An sich ist das ja ganz schön, dass die Sensoren wenigstens in einer Dimension endlich die Seitenlänge des analogen Mittelformats erreichen. Aber was ist das für eine komisches Seitenverhältnis von ca. 5:3? Das kommt dem 16:10 Verhältnis von derzeitigen Computermonitoren zwar recht nahe, aber für übliche Bild- bzw. Zeitschriftenformate ist das doch irgendwie schlecht geeignet.
Ah jetzt hab ichs: das war ein Fehler von Golem. Das Format ist tatsächlich 56x36. Damit ist man beinahe wieder beim ursprünglichen Baby-Mittelformat 4,5x6. Weiter so! Nun noch das Amateurkleinbildknipser-Seitenverhältnis von 2:3 auf ein professionelles Seitenverhältnis von 4:3 bringen und alles wird gut.
Wenn man einen Sensor mit einem Seitenverhältnis von 1:1 entwickeln würde, dann löst sich das Dreh-Problem für Hoch- und Querformat ganz von selbst, und man könnte durch nachträgliches Abschneiden der Bildränder jedes beliebige Seitenverhältnis des Bildes erzielen.
bwktpev schrieb:
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> Wenn man einen Sensor mit einem Seitenverhältnis von 1:1
> entwickeln würde,
Dunkel, so ganz dunkel taucht da ein Bild von einer Kamera aus der Vergangenheit auf die vorne zwei Objektive hatte und einen Lichtschachtsucher und ein Schildchen auf der 'Rolleiflex' steht.
> dann löst sich das Dreh-Problem für Hoch- und Querformat ganz
> von selbst, und man könnte durch nachträgliches Abschneiden der
> Bildränder jedes beliebige Seitenverhältnis des Bildes
> erzielen.
Nachteil ist dabei das die Datenmenge steigt und der Sensor, da grössere Fläche, (noch) teuerer wird.
bwktpev schrieb:
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> Wenn man einen Sensor mit einem Seitenverhältnis von 1:1 entwickeln würde,
> dann löst sich das Dreh-Problem für Hoch- und Querformat ganz von selbst,
> und man könnte durch nachträgliches Abschneiden der Bildränder jedes
> beliebige Seitenverhältnis des Bildes erzielen.
Das wär natürlich super. Das wird allerdings wohl nie was werden, weil die Sensoren zu teuer würden. Ausserdem haben Hasselblad und deren Anhänger das Format zwar viele Jahre am Leben gehalten, die meisten haben letztlich dennoch nur Ausschnitte verwendet. Quadratische Bilder wurden eher selten ausgestellt oder gedruckt. Beim Film wars fast egal, ob nun 12 oder 16 Bilder draufpassten, den doppelten Preis für ein 1:1 Rückteil würden aber wohl die wenigsten bezahlen wollen.
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