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Das Ding

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  1. Das Ding

    Autor 1st1 15.01.13 - 08:53

    Das Ding macht aus einer kleinen Systemkamera immer noch keine Spiegelreflexkamera. Wenn man sich Objektive von Spiegelreflexkameras leisten kann, um die für diesen Adapter zu verwenden, kann man sich auch für 600 Dollar einen Spiegelreflexkamera-Body (z.B. Nikon D5200) leisten und hat damit mehr Bildqualität am selben Objektiv.

    Nette Machbarkeitsstudie, mehr nicht.

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  2. Re: Das Ding

    Autor ThiefMaster 15.01.13 - 09:11

    In der Tat. Und eine große DSLR liegt - gerade wenn man entsprechende Objektive dran hat - auch deutlich besser in der Hand!

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  3. Re: Das Ding

    Autor cljk 15.01.13 - 09:12

    Verstehe dein Argument nicht. Wo genau ist der Nachteil einer Systemkamera?!
    Die Canon-M hat meines wissens genauso einen APS-C Sensor wie die Consumer-EOS DSLRs. Die wenigsten Privatmenschen werden sich ja wohl eine EOS 20d oder ähnliches holen und mit in den Urlaub schleifen.
    Ich habe eine 350d und sollte die irgendwann schlapp machen würde ich mir vermutlich auch eine Systemkamera holen. Der Spiegel bringt mir jetzt keine wirklichen Vorteile.

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  4. Re: Das Ding

    Autor niemandhier 15.01.13 - 09:15

    Machen die Spiegellosen auch um die 1000 Bilder mit einer Akkuladung? Schon der Stromverbrauch ist doch ein Nachteil.

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  5. Re: Das Ding

    Autor egal 15.01.13 - 09:22

    na das ist jetzt nun wirklich kein Argument, selbst wenn ich noch 2 Ersatzakkus mitschleppe bin ich immer noch unter dem Gewicht der DSLR.

    Eher ein Argument wäre der schnellere Autofokus bei den DSLR's.

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  6. Re: Das Ding

    Autor Huetti 15.01.13 - 09:31

    Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.

    Ich selbst verwende Spiegelreflex aktuell nur noch, wenn ich absehen kann, dass ich eine sehr schnelle Bildfolge brauche, oder wenn ich richtig inszenierte Bilder (Portraits, Makros, etc.) mache. Zur Reise-Dokumentation oder zur alltäglichen Fotografie verwende ich ausschließlich noch die Systemkamera.

    So, und wo ich aber ganz klar zustimme: wer sich Vollformatobjektive leisten kann und wer überhaupt Vollformat "braucht", wird den Aufpreis von diesem Adapter auf eine Vollformat-Kamera auch verschmerzen.

    Uuuuund: natürlich ist eine DSLR in Kombination mit nem "großen" Objektiv deutlich ergonomischer als eine kleine Systemkamera/Adapter/Objektiv-Kombi die wohl deutlich frontlastig werden wird...

    Fazit: nette Spielerei, für die es - wie immer - auch irgendwelche (Nieschen-)Existenzberechtigungen gibt und für die bestimmt Käufer gefunden werden, aber die breite Masse wird jetzt bestimmt nicht anfangen Vollformat-Objektive auf ihre NEX und in Zukunft vielleicht auf ihre PEN oder X-Kameras zu schrauben.

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  7. Re: Das Ding

    Autor bernd71 15.01.13 - 09:35

    1st1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Ding macht aus einer kleinen Systemkamera immer noch keine
    > Spiegelreflexkamera. Wenn man sich Objektive von Spiegelreflexkameras
    > leisten kann, um die für diesen Adapter zu verwenden, kann man sich auch
    > für 600 Dollar einen Spiegelreflexkamera-Body (z.B. Nikon D5200) leisten
    > und hat damit mehr Bildqualität am selben Objektiv.
    >
    > Nette Machbarkeitsstudie, mehr nicht.

    Manuelle Objektive gibt es in exellenter Qualität zu rel. niedrigen Preisen. Ich vermute den einen oder anderen Filmer könnte dieser Adapter reizen. Es gibt ja nicht nur Fotokameras sondern auch Filmekameras mit passenden Bajonetten.

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  8. Re: Das Ding

    Autor johnny 15.01.13 - 09:38

    > Eher ein Argument wäre der schnellere Autofokus bei den DSLR's.

