Eine günstigere Vollformat-Kamera ok - aber das Gehäuse "sehr klein und leicht"?
Muss ja nicht ganz der D800 entsprechen - aber mit der Body-Größe einer D3200 oder einer EOS 1100D möchte ich nicht wirklich die FX-Objektive halten.
"klein und leicht" sollten für eine Vollformat-Kamera keine vorrangigen Kriterien sein.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.12 10:23 durch ThorstenMUC.
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Im Format der D80, D90, D7000 wäre nett.
Es fehlt übrigens ein Nachfolger für die D7000. Diese sieht auflösungsmäßig nämlich sehr alt aus, z.B. gegenüber der Einsteiger-DSLR D5200. Oder will man die Leute von der D7000 auf die D600 shiften, passt ja preislich einigermaßen...?
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1st1 schrieb:
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> Es fehlt übrigens ein Nachfolger für die D7000. Diese sieht auflösungsmäßig
> nämlich sehr alt aus,
Brauche ich mehr als 16 MP? Und was hat das zur Folge? Dass ich teurere Objektive kaufen muss, da die bessere Auflösung die Probleme der schlechten Objektive besser zur Geltung bringt.
Das selbe sah man ja schon beim Sprung von 12 MP auf 16 MP ...
Und zum Schluss stellt sich die Frage: wo kann ich überhaupt mehr als 16 MP "einsetzen"? Im Endeffekt reicht das locker für A3 Druck und übertrifft auch die Retina Displays ... Wir sprechen ja immer noch von einem Consumer Produkt.
Die D7000 schlägt im Test bezüglich der Bildqualität übrigens auch einige Canons mit höherer Auflösung ...
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hiasB schrieb:
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> 1st1 schrieb:
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> > Es fehlt übrigens ein Nachfolger für die D7000. Diese sieht
> auflösungsmäßig
> > nämlich sehr alt aus,
> Brauche ich mehr als 16 MP?
Ich nicht... aber ein paar Updates könnte die D7000 schon vertragen - z.B. im Video-Modus, schwenkbarer Screen, neueste Sensor-Technologien (!= mehr MP)
> Und zum Schluss stellt sich die Frage: wo kann ich überhaupt mehr als 16 MP
> "einsetzen"? Im Endeffekt reicht das locker für A3 Druck und übertrifft
> auch die Retina Displays ... Wir sprechen ja immer noch von einem Consumer
> Produkt.
ACK - wobei für jedes Display schon 5MP reichen - auch wenn das Apple-Marketing das geschickt als "Retina" verkauft.
Für Familienabende reichen 2MP aus - am Computer (egal ob jetzt Retina oder 27" 4-5MP) . Mit 16MP kann man selbst auf einem Posterdruck im Nahbereich kaum noch Pixel erkennen - im normalen Betrachtungsabstand auf jeden Fall nicht mehr.
Ok - Reserven für Teilausschnitte sind immer nett - aber wie oft hat man als Privat-Nutzer die Kombination Teilausschnitt & Posterdruck?
> Die D7000 schlägt im Test bezüglich der Bildqualität übrigens auch einige
> Canons mit höherer Auflösung ...
Ja - aber an der neuen Oly OM-D - ebenfalls 16MP - sieht man, dass es selbst mit etwas kleineren Sensor schon besser geht - die schlägt in den meisten Tests alles, was nicht Vollformat ist.
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ThorstenMUC schrieb:
> Ich nicht... aber ein paar Updates könnte die D7000 schon vertragen - z.B.
> im Video-Modus, schwenkbarer Screen, neueste Sensor-Technologien (!= mehr
> MP)
Der Bildschirm könnte schwenkbar sein, das stimmt. Der Video-Modus stört mich persönlich nicht, das ist aber ein sehr individuelles Thema.
Meinen Beitrag habe ich am Wort "Auflösung" festgemacht und darin mehr MP verstanden. Natürlich kann man die Chips verbessern, keine Frage.
> Ok - Reserven für Teilausschnitte sind immer nett - aber wie oft hat man
> als Privat-Nutzer die Kombination Teilausschnitt & Posterdruck?
Eben. Und dafür neue Objektive kaufen ... dürfte für die meisten eher ein Nachteil sein. Außer es ist die erste Kamera.
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Wobei dieses "neue Objektive" kaufen sich ja fast so anhört als ob die Objektive die vorher existierten alle die höheren Auflösungen nicht schaffen konnten und daher der Hersteller sein komplettes Objektivangebot erneuern musste.
Wer vorher sein Geld schon in entsprechend gute Objektive gesteckt hat dürfte mit diesen dann kein Problem haben an der höher auflösenden Kamera.
