einwandfrei, wenn es ein guter Farblaser ist) und der Rest kommt s/w raus.
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Lesen gefährdet die Dummheit シ
Die Überlegung hatte ich schon, nur will ich hier keine solche Giftschleuder haben. Sowohl im Büro, als auch Zuhause komme ich bisher ohne Laser ganz gut zurecht.
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