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*unterschreib*
Mir ist es zwar eigentlich egal, wer das Werkzeug herstellt, mit dem ich meine Ziele erreiche. Aber Canon gehört zu den ganz wenigen Unternehmen, von denen ich nichts kaufen würde. Daher das Wörtchen eigentlich. Folgende Hersteller stehen bei mir auf der schwarzen Liste: Canon, Samsung, deutsche Autohersteller, Unternehmen vom Quasi-Energiemonopol (Strom mache ich sowieso selbst).
Canon wird überbewertet. Das sieht man auch an deren Preisen und der gebotenen Leistung. Identische oder vergleichbare Leistung gibt es bei anderen Herstellern günstiger. Das beste Beispiel ist die Canon G1X. Das Ding ist nicht schlecht, keine Frage, aber maßlos überteuert, genauso wie die Canon S100.
Wie überall hatte ich auch beim Fotoapparat bereits einige Hersteller. Olympus, Pentax und aktuell ist Nikon (P7000 und P310, vor allem die P310 ist eine Überraschung).
Ich hatte mal einen Camcorder von Canon (damals noch miniDV). Der war nicht schlecht, aber kein Überflieger. Der darauf folgende Sony war besser und sogar günstiger.
Die Stimmen außerhalb meines Kopfes irritieren mich am meisten...
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Ich war mit einer alten Olypmus sehr glücklich als ich damals mit Fotografie angefangen habe und später mal mit einer Sony F707 ebenso glücklich gewesen. Das waren aber halt totale Anfänger Geräte für wenig Geld. Als es dann teurer wurde hat mich Canon enttäuscht. Dagegen haben mich die Nikon Geräte die dann mein Bruder und vier Freunde benutzen sehr überzeugt.
2 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.12 10:30 durch ronlol.
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Replay schrieb:
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> Canon wird überbewertet. Das sieht man auch an deren Preisen und der
> gebotenen Leistung.
Also meine Canon-Objektive sind alle in nem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis, kann da nicht meckern.
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Meine erste Digitale (1998) war auch eine Olympus. Eine C1000L, 0,8 MP, sogar eine DSLR. Aber ohne Wechseloptik, sondern eine sog. All-in-one. Man konnte keine Belichtungsparameter einstellen, sondern nur mit der Automatik fotografieren. Man guckte beim Blick durch den Sucher über ein Prisma und einen Spiegel durchs Objektiv. Aber immerhin gewann ich mit der Rübe einen Fotowettbeweb ^^
Danach kam wieder Olympus, dann Pentax (DSLR mit diversen Objektiven), danach Nikon (sog. Edelkompakte, hatte keinen Bock mehr zum Schleppen der Kameratasche). Nach der Nikon folgten zwei weitere Nikons, eben die P7000 und die P310. Das ist Premiere, noch nie bin ich so lange bei einem Hersteller geblieben.
Ich zumindest empfinde die Nikons seit einigen Jahren als ein sehr rundes und ausgewogenes Gesamtpaket. Die Kompakten der P-Reihe lassen sich sehr umfangreich konfigurieren, die Rauschunterdrückung fast abschalten (einstellbar auf Schwach, Normal und Stark), die JPEG-Engine kann man feintunen, etc. Da werden so gut wie keine Vorschriften gemacht, die kleine P310 matscht nicht mal bei hohen ISO-Werten (im Gegensatz zur S100, deren technischen Voraussetzungen sogar besser wären).
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Das mag bei den Linsen sein. Aber ohne Kamera machen die Linsen wenig Sinn ;-) Und bei den Kameras hängen in Nachbars Garten, zumindest meiner Meinung nach, süßere Früchtchen. Einen solchen Fauxpas wie bei der 5D Mk III ist ja wirklich an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Allerdings ist kein Hersteller frei von solchen eigentlich absolut vermeidbaren Fehlern, siehe Fuji und die X10. Irgendwann wird auch Nikon einen solchen Bock schießen. Bei Canon häuft sich das aber, genauso wie seit Jahren der Lens Error bei den Kompakten ein Thema ist.
