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  5. › Kinokamera mit 6K: Red-Dragon-Sensor soll…

"...der mit 4K eingescannt wurde"

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  1. "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor wasabi 06.12.12 - 08:52

    Unglaublich! Da haben die es echt geschafft einen 6K-Sensor zu bauen, dessen Bilder eine höhere Detailauflösung haben als ein 4K-Bild!

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  2. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor lolwut 06.12.12 - 08:57

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unglaublich! Da haben die es echt geschafft einen 6K-Sensor zu bauen,
    > dessen Bilder eine höhere Detailauflösung haben als ein 4K-Bild!

    :D musste auch schmunzeln. Andererseits liefert Red gute Sachen ab und die treiben die Konkurrenz an. Es sei ihnen verziehen.

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  3. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor zonk 06.12.12 - 09:11

    Ihr habt beide recht. Ich fuerchte, da war zu viel Marketing Sprech im Spiel, den das Produkt eigentlich gar nicht gebraucht haette.

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  4. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor ThorstenMUC 06.12.12 - 09:18

    Naja - wenn man bedenkt, dass sich manche Leute wundern, dass meine 12MP DSLR bessere Bilder macht, als ihr 13MP Handy... muss man das vielleicht mal erwähnen ;-)

    Wobei die Zielgruppe von Red soviel Know-How haben sollte.

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  5. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor irata 06.12.12 - 10:01

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Unglaublich! Da haben die es echt geschafft einen 6K-Sensor zu bauen,
    > dessen Bilder eine höhere Detailauflösung haben als ein 4K-Bild!

    Den Schlüsselbegriff "65-mm-Analogfilm" hast du wohl bewusst unterschlagen?

    Ich hätte da eher vermutet, dass es nicht viel bringt, 65-mm-Analogfilm mit höheren Auflösungen zu scannen?

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  6. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor wasabi 06.12.12 - 10:15

    > Den Schlüsselbegriff "65-mm-Analogfilm" hast du wohl bewusst
    > unterschlagen?

    Nein, darum geht es aber nicht.

    > Ich hätte da eher vermutet, dass es nicht viel bringt, 65-mm-Analogfilm mit
    > höheren Auflösungen zu scannen?

    Wahrscheinlich.

    Ich bezweifle nicht, dass das Ding toll ist und dass es höher auflöst als 65mm Film. Aber so wie es in dem Artikel steht und angepriesen wird ist es halt ziemlich albern. Denn egal, wie superdoll hochauflösend das Filmmaterial ist - sobald ich es mit 4K scanne, hat es eben "nur" 4K Auflösung. Und das dann ein 6K Sensor besser ist, ist ja normal.

    Überspitzt formuliert könnte man auch schreiben: "Neuer FullHD-Sensor übertrifft 65mm-Film in der Detailauflösung". Und dann später im Text in einem Nebensatz "... wenn dieser mit 480p eingescannt wurde". Wäre auch nicht falsch :-)

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  7. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor hobel 06.12.12 - 10:49

    wasabi schrieb:

    > Ich bezweifle nicht, dass das Ding toll ist und dass es höher auflöst als
    > 65mm Film. Aber so wie es in dem Artikel steht und angepriesen wird ist es
    > halt ziemlich albern. Denn egal, wie superdoll hochauflösend das
    > Filmmaterial ist - sobald ich es mit 4K scanne, hat es eben "nur" 4K
    > Auflösung. Und das dann ein 6K Sensor besser ist, ist ja normal.

    Aha, dolle Wurst. Schonmal was von Bayer Pattern gehoert?
    Der 6K Sensor liefert nur durch Interpolation von 4 Pixeln die Farben
    fuer die Pixel, es gibt 2 Gruen, einen Rot und einen Blau Filter vor einer
    4er Gruppe.
    Bei einem Scan kann fuer jeden Pixel
    die Farbe akkurat bestimmt werden, weil man die nacheinander mit 3 Filtern scannt, das Objekt bewegt sich ja nicht, ist also kein Problem.

    Also ist es nicht selbstverstaendlich das ein 6K Bayer-Interpoliertes Bild besser ist
    als ein 4K Scan, weil vor dem Bayer Filter ueberlicherweise ein Filter liegt, der das Bild ein bischen unscharf macht damit es kein Aliasing gibt, wenn farbige Kanten durch das Bayer Pattern gehen.

