Gimp steht vielleicht in Konkurrenz zu Paint.net oder Photoshop Elements, aber nicht zu Photoshop. Bitte, das richtet sich an alle hier, macht euch mit solchen Vergleichen nicht immer lächerlich. Hättet ihr PS auch nur einmal im produktiven Einsatz verwendet, dann würde so ein Quatsch gar nicht erst aufkommen.
Vielen Danl.
Gimp und Paint.net vergleichen? Vielleicht solltest du Gimp mal länger als nur fünf Minuten verwenden, bevor du so einen Unfug durch die Gegend trötest, Fanboy.
Vielen Danl.
Wenn dem so ist, dann ist es ein Fehler.
Im Bereich Larifari-Bildbearbeitung gibt es genug Auswahl.
In der Liga von Photoshop gibt es nur Photoshop. Es ist wichtig das es Konkurenz für Adobe gibt in diesem Bereich. Zumindest den Versuch.
Die Ansätze von Gimp und Photoshop sind stellenweise sehr unterschiedlich, wodurch ein Vergleich besonders dann erschwert wird, wenn man sich bereits für einen Ansatz entschieden hat wie beispielsweise Du für Photoshop.
Ich habe schon beide im produktiven Einsatz benutzt und finde, dass beide Programme ihre Vorzüge und Nachteile haben. Die Fixierung des professionellen Umfelds auf Photoshop hat aber bisher einen Durchbruch für Gimp verhindert (so ähnlich, wie Audacity in einigen Dingen Pro Tools locker in die Tasche steckt, aber die Audio-Profis eben auf Pro Tools geeicht sind).
Gruß, LX
tux. schrieb:
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> Gimp und Paint.net vergleichen? Vielleicht solltest du Gimp mal länger als
> nur fünf Minuten verwenden, bevor du so einen Unfug durch die Gegend
> trötest, Fanboy.
>
> Vielen Danl.
Gimp zeigt interessante Ansätze, schafft es aber in fast keinem Anwendungsbereich ein brauchbares professionelles Tool abzugeben.
Gimp ist langsam, total veraltet und unterstützt keines der Kernkonzepte professioneller Image-Editing Programme.
Photo-Bearbeitung unmöglich: Gimp kann keine Bilddaten mit mehr als 8bit Farbtiefe verarbeiten - moderne DSLR, Video und Fimkameras leifern aber 12-16bit Linear quantisiertes Material.
Design, Web: eingeschränkt, da kein non-destruktives Editing möglich ist, und das Material noch nicht mal Gruppiert werden kann, ist das Arbeiten langsam und unflexibel
Visal Effects, 3D - unbrauchbar: Um Texturen im 3D-Bereich zu bearbeiten kann man Gimp nur in Ausnahmefällen nutzen, wenn einfache stark strukturierte 8Bit Texturen benötigt werden, die nicht zu groß sein dürfen. Mit gängigen Formaten wie OpenEXR, die 32bit fließkomma quantisierung nutezn kann Gimp gar nicht umgehen
Konzepte wie Open-GL Viewports oder Cuda/OpenCL GPU-Beschleunigung sind bei Gimp noch nicht mal Teil der Planung für die nächsten 5 Jahre...
tut mir leid, aber Paint.net und Krita scheinen zum Vergleich wirklich angemessener als PS...
Ich würde auch sagen, dass der Fanboy scheinbar den Unterschied von kommerzieller Software zu OpenSource noch nicht kennt. GIMP ist für die meisten Aufgaben nicht nur ausreichend, sondern auch komfortabel, und darüber hinaus ist es kostenlos. Die Arbeit, die in solch komplexen Programmen steckt, sollten sich solche Schwätzer erst mal machen, bevor sie hier mit Dreck um sich werfen. Damit macht man sich IMHO lächerlich.
0815 grafik-zusammenklicker und "ich bin so krass, ich kann tutorials nachmachen"-anwender sind mit photoshop wahrscheinlich besser aufgehoben, weil es besser dokumentiert und populärer ist.
rein vom zeichnen her eignen sich imho beide programme gleich gut.
