Wenn man solche Meldungen liest, fragt man sich, was das alles noch mit einem Fotoapparat zu tun hat.
Man könnte auch fragen, warum sieht ein elektronischer Fotoapparat immer noch so aus, wie ein Apparat mit eingelegtem Film?
Ein Beispiel:
Viele Berufsfotografen (auf Tribünen, im Studio) benutzen eh ein Stativ. Die praktische Handhabung des Fotoapparat-Gehäuses steht doch gar nicht mehr im Vordergrund.
Stattdessen könnte man ein Objektiv mit einem Sensor versehen und die restliche Elektronik in einem "Tablet" (mit Bildverarbeitung, Speicherung, Stromversorgung, Display für Bildanzeige und Steuerung) getrennt unterbringen.
Weil viele ihre Kamera auch nicht stationär benutzen möchten und die einfach in die Hände passen soll.
Die jetzige Form ist dafür optimal, sie wurde ja damals nicht um den Film herumgebaut, sondern so dass sie praktisch zu bedienen ist.
Das Bedienkonzept von damals gilt heute ebenso, auch wenn kein Film mehr drin ist.
Die Gehäuseform bei den Flachkameras weicht ja schon von der "praktischen" Form ab. Das trifft von der Stückzahl her, auf die meisten Kameras zu.
Ich sprach hier aber von Berufsfotografen, die nur stationär arbeiten.
En Fotograf zu sein bedeutet mehr als nur Bilder zu machen und damit Geld zu verdienen.
Auch wenn die heutigen Digitalkameras wenig mit den alten Spiegelreflex zu tun haben. Es wäre das gleiche wenn man einen Platten-DJ zwei ipods in die Hände drückt und sagt: "hier, das ist kleiner und somit praktischer."
Die richtig, richtig teuren Profi-Cams sehen zudem auch gar nicht aus wie einer SLR...
Also ich bin froh dass die heutigen SLRs noch immer vergleicheweise wie die guten alten Kameras aussehen. Und außerdem geht es bei dem Firmware-Problem um die Videofunktion. Da wird jeder Profi nur müde lächeln, der mit seiner Kamera ausschließlich Fotografie betreibt.
Stattdessen schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wenn man solche Meldungen liest, fragt man sich, was das alles noch mit
> einem Fotoapparat zu tun hat.
>
> Man könnte auch fragen, warum sieht ein elektronischer Fotoapparat immer
> noch so aus, wie ein Apparat mit eingelegtem Film?
>
> Ein Beispiel:
> Viele Berufsfotografen (auf Tribünen, im Studio) benutzen eh ein Stativ.
> Die praktische Handhabung des Fotoapparat-Gehäuses steht doch gar nicht
> mehr im Vordergrund.
>
> Stattdessen könnte man ein Objektiv mit einem Sensor versehen und die
> restliche Elektronik in einem "Tablet" (mit Bildverarbeitung, Speicherung,
> Stromversorgung, Display für Bildanzeige und Steuerung) getrennt
> unterbringen.
Flow77 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
wenn man einen Platten-DJ zwei ipods in die
> Hände drückt und sagt: "hier, das ist kleiner und somit praktischer."
...stimmt ja auch. Mit 'nem externen Controller super ;-)
Auch die nehmen die Kamera immer noch gerne mal in die Hand und auch mit. Ich finde solche Diskussionen sowas von unsinnig, da sie nur aufzeigen, dass der Initiator im Grunde vom Thema rein gar nichts versteht.
Und die kleinen Knipskisten sind heute gerade durch ihre kompakte Bauform mal sowas von unhandlich ...
Worte wie Unsinnigkeit und Unverständnis passen hier wenig rein.
Der "Vorgang" Fotografieren ist nicht allein an Traditionen gebunden, sondern wird durch neue Techniken bestimmt. Objektiv, Sensor und traditionelles Gehäuse sind nur ein Aspekt. Die Bildverarbeitung wird einen immer größeren Anteil bekommen und wird damit das Herstellen von Bildern dominieren.
Einige Beispiele lassen jetzt schon den Trend erkennen: PanoramaBilder, 3D-Bilder, Mehrfachaufnahmen mit unterschiedlichen Blenden oder Entfernungen, und vieles mehr.
Was spricht dagegen, schlechte Eigenschaften einer Optik (Beispiel geometrische Verzerrungen) durch elektronische Bildverarbeitung zu kompensieren?
