Sonst hätte man auch ordentliche Panos daraus machen können.
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Der Nodalpunkt ist nicht immer so wichtig wie man denkt, sonst würden die ganzen "Freaks", die mit Hoch- und Höchststativ unterwegs sind, oder vom Fallschirm aus oder aus ner Cessna raus, keine so genialen Panos zustande bringen, wo es keine Stitchingfehler gibt. Je weiter das Panozentrum von Bildteilen entfernt ist, umso weniger wichtig wird der NPP. Das ist bei diesem Ball gegeben, nämlich ganz einfach deswegen, weil man ihn ja hochwirft und er sich so vom Boden entfernt. Wichtiger ist, dass die Bilder vom gleichen Rotationspunkt aufgenommen werden, was bei diesem Ball gegeben ist, denn alle Kameras sind vom Zentrum gleich weit entfernt und alle lösen gleichzeitig aus. Den Rest kann gute Software erledigen. Die Bildquali ist zwar noch nicht all zu gut, aber ist ja bisher auch nur ein Prototyp.
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ein hochstativ sagt ja nicht dass man nicht über den nodalpunkt schießt. vielmehr wird dort ein fisheye benutzt, was die probleme schon mal minimiert, da man im ideal fall nur zwei aufnahmen zusammen rechnen muss. bei vielen bildern tut sich "die software" oft schwer geringe verschiebungen raus zu rechnen. bei weitern entfernungen ist das kein thema da die verschiebung im pixel untergeht. wenn du aber z.b. ein objekt betrachtest das ein paar meter entfernt ist (mit einem zugekniffenen auge) und nur zwei cm verschiebst hast du zwei unterschiedliche perspektiven. bei dem ball tut sich die software schwer wie man in den beispielen sieht. das ist der grund warum leute nodalköpfe für mehrere hundert euro kaufen. sogar mm abweichungen können fatal seien, weil es die software nicht mehr so ganz raus rechnen kann.
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bei einem hochstativ hast du fast immer eine abweichung vom nodalpunkt (natürlich auch mit fisheye), weil sich das ding einfach immer etwas verbiegt, gerade beim drehen. außer du hast idealbedingungen, sprich extrem stabiles hochstativ (das hat dicke rohre und ist sauschwer, nicht umsonst werden die sonst auf anhängern mit dem auto zum aufnahmepunkt gefahren und auch die schwingen noch - hochhäuser schwingen übrigens auch...), abgespannter mast, windstille etc. pp.
wurs schrieb:
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> da die verschiebung im pixel untergeht. wenn du aber z.b. ein objekt
> betrachtest das ein paar meter entfernt ist (mit einem zugekniffenen auge)
> und nur zwei cm verschiebst hast du zwei unterschiedliche perspektiven.
ja, weil der nodalpunkt nicht passt. aber das hat ja mit dem ball nichts zu tun, wie ich schon sagte. da hast du _keine_ objekte mit nur wenigen cm abstand zur kamera bzw. den kameras. also.
wurs schrieb:
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> ist der grund warum leute nodalköpfe für mehrere hundert euro kaufen. sogar
> mm abweichungen können fatal seien, weil es die software nicht mehr so ganz
> raus rechnen kann.
man kauft sich einen nodalpunktadapter nicht nur wegen des nodalpunktes. weil so könnte man auch mit nem selbstbau für 10,- ausm baumarkt zurechtkommen. die gründe für einen npp-adapter sind neben der hohen genauigkeit (und selbst da gibt es ausnahmen) auch die einfachheit der bedienung, und weil man sehr schnell arbeiten kann (imo der hauptvorteil). außerdem hat man kontrollierte bedingungen im workflow des panomachens, die man so immer wieder anwenden kann (wichtig für leute, die damit geld verdienen). ein dedizierter pano-adapter ist kein must-have. man kann auch mit ner kompaktknipse allergeilste panos machen. natürlich nutze ich auch verschiedene nodalpunktadapter, npp-ringe etc., auch für schwerstes equipment für alle möglichen arten der panofotografie. mein fav ist im moment aber die schöne kleine systemknipse mit fisheye auf nem pt4pano-winkel. macht echt spaß.
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i-g.o.l.e.m schrieb:
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> bei einem hochstativ hast du fast immer eine abweichung vom nodalpunkt
> (natürlich auch mit fisheye), weil sich das ding einfach immer etwas
mit dem fisheye muss du aber nur wenige bilder zusammen rechnen - weswegen der nodalpunkt eher vernachlässigbar ist.
> wurs schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > da die verschiebung im pixel untergeht. wenn du aber z.b. ein objekt
> > betrachtest das ein paar meter entfernt ist (mit einem zugekniffenen
> auge)
> > und nur zwei cm verschiebst hast du zwei unterschiedliche perspektiven.
>
> ja, weil der nodalpunkt nicht passt. aber das hat ja mit dem ball nichts zu
> tun, wie ich schon sagte. da hast du _keine_ objekte mit nur wenigen cm
> abstand zur kamera bzw. den kameras. also.
die cm abstand bezog ich ja auf die entfernung der kameras. das halte ich für suboptimal. denn der abstand zu umgeben objekten wird zumindst zum werfer wenige meter betragen.
> wurs schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > ist der grund warum leute nodalköpfe für mehrere hundert euro kaufen.
> sogar
> > mm abweichungen können fatal seien, weil es die software nicht mehr so
> ganz
> > raus rechnen kann.
>
> verdienen). ein dedizierter pano-adapter ist kein must-have. man kann auch
nö, aber wie du sagst, damit ist es eher reproduzierbar. darum geht es doch bei der pano technik.
> mit ner kompaktknipse allergeilste panos machen. natürlich nutze ich auch
klar, das kann gut gehen. mit nem weitwinkal an ner dslr kannst du aber genauso probleme bekommen wenn du minimale abweichungen hast.
> verschiedene nodalpunktadapter, npp-ringe etc., auch für schwerstes
> equipment für alle möglichen arten der panofotografie. mein fav ist im
> moment aber die schöne kleine systemknipse mit fisheye auf nem
> pt4pano-winkel. macht echt spaß.
fisheye eben.
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