LX schrieb:
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> Die Ansätze von Gimp und Photoshop sind stellenweise sehr unterschiedlich,
Wo zum Beispiel?
Beide haben den anspruch professionelle Bildbearbeitungsprogramme zu sein.
Beide arbeiten Layer basiert mit Filter-Effekten
Wir reden hier nicht vom Vergleich mit Compositing Tools wie Nuke, da währe der Ansatz tatsächlich etwas anders.
> Ich habe schon beide im produktiven Einsatz benutzt und finde, dass beide
> Programme ihre Vorzüge und Nachteile haben.
Kannst Du sagen in welchem Bereich?
Ich habe Gimp zu Zeiten der v 2.4 im Bereich Interface Design für Lernsoftware genutzt. Ohne Layer Effects und Gruppen klarzukommen war die Hölle und nicht immer möglich. Das Scripting war unter Windows total verkorkst, aber wir haben dann doch viel mit Python automatisiert.
Das war ein versuch, in der Hoffnung das sich Gimp schneller weiterentwickeln würde. Heute würde ich gleich zu PS wechseln.
Ansonsten habe ich Gimp bei Animationsfilmprojekten als Pixeleditor nutzen lassen (bei Nachwuchsprojekten schnell und Flexibel Roto und Cleanup-Arbeitsplätze einrichten)
Die Bearbeitung größerer Dateien ist sehr sehr langsam (2K Kino) und wir haben immer gezittert, das wir kein Color Bleeding in Gradients bekommen, wegen der aufgezwungenen 8Bit Farbtiefe...
Heute arbeiten die Jungs alle mit preiswerten Corel-Photopaint Lizenzen oder PS, weils das doch zu langsam und zu umständlich war.
Bei uns im Studio kommt heute nur noch PS zum Einsatz - gibt einfach keine brauchbare Alternative.
> Die Fixierung des
> professionellen Umfelds auf Photoshop hat aber bisher einen Durchbruch für
> Gimp verhindert
Nein, ich Glaube das Gimp Entwikclerteam hat den durchbruch von Gimp im prof. Umfeld verhindert.
> (so ähnlich, wie Audacity in einigen Dingen Pro Tools
> locker in die Tasche steckt, aber die Audio-Profis eben auf Pro Tools
> geeicht sind).
Nein - Pro Tools bietet einfach einen funktionierenden Workflow umd zu arbeiten - Audacity ist ein cooles freies kleines Tool, das wie Du schon schreibst "einige Dinge kann"
Das einzige große Content Creation Tool das ich kenne, das momentan professionell genutzt wird ist Blender...
Gimp stinkt immer noch wie ein alter Fisch
Blender ist noch schlimmer
GIMP ist für die meisten Aufgaben nicht nur ausreichend, sondern auch komfortabel
... und der Papst evangelisch ;)
Von wegen komfortabel. Gimp ist unglaublich umständlich zu handhaben. Ich krieg schon beim einfachen speichern nen halben Schreikrampf ob der vielen Dialoge. Und mit 2.8 wirds noch lustiger. Da wird dann exportiert. Noch mehr Dialoge. Jippie!
Das allein wäre aber nicht das Ding. Die wirklich wichtigen Sachen hat Tux schon beschrieben. Dabei war Gimp mit dem Cinepaint Ableger schon mal auf dem richtigen Weg. Da gab es schon bis zu 32 Bit per Channel. Und das war 2003. Da sieht man mal wie fähig die Gimp Entwickler wirklich sind. Scheuklappen auf und stur am User vorbeimarschiert. Open Source ist echt geil ...
Und nein, ich bin kein Fanboy, sondern ein Gimp User. Ich weiss was damit geht und was nicht.
Gimp lässt sich jedenfalls schon lang nicht mehr mit Poposhop vergleichen.