    Schneller sind die DSLRs eigentlich nicht mehr, auch bei der Treffergenauigkeit liegen die modernen EVILs vorne. Nur bei AF-C dank Phasen-AF und bei kontrastarmen Motiven haben sie die Nase vorne.
    Da ich das persönlich kaum brauche, habe ich mich zum Start der Olympus Pen E-P3 von meiner DSLR getrennt, nutze heute eine OM-D und habe den Wechsel nie bereut. Es ist einfach angenehm, die Kamera mit einer hochwertigen Festbrennweite in der Jackentasche verstauen zu können.

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  9. Re: Das Ding

    Autor nate 15.01.13 - 09:47

    > Verstehe dein Argument nicht. Wo genau ist der Nachteil einer
    > Systemkamera?!

    In erster Linie die Handhabung: Wo man bei einer guten DSLR oder SLT für jede Funktion einen Knopf oder ein Stellrad hat, muss man sich bei Spiegellosen oft durch Menüs quälen. Auch haptisch macht ein großes Gehäuse, das man bequem mit der rechten Hand umschließen kann, deutlich mehr her. Außerdem haben viele EVILs nicht einmal einen Sucher, was dämlich aussieht und bei bestimmten Lichtverhältnissen unpraktisch ist.

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  10. Re: Das Ding

    Autor niemandhier 15.01.13 - 09:50

    Aber lustig ist die Idee schon, der kleine Sensor der Spiegellosen wirkt ja eh Brennweiten verlängert, dass das jetzt wieder etwas aufgehoben wird ist ja nicht schlimm. Und dann eines dieser 1.2 Blenden Objektive ran. Schon lustig. Aber von der Bildqualität vielleicht auch kein Vorteil gegenüber der richtigen DSLR die aufgrund des größeren Sensors die bessere Bildqualität hat und ohne Verlust das Äquivalent des Adapters per ISO drauf legen kann.

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  11. Re: Das Ding

    Autor wasabi 15.01.13 - 09:57

    Spiegellose haben nicht pauschal einen kleineren Sensor als DSLRs.

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  12. Re: Das Ding

    Autor niemandhier 15.01.13 - 09:58

    Aber der Adapter leuchtet nun mal ein physikalisch bedingt ein kleineres Feld aus.

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  13. Re: Das Ding

    Autor peterbarker 15.01.13 - 10:14

    nate schrieb:
    > In erster Linie die Handhabung: Wo man bei einer guten DSLR oder SLT für
    > jede Funktion einen Knopf oder ein Stellrad hat, muss man sich bei
    > Spiegellosen oft durch Menüs quälen. Auch haptisch macht ein großes
    > Gehäuse, das man bequem mit der rechten Hand umschließen kann, deutlich
    > mehr her. Außerdem haben viele EVILs nicht einmal einen Sucher, was dämlich
    > aussieht und bei bestimmten Lichtverhältnissen unpraktisch ist.

    ähm.. ich habe die Sony NEX-7 . .die hat sowohl einen (guten) elektronischen Sucher und ist auch was Bedienung angeht nicht groß von einer DSLR entfernt.. bequeme Einstellrädchen und viele Knöpfe (und kein touchscreen) ...
    Außerdem liegt sie ergonomisch auch gut in der hand.. ich bin Froh das ich meine komplette DSLR Ausrüstung verkauft habe und auf die NEX7 gewechselt bin .. endlich kaum noch Gewicht mitschleppen. Genial.

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  14. Re: Das Ding

    Autor nate 15.01.13 - 11:13

    > ähm.. ich habe die Sony NEX-7

    Die NEX-7 ist auch eine der wenigen rühmlichen Ausnahmen, auf die meine Kritik nur zu einem kleinen Teil zutrifft :) Dennoch: Es mag Geschmackssache sein, aber ich finde auch die NEX-7 im Vergleich zu einer "ausgewachsenen" Kamera(*) von der Haptik her nicht optimal.

    (*) Wobei es auch da Unterschiede gibt: Bei manchen Canon-Modellen kriege ich nach einer Weile direkt Schmerzen. Meine Sony A77 hingegen ist ein echter Handschmeichler.

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  15. Re: Das Ding

    Autor nate 15.01.13 - 11:14

    > Aber lustig ist die Idee schon, der kleine Sensor der Spiegellosen wirkt ja
    > eh Brennweiten verlängert

    Das ist ja nicht pauschal so. Sensoren in Four-Thirds- und APS-C-Größe sind in beiden Kameraklassen verbreitet.

