Für einen korrekten Weißabgleich verwendet man keine weißes Blattpapier, da diese im Regelfall mit Chlor behandelt sind, und somit das Messergebnis verfälschen.
Für einen korrekten Weißabgleich verwendet man eine Graukarte. Diese hat die Eigenschaft, dass 18% des Lichts reflektiert wird. Somit entspricht es dem Kodak-Grau, das standardisiert ist.
Ein weißes Blatt Papier ist immernoch besser als nichts, wenn man nichts anderes zur Hand hat :-P
katzenpisse schrieb:
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> Ein weißes Blatt Papier ist immernoch besser als nichts, wenn man nichts
> anderes zur Hand hat :-P
Allerdings könnte man sich die Nummer mit dem Vermessen des Salzsees dann auch sparen - ist ja schließlich besser als nix ;)
das weiß eigentlich jedes kleine Kind, dass sich mit Fotografieren beschäftigt.
Wir sprechen hier allerdings um eine andere Dimension und 33% Salzgehalt ist nunmal nicht weis pur.
das stimmt so nicht ganz.
mit diesen 18% graukarten kann man die belichtung messen, da belichtungsmesser auf ein 18% grau geeicht sind.
wenn man damit einen weißabgleicht durchführt, wird das meist nichts, da die graukarte nicht alle farben des sichtbaren lichtspektrums gleichmäßig reflektiert bzw. absorbiert.
für einen weißabgleich benutzt mal WhiteBalance karten (sind auch grau...), die es z.B. hier gibt:
http://www.rawworkflow.com/whibal/
dort ist auch nochmal das mit der lichtabsorbtion erklärt
ihr geht so ab...
Warum verwenden sie den Salzsee wenn ohne Hin wir noch die Polar-Kappen fürn Weißabgleich verwenden könnten ;).
jandark666 schrieb:
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> {...}da die graukarte nicht alle farben des sichtbaren lichtspektrums gleichmäßig
> reflektiert bzw. absorbiert.
Warum heißt es Graukarte, wenn sie garnicht grau ist?
Wie oben geschrieben, die sind ebenfalls grau. Weisen aber eine gleichmäßige Reflektion des Lichtspektrums auf.

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