1. Ordentlich bezahlte Windows-Entwickler einstellen
2. Die polieren GIMP für Windows mal so richtig auf.
3. Das Ergebnis wird dann gegen einen kleinen Obulus an die Windows-Nutzer verkauft.
Die Version für POSIX-Betriebssysteme mit X11 bleibt kostenfrei (wird ja eh nur im Quelltext an die Distributoren geliefert).
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jtsn schrieb:
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> 1. Ordentlich bezahlte Windows-Entwickler einstellen
>
> 2. Die polieren GIMP für Windows mal so richtig auf.
>
> 3. Das Ergebnis wird dann gegen einen kleinen Obulus an die Windows-Nutzer
> verkauft.
>
> Die Version für POSIX-Betriebssysteme mit X11 bleibt kostenfrei (wird ja eh
> nur im Quelltext an die Distributoren geliefert).
Du hast 4. Vergessen:
Klage wegen Verletzung der GPL. Schritt 3 wäre ein Lizenzbruch. Basta.
Allerdings kann durchaus über Kickstarter spenden sammeln, von dem Geld einen Entwickler einstellen und alle sind happy. Und vorallem: Kein GPL-Bruch.
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außer die Entwickler, die seit Jahren daran arbeiten und nichts bekommen.
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RaupenKopie schrieb:
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> Du hast 4. Vergessen:
> Klage wegen Verletzung der GPL. Schritt 3 wäre ein Lizenzbruch. Basta.
Offensichtlich hast Du die GPL nie glelesen und verstanden, das ist nämlich völliger Blödsinn.
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RaupenKopie schrieb:
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> Du hast 4. Vergessen:
> Klage wegen Verletzung der GPL. Schritt 3 wäre ein Lizenzbruch. Basta.
Da Du bist Märchengeschichten von Spinnern aufgesessen. Was korrekt ist, kannst Du bei den Erfindern der GPL nachlesen:
http://www.gnu.org/licenses/gpl-faq.html.en#DoesTheGPLAllowMoney
http://www.gnu.org/philosophy/selling.html
Weiterer Irrtum Deinerseits: Die Entwickler einer Software sind selbst überhaupt nicht an die GPL gebunden, nur Du als Nutzer. Du kannst nicht den Inhaber der Urheberrechte wegen GPL-Verletzung verklagen, nur der Inhaber dieser kann das bei anderen tun.
> Allerdings kann durchaus über Kickstarter spenden sammeln, von dem Geld
> einen Entwickler einstellen und alle sind happy. Und vorallem: Kein
> GPL-Bruch.
Quatsch, Red Hat verdient Millionen mit genau diesem Geschäftsmodell bringt damit ein Großteil der Linuxkernelentwickler in Lohn und Brot.
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jtsn schrieb:
> Weiterer Irrtum Deinerseits: Die Entwickler einer Software sind selbst
> überhaupt nicht an die GPL gebunden, nur Du als Nutzer.
Das ist nur zum Teil richtig. Die Entwickler einer Software sind auch an die GPL gebunden. Nur wenn es sich um einen einzelnen Entwickler handelt, der die gesamte Software selbst programmiert, ist er das nicht, weil der gesamte Code von ihm selbst stammt. In allen anderen Fällen muss er sich mit seinen Kollegen abstimmen, wenn er auch nur das geringste machen will, das die GPL nicht erlaubt.
> > Allerdings kann durchaus über Kickstarter spenden sammeln, von dem Geld
> > einen Entwickler einstellen und alle sind happy. Und vorallem: Kein
> > GPL-Bruch.
>
> Quatsch, Red Hat verdient Millionen mit genau diesem Geschäftsmodell bringt
> damit ein Großteil der Linuxkernelentwickler in Lohn und Brot.
Auch das stimmt nicht ganz. Du sprichst von populärer Software wie Linux, wo Unternehmen ein großes Interesse haben, dass die Software weiterentwickelt wird. Nimm mal weniger "wichtigere" Software (Gimp) und die Sache sieht schon ganz anders aus. Wo sind bei Gimp die ganzen Heerscharen von bezahlten Entwicklern, die von den Unternehmen kommen?
Auch der Begriff "Geschäftsmodell" stimmt nicht ganz:
Die GPL an sich ist kein Geschäftsmodell, sondern nur eine Liste von Verboten, die dazu führt, dass niemand ernsthaft mit dem Verkauf der Software Geld verdienen kann. Das hat Stallman so gewollt. Er will langfristig, dass niemand mehr mit dem Verkauf von Software Geld verdient. Aussagen hierzu kannst Du im Internet nachlesen. Stallman torpediert also ganz bewusst diese Art von Geschäftsmodell, vermuitlich weil er kommunistisches Gedankengut in sich trägt. Bei der GPL gibt es deshalb also nur ein Geschäft "um die Software herum", aber so gut wie niemand würde Gimp kaufen, wenn er es auch kostenlos bekommt.