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  16. Re: Das Ding

    Autor egal 15.01.13 - 11:30

    Huetti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.
    >
    > Ich selbst verwende Spiegelreflex aktuell nur noch, wenn ich absehen kann,
    > dass ich eine sehr schnelle Bildfolge brauche, oder wenn ich richtig
    > inszenierte Bilder (Portraits, Makros, etc.) mache. Zur Reise-Dokumentation
    > oder zur alltäglichen Fotografie verwende ich ausschließlich noch die
    > Systemkamera.

    Das handhabe ich ähnlich, eine DSLR lohnt heutzutage eigentlich nur noch für geplante/konzipierte Bilder. Für alles andere, wie z.b. auch anspruchsvolle Reisefotografie sind die aktuellen Systemkameras i.d.R. vollkommen ausreichend bzw. sogar im Vorteil (z.B. Gewicht/Größe).


    > Uuuuund: natürlich ist eine DSLR in Kombination mit nem "großen" Objektiv
    > deutlich ergonomischer als eine kleine Systemkamera/Adapter/Objektiv-Kombi
    > die wohl deutlich frontlastig werden wird...

    Meine DSLR wiegt mit Blitz und Objektiv knapp 2 Kilo, da nützt es auch nicht mehr viel wenn die Griffhaltung ansich ergonomisch ist. Nach 20 min fotografieren wird einem so ein Ding echt zur Last. Also es ist immer alles relativ ;-)


    > Fazit: nette Spielerei, für die es - wie immer - auch irgendwelche
    > (Nieschen-)Existenzberechtigungen gibt und für die bestimmt Käufer gefunden
    > werden, aber die breite Masse wird jetzt bestimmt nicht anfangen
    > Vollformat-Objektive auf ihre NEX und in Zukunft vielleicht auf ihre PEN
    > oder X-Kameras zu schrauben.

    Ich sehe nur einen Sinn, wenn man eh schon eine Vollformat-Kamera, teure Objektive dazu und auch eine entsprechende Systemkamera besitzt, bzw. vor hat zu kaufen.

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  17. Re: Das Ding

    Autor jejo 15.01.13 - 11:33

    niemandhier schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber der Adapter leuchtet nun mal ein physikalisch bedingt ein kleineres
    > Feld aus.

    Deswegen ja Vollformatobjektive, die leuchten dann den kleineren Sensor voll aus.

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  18. Re: Das Ding

    Autor jejo 15.01.13 - 11:34

    nate schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dennoch: Es mag Geschmackssache sein

    In Bezug auf die Handhabung. Allerdings liefern beide Bauformen identische Bilder, insofern ist das "DSLR = Profi"-Argument längst überholt.

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  19. Re: Das Ding

    Autor nate 15.01.13 - 11:45

    > In Bezug auf die Handhabung. Allerdings liefern beide Bauformen identische
    > Bilder

    Sagen wir *nahezu* identisch, ja :) Es gibt ja auch EVILs mit kleinerem Sensor (z.B. Nikon 1), und selbst bei den APS-C-Modellen muss man bedenken, dass die Optiken oft lichtschwächer sind. Dennoch gebe ich dir Recht: Von der Bildqualität her gibt es kein wirkliches K.O.-Argument gegen eine gute Spiegellose.

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  20. Re: Das Ding

    Autor demon driver 15.01.13 - 12:15

    Der Adaptertypus ist perfekt für mindestens zwei Use Cases:

    * Jemand fotografiert ausschließlich mit Spiegellosen, will auch keine DSLR (dafür kann es gute Gründe geben), nur im Objektivsortiment der Spiegellosen fehlen ihm manche Dinge, vielleicht ja besonders bei kürzeren Brennweiten und/oder großen Öffnungen. Dieser Adapter erhöht die Vielfalt der bereits durch einfache Adapter bestehenden Behelfsmöglichkeiten enorm.

    * Als Nutzer einer Spiegellosen mit einem beträchtlichen Vorrat an Objektiven aus analogen Zeiten könnte man die alten Objektive, gesetzt den Fall, der Adapter kommt auch noch mit dem passenden Anschluss, endlich und erstmals mit der ursprünglichen Bildwirkung (Bildwinkel, Schärfentiefe) einsetzen. Alle "Altglasrecycler" warten ja seit Jahren darauf, dass mal eine Vollformat-Spiegellose rauskommt, mit der das ginge. Da ich für alle anderen Zwecke das kleinere Sensorformat bevorzuge, würde ich fürs bloße Adaptieren den Metabones-Adapter vorziehen. (Für Manualobjektive wird er auch keine Elektronik mitbringen und deutlich preiswerter sein können.)

    Cheers,
    d. d.

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