Ich hatte eine Pentax-DSLR (*ist DL, habe ich immer noch, ist aber von 2006) und finde, daß sogar die Kitlinse eine erstaunliche Abbildungsleistung hat. Jedenfalls deutlich besser als seinerzeit die vergleichbaren Canons. Ich habe noch weitere Pentax-Objektive und die sind alle erste Sahne, auch wenn keines davon ein Limited ist.
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1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.12 10:53 durch Replay.
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In meinen Augen ist es hier nicht anders als etwa bei guten Lautsprechern oder Uhren. Bei Nikon sieht man, dass die nur Kameras bauen und sich nicht noch in zig Dingen verzetteln. Die konzentrieren sich auf das was die drauf haben und das sind Kameras. Ist so als wenn man seine Boxen von ELAC kauft, die machen auch nur das und das machen die sehr gut. Bei Canon sind die DSLRs halt nur aus einer Abteilung. Wenn das nicht so doll läuft hat man da halt immer noch Scanner, Drucker, Taschenrechner, etc.
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Bei den Nikon Kameras finde ich es halt genial, dass man die Objektive die man vor 30 Jahren auf seiner analogen Kamera hatte heute noch auf die digitale draufsetzen kann, da man an dem Bajonettverschluss bei Nikon seitdem nie was geändert hat.
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Ich weiß nicht, wie das heute ist, aber an meine Pentax *ist DL kann ich auch uralte Linsen davorschnallen. Allerdings ohne Blendenautomatik, die muß man, was ich sogar sehr gut finde, direkt am Objektiv einstellen.
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ronlol schrieb:
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> Bei den Nikon Kameras finde ich es halt genial, dass man die Objektive die
> man vor 30 Jahren auf seiner analogen Kamera hatte heute noch auf die
> digitale draufsetzen kann
Ich kann auch heute noch 25 Jahre alte Canon-Objektive an meine digitale Kamera draufschrauben...
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@ ronlol das bezweifel ich. Ich habe Dutzende Objektive von meiner Canon AE1 die ich heute nichtmehr auf meine 550D schrauben kann...
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Replay schrieb:
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> Folgende
> Hersteller stehen bei mir auf der schwarzen Liste: Canon, Samsung, deutsche
> Autohersteller, Unternehmen vom Quasi-Energiemonopol (Strom mache ich
> sowieso selbst).
Darf man fragen wieso (schwarze Liste)?
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@Gu4rdi4n
>>Bei den Nikon Kameras finde ich es halt genial, dass man die
>>Objektive die man vor 30 Jahren auf seiner analogen Kamera
>>hatte heute noch auf die digitale draufsetzen kann, da man an
>>dem Bajonettverschluss bei Nikon seitdem nie was geändert hat.
Wo sage ich etwas von einer Canon Kamera? ;)
Du beziehst dich wohl eher auf die Aussage von "syntax error" würde ich sagen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.12 11:30 durch ronlol.
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Gu4rdi4n schrieb:
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> @ ronlol das bezweifel ich. Ich habe Dutzende Objektive von meiner Canon
> AE1 die ich heute nichtmehr auf meine 550D schrauben kann...
Zum Beispiel? Ich hatte sogar mal ein Einsteigertele von 1987, funktioniert einwandfrei.
Und was genau funktioniert nicht?
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Wieso? Das darfst Du gerne wissen:
- Canon
Überbewertet, überteuert, bei manchen Nutzern geradezu eine heilige Kuh, die Produkte entsprechen zum Teil nicht den geforderten Preis (egal ob UVP oder Straßenpreis), Consumer-Camcorder teuer und technologisch weit hinten (können 2012 immer noch kein 1080p50).