Selbst meinem ollen 85/1,8er aus Analogzeiten müssten 24MP nix ausmachen und selbst wenn es nur 22MP schaffen würde. Immer noch besser diese Auflösung zu haben als mit einer 12MP Kamera ganze 10MP an Auflösungsvermögen des Objektivs zu verschenken (darüber beschwert sich komischerweise keiner, oder hat schon mal jemand auf die Nachricht "Neues KIT Löst 20MP auf" gejammert "Nikon was soll das, da muss man ja gleich neue Kameras kaufen *heul*, meine D70 hat nur 6MP und da wird ja die Qualität ganz mies mit dem Objektiv, weil man dessen Auflösung garnicht ausnutzen kann *flenn*".
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Der Spatz schrieb:
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> Wer vorher sein Geld schon in entsprechend gute Objektive gesteckt hat
> dürfte mit diesen dann kein Problem haben an der höher auflösenden Kamera.
Das ist richtig. Wobei diese Objektive, sofern sie Zoomobjektive sind, oft im 4-stelligen Bereich liegen.
Die D7000 hat das Problem mit den alten Objektiven schon mit 16 MP.
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Nikon_D7000/6916.aspx
"Nicht ganz überzeugen kann dagegen das Set-Objektiv in Sachen "Auflösung": Das 18-105/3.5-5.6 liefert am kurzen Ende im Bildzentrum mit rund 80 Prozent des theoretisch Möglichen noch eine akzeptable Auflösungsleistung. In Telestellung kommt es aber kaum über 60 Prozent hinaus. Ebenso gibt es einen deutlichen Abfall der Auflösung zu den Bildrändern hin, was sich auch durch Abblenden kaum minimieren lässt. Wie hoch die Anforderungen sind, die ein 16-Megapixel-Sensor in APS-C-Größe an die Optik stellt, zeigt ein zum Vergleich herangezogenes NIKKOR AF-S 85 mm 1.4 G: Auch dieses Spitzen-Objektiv hat seine liebe Mühe, an den Bildrändern die selbe Auflösung zu liefern wie im Zentrum – obwohl es einen für "Vollformat" berechneten Bildkreis aufweist. Das volle Potential der D7000 lässt sich also nur mit hochwertigen, für Digitalkameras optimierten Optiken ausschöpfen."
Von daher wird es dann schon arg teuer, wenn man mehr will. Ich denke, einem Hobbyfotografen dürfte das aber auch jederzeit reichen.
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Dafür kann die D7000 aber auch das potential der teuren Objektive ausschöpfen (und der günstigen auch) während eine D70 selbst das Potential einer KIT Linse nicht ausschöpfen konnte.
Der Unterschied ist halt jetzt der, dass vorher der Sensor das schwächste Glied in der Kette war und jetzt sind es halt viele Objektive.
Da ich selber mittlerweile Canon benutze (Dem Nikon Vorstand gedankt, der vor ein paar Jahren, als ich auf eine FX Nikon gewartet habe, postulierte das Nikon weder jetzt und in Zukunft vorhabe eine DSLR mit einem Sensor größer als DX zu entwickeln) und mit unterbrechungen schon seit den frühen 80ern fotografiere kann ich nur sagen, das für mich die Kamera ein Werkzeug ist die mir Fotos ermöglichen soll, die für das angedachte Ausgabeformat eine akzeptable Qualität haben. 100% Ansichten dürfen bei mir gerne Rauschen zeigen oder leichte Kantenunschärfe. Ersteres wird eh meistens beim verkleinern rausgemittelt letzteres ebenfalls und notfalls wird halt ein bisschen mehr als normal nachgeschärft.
Mich interessiert es dabei wenig, ob das Bild so aus der Kamera kommt (Weil ja nur echte, wahre Fotografen dies können) oder ob das Bild den letzten Schliff durch die EBV bekommen hat. Wichtig ist was hinten raus kommt. Und da klappt auch extrem gut mit Objektiven, die den Senor nicht ins Schwitzen bringen.
Mein teuerstes Objektiv dürfte das 70-200/4L gewesen sein (ohne Anti Wackel) trotzdem verstaubt das im Schrank und ich mache lieber Bilder mit dem 85/1,8er oder einem alten 28-75er Tamron (dass macht selbst an einer MK II schöne Bilder). Selbst das 50/1.8er bei Canon zu recht als Joghurtbecher verschrien ist optisch nicht schlecht gewesen (wurde dann aber - wegen drohendem mechanischem Zerfall - durch das 1,4er ersetzt).
Sogar meine schrecklichsten Linsen (von der Auflösungsqualität her) ein altes Sigma 12-24er (Erst gestern wieder schöne Bildchen gemacht) oder das 135-400er (Kaufrausch-Kauf, bei dem Teil habe ich mir das erste mal in meinem Leben einen Anti-Wackel gewünscht) machen vorzeigbare Bilder, die anderen zum Teil besser gefallen als ich dachte.
Liegt vielleicht daran, das die Betrachter in meinem Fall eher auf den Inhalt schauen als auf die MTF-50 Kurven und das die Bilder trotz zum Teil 24MP im Original meist auf in ca. A4 Größe "verkleinert" betrachtet werden.
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