Moin, ich habe mich in den letzten Wochen mit dem Thema Digitale Spiegelreflex beschäftigt und ich muss sagen das man da schon ziemlich überfordert ist als Einsteiger.
Es gibt zwar ein paar Dinge auf die ich nicht verzichten will aber wenn man eine Kamera dann gefunden hat, dann wird diese in den Tests zerrissen.
Gut fand ich diese
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Nikon_D5000/5880.aspx
Hat aber im Body keinen Bildstabilisator, nur im Objektiv.
Also es ist echt schwer da was zu finden. Wenn man Einsteigen will aber die Kamera auch etwas zukunftssicher sein soll.
Gruß
Leogeo schrieb:
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> Hat aber im Body keinen Bildstabilisator, nur im Objektiv.
Der im Objektiv ist aber im Prinzip klar besser. Nur halt teurer, wenn man den dann in jedem Objektiv haben will. Aber ich hab eh nur eins mit Stabi, nämlich das Tele, weils da am wichtigsten ist. Mit meinem 50er 1.8 und 17-50 2.8 hab ich nicht so Probleme mit Verwackeln.
Leogeo schrieb:
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> Moin, ich habe mich in den letzten Wochen mit dem Thema Digitale
> Spiegelreflex beschäftigt und ich muss sagen das man da schon ziemlich
> überfordert ist als Einsteiger.
>
> Es gibt zwar ein paar Dinge auf die ich nicht verzichten will aber wenn man
> eine Kamera dann gefunden hat, dann wird diese in den Tests zerrissen.
>
> Gut fand ich diese
>
> [Nikon D5000]
>
> Hat aber im Body keinen Bildstabilisator, nur im Objektiv.
Gut, wenn der stabilisierte Sensor für dich ein Kriterium ist, dann scheiden Canon und Nikon aus. Ansonsten wird die D5000 eigentlich sehr gelobt. Die Alternative und nicht allzu viel teurer wäre die D90. Hat nicht das klappbare Display, dafür das zweiter Steuerrad, AFAIK.
Das mit dem nicht stabilisierten Sensor empfinde ich übrigens nicht unbedingt als Nachteil, da es sehr gute stabilisierte Objektive auch schon recht günstig gibt.
> Also es ist echt schwer da was zu finden. Wenn man Einsteigen will aber die
> Kamera auch etwas zukunftssicher sein soll.
Dazu entwickeln sich die Kameras viel zu schnell. Ich würde mir lieber ein paar brauchbare Objektive kaufen und den Body bei Bedarf wechseln. Die Objektive halten bei pfleglicher Behandlung locker 10 Jahre. (Außer man kauft sich eine 200,- EUR 18-300mm Scherbe, die braucht man auch nicht sonderlich pfleglich zu behandeln. ;) )
Das einzige Problem dabei ist, dass man dann zumindest auf einen Hersteller festgelegt ist.
Grüße,
lcg
Also sind die Anschlüsse der Objektive nicht genormt? Naja, was erwarte ich auch :-)
Wechseln die Anschlüsse denn innerhalb einer Serie? Oder kann man Kodak-Objektive auf jeder Kodak-Kamera, egal wie alt stecken?
Hmm, das habe ich dann im Internet anders gelesen. Ein Bildstabilisator soll gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen (Abenddämmerung) vorteilhaft sein. In diesen Lichtern gibt es aber geniale Fotos.
Ein Stativ ist da aber noch mehr von Vorteil :D
Ja, das ist richtig. Hat man aber sicher nicht immer dabei.
> Hat aber im Body keinen Bildstabilisator, nur im Objektiv.
Ist eine Frage der Philosophie. Der Stabilisator im Objektiv ist wegen der grösseren Zahl an Freiheitsgraden qualitativ besser und beeinflusst auch das Sucherbild. Der in der Kamera ist halt billiger.
Ganz umsonst gibt es ja nicht beide Versionen.
Diese finde ich auch gut:
http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_EOS_500D/5781.aspx
Hmm, das sind schon mal gute Argumente.
Ist 500-550 Euro für eine Kamera zu wenig veranschlagt?
Ein Stabi bringt Dir durchschnittlich 1 Blende- Bzw. Zeitstufe.
Was du vorher mit 1/60 verwacklungsfrei fotografieren konntest, geht mit Stabi mit 1/30.
Stativ bringt dir....na, sagen wir mal 30 Stufen 8-)
Leogeo schrieb:
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> Also sind die Anschlüsse der Objektive nicht genormt? Naja, was erwarte ich
> auch :-)
Hey, wäre ja noch schöner wenn man einfach von Canon zu Nikon wechseln könnte oder umgekehrt. ;)
Es gibt zwar den Four-Thirds Standard, der normt den Objektiv-Anschluss zwischen verschiedenen Herstellern. Kameras mit diesem Standard würde ich aber eher nicht empfehlen, da der Sensor recht klein ist. Siehe z.B. den Vergleich auf http://en.wikipedia.org/wiki/Four_Thirds_system
> Wechseln die Anschlüsse denn innerhalb einer Serie? Oder kann man
> Kodak-Objektive auf jeder Kodak-Kamera, egal wie alt stecken?