Kann schon sein, dass sich seit der 2.4 etwas verändert hat...
http://www.gimpusers.de/news/2010-06-13/gimp-gegl-python-plugins-lgm-2010-videos.html
http://www.gegl.org/
http://river-valley.tv/a-first-outline-for-a-ui-for-a-fully-gegled-gimp/
Vielleicht mal GIMP demnächst wieder benutzen.. 1++ Jahre...
mfg, Andreas_P
"Veraltet", weil es nicht so "effizient" mit modernen Rechnerarchitekturen umgeht wie Photoshop?
Was hat "Web" mit Grafikdesign zu tun?
"Gimp kann keine Bilddaten mit mehr als 8bit Farbtiefe verarbeiten", es gibt ein Lightroom-ähnliches Plugin.
Und so weiter ...
> Photo-Bearbeitung unmöglich: Gimp kann keine Bilddaten mit mehr als 8bit
> Farbtiefe verarbeiten
Kann das Photoshop eigentlich inzwischen? Ich muss zugeben, dass die letzte Version, die ich mir angeschaut habe, CS3 war -- aber da konnte man bei 16 Bit pro Kanal nur etwa die Hälfte aller Filter verwenden. Lediglich PhotoLine beherrschte damals durchgängig 16-Bit-Bearbeitung.
> Design, Web: eingeschränkt, da kein non-destruktives Editing möglich ist,
> und das Material noch nicht mal Gruppiert werden kann, ist das Arbeiten
> langsam und unflexibel
Stimmt, Einstellungebenen fehlen. Ebenengruppen werden ja, wie im Artikel erwähnt, bald unterstützt.
> Visal Effects, 3D - unbrauchbar: Um Texturen im 3D-Bereich zu bearbeiten
> kann man Gimp nur in Ausnahmefällen nutzen
Also sind "Elephants Dream", "Big Buck Bunny" und "Sintel" für dich Ausnahmefälle?
> Mit gängigen Formaten wie OpenEXR, die 32bit fließkomma quantisierung
> nutezn kann Gimp gar nicht umgehen
Stimmt. Dafür gibt es aber den Ableger CinePaint, der in der Filmindustrie eingesetzt wird.
> Konzepte wie Open-GL Viewports oder Cuda/OpenCL GPU-Beschleunigung sind bei
> Gimp noch nicht mal Teil der Planung für die nächsten 5 Jahre...
Selbst Photoshop hat derlei Features erst seit etwa einem Jahr.
> tut mir leid, aber Paint.net und Krita scheinen zum Vergleich wirklich
> angemessener als PS...
*LOL*, der war gut. Paint.net kann nicht einmal einen Bruchteil von dem, was GIMP beherrscht. Krita wiederum ist in einem dermaßen frühen Entwicklungsstadium, dass man es nicht für eine Stunde benutzen kann ohne dass es crasht. Und diese beiden stellen für dich bessere Photoshop-Alternativen dar als GIMP, das seit Jahren als Standard-Bildbearbeitung für das drittverbreitetste Betriebssystem der Welt etabliert und stabil ist?
(so ähnlich, wie Audacity in einigen Dingen Pro Tools locker in die Tasche steckt, aber die Audio-Profis eben auf Pro Tools geeicht sind).
Das soll wohl ein Witz sein. Pro Tools ist eine komplette umfangreiche Software. Audacity ein kleines rudimentäres Tool.
Man kann da ja nichtmal anständig Loops im Loop abspielen und dann anpassen!
Teile der Spur mit Labels versehen geht auch nicht.
Audacity kann das nötigste und das, naja, meistens nicht besoners gut.
Ich nutez Audacity für Kleinigkeiten. Aber man merkt dass die Macher wirklich eine sehr beschränkte Kentniss solcher Software haben und viele Funktionen die andere dringen in sowas benötigen einfach nicht auf der Uhr haben.
Gimp User schrieb:
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> GIMP ist für die meisten Aufgaben nicht nur ausreichend, sondern auch
> komfortabel
>
> ... und der Papst evangelisch ;)
>
> Von wegen komfortabel. Gimp ist unglaublich umständlich zu handhaben. Ich
> krieg schon beim einfachen speichern nen halben Schreikrampf ob der vielen
> Dialoge. Und mit 2.8 wirds noch lustiger. Da wird dann exportiert. Noch
> mehr Dialoge. Jippie!