- Samsung
Stellt Kriegsgerät verschiedener Art her (Panzer, etc.). Ich unterstütze keine Unternehmen, welche Tötungsmaschinen herstellen, obwohl Samsungs Unterhaltungselektronik nicht mal schlecht ist. Trotzdem -> http://www.samsungtechwin.com/product/product_05_01_01.asp
- deutsche Autohersteller
Hochnäsig und arrogant bis zum Gehtnichtmehr, Produkte hier überteuert (in den USA teilweise für den halben Preis zu haben), technologisch von den Japanern spätestens seit 1997 völlig abgehängt, außer Porsche sieht das keiner ein. Ökologisch ein Desaster, widerliche Lobbyarbeit, verhindern strenge Grenzwerte, die ohne Probleme einzuhalten wären. Fahrzeuge dafür unzuverlässig (ADAC-Pannenstatistik ist witzlos, da deutsche Autobauer eigene Pannendienste unterhalten und deshalb deutlich weniger beim ADAC auffällig sind).
- Energieriesen
Nun, das dürfte klar sein. Oligopole, die obendrein Gesetze schreiben und unsere gegenüber der Industrie rückgratlose Prinzessin aus der Uckermark das ohne Änderung umsetzt, können mir ganz einfach gestohlen bleiben. Übertriebener und schon ekelhafter Lobbyismus ist was, was ich absolut nicht haben kann.
- Allgemein
Natürlich hat jedes Unternehmen irgendwas, mit dem ich nicht einverstanden bin. Es gibt bei mir aber eine rote Linie. Ist diese überschritten, landet der jeweilige Laden auf meiner schwarzen Liste. Und kommt wieder runter, wenn sich die Dinge ändern (Apple z. B. war viele Jahre drauf), die Liste ist nicht absolut und keine Einbahnstraße. Die hier genannten Unternehmen sind also eine Momentaufnahme meiner Liste.
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syntax error schrieb:
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> Gu4rdi4n schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > @ ronlol das bezweifel ich. Ich habe Dutzende Objektive von meiner Canon
> > AE1 die ich heute nichtmehr auf meine 550D schrauben kann...
>
> Zum Beispiel? Ich hatte sogar mal ein Einsteigertele von 1987, funktioniert
> einwandfrei.
> Und was genau funktioniert nicht?
Dann hat es offensichtlich schon EF Mount. Der F-Mount existiert -etwas- länger.. in etwa 30Jahre.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.12 12:39 durch ticaal.
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ticaal schrieb:
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> Dann hat es offensichtlich schon EF Mount. Der F-Mount existiert -etwas-
> länger.. in etwa 30Jahre.
Ist ja auch logisch dass ich EF meine. Trotzdem gibts das Bajonett auch schon 25 Jahre, also ist das jetzt nicht beeindruckend wenn Nikonobjektive funktionieren, die auch nicht viel älter sind. ;)
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Replay schrieb:
>
> Wie überall hatte ich auch beim Fotoapparat bereits einige Hersteller.
> Olympus, Pentax und aktuell ist Nikon (P7000 und P310, vor allem die P310
> ist eine Überraschung).
>
Gar nicht mitbekommen, dass es ne P310 gibt, endlich 3:2 und nur noch ein Format beim Entwicklen lassen (wegen DSLR) , cool. Hab noch ne P300, aber ansich auch schon ein super Teil.
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Lölchen "Deutsche Autohersteller".
Bei mir stehen alle anderen auf der Liste..
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Die P310 ist eine deutliche Verbesserung zur P300. Die P300 habe ich probiert und die gefiel mir garnicht. Zu bunt, zu scharf (überschärft), 4:3 und keine Möglichkeit, die JPEG-Engine einzustellen.
Die P310 läßt sich da sehr vielfältig und fein einstellen. Neben 3:2 gibt es auch 16:9 und 1:1. Die Bildqualität ist, trotz mehr Pixel, auch eine gute Ecke besser. Kein Matsch, kein Brei, kein Spinat. Und eine Fn-Taste kam auch hinzu, das Gehäuse wurde wertiger.
Die P310 neigt zwar auch zum Überschärfen, aber man kann die Schärfe zurückdrehen (in sieben Stufen einstellbar, von - 3 über 0 bis +3, ich habe da -1 eingestellt, ausgehend von „Standard“). So sehen die Bilder selbst beim Pixelpeepen sehr gut für eine Knipse aus.
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