    Wenn die jetzt also sagen dass die besser sind, koennte das ein Hinweis sein dass sie
    z.B. mit der doppelten Zeilen/Spaltenzahl aufloesen, und downsampeln auf 4K,
    und einen AA Filter haben der darauf abgestimmt ist.
    Was ja bei der groesse des Sensors von der Pixeldichte her kein Thema waere.

    Google mal "demosaicing" und "bayer interpolation".
    Manchmal ist es ganz gut ein bischen was von Dinger zu verstehen bevor man posted.

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  8. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor Raumzeitkrümmer 06.12.12 - 18:17

    Was bekannt ist:

    KB Format hat 36 x 24 mm, 3:2.
    Der neue Sensor liefert Bilder mit 30,7 x 15,8 mm.
    Wenn angegeben wird: 6000 Spalten und 4000 Zeilen, dann ist das wieder ein Format von 3:2. Aber vielleicht lassen sich da auch Bilder mit 5860 x 3240 ausschneiden.

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  9. Re: "...der mit 4K eingescannt wurde"

    Autor NeverDefeated 06.12.12 - 23:45

    Wenn der neue Chip in üblicher CMOS-Technik gefertigt und daher zeilenweise ausgelesen wird, ist er den Speicherplatz den seine Erwähnung auf dem Webserver beansprucht nicht wert, weil er Bilder und Bewegungen verzerrt. Das ist bei 100 aufgenommenen Bildern pro Sekunde nicht so extrem sichtbar wie bei den heutigen Consumer- und Prosumer-Kameras. Beim dem Geld, dass für eine Red Epic den Besitzer wechselt, kann man meiner Ansicht nach aber schon erwarten, dass man nicht nur Stilleben vom Stativ bildgeometriefehlerfrei abfilmen kann, sondern auch bei Sturm (und deshalb vom Wind zitternder Kamera) einen an der Kamera vorbeifliegenden Windsurfer ohne geometrische Verzerrungen im Bild einfangen kann.

    Ich habe inzwischen schon CMOS-Kameras mit hohen Bildraten für über 8000EUR im Vergleich zu meiner bisherigen 5000EUR 3CCD-Cam auspobiert und die CCD-Cam hat was Bewegungsrealismus und Verzerrungsfreiheit angeht immer gewonnen. Wenn ich Verzerrungen im Bild haben will, kaufe ich lieber ein Objektiv für 300EUR. Die Verzerrungen, die ich mit dem Billig-Objektiv bekomme sind nachträglich nämlich noch halbwegs rauszurechnen. Die durch den "Rolling Shutter Effekt" erzeugten Bildgeometrieverzerrungen bei von Windböen erschütterter Kamera und schnell bewegten Objekten nicht.

    Es wird allmählich Zeit für CMOS-Sensortechnik, die im Global-Shutter-Verfahren ausgelesen wird.
    Gut, dann ist die Ausleseelektronik eben etwas teurer und energiehungriger, weil sie schneller sein muss, aber die heutigen CMOS-Videocams gehören gesammelt auf den Müll, weil sie genau das nicht mal annähernd perfekt erledigen, wozu man sich eigentlich eine Videokamera kauft: Bewegungen naturgetreu aufzeichnen. Was nützt mir die Auflösung einer Red Epic, wenn sie Bewegungen nicht ordentlich darstellt? Sowas kann man vielleicht dem dummen Kinopublikum verkaufen, dass in den Kinofilmen Realszenen nicht mehr von Computeranimationen unterscheiden kann. Ich filme aber seit 30 Jahren Wassersport und erkenne, wenn schon der Wellenschlag auf dem Wasser vom Rolling-Shutter-Effekt in surrealen Schwachsinn verwandelt worden ist. Für eine Kamera, die sowas tut, gebe ich nicht mal 100EUR aus.

    Ich bin also mal gespannt, ob die Red Epic mit dem neuen Sensor auch einen Rolling-Shutter-Effekt zeigen wird. Wenn nicht, könnte man da durchaus mal etwas Geld für ausgeben. ;-)

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