"GPL-Software darf man verkaufen" stimmt deshalb. Der Satz ist aber im Grunde nur eine Mogelpackung, der die wirklichen Verhältnisse verschleiert.
Ich lehne die GPL aus diesen Gründen ab und programmiere privat selbst nur Software, die unter der BSD license steht, die wirklich frei ist. Das gilt bei der BSD license auch für Unternehmen.
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Wenn ich die Wahl habe zwischen "freier" im Sinne von Freiheits-Nichterhaltung ist erlaubt und freiheitserhaltender, dann fällt meine Wahl auf eindeutig auf Letzteres, da nachhaltiger.
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>Wo sind bei Gimp die ganzen Heerscharen von bezahlten Entwicklern, die von den Unternehmen kommen?
Meines Wissens gab es durchaus Angebote aus der Industrie. Nur haben das die Verantwortlichen abgelehnt weil sie ihre Hobbyentwickler nicht durch kommerzielle Mitarbeiter demotivieren wollten.
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aktenwaelzer schrieb:
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> Die GPL an sich ist kein Geschäftsmodell, sondern nur eine Liste von
> Verboten, die dazu führt, dass niemand ernsthaft mit dem Verkauf der
> Software Geld verdienen kann.
Gegenbeispiele: Red Hat Enterprise Linux, Slackware Linux, OpenBSD.
> Das hat Stallman so gewollt. Er will
> langfristig, dass niemand mehr mit dem Verkauf von Software Geld verdient.
> Aussagen hierzu kannst Du im Internet nachlesen.
Ich lese im Internet Aussagen wie:
"Distributing free software is an opportunity to raise funds for development. Don't waste it!"
"Except for one special situation, the GNU General Public License (GNU GPL) has no requirements about how much you can charge for distributing a copy of free software. You can charge nothing, a penny, a dollar, or a billion dollars. It's up to you, and the marketplace, so don't complain to us if nobody wants to pay a billion dollars for a copy."
...auf der Seite der FSF, deren Präsident Stallman himself ist.
> Stallman torpediert also
> ganz bewusst diese Art von Geschäftsmodell, vermuitlich weil er
> kommunistisches Gedankengut in sich trägt.
Du erzählst hingegen Vollstuß. Wen willst Du damit beeindrucken?
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Tiles schrieb:
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> >Wo sind bei Gimp die ganzen Heerscharen von bezahlten Entwicklern, die von
> den Unternehmen kommen?
>
> Meines Wissens gab es durchaus Angebote aus der Industrie. Nur haben das
> die Verantwortlichen abgelehnt weil sie ihre Hobbyentwickler nicht durch
> kommerzielle Mitarbeiter demotivieren wollten.
Naja, dann kann man halt nur noch sagen: "Selbst schuld!"
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ChristianG schrieb:
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> Wenn ich die Wahl habe zwischen "freier" im Sinne von
> Freiheits-Nichterhaltung ist erlaubt und freiheitserhaltender, dann fällt
> meine Wahl auf eindeutig auf Letzteres, da nachhaltiger.
Die GPL ist weder freiheitlich noch freiheitserhaltend. Aber darum geht's hier gar nicht. Sondern um Leute, die typisch deutschen Stuß verbreiten, die GPL wäre antikommerziell.
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jtsn schrieb:
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> aktenwaelzer schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Die GPL an sich ist kein Geschäftsmodell, sondern nur eine Liste von
> > Verboten, die dazu führt, dass niemand ernsthaft mit dem Verkauf der
> > Software Geld verdienen kann.
>
> Gegenbeispiele: Red Hat Enterprise Linux, Slackware Linux, OpenBSD.
Die alle verkaufen eine Dienstleistung um die Software herrum, nicht wirklich die Software.
RHEL und SEL bieten Dir als Firmennutzer immerhin das was die Frickelfreaks keinem bieten können: Planbarkeit und Stabilität der Distri für wenigstens ein Paar Jahre. Und auch genau dafür braucht man Entwickler: Um das Chaos gescheit zusammengehalten und gewartet zu bekommen.
Man Vergleiche die freie Supportzeit (als Firma wirst du noch immer Support von MS für XP bekommen) von mehr als einem Jahrzehnt für Windows mit den ~4 Releases der Distris jedes Jahr. Die so genannten LTS Versionen bieten ja auch maximal 5 Jahre.