Ja und nein. Die Objektivanschlüsse eines Herstellers sind einheitlich. Mit ein paar Einschränkungen:
1. Wenn die Objektive zu alt werden, können sich auch die Anschlüsse ändern. Zu alte Objektive funktionieren auf neueren Kameras dann evtl. nur noch vollständig manuell, selbst wenn sie mechanisch noch passen.
2. Objektive erzeugen immer kreisrunde Abbildungen, aus denen der Sensor dann ein Rechteck ausschneidet. Wenn diese Abbildung nun zu klein ist (weil ich ein Objektiv für APS-C Sensoren an einer Vollformatkamera verwende) dann bekomme ich starke Vignettierung oder sogar abgeschnittene Ecken.
3. Bei Canon kann man z.B. die EF-S nicht an Vollformatkameras verwenden, da durch die Bauform dort der Spiegel gegen das Objektiv schlagen würde. Ob es so etwas bei anderen Herstellern auch gibt, weiß ich aber nicht.
Grüße,
lcg.
NeoGeo schrieb:
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> Leogeo schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Hat aber im Body keinen Bildstabilisator, nur im Objektiv.
>
> Der im Objektiv ist aber im Prinzip klar besser. Nur halt teurer, wenn man
> den dann in jedem Objektiv haben will.
Das ist die Theorie.
In der Praxis kosten die Non-IS-Objektive der Hersteller mit Body-Stabi genausoviel wie die Canon- oder Nikon-Objektive MIT Stabi.
CptnCarrot schrieb:
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> Ein Stabi bringt Dir durchschnittlich 1 Blende- Bzw. Zeitstufe.
1 EV ist aber schon eher niedrig angesetzt, genauso wie die von den Herstellern angegeben 4 EV schon eher Wunsch sind. Die Wahrheit liegt bei mir meist dazwischen, 2-3 EV sind mit IS schon drin. Im Zweifel bleib ich in solchen Grenzbereichen einfach mal auf dem Auslöser für 5-6 Bilder; aussortieren kann man später noch.
lcg.
Leogeo schrieb:
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> Hmm, das habe ich dann im Internet anders gelesen. Ein Bildstabilisator
> soll gerade bei schwierigen Lichtverhältnissen (Abenddämmerung) vorteilhaft
> sein. In diesen Lichtern gibt es aber geniale Fotos.
Nach der alten Faustregel Brennweite/100 = Zeit in ms, die man verwackelungsfrei halten kann. Und man kommt eben bei Teleobjektiven logischerweise schneller an diese Grenze.
Mit meinem 50 1.8 hab ich schon bei Nacht und Kerzenbeleuchtung verwackelungsfreie Bilder hinbekommen. Ohne Stabi oder Stativ.
Leogeo schrieb:
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> Diese finde ich auch gut:
>
> www.digitalkamera.de
Sieh dir mal die Pentax K-x an. Die hat einen Stabi im Body und bietet wirklich viel für den Preis.
ichbinsmalwieder schrieb:
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> Das ist die Theorie.
> In der Praxis kosten die Non-IS-Objektive der Hersteller mit Body-Stabi
> genausoviel wie die Canon- oder Nikon-Objektive MIT Stabi.
Kann sein, ich ging grad von Canon/Nikon-only aus, da sind die Versionen ohne natürlich billiger. ^^
Die habe ich mir vor kurzem gekauft und ich kann nur sagen, dass es schon fast des Guten zu viel ist. In der Handhabung und in der Bedienung ebenfalls gut, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen. Allerdings nicht für Leute, die einfach nur drauf los knipsen wollen. Das geht natürlich, macht aber im Grunde keinen Spass.
CptnCarrot schrieb:
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> Ein Stabi bringt Dir durchschnittlich 1 Blende- Bzw. Zeitstufe.
> Was du vorher mit 1/60 verwacklungsfrei fotografieren konntest, geht mit
> Stabi mit 1/30.
Komm mal aus den 90ern, wir haben 2010. ;)
Ich hab schon im Zoo Fotos gemacht mit 250mm und 1/40s verwackelungsfrei freihand hinbekommen (zwar in der Hocke und mit aufstützen aber trotzdem)...
keineZeit schrieb:
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> Die habe ich mir vor kurzem gekauft und ich kann nur sagen, dass es schon
> fast des Guten zu viel ist. In der Handhabung und in der Bedienung
> ebenfalls gut, kann ich nur eine Empfehlung aussprechen.
Ab den zweistelligen Canons wird die Bedienung noch einmal besser (ich hatte lange genug eine 350D um den Unterschied schätzen zu lernen). Aber als Einstiegsdroge ist die 500D eine gute Kamera, ja.
> Allerdings nicht
> für Leute, die einfach nur drauf los knipsen wollen. Das geht natürlich,
> macht aber im Grunde keinen Spass.
Es scheint gerade schick zu sein, eine DSLR zu kaufen und dann einfach das Modusrad auf das grüne Rechteck zu drehen (äquivalent bei anderen Herstellern). Dann noch eine 18-200mm Scherbe drauf und ab in den Urlaub.
Eigentlich tun mir die Leute leid, die meisten wären mit einer guten Bridge-Cam günstiger und leichter unterwegs.
lcg.
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