All das und vieles mehr wird Einzug erhalten und von einem Teil der Fotografen als Kaufgrund dienen.
stationär schrieb:
> Ich sprach hier aber von Berufsfotografen, die nur stationär arbeiten.
Die sind ja wohl in verschwindend geringer Unterzahl. Auch Profis verwenden meist keine Stative mehr, weil mans meistens einfach nicht mehr braucht (Ausnahme: Film. Aber das ist eine andere Baustelle). Und die die es tun haben oft Mittelformatausrüstung, die sowieso ganz anders aussieht als die typische Kleinbildkamera
Kaufgrund schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
(...)
> Einige Beispiele lassen jetzt schon den Trend erkennen:
> PanoramaBilder,
Was ist daran neu?
> 3D-Bilder,
Was ist daran neu?
> Mehrfachaufnahmen mit unterschiedlichen Blenden oder
> Entfernungen, und vieles mehr.
Was ist daran neu?
> Was spricht dagegen, schlechte Eigenschaften einer Optik
> (Beispiel geometrische Verzerrungen) durch elektronische
> Bildverarbeitung zu kompensieren?
Das es keine gute Optik ersetzen kann sondern bestenfalls ein Kompromiss ist?
Canon User schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> stationär schrieb:
>
> > Ich sprach hier aber von Berufsfotografen, die nur stationär arbeiten.
>
> Die sind ja wohl in verschwindend geringer Unterzahl. Auch Profis verwenden
> meist keine Stative mehr, weil mans meistens einfach nicht mehr braucht
Mit Verlaub, aber warum muss man eigentlich immer so einen Schwachfug schreiben?
OHBitte schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Kaufgrund schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> (...)
>
> > Einige Beispiele lassen jetzt schon den Trend erkennen:
> > PanoramaBilder,
>
> Was ist daran neu?
>
> > 3D-Bilder,
>
> Was ist daran neu?
>
> > Mehrfachaufnahmen mit unterschiedlichen Blenden oder
> > Entfernungen, und vieles mehr.
>
> Was ist daran neu?
Eben..., es ist schon längst Alltag.
>
> > Was spricht dagegen, schlechte Eigenschaften einer Optik
> > (Beispiel geometrische Verzerrungen) durch elektronische
> > Bildverarbeitung zu kompensieren?
>
> Das es keine gute Optik ersetzen kann sondern bestenfalls ein Kompromiss
> ist?
Das klingt ja fast so, als ob man eine gute Linse herstellen könnte. Das kann man eben nicht. Jede Linse ist mit störenden Eigenschaften behaftet, die durch mindestens eine weitere Linse kompensiert werden muss. Das ist auch nichts anderes, als ein Kompromiss, allerdings auf Hardware-Ebene.
Geometrische Verzerrungen ließen sich besonders einfach mit einem Programm herausrechnen. Ebenso gibt es auch für Sensoren Kompensationsdaten, um den Sensor damit aufzubessern.
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Cinemagram-App wieder in Apples App Store
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
"Gebt mir meine Rechner zurück!"
Eine Designlampe zum Abknallen
Kommentare: 384 | letzter Beitrag 15:32 Uhr
Kommentare: 220 | letzter Beitrag 19:00 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr
Kommentare: 181 | letzter Beitrag 16:58 Uhr
Kommentare: 111 | letzter Beitrag 19:59 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Die Kavallerie hält Einzug in Himmelsrand: Mit Patch 1.6 liefert Bethesda die Möglichkeit nach, in Skyrim auch auf dem Rücken von Pferden zu kämpfen. PC-Spieler dürfen bereits jetzt hoch zu Ross das Schwert schwingen.

Symantec hat sich zu den Aussagen der Bundesregierung geäußert, nach denen Geheimdienste in der Lage seien, SSH oder PGP zu knacken oder zu umgehen. Mathematisch gesehen sei kein wirksamer Angriff bekannt.

14.000 Android-Nutzer weltweit haben sich eine gefälschte Angry-Birds-App heruntergeladen, die beim Öffnen eine 15 Pfund teure Kurznachricht per SMS verschickt. Der Dienstleister, dessen Kontrolle versagte, muss das Geld nun zurückzahlen und 50.000 Pfund Strafe zahlen.

Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.