Wer ist eigentlich auf die bekloppte Idee gekommen, Video in eine DSLR zu verbauen?
Schwachsinn. Und statt immer höherer Megapixelzahlen sollten die Hersteller vielleicht lieber am Dynamikumpfang arbeiten.
jawoll schrieb:
-------------------------------------------------------
> Wer ist eigentlich auf die bekloppte Idee
> gekommen, Video in eine DSLR zu verbauen?
> Schwachsinn. Und statt immer höherer
> Megapixelzahlen sollten die Hersteller vielleicht
> lieber am Dynamikumpfang arbeiten.
Mehr Dynamik wäre in der Tat wichtiger. Immerhin hat Nikon bei den neueren DSLR das ADR/Adaptive Dynamic Range-Gedöns. Das bringt schon was.
Du hast wohl gar keine Ahnung, oder?
Tu mir einen gefallen, schau dir mal die Referenzfilme an, die mit der EOS 5D MKII gemacht wurden! Es gibt im Moment in diesem Preissegment nichts, was auch nur annähernd mit der MKII mithalten könnte. Mal ganz abgesehen davon: du kannst die ganzen Photo-Objektive für Canon zum filmen verwenden. Denk mal darüber nach!!!
T.
knips schrieb:
-------------------------------------------------------
Immerhin
> hat Nikon bei den neueren DSLR das ADR/Adaptive
> Dynamic Range-Gedöns. Das bringt schon was.
>
aber nicht beim dynamikumfang. der ist durch den sensor begrenzt. damit werden nur helle bereiche abgesenkt und dunkle angehoben (also sichtbar gemacht)
Daran wird auch gearbeitet, nur weil die Medien einen auf Pixel und ISO Hype machen, heisst das nicht, dass das das einzige Ziel der Hersteller ist.
Ich denke, eine D400 wird sicherlich die 50D in einigen Punkten übertreffen, egal wieviele Pixel sie hat. Schon die D90 hat eine weitgehend bessere Bildqualität und ein besseres Rauschverhalten als die 50D, nicht zuletzt weil sie "nur" 12MP hat.
> ADR/Adaptive Dynamic Range-Gedöns
ganz übersehen: nikon nennt das "active d-lighting" nix dynamic range..
Macht auf jeden Fall Sinn. Dieser Puristenquatsch ist hierbei nicht angebracht.
Die "bekloppte Idee" Videos mit dem Chip einer DSLR zu drehen ist so ziemlich die am längsten erwartete Entwicklung im D-Cinema und Filmbereich! Die Chips haben eine größere Fläche als 35mm Kinofilm, weswegen (Achtung Physikkentnisse nötig!) der Schärfentiefenbereich KLEINER ausfällt als bei Videokameras und Kinokameras. Das Objekt kann daher scharf dargestellt werden, während Vorder- und Hintergrund unscharf sind. Kannst Du auch im neuesten James Bond sehen: Schärfeverlagerung ist der Effekt, mit dem Profis arbeiten. Bislang gab es keine Videokameras, deren Chip groß genug war, um dies zu leisten und man mußte sich mit lichtschluckenden Linsen-Vorsätzen abfinden. Sehnlich erwartet wurden auch Kontrastumfang und Dynamikbereich einer DSLR für den digitalen Videobereich. Digitale Kinokameras, die das können, kosten immer noch 100K, die Canon MKII 2,5K. Jetzt weißt Diu auch, weswegen die Filmwelt begeistert ist. Aber Achtung: Für Laien ist das nichts, es sei denn Du hättest permanent Metermaß und Schärfenassistent dabei...
Du meinst, der neue Bond ist mit einer Spiegelreflexkamera "gedreht" worden?
:-) schrieb:
-------------------------------------------------------
> Du meinst, der neue Bond ist mit einer
> Spiegelreflexkamera "gedreht" worden?
>
>
Hmmmpf.... NEIN! Aber die Bildqualität ist nah dran:
http://www.vimeo.com/2327058
Achte mal auf das (nichtvorhanden) Rauschen bei den ganzen Nachtszenen und die Schärfeverlagerungen (nur in wenigen Szenen, dafür sehr effektiv!). Kannst Du das mit Deiner Videokamera? Allein die Objetive für eine vergleichbare Kinokamera kosten 30.000 K aufwärts. Das hier ist mit günstigen Fotoobjektiven gemacht!!!!
Jede Wette: Die nächsten Filmfestivals werden garantiert überquellen von Low-Budget Produktion in überragender DSLR- Bildqualität!
Um einen kleinen Schärfenbereich zu erhalten, gibt es zwei klassische Methoden: 1. Weitwinkel, 2. offene Blende...