> Gimp lässt sich jedenfalls schon lang nicht mehr mit Poposhop vergleichen.
Als Nutzer beider Programme im Webentwicklungs-Umfeld kann ich mich dem nur uneingeschränkt und aus ganzem Herzen anschließen.
Benutzerinterface und Handling von GIMP sind gruselig. Es mag zwar eine Menge können, was PS auch kann, aber deutlich unkomfortabler.
Jaja, ich weiß, es ist Open Source. Das ist aber keine Ausrede, anderswo geht's doch auch (beispielsweise bei Inkscape)...
Kill Fanboys schrieb:
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> Ich würde auch sagen, dass der Fanboy scheinbar den Unterschied von
> kommerzieller Software zu OpenSource noch nicht kennt.
Ups - da ist jetzt aber was durcheinander geraten.
Es gibt Closed-Source und Open-Source Programme
Und es gibt kommerzielle und nicht kommerzielle Software.
Kommerzielle Software kostet Geld für Lizenzverträge oder Wartung/Consulting. Gimp kann eine kommerzielle Software für mich sein, wenn ich mir Gimp von einer IT-Firma gegen Geld auf meinen Arbeitsplätzen installieren und pflegen lasse.
Closed Source Software kann nichtkommerziell sein, wenn sie kostenlos als "Freeware" abgegeben wird.
> GIMP ist für die
> meisten Aufgaben nicht nur ausreichend, sondern auch komfortabel, und
> darüber hinaus ist es kostenlos.
Das ist wahr, und auf http://www.gimp.org/features/ heist es auch: "GIMP is a versatile graphics manipulation package."
Bei Adobe heißt es zu Photoshop: "Der professionelle Standard für herausragende Bilder"
Also ist alles Klar: Gimp ist versatile (vielfältig), und PS ist professionell.
> Die Arbeit, die in solch komplexen
> Programmen steckt, sollten sich solche Schwätzer erst mal machen, bevor sie
> hier mit Dreck um sich werfen. Damit macht man sich IMHO lächerlich.
Lächerlich hat sich Gimp gemacht, als er ein professionelles Tool für Experten sein wollte. Wie ich auf der Website des Projektes sehe, sind diese Zeiten vorbei.
Dann kann Ubuntu ja Gimp wieder in die Distro Aufnehmen, wenn es jetzt wieder das nette "Malprogramm" von nebenan ist.
Anwender beurteilen ein Tool danach für wen es gemacht ist und was es kann, und Gimp hat da sehr deutliche Grenzen, und ist wohl definitif nicht mehr für Grafikexperten gemacht.
Na dann iss ja alles klar...
> (so ähnlich, wie Audacity in einigen Dingen Pro Tools
> locker in die Tasche steckt, aber die Audio-Profis eben auf Pro Tools
> geeicht sind).
Genau. Und mit dem Windows Editor kann man seine Korespondenz besser als mit Open Office erledigen, die Profis sind nur zu sehr auf ihr Open Office fixiert und sehen nicht dass der Windows Editor viel besser ist.
[OT] Ach, und wo wir gerade bei Neuerungen sind/waren...
Krita ist mittlerweile ein "offizielles Malprogramm".... und zwar
genauer gesagt im Stile: von Corel Painter X++
KDE-Freunde, für Photos nehmt bitte DigiKam und ShowFoto,
danke im voraus.
Andreas_P [/OT]
> wir haben dann doch viel mit Python automatisiert.
> [...] Heute würde ich gleich zu PS wechseln.
Ich habe lange kein Photoshop mehr benutzt, daher meine Frage an die Profis: In welchen Sprachen kann man Photoshop scripten?
> Ansonsten habe ich Gimp bei Animationsfilmprojekten als Pixeleditor nutzen
> lassen
Warum nicht CinePaint, das für genau diesen Zweck gedacht ist?
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