Normalerweise sollte das anordnen von unabhängigen Inhalten der Windowmanager übernehmen. Tiling windowmanagers schaffen es auch schon besser.
Wenn alles extra jedesmal in dem Programm selbst implementiert werden muss kommt es doch nur zu Hemmnissen und, weil nicht alles geht was mit mehreren Fenstern geht und es in jedem Programm unterschiedlich implementiert ist.
> Normalerweise sollte das anordnen von unabhängigen Inhalten der
> Windowmanager übernehmen.
Immer die alte Leier. Nennt mir bitte *einen* verbreiteten (sprich: in gängigen Linux-, BSD- oder sonstwas-Distributionen standardmäßig installierten) Windowmanager, der mit GIMP-Fenstern ordentlich umgehen kann. Metacity (GNOME) und Kwin (KDE SC) können es jedenfalls nicht.
Prangert er nicht eben genau das an?
Nun das Problem ist schlicht und ergreifend das sich die Entwickler von GIMP lange Zeit an einen Paradigma festgehalten haben das von der Wirklichkeit eingeholt wurde. Programmierer von Programmen sollten diese nach Möglichkeit so gestalten das für die Mehrheit der Anwender ein möglichst gutes Arbeiten damit möglich ist. Auch bei GIMP hat man das offenbar inzwischen erkannt, sonst hätte man wohl nicht an den neuen Modus gearbeitet. Der Mehrfenstermodus ist um genau zu sein vor allen für Leute mit mehreren Bildschirmen oder mit sehr kleinen Bildschirmen interessant. Allgemein geht aber offenbar der Trend zu großen Breitbildschirmen hin, einer Grundlage bei der der Mehrfenstermodus eher kontraproduktiv ist.
> Immer die alte Leier. Nennt mir bitte *einen* verbreiteten (sprich: in gängigen Linux-, BSD- oder sonstwas-Distributionen standardmäßig installierten) Windowmanager, der mit GIMP-Fenstern ordentlich umgehen kann.
Was verstehst du unter "ordentlich mit Gimp-Fenstern umgehen können"?
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Wie im grossen, so im kleinen.
Ich arbeite seit Jahren mit 2-3 Monitoren und das Verhalten von Gimp nervt mich! Paint.net lässt mich auch die Toolfenster munter auf allen Bildschirmen rumschieben, meldet aber nicht jedes dafür extra in der Taskbar an. So wünsch ich mir das bei Gimp.
"Dann programmier dir das doch selbst, denn Gimp ist doch voll toll weil OpenSource und Millionen Menschen arbeiten daran, können Fehler finden und beheben usw. und überhaupt"
> Was verstehst du unter "ordentlich mit Gimp-Fenstern umgehen können"?
Ein Beispiel: Klassisches GIMP-Layout, Tool-Fenster links, Ebenen/Pinsel-Fenster rechts, in der Mitte das Dokument. Wenn ich jetzt in das Bild hereinzoome und sich die Fenstergröße ändert, achtet GIMP und/oder der Windowmanager nicht darauf, dass es dabei das Fenster am rechten Rand nicht überdecken sollte. Man kann beim Zoom-Werkzeug zwar einstellen, dass es die Fenstergröße so lässt, wie sie ist, aber das wird nicht berücksichtigt, wenn man anderweitig zoomt, z.B. per Tastenkombination oder mit den entsprechenden Buttons im Navigator.
Noch ein Beispiel: Wenn man auf dem selben Desktop GIMP mit seinen >= 3 Fenstern und eine maximierte Anwendung hat (Browser z.B.) und will von dort zu GIMP zurückschalten, muss man alle drei Fenster einzeln wieder in den Vordergrund holen.
Ich denke daher schon, dass das Tabbed-Interface von GIMP 2.8 eine deutliche Bereicherung ist. Noch lieber wäre mir ja klassisches MDI, aber das gibt Gtk wohl nicht her.
> Noch ein Beispiel: Wenn man auf dem selben Desktop GIMP mit seinen >= 3 Fenstern und eine maximierte Anwendung hat (Browser z.B.) und will von dort zu GIMP zurückschalten, muss man alle drei Fenster einzeln wieder in den Vordergrund holen.
Bei Openbox gibt es "Always on Top". Bei JWM kannst du sogar bestimmen auf welcher "Ebene" das sein soll.
Das man Fenster in ihrer Grösse festpinnen kann, fehlt mir allerdings auch.
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troll
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