Offene Blende ja, aber äh, Weitwinkel? Ok, produzier dies hier mit ner Kamera, die einen 1/3 Zoll Chip hat (und das sind schon die Semiprofesionellen!). Ein Physik-Preis ist Dir sicher! Da kannst Du nur einen Foto-Adapter Vorsatz ranschrauben um etwas in der Art hinzukriegen. Der Adapter ist aber teurer als die ganze Canon 5D MKII und schluckt 2 Blenden. Da HD-Videokameras eh Probleme bei wenig Licht haben, wirst Du gar nichts mehr sehen ausser Rauschen. Übrigens ist nicht nur die Schärfeverlagerungsoption den Videokameras überlegen, sondern auch Farbumfang, Kontrastumfang und Dynamik. Fotoqualität eben. Gute semiprofessionelle Videokameras gehen bei 3000 Euro los (z.B. Canon XH-A1 oder Sony Z1) und erreichen nicht mal im Ansatz diese Bildqualität. Der Body der Canon 5D MKII liegt bei 2500 Euro. Und dies dürfte erst der Anfang der ganzen Entwicklung sein!!! Ich freu mich jedenfalls auf die Zukunft... :-)
Ja, mit einem Weitwinkel. Damit bin ich mit der Kamera zwar näher am Objekt, aber der Bereich der Schärfe lässt sich bis auf wenige Millimeter reduzieren.
Kann man zusätzlich den Abstand zwischen Objektiv und Sensor verändern, dann lässt sich ebenfalls der Bereich der scharfen Abbildung beeinflussen. Das Ganze nun programmierbar gemacht und schon genügt ein Knopfdruck, um von einer Position zur anderen zu wechseln.
Ich glaube, was Du meinst ist das Makro. Mit einem WEITWINKEL geht das nicht. Da hast Du lediglich einen verbreiterten Bildauschnitt mit verbogenen Linien. Toll für Panoramafotos, aber Gesichter sehen fürchterlich aus, je nach Stärke haben die meisten dann eine Schweinsnase:-)
An das Video-Bild einer Nikon D-90 oder Canon MKII reicht bisher bauartbedingt (Größe und Güte des CMOS) lediglich die Arri D20 und die Dalsa heran. Beide sind übrigens nur zu mieten und mit Kinolinsen entsprechend teuer. Da ich als Kameraassistent bei Werbeproduktionen jobbe, konnte ich mit beiden schon arbeiten. Meiner Meinung nach ist sogar die Nikon D90 besser (die Canon auf jeden Fall), zumindest nach den Beispielfilmen zu urteilen...
Beispielclip auf der Canon Digital Learning Center-Seite:
http://www.usa.canon.com/dlc/controller?act=GetArticleAct&articleID=2326
Dynamik kann der Marketing-Droid nicht verarbeiten.
Hast du eigentlich jemals mit was anderem als ner Knipse fotografiert?
Mit Liveview ist die Videofunktion ein bisschen Software. Die Vergrößerung des Dynamikumfangs geht ans Eingemachte. Ich bin mir sicher, dass man daran fleißig forscht.
pfff.... die liste der linsen.. ^^
Twittern und Mailen für die Piratenpartei im Dienst verboten
Cinemagram-App wieder in Apples App Store
Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"
"Gebt mir meine Rechner zurück!"
Eine Designlampe zum Abknallen
Kommentare: 384 | letzter Beitrag 15:32 Uhr
Kommentare: 220 | letzter Beitrag 19:00 Uhr
Kommentare: 215 | letzter Beitrag 11:40 Uhr
Kommentare: 183 | letzter Beitrag 20:19 Uhr
Kommentare: 120 | letzter Beitrag 20:31 Uhr
E-Mail an news@golem.de

Google erweitert seinen Transparenzbericht und zeigt ab sofort auch, wer wie viele Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen bei Google stellt. Ganz oben auf der Liste steht Microsoft.

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

Das Chronic-Dev-Team und das iPhone-Dev-Team haben ihre Untethered-Jailbreaking-Software für iOS 5.1.1 veröffentlicht. Damit lassen sich das iPhone, das iPad und der iPod touch für nicht von Apple abgesegnete Software freischalten.

Dorothee Bär warnt nach einer Studie der Bundesregierung davor, Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.

Ein Injektionsinstrument, das ein Medikament annähernd mit Schallgeschwindigkeit durch die Haut schießt, haben Forscher am MIT entwickelt. Da der Strahl nur hauchdünn ist, soll der Patient die Injektion praktisch nicht spüren.