Und faktisch ist Software unter der GPL nicht als Software alleine zu verkaufen. Beispiel: Stelle ich irgendeine auf GPL basierte Software her, laß es nur eine Lib sein die ich verwende und will mein Produkt das mich 1.5 Jahre Entwicklung gekostet (ja Geld!) hat an Firmenkunden verkaufen dann kann ich die Software zwar verkaufen, bin aber genötigt den Quelltext auf Anfrage offen zu legen und damit eventuell auch darin enthaltenes Know-How wie komplexe oder performante Lösungen die mir einen Vorteil am Markt verschaffen weil sie mein Produkt besser als andere machen. Mit dem Quelltext kann dann jeder halbwegs fähige Entwickler die Software für lau selber kompilieren und verändern. Was beides wahrscheinlich nicht im Interesse meines Geschäftsmodells ist.
Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.
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jtsn schrieb:
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> ChristianG schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
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> > Wenn ich die Wahl habe zwischen "freier" im Sinne von
> > Freiheits-Nichterhaltung ist erlaubt und freiheitserhaltender, dann
> fällt
> > meine Wahl auf eindeutig auf Letzteres, da nachhaltiger.
>
> Die GPL ist weder freiheitlich noch freiheitserhaltend.
Richtig. Die GPL erhält keine Freiheit. Bzw. sie erhält genau so viel Freiheit wie andere beliebte OS-Lizenzen auch, denn jede Software unter der Apache-Lizenz ist genauso frei wie eine unter der GPL. Nein! Sie ist freier!
ChristianG oben glaubt, dass man Programmierer dazu zwingen kann, die GPL zu verwenden. Das ist natürlich ein völlig unsinniger Gedanke. Deshalb greifen auch Mechanismen wie das Copyleft der GPL nicht und gängeln mehr als sie nützen.
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jtsn schrieb:
> > Das hat Stallman so gewollt. Er will
> > langfristig, dass niemand mehr mit dem Verkauf von Software Geld
> verdient.
> > Aussagen hierzu kannst Du im Internet nachlesen.
>
> Ich lese im Internet Aussagen wie:
>
> "Distributing free software is an opportunity to raise funds for
> development. Don't waste it!"
>
> "Except for one special situation, the GNU General Public License (GNU GPL)
> has no requirements about how much you can charge for distributing a copy
> of free software. You can charge nothing, a penny, a dollar, or a billion
> dollars. It's up to you, and the marketplace, so don't complain to us if
> nobody wants to pay a billion dollars for a copy."
>
> ...auf der Seite der FSF, deren Präsident Stallman himself ist.
Ich habe Dir bereits erklärt, dass es richtig ist, dass man GPL-Software verkaufen darf (dankeschön auch Stallman), aber das im Grunde kein tragfähiges Geschäftsmodell ist, weil es auf reine Spendensammelei hinausläuft. So sind auch Deine Zitate von ihm oben zu verstehen.
Du solltest vielleicht mehr über ihn lesen, damit Du ihn begreifst.
Vielleicht die GNU-Seiten, wo Stallman seine Sichtweise offenbart. Der hätte am liebsten, dass alle Programmierer freie Software programmieren und sie unter seine Lieblingslizenz mit den lästigen Gängeleien stellen. Wer die GPL mal mit der BSD verglichen hat, weiss, dass die GPL nicht frei ist und auch nicht für Freiheit sorgt (Erklärung steht im anderen Beitrag von mir).
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aktenwaelzer schrieb:
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> Ich habe Dir bereits erklärt, dass es richtig ist, dass man GPL-Software
> verkaufen darf (dankeschön auch Stallman), aber das im Grunde kein
> tragfähiges Geschäftsmodell ist,
Was durch die Realität bereits widerlegt ist. Du brauchst Dich nicht weiter anstrengen, das glaubt Dir hier niemand mehr.
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jtsn schrieb:
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> Die Version für POSIX-Betriebssysteme mit X11 bleibt kostenfrei (wird ja eh
> nur im Quelltext an die Distributoren geliefert).
Naja wennic mal Wikpedia vertrauen, gehört Linux nicht zu den POSIX-Betriebsystemen und die dort auf geführt sind benutzt halt keine Sau...
https://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Operating_System_Interface#vollst.C3.A4ndig_POSIX-konform
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Für offene Standards
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samy schrieb:
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> jtsn schrieb:
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> > Die Version für POSIX-Betriebssysteme mit X11 bleibt kostenfrei (wird ja
> eh
> > nur im Quelltext an die Distributoren geliefert).
>
> Naja wennic mal Wikpedia vertrauen,
Irrelevant!
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samy schrieb:
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> jtsn schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Die Version für POSIX-Betriebssysteme mit X11 bleibt kostenfrei (wird ja
> eh
> > nur im Quelltext an die Distributoren geliefert).
>
> Naja wennic mal Wikpedia vertrauen, gehört Linux nicht zu den
> POSIX-Betriebsystemen
Nur teilweise richtig. Linux ist POSIX-ähnlich. Allerdings wird die Usability über den Standard gesetzt, hat auch Linus mal in einem Interview gesagt.
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